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Thema von: am: Posting
Super Seite Simone Albrecht 20.02.2010 Ihre Pferdewirtseite ist super. Ich habe schon lange keine so gut aufbereiteten Infos für Azubis oder „mögliche Azubis“ gelesen.

Vielen Dank für Ihre umfangreiche Arbeit und Hilfe.

Liebe Grüße

       
Viele Pferdewirte sind arm!

Dietbert Arnold 19.05.2009 Jetzt ist es amtlich: Wer als Alleinstehender weniger als 760 EUR im Monat zum Leben hat, ist arm! Nach offiziellen Berechnungen reicht dieses Geld nicht aus, um selbständig zu wohnen, sich sozial abzusichern, in Urlaub zu fahren oder ein Auto zu nutzen. Bitte denkt daran, dass ein menschenwürdiges Einkommen größer als 760 EUR im Monat ist, wenn Ihr nach der Ausbildung eine neue Stelle angeboten bekommt. Unter 760 EUR ist allemal nicht fair! Macht ein Bogen um diese Betriebe!

Vielen Pferdewirten droht im Alter absolute Armut!

Auch wenn man in jungen Jahren noch nicht daran denkt, ist es dennoch einmal ratsam zu schauen, was denn irgendwann im Alter finanziell geht:

Bruttolohn 7,50/h, entspricht EUR 1252,50 je Monat brutto würde eine Rente im Alter von 535,49 EUR brutto im Monat ergeben. Absolute Armut herrscht!

Bruttolohn 9,47/h, entspricht EUR 1581,49 je Monat brutto würde eine Rente von 676,21 EUR brutto im Monat ergeben. Damit würde gerade mal die Grundversorgung der Sozialhilfe erreicht werden.

Was lernen wir daraus? Wer im Alter nicht total verarmen will und wirklich Not leiden muss, der sollte darauf achten, dass der Arbeitslohn, davon hängt ja die Rentenbeitragshöhe ab, nicht unter 1.600 EUR brutto im Monat liegt. Wenn ein Beruf dieses auf Dauer nicht bietet, dann ist es ratsam, den Beruf zu wechseln!

Böse Falle auch für die im Pferdebereich oft genutzte Variation, nur wenige hundert Euro fest zu verdienen und den Rest "schwarz". Für die Rente bleibt dann nur ein Hungerlohn. Logisch. 

Denkt mal darüber nach!

Dann noch die „Rente mit 67“
Wie soll ich noch zwei Jahre länger arbeiten? Das wissen viele einfach nicht. Gerade bei der knochenharten Stallarbeit, der Heuernte und dem Einreiten junger Pferde. Überall da, wo körperlich hart gearbeitet wird. Und wo das Arbeitsleben oft schon mit 16 beginnt.
Schon heute bekommen viele keine Erwerbsminderungsrente, wenn die Gesundheit vor der Altersgrenze nicht mehr mitmacht – die Kriterien sind zu streng.
Für viele bedeutet die „Rente mit 67“ deshalb: Zwei Jahre länger „Hartz IV“, Ersparnisse weg und heftige Abschläge bei der Rente. Übrigens: Nur ca. 30% der Pferdewirte schafft

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Lasst Euch nicht kriminalisiere! Dietbert Arnold 05.04.2009 Die Täterin ist mal wieder die Pferdepflegerin!

Die, die am wenigsten verdienen, müssen mal wieder den Kopf hinhalten!

Jetzt ist es mal wieder soweit. Ein Olympiapferd ist gedopt. Wer glaubt, hier geht es nur um Kräutermedizin, der irrt. Marco Kutschers Pferd ist bei den Olympischen Spielen überfordert, der Körper reagiert mit einer "Schutzabschaltung" (z.B. Verschlag oder “Tying Up”) und will so Folgeschäden vermeiden. Sozusagen die Notbremsung. Jeder Pferdewirt lernt in seiner Ausbildung, dass in diesem Falle das Pferd unbedingte Ruhe braucht, es ist u.U. sogar ein lebensbedrohender Zustand. Was aber macht FN-Tierarzt Nolting? Er spritzt das überforderte Pferd wieder mit Lactanase "fit". Das Leiden des überforderten Pferdes geht am nächsten Tag mit einem weiteren Umlauf weiter. 

