Karriere
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| Wie lange bis zur Meisterprüfung warten? | Sarah | 02.05.2008 |
Hallo,
ich habe da mal eine Frage.
Gibt es für die
Pferdewirtschaftsmeister-Prüfung eine Altersbegrenzung?
Ich weiß das man mindestens
3 Jahre als Pferdewirt gearbeitet haben muss.
Ich weiß aber nicht wie Alt
man sein muss.
Ich hoffe Ihr könnt meine
Frage beantworten.
Mit freundlichen Grüßen
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| Dietbert Arnold | 05.05.2008 | Das Kann ich Dir sagen: Du musst als Zulassungsvoraussetzung eine dreijährige berufliche Tätigkeit im Pferdebereich nachweisen können. Wichtig ist beruflich, also die Versicherungszeiten im Betrieb oder bei Selbständigkeit die Steuererklärung. Ein Mindestalter gibt es nicht, natürlich auch kein Höchstalter. Anmelden musst Du Dich bei der Zuständigen Stelle Deines 1. Wohnsitzes. Schon innerhalb der drei Jahre kannst Du Dich anmelden und auch schon die Vorbereitungslehrgänge machen. So, dann ran an die Meisterprüfung, Du wirst sehen, dass ist eine ganz spannende Zeit, die Du nie wieder missen möchtest. | ||
| Berufsschullehrer für Pferdewirte nach Wien- Studium? | nn | 23.04.2008 |
Hallo, vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Wie kann ich Berufsschullehrer für Pferdewirte werden? Ich habe versucht mich übers Internet zu informieren, aber ich blicke da leider nicht so ganz durch...jedes Bundesland scheint eine andere Regelung zu haben. Ich habe auch schon bei der ADD angerufen, doch die konnten mir auch nicht weiterhelfen, da sie von der Berufsausbildung zum Pferdewirt noch nie gehört haben... Ich habe einen Abschluß (Bachelor) im Studium der Pferdewissenschaften (Wien), indem auch Bereiche der Agrarwissenschaften behandelt wurden. Damit hätte ich ja eigentlich die Fachrichtung bereits abgedeckt und muss noch den erziehungwissenschaftlichen Teil und ein allgemeinbildendes Fach studieren, oder???Würde mir der Abschluss anerkannt werden? Wieviele Semester muss ich dafür ca. einplanen? und wo kann ich mit meiner Fachrichtung am sinnvollsten studieren? Wie sind überhaupt die Berufssaussichten für Berufsschullehrer, also nicht nur für die Pferdewirtklassen sondern auch Agrarwirtschaft oder ähnliches, was sich mit meinem Studium kombinieren lässt...? Zur Zeit mache ich noch eine Ausbildung zum Pferdewirt, bin mir aber nicht sicher, ob ich diese auch abschließen kann, allerdings hätte ich damit auch (bisher)1 jahr Berufspraxis. Allerdings sollte ich mich dafür entscheiden, weiter zu studieren, wüsste ich gerne, ob ich danach auch Aussichten auf eine Stelle habe, denn schließlich ist das Studium mit einem recht großen finanziellen Aufwand für mich verbunden. Ich hoffe, dass Sie zumindest einen Teil meiner Fragen beantworten können. Vielen Dank! |
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| Dietbert Arnold | 27.04.2008 | Ja, nn, das ist leider nicht so einfach. Die Berufschullehrerkarriere beginnt immer mit einem Master- Abschluss. Den hast Du leider nicht. Deshalb wirst Du nach meinem Stand der Dinge so gut wie keine Chance haben, in den Schuldienst aufgenommen zu werden. Ansonsten steht der Ausbildungsweg ein wenig tiefer hier im Forum. Jetzt siehst Du übrigens, dass diese ganzen Bachelor- Studiengänge irgendwie nicht wirklich weiterhelfen. Das gilt auf jeden Fall im Staatsdienst. Der Bachelor ermöglicht immer nur einen Inspektor, der Master beginnt beim Rat und geht bis zum Direktor. | ||
| Meister Z&H gilt auch für Reiten? | heike | 27.02.2008 |
hallo,
ich mache gerade meinen
meister in z+h und bin nun am überlegen ob ich den diplomtrainer dranhängen
soll (zulassungsvoraussetzungen werden gerade geprüft),wenn sich das
jetzt zerschlagen sollte....habe ich mir überlegt, ob ich den meister
reiten machen soll...jedoch bekomme ich hier aufgrund meiner quali auch
die befähigung in richtung reiten auszubilden...ist das in allen bundesländern
so? muß ich beim meister reiten alle teile machen oder erkennen die mir
wirtschaftslehre etc an und ich muß nur reiten machen?
mfg
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| Dietbert Arnold | 27.02.2007 |
Na, Heike, Du könntest aus SH
kommen. Denn genau da sieht man das ganz komisch. Die glauben doch glatt,
dass z.B. ein Meister Reiten alle anderen Schwerpunkte auch ausbilden darf.
