Meinungen
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| Mitmachen!
Kampf für Faires Praktikum |
IG BAU | 09.12.2007 |
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| Für
ein Recht auf Ausbildung!
Hier kannst DU mithelfen! |
IG BAU | 25.11.2007 |
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| www.pferdewirtpruefung.de | Peter | 16.11.2007 |
Hallo wollte nur
sagen finde die Seite sehr gut einfach PRIMA Gruß Peter |
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| Pferdewirt: Beruf für Doofe? | Dietbert Arnold | 24.06.2007 | Unglaublich aber wahr: Die Projektgruppe Ausbildungspakt der Bundesagentur für Arbeit findet, dass Bewerber für den Beruf Pferdewirt "Räumliches Vorstellen", "Rechnerisches Denken" und "Sprachbeherrschung" nicht besonders wichtig sind. Stattdessen mein die Bundesanstalt für Arbeit, dass Pferdewirte vorwiegend folgende Eigenschaften mitbringen müssen: Körpereinsatz, Ernährung, Natur und Maschinenbedienung. Übrigens: Der Beruf Pferdewirt ist in dem Berufsbereich D 2, D für Doof? | ||||
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EQJ Praktikum ein illegales Praktikum? |
Thomas Mayer | 17.06.07 |
Hallo Herr Arnold,
ich kann mich den Ausführungen
von Frau Strunk nur anschliessen. Ein 12 monatiges EQJ Praktikum hilft
wirklich danach einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch wir haben die
Anerkennung durch das Regierungspräsidium in Karlsruhe zum durchführen
eines EQJ Praktikums. Leider dürfen auch wir nicht bzw. noch nicht
ausbilden. Deshalb aber alle langzeit Praktikas zu verteufeln führt zu
weit. Im übrigen haben wir eine Praktikantin 2006/2007 erfolgreich
vermittelt und diese hat 6 Monate dieser 12 Monate Praktikum
anerkannt bekommen. Wenn sie gut ist kann sie eine weitere Lehrzeitverkürzung
um 6 Monate beantragen und hat damit auch ein ganz normale 3-jährige
Lehrzeit hinter sich. Es geht hier nicht ums Ausnutzen von billigen
Arbeitskräften sondern im Wesenlichen um Hilfe in den Berufseinstieg.
Leider gibt es natürlich viele schwarze Schafe. Dies ist auch zu
veruteilen. Aber eine Presse und Internetforen die vieles schlecht oder
falsch darstellen ist auch kontraproduktiv. Wir suchen ab September
wieder eine EQJ Praktikantin. Dies ist aber auch Aufgrund schlechter
Presse sehr schwer geworden. Das diese Praktikantin noch nicht zwingend
18 Jahre alt sein muss, geregelte Arbeitszeit hat, versichert ist und
die Berufsschule besucht ist für mich und meine Frau selbstverständlich.
Keiner will hier verleugnen, dass eine Praktikantin nicht auch eine große
Hilfe ist oder sein kann. Sicherlich muss auch gearbeitet werden. Aber
bei uns bleibt genügend Freizeit und auch Urlaub. Ich hoffe für alle,
dass die schwarzen Schafe eine Minderheit sind und die serösen
Betriebe mindestens genauso viel gute Presse bekommen. Nur so werden
Lehrlinge vermittelt bzw. Ausbildungsplätze geschaffen. Wer
Interesse an einem Praktikum hat, darf sich gerne melden, mehr unter
www.taeleshof.de
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| Dietbert Arnold | 17.06.2007 | Die Initiative gegen langfristige und illegale Praktika bezieht sich ausdrücklich nicht auf EQJ- Praktika. Das übrigens kann jeder bei uns auf der Seite nachlesen. Insofern verstehe ich die Aufregung nicht. Allerdings beobachten Experten, dass EQJ- Praktika nicht den Erfolg haben, von dem immer gesprochen wird. Übrigens: Ein EQJ- Praktikum kann niemals über 12 Monate gehen, denn erst im Oktober kann es frühestens losgehen (wenn nämlich die Ausbildungsstellen besetzt sind) und zum zum August, dem neuen Ausbildungsjahr, muss es beendet sein. Ich finde es gut, wenn die "schlechte" Presse, daran ist dieses Forum und ich persönlich ja nicht unbeteiligt, dafür verantwortlich gemacht wird, dass die jungen Leute besser hinschauen und nicht mehr jedem Schwarzen Schaf auf den Leim gehen. Es sollte nämlich nicht vergessen werden, dass gerade im Beruf Pferdewirt, bedingt durch die oft sehr hohe Abbrecherquote, das ganze Jahr über Ausbildungsplätze frei werden. | |||||
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| Manuela Strunk | 25.05.2007 |
Hallo Herr Arnold,
ich bin wie Sie der Meinung,
dass junge Leute, die sich für einen Pferdeberuf interessieren, eine
ordentliche Ausbildung machen sollen und sich nicht jahrelang mit
Praktikumsverträgen als billige Arbeitskräfte verheizen lassen
sollten.