Jetzt aber wird es abenteuerlich: TA Nolting veröffentlicht am 04.05.2009 über die fn-press folgende Stellungname: ... Nach der ersten Runde des Nationenpreises bei den Olympischen Spielen in Hongkong habe ich gemeinsam mit Marco Kutscher besprochen, sein Pferd Cornet Obolensky mit Lactanase und Arnika zwecks optimaler Regeneration der Muskulatur zu versorgen. Unglücklicherweise nahm die Pflegerin ohne Rücksprache und völlig voreilig die Behandlung vor, bevor ich die erforderliche Freigabe für die Injektion einholen konnte. ...

Ist es üblich, dass Pferdepfleger ständig griffbereit eine Spritze zur Hand haben? Dürfen Pferdepfleger eigentlich in die Vene eines Pferdes spritzen? Lassen Pferdebesitzer Laien ihre Millionen- Pferde behandeln obwohl man weiß, dass Lactanase ausgesprochen sorgfältig in die Vene gespritzt werden muss? Spritzen Pferdepfleger Olympiapferde mit Medikamenten, die, wenn die Vene nicht genau getroffen wird, schwere Schäden setzen kann, obwohl der Tierarzt ständig griffbereit ist? Wahrscheinlich Nein! 

So wird ein Schuh draus: Die "doofe", billigst bezahlte und in einer Box schlafende Pferdepflegerin macht den Job des Tierarztes, damit hinterher gesagt werden kann, die voreilige Pferdepflegerin war es, das war nur ein Unfall. Und schon sind die wahren Verantwortlichen fein raus! Die Weste der Funktionäre und Reiter bleibt sauber, die Pferdepflegerin ist das Opferlamm! Das macht ja nichts, weil niemand kennt sie, Turniere darf sie sowieso nicht reiten, folglich kommt sie ungeschoren davon, denn wer nicht reitet, der kann auch nicht gesperrt werden! Jetzt wisst Ihr, warum Pferdepflegerinnen nie reiten dürfen. Ein Einzelfall? Wohl kaum, das scheint Methode zu sein, denn bereits bei der Olympiade 2004 in Athen verlor die Deutsche Mannschaft Gold durch eine "voreilige", schwedischen Pferdepflegerin, die Ludger Beerbaums Pferd "aus Versehen" dopte. Übriges, der FN- Tierarzt war wieder Nolting.

Habt Ihr eigentlich mal überlegt, was es heißen kann, wenn Pferdepfleger selbständig Medikamente spritzen? Durchaus könnte die Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes des Tierschutzgesetzes oder des Arzneimittelgesetzes ermitteln. Dreimal dürft Ihr raten wer verliert? Und was passiert, wenn ein Pferdebesitzer eine Schadensersatzklage gegen die Pferdepflegerin einreicht? Ihr wisst schon, wer verliert.

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Die Qualität der Ausbildung ist immer eine Frage der Wertschätzung des Azubis Dietbert Arnold 20.03.2009 Putzen und Privatwünsche des Chefs erfüllen

4725 Auszubildende hat der DGB befragt in seinem Ausbildungsreport 2008. Nicht selten gehören fachfremde Tätigkeiten wie Putzen oder Sonderwünsche des Chefs zum Arbeitsalltag. Rund 3/4 aller Befragten gaben an, zumindest ab und zu ausbildungsfremde Tätigkeiten verrichten zu müssen. Auf der anderen Seite fehlt vielen Jugendlichen die fachliche Anleitung: So gibt ein nicht unerheblicher Teil der Befragten an, dass ihnen nur manchmal, selten oder nie Aufgaben erklärt würden.

Berufsschule

Eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr gibt es auch bei der Bewertung der fachlichen Qualität des Berufsschulunterrichts durch die Auszubildenden. Vielfach steht vielerorts nicht mehr genügend qualifiziertes Lehrpersonal für die duale Ausbildung zur Verfügung. Bei Unterrichtsausfällen und ständig wechselnden Vertretungen leidet die theoretische Wissensvermittlung, die im Betrieb nicht kompensiert werden kann. Die Auszubildenden sprechen von einer schlechten Lernatmosphäre. Bei vielen von ihnen nimmt die Prüfungsangst zu. Eine oftmals unzureichende materielle Ausstattung (z.B. Computer im Klassenraum) benachteiligt diejenigen, die keine Möglichkeit haben, einen Internetanschluss im Elternhaus/ Ausbildungsbetrieb zu nutzen. Besonders Pferdewirtauszubildende monieren, dass sie in manchen Bundesländern gar nicht erst die Berufsschule benutzen dürfen.