Umgekehrt mittlerweile auch. Das ist da eine ganz komische Diskussion und da
wollen wohl einige ihr eigenes Süppchen kochen. So wie da im hohen Norden
sehen das längst nicht alle Zuständigen Stellen. Und ich meine, das ist
auch richtig so. Eines ist aber ganz sicher: Die übergreifenden
Meisterprüfungsteile werden natürlich anerkannt und es bleiben so nur noch
2 Bereiche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, wenn Du noch weiter lernen möchtest, dass in vielen Bundesländern der Meister ein fachlich kompatibles Bachelorstudium beginnen kann, in Niedersachsen kannst Du mit dem Meister jedes Studium, also auch Medizin, beginnen. Da geht natürlich auch ein Sportstudium in Niedersachsen. Auch Berlin hat relativ großzügige Regelungen für Meister. Natürlich kannst Du auch ein Studium in den Niederlanden belegen (echtes Studium, Bachelorabschluss). Etwas tiefer findest Du dazu mehr. |
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| Das verdient man/frau in der Landwirtschaft/Pferdewirtschaft: | Dietbert Arnold | 17.02.2008 | Große Unterschiede gibt es in Europa bei den Durchschnittslöhnen in der Landwirtschaft. Damit gibt es einen Anhaltswert, was unter einem fairen Lohn eines landwirtschaftlichen Facharbeiters/in in dem jeweiligen Land zu verstehen ist. Dieser Lohn gilt auch für Pferdewirte. Damit ist auch klar, dass ein Pferdewirt, ausgelernt und in den ersten drei Jahren, mindestens 9,12 € /h / brutto verdienen sollte, wenn es um ein faires Arbeitsverhältnis geht. Die nachfolgende Liste zeigt, was im Ausland verdient wird und kann bei Auslandsaufenthalten hilfreich sein: | |
| Dänemark | 16,42 € pro Stunde brutto | |||
| Schweden | 11,47 | |||
| Niederlande | 10,50 | |||
| Österreich | 10,22 | |||
| Großbritannien | 9,56 | |||
| Frankreich | 9,35 | |||
| Deutschland | 9,12 | |||
| Belgien | 8,91 | |||
| Finnland | 8,50 | |||
| Italien | 8,25 | |||
| Irland | 7,28 | |||
| Spanien | 7,01 | |||
| Zypern | 4,73 | |||
| Griechenland | 4,40 | |||
| Malta | 3,70 | |||
| Portugal | 3,52 | |||
| Tschechien | 2,71 | |||
| Slowakei | 2,41 | |||
| Polen | 1,54 | |||
| Ungarn | 1,49 | |||
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Studium und/oder Beruf? |
Pia |
12.02.2008 |
Hallo, |
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Heidrun |
13.02.2008 |
Hallo Pia, Übrigens: Infos kann man
sich auf der Seite www.agrarwisseschaften.de
holen. Dort ist ein kurzer Überblick über die Inhalte des Studiums im
Allgemeinen. Außerdem sind noch alle Unis und FHs verlinkt oder zumindest
beschrieben, so dass man sich umfassend informieren kann. Und noch anderes
zu Praktika, Stellen, Links zu Brachen und und und. Du kannst
selbstverständlich nach dem Master noch eine Ausbildung machen. Möglich
ist alles. Aber, wenn Du auf jeden Fall eine Lehre machen möchtest, dann
würde ich sie nach dem Bachelor ansetzen, dann hast Du die Erfahrung für
das Studium, egal ob Pferdewissenschaften oder Agribusiness. Oder Du gehst
den Weg der Weiterbildung während der Semesterferien, wie ich schon weiter
oben beschrieben habe.