Nur, kann man aber nicht
jedes, auf einen längeren Zeitraum ausgerichtete Praktikum von
vorneherein als Ausbeutung verteufeln. Da bitte ich Sie wirklich
zu differenzieren.
Wir sind ein ordentlicher,
gepflegter Zuchtbetrieb für Haflingerpferde, ein Familienbetrieb
mit 4 Zuchtstuten, 3 Fohlen, 4 Jungpferden, Pensionspferden
sowie zwei Wallachen für den Reitbetrieb. Bei uns werden jährlich
maximal 3 Fohlen und alle 3 Jahre vielleicht ein gerittenes
Jungpferd verkauft. Die Gewinne, die sich damit (Haflinger) erzielen
lassen, rechtfertigen nicht die Beschäftigung eines geprüften
Pferdewirtschaftsmeisters. Für die tägliche Arbeit brauchen wir den
auch nicht, denn aufgrund mehr als 20jähriger Erfahrung in der Zucht,
sind wir gut aufgestellt. Mein Mann ist Pferdeexperte seit frühester
Jugend und ich persönlich besitze die Ausbildereignung (arbeitspädagogisch
aber nicht fachlich) und verfüge über langjährige, verantwortliche Ausbildererfahrung aus
einem großen Wirtschaftsunternehmen mit durchschnittlich 24 Azubi. Trotzdem,
wir sind kein Ausbildungsbetrieb aber wir sind durch die
Landwirtschaftskammer als qualifizierter Betrieb für das EQJ geprüft
und anerkannt. Sie sehen, wir dürfen zwar nicht ausbilden, aber wir dürfen
das EQJ durchführen. Sie wissen sicher, das EQJ, die
Einstiegsqualifizierung für Jugendliche, die es aufgrund ihrer
individuellen Situation schwer haben, einen Ausbildungsplatz zu finden
wurde von der Bundesregierung in ihrem "Pakt für Ausbildung"
initiiert und wird von der Arbeitsagentur gefördert. Die jungen Leute
bekommen das dafür gesetzlich vorgesehene Praktikumsvergütung und
werden zur Sozialversicherung angemeldet. Sie haben eine geregelte
Arbeitszeit von 40 Stunden und am Wochenende frei. Natürlich steht
ihnen auch der gesetzliche Urlaubsanspruch zu und sofern sie jugendlich
sind, besuchen sie die Berufsschule für die Landwirtschaft. Das
EQJ dauert jeweils bis zum nächsten Ausbildungsbeginn, d.h. maximal 12
Monate.
Den jungen Leuten - wir
haben derzeit eine EQJlerin - soll in diesen 12 Monaten alles das
vermittelt werden, was der Ausbildungsrahmenplan des ersten
Ausbildungsjahres der Pferdewirte Zucht und Haltung beinhaltet. Danach
richten wir uns. Unsere Praktikantin muss bei uns regelhaft nicht
misten, dafür haben wir eine Hilfskraft. Diese Arbeit fällt nur in
Urlaubszeiten oder bei Krankheit unserer Hilfskraft an. Ansonsten lernt
sie bei uns alles, was in einem Zuchtbetrieb so über's Jahr anfällt,
von Besamungen über Abfohlungen, der Fohlenaufzucht, der
Pferdepflege, Pferdegesundheit (Entwurmungen/Impfungen), Stallhygiene,
Weidepflege bis zum täglichen Arbeiten der Pferde. Daneben Vorbereitung
der Pferde für die Schauen und Hilfe beim Vorstellen. Auch sparen wir durch
die EQJlerin keinen einzigen Arbeitsplatz ein, denn ohne die
Praktikantin würden wir die verbleibende Arbeit auch allein bewältigen.