Ausbildungsabbrüche

Seit Jahren gibt es das Phänomen der häufigen Ausbildungsabbrüche – und das bei anhaltendem Ausbildungsplatzmangel. Bei Pferdewirtazubis liegt die Abbrecherquote bei 30 - 50%, in manchen Bundesländern sogar noch deutlich darüber! Die offizielle Durchschnitts-Abbrecher- Quote aller Azubis in Deutschland liegt laut Berufsbildungsbericht der Bundesregierung bei 19,8 Prozent. Als Gründe geben die Auszubildenden zumeist massive Überstunden, regelmäßige ausbildungsfremde Tätigkeiten, die schlechte Vermittlung von Ausbildungsinhalten sowie besonders häufig Konflikte mit ihrem Ausbilder/in an. Doch wenn das Ausbildungsverhältnis zerrüttet ist und die Jugendlichen im Betrieb keinen Ausweg mehr wissen, hilft oft nur noch eine vorzeitige Auflösung des Ausbildungsverhältnisses. Hier wäre es gut, wenn Pferdewirtauszubildende Mitglied der Pferdewirtgewerkschaft IG BAUEN AGRAR UMWELT wären und damit automatisch Anspruch auf einen juristischen Rechtsschutz hätten. 

Überstunden sind Arbeitsmoral-Killer

Ein großes Problem: Überstunden. Fast alle Pferdewirtauszubildenden müssen regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit  leisten. Nicht selten herrscht eine 60- Stunden- Woche! Maximal 48 Stunden in der Woche wären nur gesetzlich erlaubt.

Wer Überstunden mache, sei tendenziell unzufriedener mit seiner Ausbildung, sagt DGB-Vorsitzende Sehrbrock. Der Ausbildungsreport gibt ihr recht: Fast 69 Prozent der Auszubildenden, die "sehr zufrieden" mit ihrem Arbeitsplatz sind, müssen keine Überstunden machen. Von den "sehr Unzufriedenen" leisteten umgekehrt 64 Prozent regelmäßig Mehrarbeit.

Nach einer qualifizierten Ausbildung klingt das nicht. Diese sei jedoch unbedingt notwendig, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sagt Christian Beck, Bundesjugendsekretär der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock will deshalb die Betriebe stärker überprüfen: "Wir wollen, dass die Zuständigen Stellen mit deutlich mehr Personal ausgestattet werden, damit Ausbildungsberater auch unangemeldet im Betrieb auftauchen", sagt sie. Bislang würden die Kammern, wenn überhaupt, erst tätig, wenn es bereits Klagen gebe.

Wertschätzung

„Die Qualität der Ausbildung ist immer auch eine Frage der Wertschätzung der Menschen, die sich für eine bestimmte Ausbildung entschieden haben“, sagt Christian Beck, Bundesjugendsekretär der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

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Namenspate werden! Dietbert Arnold 06.03.2009 Hier könnt Ihr Namenspate werden!

Der neue Pferdewirt kommt. Das ist sicher. Fünf Fachrichtungen wird es zukünftig geben: Klassisches Reiten, Pferderennen, Alternative Reitweisen, Zucht und, jetzt kommt das Problem, Haltung&Service.

Mit der Fachrichtung Haltung&Service entsteht eine Fachrichtung, die sehr stark kundenorientiert arbeiten soll. Wesentlich dabei ist die professionelle Beratung von Amateuren über Pferdeverhalten, Fütterung, Haltung, Stallklima, Krankheiten, Hufpflege, Ausrüstung, usw. In der neuen Fachrichtung wird der Pferdewirt zum professionellen Partner von Pferdehaltern, ein Ratgeber für oft überforderte Amateure.