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Dietbert Arnold |
13.02.2008 |
Ja, Pia, da hat Dir Heidrun ein paar tolle Tipps geben können. Du merkst, sie weiß wovon sie spricht. Eines solltest Du immer wissen: Wenn Du nach einem Studium eine Lehre machst, musst Du Dich darauf einlassen, dass Du wieder einen sozialen und machmal auch menschlichen Abstieg beginnst. So frei lernen und argumentieren wirst Du in der Ausbildung nicht. Auch wird das mit den Arbeitsbedingungen nicht so toll bestellt sein. Das muss klar sein, sonst wirst Du scheitern. Natürlich ist es unheimlich gut, wenn Du ein Studium und eine Berufsausbildung nachweisen kannst. Nachdem was Du geschrieben hast würde ich Dir den Schwerpunkt Zucht&Haltung raten. Das ist in zwei Jahren gut zu schaffen. Innerhalb dieser Zeit die reiterlichen Anforderungen zu erfüllen, wird sehr schwer. Ähnlich schwer wird es sein, in Göttingen einen der ganz wenigen Plätze zu finden. Auch Wien hat nur wenige Plätze und eine riesige Warteliste. Da solltest Du ganz realistisch Alternativen haben. Schaue doch mal in die Niederlande! Ein wenig tioefer findest Du den Infotermin im März in Dronten. Hier kannst Du noch mal alles nachlesen: www.cahdronten.de. Eines ist sicher: Mit der Sprache ist das kein Problem. Und in den Niederlanden dreht sich derzeit viel um das Pferd. Das ist nicht 2.Wahl! So, ran, der frühe Vogel fängt den Wurm und das Leben ist kein Ponyhof. ... |
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Besamungstechniker/in |
Petra |
30.01.2008 |
Hallo! |
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Dietbert Arnold |
30.01.2008 |
Hallo Petra, unter >News kannst Du den Ansprechpartner von Niedersachsen nachlesen. Die LWK NRW führt ebenfalls Kurse für Pferde durch. Termine erfragst Du hier. Und in Futterkamp fragst Du bei Herrn Lamp (Pferdehaltung) nach. |
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Berufsschullehrer werden? |
Martina |
16.01.2008 |
Ich befinde mich zurzeit in der Meisteranwartschaft für den Teilbereich Zucht und Haltung! Nach bestandener Prüfung möchte ich meine Karriere als Berufsschullehrer für Pferdewirte weiterführen. Können Sie mir ein paar Tipps geben wie ich diesen Weg jetzt schon planen kann oder an wen man sich wenden könnte? Ich musste selber in meiner Ausbildung feststellen das es an fundierten Fachkenntnissen der Lehrer in der Berufsschule fehlte und daher auch der Unterricht moderner gestaltet werden könnte! Vielen Dank im Voraus! |
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Dietbert Arnold |
16.01.2008 |
Zunächst einmal muss klar sein, dass Du für den Beruf Lehrer ein Studium benötigst. Kein Bachelor (6 Semester) sondern Master (8 Semester). Dazu benötigst Du die allgemeine Hochschulreife. Wenn Du die nicht hast, dann erkennt Niedersachen den Meister als allgemeine Hochschulreife an. Das tun nicht alle Bundesländer. Da musst Du Dich informieren, wie es in den anderen Bundesländern ist. Auch gibt es in Deutschland zwei Wege, wie Du zu einem Berufsschullehrer für Land- und Gartenbau kommst. Einen speziellen Pferdewirtlehrer gibt es nicht, nur Land- und Gartenbau. In dem einen Fall studierst Du ein normales Lehramtsstudium, z.B. Biologie und Deutsch, oder Chemie und Deutsch, usw.. Nach dem Studium machst Du Dein Referendariat meist für zwei Jahre. Das endet mit der Zweiten Staatsprüfung. In dem Referendariat belegst Du Land- und Gartenbau. Nach erfolgreicher Prüfung bist Du dann fertiger Lehrer im Land- und Gartenbau, also auch für Pferde. Die zweite Möglichkeit in einigen Bundesländern ist ein achtsemestriges Landwirtschaftsstudium (Master). Dann machst Du ein Referendariat bei einer Landwirtschaftskammer. Du bist dann sowohl als Kammerbeamter und als Landwirtschaftslehrer befähigt. Da solltest Du Dich bei den diversen Kammern erkundigen, ob sie Referendariate anbieten für diesen Bereich. Und wenn Du dann Glück hast und auch tatsächlich in einer Pferdewirtklasse ein Lehrer frei wird, dann kannst Du Dich dort hin bewerben bzw. versetzen lassen. So lang kann der Weg sein, um einfacher Lehrer für Pferdewirte zu werden. |
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Mein Weg zur Meisterprüfung |
Stefanie |
01.01.2008 |
Hallo, |
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Dietbert Arnold |
01.01.2008 |