Sie sehen, wir geben unseren Praktikanten die Chance sich und
anderen zu beweisen, dass sie arbeiten können und wollen, dass sie
zuverlässig und beständig sind, dass sie verantwortungsbewusst
und umsichtig handeln und wir trauen ihnen etwas zu, auch wenn die
Schulzeugnisse meistens sehr zu wünschen übrig lassen. Aber ein
Pferdewirt muss nicht Abitur haben, es reichen die eben genannten guten
Eigenschaften, der Wille etwas zu erreichen und die Liebe zum Pferd. Da
kommt es auf eine sichere Rechtschreibung nun wirklich nicht an.
Und wenn das EQJ dann endet, dann helfen wir, dass ein Ausbildungsplatz
gefunden wird durch unsere Empfehlung und ein gutes Zeugnis und Gespräche
mit der Landwirtschaftskammer und der Arbeitsagentur.
Ich persönlich bin nicht
gegen Langzeitpraktika, wenn sie so strukturiert sind, wir bei uns.
Vielleicht sind wir ja eine Ausnahme, aber mich möchte wirklich nicht
mit ausbeuterischen Machenschaften in Verbindung gebracht werden. Wir
werden auch in diesem Jahr wieder einen EQJ-Platz anbieten und hoffen,
weiterhin so gute Erfahrungen machen zu können, wie bisher.
Vielleicht berichten Sie
auch mal positiv über Langzeitpraktika, denn dass, was wir leisten,
kann man nicht in 4 Wochen.
Mit freundlichen Grüßen
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| Dietbert Arnold | 25.05.2007 |
Hallo Frau Strunk,
wenn illegale Praktika von mir angeprangert werden, dann gilt das natürlich nicht für Praktika, die innerhalb einer geordneten Berufsausbildung stattfinden oder aber von der Arbeitsagentur organisiert werden. Das ist aber auch immer so von mir und der IG BAU so dargestellt worden. Deshalb sind wir nicht verschiedener Meinung. |
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| Tina | 04.04.2007 |
Hallo Herr Arnold,
ich würde gerne Ihre
Meinung bezüglich Monty Roberts bzw. Andrea Kutsch wissen. Was halten
sie von der Methode des Join ups? |
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| Join up |
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| Dietbert Arnold | 04.04.2007 | Hallo Tina, Monty Roberts ist ein absoluter Pferdemann. Bewundernswert. Allerdings ist er kein Pferdeflüsterer, er macht lediglich das, was alle erfahrenen Pferdeleute auch machen: Das Pferd als Herden-, Flucht- und Lauftier zu sehen und somit tiergerecht zu behandeln und auszubilden. Dabei ist Monty Roberts oft wesentlich konsequenter als viele Pferdehalter und somit auch erfolgreicher. Den Fehler, den immer mehr Menschen machen, ist, dass sie Pferde vermenschlichen und so letztlich scheitern. Monty Roberts ist derjenige, der den immer hilfloseren Pferdehaltern ökonomisch sehr geschickt erklärt, wie man eigentlich mit dem Pferd umgehen muss. Gut ausgebildete Pferdeleute auf der ganzen Welt können das aber auch, nur oft nicht so erfolgreich und medienträchtig. Monty Roberts Arbeit mit den Pferden ist aus meiner Sicht überhaupt nicht zu kritisieren. Schwierig wird das ganze Unternehmen aber da, wo Monty Roberts seine Erfahrungen im Umgang mit dem Pferd auf Menschen überträgt und danach z.B. Jugendliche oder Manager trainiert. Damit habe ich große Probleme, denn Pferde sind keine Menschen! Da macht Monty Roberts den selben Fehler, den er bei vielen Menschen beobachtet, wenn sie ihre Pferde vermenschlichen. Andrea Kutsch übertreibt meines Erachtens den legalen Wunsch, Geld zu verdienen. Ihre jetzt eröffnete Akademie sehe ich sehr kritisch. Beobachter könnten den Eindruck gewinnen, dass das Geldverdienen Hauptziel der Akademie ist. Eines ist sicher: Auch wenn in der Präsentation der Akademie nicht mit hochtrabenden Fremdworten gespart und von Studenten und Semestern gesprochen wird, es handelt sich nicht um ein anerkanntes Studium! Mehr dazu findest Du unter dem Stichwort Karriere. So, Tina, jetzt kennst Du meine private Meinung dazu. Ob die richtig ist? Keine Ahnung! | |||||
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| Forum | Doris Karrenbrock | 19.02.2007 |
Herzlichen Glückwunsch,
dieses Forum ist deutlich übersichtlicher als das vorher gehende.
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