Soweit so gut. Nur der passende Name für diese anspruchsvolle Fachrichtung wird noch gesucht! Wer hilft? Habt Ihr Vorschläge? Schreibt uns Sachverständigen. Wir hören auf Euch! Jetzt könnt Ihr in die Geschichte des Pferdewirtes eingehen!

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Mitmachen!

Kampf für Faires Praktikum

IG BAU 09.12.2007
Petition "Für Faire Praktika in der EU"

Die Petition "Für Faire Praktika in der EU" kann ab jetzt online unterzeichnet werden. Die Petition fordert dazu auf, die Beschäftigung von Praktikanten statistisch zu erfassen, eine zeitliche Begrenzung der Praktikumsdauer festzulegen und national angemessene Mindestvergütungen vorzuschreiben.

Die Petition wurde initiiert von Generation P, einem europaweiten Praktikanten-Netzwerk, das die DGB-Jugend mitbegründet hat.

Zur online-Unterzeichnung geht es hier.

Unsere Bitte:
Unterzeichne die Petition und mach auch Kollegen, Freunde und Bekannte darauf aufmerksam.

Mehr Infos zu Praktika im Pferdebereich hier.

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Für ein Recht auf Ausbildung! 

Hier kannst DU mithelfen!

IG BAU 25.11.2007
Recht auf Ausbildung ins Grundgesetz
Mitmachen - Petition an den Bundestag unterschreiben

Die falsche Behauptung, der Ausbildungspakt sei ein Erfolg, wird nicht wahrer, wenn Politik und Wirtschaft sie ständig wiederholen. Die Jugendlichen, die sich vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemüht haben, sehen das anders.

Allein im vergangenen Jahr 2006 waren das rund 160.000. Es gibt also nicht genug Ausbildungsangebote, um jeder Bewerberin und jedem Bewerber eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen.

Das Problem
Die, die sich erfolglos beworben haben, müssen in den folgenden Jahren einen zweiten, dritten oder vierten Versuch unternehmen. Gleichzeitig kommen neue Bewerberinnen und Bewerber hinzu. So wird die Zahl von "Altbewerbern" immer größer – und ihre Chancen, endlich einen Ausbildungsplatz zu bekommen immer kleiner. Denn: 2006 machten die "Altbewerber" schon rund die Hälfte aller Bewerbungen aus.

Außerdem gibt es immer mehr junge Menschen, die in der Statistik als "versorgt" auftauchen, obwohl sie keine reguläre Ausbildungsstelle in einem Betrieb oder Unternehmen gefunden haben: Sie drehen "Warteschleifen" in außerbetrieblicher Ausbildung oder in Ersatzmaßnahmen.

Diesen "Warteschleifen" entkommen viele nicht mehr. Ein Großteil der Jugendlichen, die an einem solchen Übergangsprogramm teilnehmen, findet sich später erneut in einer berufsvorbereitenden Maßnahme wieder. Ein anderer Teil wird direkt arbeitslos.


Der Ausbildungsmarkt im September 2007
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist also kein Erfolg – sie ist katastrophal. Das belegen auch die Zahlen von September 2007:
734.276 junge Menschen suchen einen Ausbildungsplatz
423.042 betriebliche Ausbildungsplätze bietet die Wirtschaft 2007 an.

Die Zahl der angebotenen betrieblichen Ausbildungsplätze stieg damit um 8.626 im Vergleich zu 2006. Dennoch fehlen weiterhin 311.234 betriebliche Ausbildungsplätze – und nur 21 Prozent aller Betriebe bilden aus.

Darum jetzt mitmachen: das Recht auf Ausbildung gehört ins Grundgesetz.

Hier
kannst Du die Petition online unterschreiben.

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www.pferdewirtpruefung.de  Peter 16.11.2007 Hallo   wollte nur sagen finde die Seite sehr gut  einfach PRIMA
Gruß Peter

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Pferdewirt: Beruf für Doofe? Dietbert Arnold 24.06.2007 Unglaublich aber wahr: Die Projektgruppe Ausbildungspakt der Bundesagentur für Arbeit findet, dass Bewerber für den Beruf Pferdewirt "Räumliches Vorstellen", "Rechnerisches Denken" und "Sprachbeherrschung" nicht besonders wichtig sind. Stattdessen mein die Bundesanstalt für Arbeit, dass Pferdewirte vorwiegend folgende Eigenschaften mitbringen müssen:  Körpereinsatz, Ernährung, Natur und Maschinenbedienung. Übrigens: Der Beruf Pferdewirt ist in dem Berufsbereich D 2, D für Doof?