Hallo Stefanie, ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr 2008. Es ist gut, dass Du Dich schon frühzeitig um Deinen weiteren Lebensweg kümmerst. Allerdings gilt es hier doch einige Dinge zu erklären. Nach der Prüfung zum Pferdewirt musst Du zunächst einmal drei Jahre lang praktisch arbeiten, bevor Du dann den Meister machen kannst. Die Zulassung zur Meisterprüfung macht immer die Zuständige Stelle Deines Wohnortes. Auch wenn diese Stelle selber keine Meisterprüfungen abnimmt, so muss sie Dich zunächst zulassen. Dann kannst Du an jedem Ort in Deutschland die Meisterprüfung machen, so z.B. in Niedersachen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Landwirtschaftkammer Schleswig- Holstein oder in Bayer bei der Landesanstalt. Die Adressen findest Du ja hier im Forum. Nach Bestehen der Meisterprüfung kannst Du in vielen Bundesländern Fachhochschulstudien (Bachelor) beginnen. In Niedersachen sogar jedes Studium, egal ob Bachelor oder Master, egal in welcher Fachrichtung, also auch Lehramt. Auf der Meisterseite hier und bei den Links findest Du die Internetseite für das Meister- Bafoeg (www.meister-bafoeg.info ). Grundsätzlich gibt es einen Zuschuss und ein Kredit. Letzteren musst Du natürlich zurückzahlen. So jetzt kannst Du Dich informieren über Deinen weiteren Weg. |
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Studium nach dem Pferdewirt? |
Sandra |
29.11.2007 |
Hallo! |
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Dietbert Arnold |
30.11.2007 |
Hallo Sandra, ein Studium nach dem Pferdewirt lohnt immer. Ausbildung zahlt sich in aller Regel aus. Wenn Du Deine berufliche Situation (Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen, Bezahlung) verbessern möchtest, dann ist ein Studium immer eine gute Wahl. Gerade in der Landwirtschaft werden in Zukunft immer mehr und besser ausgebildete Mitarbeiter gesucht. Es bietet sich also ein landwirtschaftliches Studium an, dass an vielen Standorten auch mit dem Schwerpunkt Pferd gemacht werden kann. Aber generell ist eine landwirtschaftliche Grundausbildung nicht hinderlich, denn Du bist dann vielseitiger einsetzbar. Schwerpunktmäßig mit Pferden beschäftigt sich z.B. die landwirtschaftliche Uni in Osnabrück. Du kannst aber auch mal einen Eintrag tiefer schauen. Dort findest Du die neuen Infos zum Studium in den Niederlanden. Durchaus eine interessante Möglichkeit. Die Sprachhürde wird nicht das Problem sein. Also, ran an die Studienverzeichnisse und vielleicht schaust Du Dir ja mal Dronten an? |
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Pferdemanagement studieren in den Niederlanden. |
Dietbert Arnold |
28.11.2008 |
Die CAH Dronten (Hochschule für Pferdemanagement, Agrar- und Ernährungswissenschaft) bietet ein Pferdemanagement- Studium (Bachelor und Master) auch für Studenten aus Deutschland an. Im ersten Semester ist ein Sprachkurs für Studenten aus Deutschland integriert, sodass Niederländisch keine Hürde sein wird. Speziell für Reiter bietet die Uni die Möglichkeit, ein eigenes Pferd im Stall der Hochschule unterzubringen. Deutsche Studenten können als EU- Bürger das Studium zu den selben Bedingungen aufnehmen, wie niederländische Studenten. Jeder Student in den Niederlanden zahlt 1.538 EURO Studiengebühren, die z.T. auch über Bafög oder andere Bildungskredite finanziert werden können. Das Studium ist zulassungsfrei, es gibt keinen NC. Infos speziell für Interessenten aus Deutschland findet Ihr unter www.cahdronten.de. Weiter könnt Ihr Fragen stellen an die eMail study@cahdronten.de oder an die deutschsprachige Hotline 0180.326026716 (9 Cent/Minute) von 09:00 - 18:00 jeden Werktag. Wer noch genauere Infos haben möchte, der kann auch die Tage der Offenen Tür für deutschsprachige Studenten nutzen: 01.12.2007, 10:00 - 15:00 08.03.2008, 10:00 - 15:00 Auch ist ein Schnupperstudium möglich. |
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Studieren? |
Anne Kramer |
08.11.2007 |
Sehr geehrter
Herr Arnold! Auch mich ärgern
die privaten Ausbildungsanbieter,wie die Xeneophon- ,die
Andrea-Kutsch-Akademie uvm. Diese preisen mit hochgestochenem Vokabular
ein sündhaftteures, "Studium" an, welches mir
noch nicht einmal zu einem anerkannten Abschluss verhilft. Nein, danke! Ich besuche
zurzeit das Johannes-Kepler-Gymnasium welches ich voraussichtlich 2008 mit
dem Abitur verlassen werde. Ich habe eine Dressurreiterprüfung der Klasse A
und etliche E-Stilspringen gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass
ich reiterliches Talent habe, dieses aber wegen der fehlenden Unterstützung
bislang nicht zeigen konnte. Natürlich überlege
ich seit einiger Zeit wie ich meine Passion Pferd in meinen Berufswunsch
einbeziehen kann. Zunächst habe
ich mich für einen Ausbildungsplatz als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Reiten
beworben, da es sonst zu spät ist um sich zu bewerben. Ich habe bereits
zwei jeweils zweiwöchige Praktika absolviert. Mir ist bewusst, dass man vor
allem körperlich belastbar sein muss. Die Ausbildung zur Pferdewirtin würde
mir vor allem Spaß machen, ich möchte mich allerdings noch
weiterentwickeln können. Ich bin sehr
interessiert an den Studiengängen „Pferdemanagement“ in den
Niederlanden, frage mich aber wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind.
Diese Frage konnte mir auch der Berufsberater der Agentur für Arbeit nicht
beantworten. Ich habe sehr gespaltene Meinungen gehört. Auch ein
BWL-Studium mit dem Modul Pferdemanagement an einer FH würde mich stark
interessieren, da mir Mathematik liegt. Ein veterinärmedizinisches
Studium kommt für mich aufgrund des NC nicht in Frage. Auch über den
berufl. Ausbildung in Richtung Hippotherapie und Pferdeosteopathie habe ich
mich erkundigt. Ich glaube allerdings, dass mich die vorangehende
Physiotherapie nicht ausreichend interessiert. Was halten Sie
von der Georg-August-Universität Göttingen und der Veterinärmedizinischen
Universität Wien? Am liebsten würde
ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin und anschließend ein Studium z.B. in
den Niederlanden machen. So könnte ich die praktische und die theoretische
Seite kennen lernen. Da dies allerdings sehr lange dauert, habe ich den
Eindruck mich entscheiden zu müssen. Meine Eltern
sind sehr skeptisch was die Ausbildung zum Pferdewirt betrifft. Nun möchte
ich ihre, neutrale Meinung hören. Mit freundlichen
Grüßen Anne Kramer |
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Dietbert Arnold |
08.11.2007 |
Ich glaube, eine Pferdewirtausbildung sollte die Basis für ein weiteres Studium sein. Das kann entweder mehr in Richtung Management (Niederlande) oder Haltung/Zucht (Wien) gehen. Göttingen ist ein Aufbaustudium ab Bachelor. Kommt für Dich nicht in Frage. Es gibt aber noch viele landwirtschaftliche Fachhochschulen, die sich intensiv mit Pferden auseinandersetzen, so z.B. Osnabrück. Ich kann Dir natürlich ernsthaft so nichts raten, dass musst Du schon selber herausfinden. Aber: Ich habe immer wieder gesehen, dass sich diejenigen hinterher doch geärgert haben, wenn sie von ihren Möglichkeiten keinen Gebrauch gemacht haben. Also, lerne Pferdewirtin zwei Jahre und sofort studieren. Wenn Du erst mal zwischendurch arbeitest für ein Auto, für einen Urlaub, für eine Wohnung, für ein Pferd, ..., dann gerät Dein Studium in weite Ferne. Letztlich, so meine Erfahrung, zählt wirklich nur ein seriöses Studium. Alles weitere, welche Schwerpunkte, usw,. das wirst Du dann immer noch sehen, denn mit der Berufsausbildung und Deinem Studium wird natürlich Dein Horizont auch weiter. Wenn Du dann willst, kannst Du ja noch alles an Dein Studium anhängen. Lebenslanges Lernen! |
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Jura und Pferde kombinieren? Wer weiß Möglichkeiten?? |
R. Sievers |
20.10.2007 |
Auf der Suche
nach Möglichkeiten meinen Beruf mit meinen privaten Interessen zu
verbinden, möchte ich mich mit folgender Frage an Sie/Euch alle wenden: |
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Dietbert Arnold |
20.10.2007 |
Na, das ist ja eine spannende Kombination. Mal sehen, ob unsere User noch mehr Vorschläge haben? Ganz spontan fällt mir ein: Versicherungen (Haftpflicht und Lebendvers. Tiere), Berufsbildung Pferdeberufe bei den Landwirtschaftskammern bzw. Zuständigen Stellen (Referendariat), Zuchtverbände (Auktionen!), Zeitungen/Zeitschriften im Pferdebereich (juristische Kolumne), Messe und Turnier (equitana und Co), Pferdesportverbände (Beratung auf Landesebene bzw. Bundesebene), ... Ja, und dann würde ich mich mal mit Frau Gehrmann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter in Verbindung setzen. Die ist selber auch Juristin und Geschäftsführerin des Verbandes. Sicher weiß Frau Gehrmann noch mehr zu berichten. |
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Begabtenförderung |
Nina |
28.09.2007 |
Erst mal
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Seite! |
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Dietbert Arnold |
28.07.2007 |