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EQJ Praktikum ein illegales Praktikum?

Thomas Mayer 17.06.07
Hallo Herr Arnold,
 
ich kann mich den Ausführungen von Frau Strunk nur anschliessen. Ein 12 monatiges EQJ Praktikum hilft wirklich danach einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch wir haben die Anerkennung durch das Regierungspräsidium in Karlsruhe zum durchführen eines EQJ Praktikums. Leider dürfen auch wir nicht bzw. noch nicht ausbilden. Deshalb aber alle langzeit Praktikas zu verteufeln führt zu weit. Im übrigen haben wir eine Praktikantin 2006/2007 erfolgreich vermittelt und diese hat 6 Monate dieser 12 Monate Praktikum anerkannt bekommen. Wenn sie gut ist kann sie eine weitere Lehrzeitverkürzung um 6 Monate beantragen und hat damit auch ein ganz normale 3-jährige Lehrzeit hinter sich. Es geht hier nicht ums Ausnutzen von billigen Arbeitskräften sondern im Wesenlichen um Hilfe in den Berufseinstieg. Leider gibt es natürlich viele schwarze Schafe. Dies ist auch zu veruteilen. Aber eine Presse und Internetforen die vieles schlecht oder falsch darstellen ist auch kontraproduktiv. Wir suchen ab September wieder eine EQJ Praktikantin. Dies ist aber auch Aufgrund schlechter Presse sehr schwer geworden. Das diese Praktikantin noch nicht zwingend 18 Jahre alt sein muss, geregelte Arbeitszeit hat, versichert ist und die Berufsschule besucht ist für mich und meine Frau selbstverständlich. Keiner will hier verleugnen, dass eine Praktikantin nicht auch eine große Hilfe ist oder sein kann. Sicherlich muss auch gearbeitet werden. Aber bei uns bleibt genügend Freizeit und auch Urlaub. Ich hoffe für alle, dass die schwarzen Schafe eine Minderheit sind und die serösen Betriebe mindestens genauso viel gute Presse bekommen. Nur so werden Lehrlinge vermittelt bzw. Ausbildungsplätze geschaffen.  Wer Interesse an einem Praktikum hat, darf sich gerne melden, mehr unter  www.taeleshof.de              

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Dietbert Arnold 17.06.2007 Die Initiative gegen langfristige und illegale Praktika bezieht sich ausdrücklich nicht auf EQJ- Praktika. Das übrigens kann jeder bei uns auf der Seite nachlesen. Insofern verstehe ich die Aufregung nicht. Allerdings beobachten Experten, dass EQJ- Praktika nicht den Erfolg haben, von dem immer gesprochen wird. Übrigens: Ein EQJ- Praktikum kann niemals über 12 Monate gehen, denn erst im Oktober kann es frühestens losgehen (wenn nämlich die Ausbildungsstellen besetzt sind) und zum zum August, dem neuen Ausbildungsjahr, muss es beendet sein. Ich finde es gut, wenn die "schlechte" Presse, daran ist dieses Forum und ich persönlich ja nicht unbeteiligt, dafür verantwortlich gemacht wird, dass die jungen Leute besser hinschauen und nicht mehr jedem Schwarzen Schaf auf den Leim gehen. Es sollte nämlich nicht vergessen werden, dass gerade im Beruf Pferdewirt, bedingt durch die oft sehr hohe Abbrecherquote, das ganze Jahr über Ausbildungsplätze frei werden. 

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Manuela Strunk 25.05.2007
Hallo Herr Arnold,
ich bin wie Sie der Meinung, dass junge Leute, die sich für einen Pferdeberuf interessieren, eine ordentliche Ausbildung machen sollen und sich nicht jahrelang mit Praktikumsverträgen als billige Arbeitskräfte verheizen lassen sollten.
 