Hallo Nina, danke für das Kompliment, genau dafür mache ich die Arbeit ja. Nun zu Dir: Ich finde das prima, dass Du Dir einen richtigen Karriereplan aufstellst und dann auch die Begabtenförderung gefunden hast. Natürlich wollen die jetzt einen sinnvollen Plan von Dir, um Dich fördern zu können. Elemente können sein: Auslandsaufenthalt, Kurse, Lehrgänge, Praktika, usw. Plane unbedingt einen Auslandsaufenthalt ein, denn das bringt Dich ungemein weiter. Wende Dich an Herrn Müller von der Deutschen Reitschule, dort werden ständig auch Kurse zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung gegeben, vielleicht kannst Du da ja mal ein halbes Jahr arbeiten, genau dann, wenn die Meisterkurse sind? Dann wende Dich an Frau Germann (früher Frau Vogel) und bitte um geeignete Ausbilder, die Dich weiter bringen können. Dann überlege auch, Lehrgänge einzuplanen, so z.B. Reitabzeichen, Trainer C und B, usw. Auch kannst Du mal versuchen Praktika in Landgestüten, Zuchtverbänden, Landesreitschulen, usw. zu machen. Suche Dir also derartige Elemente heraus und bündele sie zu einem persönlichen Ausbildungsplan für Dich. Das wird dann sicher überzeugen. Der Plan sollte beginnen mit Deinem Ziel und jede Maßnahme begründet werden, dass Du damit Deinem Ziel näher kommst. |
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Prüfung zum Pferdewirt § 45.2 (Quereinsteiger) |
Dietbert Arnold |
18.09.2007 |
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen wird im November, Dezember 2007 und Januar 2008 einen Vorbereitungskurs machen, um gut vorbereitet die Pferdewirtprüfung gemäß § 45.2 (Quereinsteiger) absolvieren zu können. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berät auch, ob eine Sonderprüfung formal auch angestrebt werden kann. Der Lehrgang in Echem (Niederrsachsen) kostet ca. 2.400 EUR und es können eventuell Fördergelder beantragt werden. Eine Infoveranstaltung findet in Echem am 26.09.2007 statt. Mehr Infos gibt die Landwirtschaftskammer Niedersachen auf ihrer Hompage und durch ihre Ausbildungsberater. |
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Meister- Bafög: Wer hat Tipps? |
Tamie |
04.09.2007 |
Ich habe nun
meine Zulassung für die Meisterprüfung Z&H bekommen, und es kann bald
losgehen mit den ersten Lehrgängen (ab Ende Oktober in Niedersachsen)
:-) |
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Nicht zögern: Fortbildung zum Hufbeschlagschmied planen |
Dietbert Arnold |
30.08.2007 |
Für Pferdewirte ist die Weiterbildung zum Hufbeschlagschmied durchaus eine sinnvolle Alternative. Das neue Hufbeschlaggesetz gilt ab 1.1.2007. Allerdings hat es gegen dieses Gesetz eine Verfassungsbeschwerde der Hufpfleger und Huftechniker gegeben. Das Bundesverfassungsgericht hat deshalb einige Teile des neuen Gesetzes bis zum Sommer 2007 ausgesetzt. "Vielmehr bleibt das Hufbeschlaggesetz 2006 mit der Gesamtheit seiner Regelungen, insbesondere mit der Ausweitung der Zugangsmöglichkeiten zum Beruf des Hufbeschlagschmieds, grundsätzlich unberührt und kann insoweit in Kraft treten. Lediglich hinsichtlich der Hufpfleger und Huftechniker, ihrer Schulen und Schüler wird insofern eine zeitlich und inhaltlich begrenzte Beschränkung der Wirksamkeit des Gesetzes vorgenommen", so sagt das Bundesverfassungsgericht. Somit kann jeder Pferdewirt ohne Bedenken die geplante Fortbildung zum Hufbeschlagschmied aufnehmen. Pferdewirte können nach zwei Jahren ihre Hufbeschlagprüfung ablegen. |
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Meisterprüfung |
Lena |
01.08.2007 |
Hallo Herr
Arnold, |
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Dietbert Arnold |
01.08.2008 |
Hallo Lena, klar bekommst Du auch dieses Mal wieder eine Antwort! Du kannst ein Jahr eine Ausbildung im Schwerpunkt Reiten anhängen und bist dann im Status Azubi. Natürlich kannst Du auch nach 1,5facher Ausbildungszeit Dich nach § 45.2 zur Prüfung melden. Dann bist Du kein Azubi und könntest zwischendurch auch als ausgelernte Pferdewirtin arbeiten. Allerdings musst Du dann die Kosten zur Prüfung komplett selber tragen. Mit jeder Pferdewirtprüfung kannst Du jede Pferdewirtschaftsmeisterprüfung machen. Folglich zählen die drei Jahre ab erstmals abgelegter Pferdewirtprüfung. Weiterhin solltest Du die Situation genau beobachten, es ist derzeit im Gespräch, die Zeit zwischen Pferdewirt- und Pferdewirtschaftsmeister zu verkürzen. Wie gesagt, im Gespräch. |
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Besamungswart in Bayern |
Dietbert Arnold | 11.07.2007 |
Auch in Bayern kann man sich zum Besamungswart fortbilden: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) für Pferde Haupt- und Landgestüt Schwaiganger Schweiganger 1 82441 Ohlstadt T 08841.61360 F 08841.613666 www.schwaiganger.bayern.de |
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Auslandspraktikum |
Annika |
07.06.2007 |
Hallo! |
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| InWent | 16.07.2007 |
Sie möchten ins Ausland... ? Eine gute Idee ! Die Informations- und Beratungsstelle (IBS) im Hause von InWEnt unterstützt Sie in Fragen zur beruflichen Weiterbildung im Ausland – von der Programmauswahl über die Finanzierung bis zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt. Als deutsche Koordinierungsstelle arbeiten wir im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die IBS informiert über Programme von deutschen und internationalen Organisationen zur praxisorientierten Auslandsqualifizierung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland. Eine erste Orientierungshilfe bietet Ihnen die Datenbank „Weiterbildung ohne Grenzen“. Sie enthält rund 170 Angebote von über 60 Anbietern. Eine Suchmaschine hilft dabei, das passende Programm zu finden. Die in der Datenbank enthaltenen Informationen stellt die IBS auch als Broschüre zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns ! Serviceline: 02 28-4460-1-123 Telefonische Beratungszeiten: Montag bis Donnerstag: 9:30 - 12:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag:14:00 - 16:00 Uhr sowie Mail Eine gute Linksammlung befindet sich hier bei der IBS: http://www.inwent.org/infostellen/ibs/04982/index.de.shtml |
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| Dietbert Arnold | 16.07.2007 |
Hier findet Ihr weitere Infos
zum Arbeiten im Ausland:
http://www.ba-auslandsvermittlung.de/ Praktikantenprogramm Deutscher Bauernverband: dbv-praktika-international@bauernverband.de |
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Lehre oder Studium? |
Jule |
30.05.2007 |
Hallo, |
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Dietbert Arnold |
30.05.2007 |
Hallo Jule, wenn Du die Möglichkeit hast, ein Studium anzuschließen, dann mache es. Hinterher ärgerst Du Dich, dass Du diese Chance nicht wahrgenommen hast. Ich glaube auch, dass Dir das Studium dann viele neue Möglichkeiten aufzeigen wird, wie Du Pferde und Landwirtschaft verbinden kannst, oder aber auch nicht. Vielleicht willst Du ja nach dem Studium Dich ganz auf den Pflanzenbau konzentrieren. Du siehst, alles ist nach einem Studium möglich. Bleibe im Studium aber in alle Richtungen offen, meide nicht andere Fächer, nur weil sie nicht nach Pferd riechen. Nur so kannst Du dann eine Richtung für Dich finden, die Dir auch liegt. Eines aber solltest Du nicht: Vergiss das Reiten nicht und bleibe auf Deinem jetzigen Niveau. Nur so bist Du dann am Ende des Studiums in beiden Bereichen, Theorie und Praxis, fit. So jedenfalls würde ich das machen. |
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| Literaturempfehlung zur Vorbereitung Meisterprüfung Pferdewirt Schwerp. Zucht und Haltung | Alice |
08.05.2007 |