Nur, kann man aber nicht jedes, auf einen längeren Zeitraum ausgerichtete Praktikum von vorneherein als Ausbeutung verteufeln. Da bitte ich Sie wirklich zu differenzieren.
 
Wir sind ein ordentlicher, gepflegter Zuchtbetrieb für Haflingerpferde, ein Familienbetrieb mit 4 Zuchtstuten, 3 Fohlen, 4 Jungpferden, Pensionspferden sowie zwei Wallachen für den Reitbetrieb. Bei uns werden jährlich maximal 3 Fohlen und alle 3 Jahre vielleicht ein gerittenes Jungpferd verkauft. Die Gewinne, die sich damit (Haflinger) erzielen lassen, rechtfertigen nicht die Beschäftigung eines geprüften Pferdewirtschaftsmeisters. Für die tägliche Arbeit brauchen wir den auch nicht, denn aufgrund mehr als 20jähriger Erfahrung in der Zucht, sind wir gut aufgestellt. Mein Mann ist Pferdeexperte seit frühester Jugend und ich persönlich besitze die Ausbildereignung (arbeitspädagogisch aber nicht fachlich) und verfüge über langjährige, verantwortliche Ausbildererfahrung aus einem großen Wirtschaftsunternehmen mit durchschnittlich 24 Azubi. Trotzdem, wir sind kein Ausbildungsbetrieb aber wir sind durch die Landwirtschaftskammer als qualifizierter Betrieb für das EQJ geprüft und anerkannt. Sie sehen, wir dürfen zwar nicht ausbilden, aber wir dürfen das EQJ durchführen. Sie wissen sicher, das EQJ, die Einstiegsqualifizierung für Jugendliche, die es aufgrund ihrer individuellen Situation schwer haben, einen Ausbildungsplatz zu finden wurde von der Bundesregierung in ihrem "Pakt für Ausbildung" initiiert und wird von der Arbeitsagentur gefördert. Die jungen Leute bekommen das dafür gesetzlich vorgesehene Praktikumsvergütung und werden zur Sozialversicherung angemeldet. Sie haben eine geregelte Arbeitszeit von 40 Stunden und am Wochenende frei. Natürlich steht ihnen auch der gesetzliche Urlaubsanspruch zu und sofern sie jugendlich sind, besuchen sie die Berufsschule für die Landwirtschaft.  Das EQJ dauert jeweils bis zum nächsten Ausbildungsbeginn, d.h. maximal 12 Monate.
 
Den jungen Leuten - wir haben derzeit eine EQJlerin - soll in diesen 12 Monaten alles das vermittelt werden, was der Ausbildungsrahmenplan des ersten Ausbildungsjahres der Pferdewirte Zucht und Haltung beinhaltet. Danach richten wir uns. Unsere Praktikantin muss bei uns regelhaft nicht misten, dafür haben wir eine Hilfskraft. Diese Arbeit fällt nur in Urlaubszeiten oder bei Krankheit unserer Hilfskraft an. Ansonsten lernt sie bei uns alles, was in einem Zuchtbetrieb so über's Jahr anfällt, von Besamungen über Abfohlungen, der Fohlenaufzucht, der Pferdepflege, Pferdegesundheit (Entwurmungen/Impfungen), Stallhygiene, Weidepflege bis zum täglichen Arbeiten der Pferde. Daneben Vorbereitung der Pferde für die Schauen und Hilfe beim Vorstellen. Auch sparen wir durch die EQJlerin keinen einzigen Arbeitsplatz ein, denn ohne die Praktikantin würden wir die verbleibende Arbeit auch allein bewältigen. Sie sehen, wir geben unseren Praktikanten die Chance sich und anderen zu beweisen, dass sie arbeiten können und wollen, dass sie zuverlässig und beständig sind, dass sie verantwortungsbewusst und umsichtig handeln und wir trauen ihnen etwas zu, auch wenn die Schulzeugnisse meistens sehr zu wünschen übrig lassen. Aber ein Pferdewirt muss nicht Abitur haben, es reichen die eben genannten guten Eigenschaften, der Wille etwas zu erreichen und die Liebe zum Pferd. Da kommt es auf eine sichere Rechtschreibung nun wirklich nicht an. Und wenn das EQJ dann endet, dann helfen wir, dass ein Ausbildungsplatz gefunden wird durch unsere Empfehlung und ein gutes Zeugnis und Gespräche mit der Landwirtschaftskammer und der Arbeitsagentur.
 
Ich persönlich bin nicht gegen Langzeitpraktika, wenn sie so strukturiert sind, wir bei uns. Vielleicht sind wir ja eine Ausnahme, aber mich möchte wirklich nicht mit ausbeuterischen Machenschaften in Verbindung gebracht werden. Wir werden auch in diesem Jahr wieder einen EQJ-Platz anbieten und hoffen, weiterhin so gute Erfahrungen machen zu können, wie bisher.
 
Vielleicht berichten Sie auch mal positiv über Langzeitpraktika, denn dass, was wir leisten, kann man nicht in 4 Wochen.
Mit freundlichen Grüßen

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Dietbert Arnold 25.05.2007 Hallo Frau Strunk,

wenn illegale Praktika von mir angeprangert werden, dann gilt das natürlich nicht für Praktika, die innerhalb einer geordneten Berufsausbildung stattfinden oder aber von der Arbeitsagentur organisiert werden. Das ist aber auch immer so von mir und der IG BAU so dargestellt worden. Deshalb sind wir nicht verschiedener Meinung.

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  Tina 04.04.2007
Hallo Herr Arnold,

ich würde gerne Ihre Meinung bezüglich Monty Roberts bzw. Andrea Kutsch wissen. Was halten sie von der Methode des Join ups? Ich habe jetzt schon öfter gehört dass viele Leute der Meinung sind dass diese Umgangsformen für Pferde „Psychoterror“ wäre. Jedoch lehren beiden, dass dies der natürlichste Umgang mit Pferden wäre. Was denken Sie darüber? Liebe Grüsse Tina

Join up

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  Dietbert Arnold 04.04.2007 Hallo Tina, Monty Roberts ist ein absoluter Pferdemann. Bewundernswert. Allerdings ist er kein Pferdeflüsterer, er macht lediglich das, was alle erfahrenen Pferdeleute auch machen: Das Pferd als Herden-, Flucht- und Lauftier zu sehen und somit tiergerecht zu behandeln und auszubilden. Dabei ist Monty Roberts oft wesentlich konsequenter als viele Pferdehalter und somit auch erfolgreicher. Den Fehler, den immer mehr Menschen machen, ist, dass sie Pferde vermenschlichen und so letztlich scheitern. Monty Roberts ist derjenige, der den immer hilfloseren Pferdehaltern ökonomisch sehr geschickt erklärt, wie man eigentlich mit dem Pferd umgehen muss. Gut ausgebildete Pferdeleute auf der ganzen Welt können das aber auch, nur oft nicht so erfolgreich und medienträchtig. Monty Roberts Arbeit mit den Pferden ist aus meiner Sicht überhaupt nicht zu kritisieren. Schwierig wird das ganze Unternehmen aber da, wo Monty Roberts seine Erfahrungen im Umgang mit dem Pferd auf Menschen überträgt und danach z.B. Jugendliche oder Manager trainiert. Damit habe ich große Probleme, denn Pferde sind keine Menschen! Da macht Monty Roberts den selben Fehler, den er bei vielen Menschen beobachtet, wenn sie ihre Pferde vermenschlichen. Andrea Kutsch übertreibt meines Erachtens den legalen Wunsch, Geld zu verdienen. Ihre jetzt eröffnete Akademie sehe ich sehr kritisch. Beobachter könnten den Eindruck gewinnen, dass das Geldverdienen Hauptziel der Akademie ist. Eines ist sicher: Auch wenn in der Präsentation der Akademie nicht mit hochtrabenden Fremdworten gespart und von Studenten und Semestern gesprochen wird, es handelt sich nicht um ein anerkanntes Studium!  Mehr dazu findest Du unter dem Stichwort Karriere. So, Tina, jetzt kennst Du meine private Meinung dazu. Ob die richtig ist? Keine Ahnung!

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Forum Doris Karrenbrock 19.02.2007
Herzlichen Glückwunsch, dieses Forum ist deutlich übersichtlicher als das vorher gehende.

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