Suche Gleichgesinnte Hallo, ich habe (vor ewig langer Zeit- 1992) meine Prüfung zur Bereiterin FN in Warendorf abgelegt. Nun möchte ich gerne meine Meisterprüfung Schwerpunkt Zucht und Haltung in Niedersachsen machen. Wer hat Erfahrung und Lust sich mit mir auszutauschen? Vielleicht jemand, der auch nach seiner Bereiter Ausbildung die Meisterprüfung Zucht und Haltung absolviert hat, oder noch machen möchte?? Weiterhin suche ich ein paar Tipps, wie ich mich am besten zu Hause vorbereiten kann. Buch,-CD,- Online Empfehlungen? Freue mich auf Eure Antworten Herzlichen Gruß aus dem nord-östlichen Niedersachsen |
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Dietbert Arnold |
09.05.07 |
Hallo Alice, sicher hast Du schon in den Service geschaut, denn dort findest Du eine Literaturliste, die ganz sicher auch für die Meisterprüfung zu empfehlen ist. Des weiteren ist der Service ganz sicher eine gute Fundstelle, denn viele Gesetze und Verordnungen werden jetzt für Dich relevant. Ganz wichtig sind auch die Leittexte für Dich, gerade Fütterung, Exterieur, Grünland, Arbeitsvertrag und ganz besonders die Kostenrechnung ist brandaktuell. So könntest Du schon mal gut beginnen. |
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Wann Zulassung zur Meisterprüfung beantragen? |
Tamie |
28.04.2007 |
Ich habe eine
Frage zur Meisterprüfung. |
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Dietbert Arnold |
28.04.2007 |
Hallo Tamie, schön dass Dir die Platform ein wenig weiter helfen konnte. So soll es doch sein. Nun zur Frage. Die Zuständige Stelle lässt Dich zu einem bestimmten Zeitpunkt x zur Meisterprüfung zu. Dieses Datum steht in der Zulassung. Und danach kannst Du dann Dich zur Prüfung anmelden. Das heißt: Die Zuständige Stelle kann Dich frühestens drei Jahre nach der Pferdewirtprüfung zur Meisterprüfung zulassen. Das bedeutet aber nicht, dass Du nicht vorher die Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung belegen kannst. Die Kurse sind ein Angebot zur Prüfungsvorbereitung. Aber eines muss deutlich gesagt werden. Die Vorbereitungskurse sind sind ein freiwilliges Angebot. Wenn Du mit dem Datum x genau drei Jahre nach Deiner Abschlussprüfung die Zulassung zur Abschlussprüfung hast, dann kannst Du einen Tag später zur Abschlussprüfung. Gehe also nach zweieinhalb Jahren zur Zuständigen Stelle und beantrage die Zulassung, die Du dann frühestens genau nach drei Jahren ausgehändigt bekommst. Tamie, freue Dich auf die Meisterprüfung, ich habe diese Zeit als besonders spannend und interessant empfunden. Genieße die Zeit! |
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Meisterprüfung |
Marie |
22.04.2007 |
hallöchen, ich bräuchte einmal ein paar infos und hoffe sie können mir helfen. 1. muß ich meisterprüfung dort machen wo ich gemeldet bin? oder geht das auch da wo ich arbeite? bin in sachsen gemeldet arbeite in niedersachsen. 2. habe ich gehört das es in niedersachsen möglich ist mit meistertitel zu studieren funktioniert das auch mit pferdewirtschaftsmeister??? muß es dann ein spezifisches studium sein oder kann man sich überall einschreiben? das war´s auch schon für´s erste danke für die hilfe viele liebe grüße mari |
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| Dietbert Arnold | 22.04.2007 | Hallo Marie, Du musst in Sachsen zur Zuständigen Stelle gehen und dort zur Mristerprüfung zugelassen werden. Mit dieser Zulassung kannst Du überall in Deutschland dann die Kurse und die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister machen, also auch in Niedersachsen. Richtig, in Niedersachsen hat jeder Meister, natürlich auch der Pferdewirtschaftsmeister, die allgemeine Hochschulzulassung. Für jedes Fach. In anderen Bundesländern kann das anders geregelt sein. So z.B. kannst Du manchmal nur den Bachelor und Agrarfächer studieren. Aber in Niedersachen jedes Studium an jeder Uni. | ||
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| Referendarsausbildung in NRW (Wie wird man/frau Landwirtschaftslehrer?) | aid | 11.04.2007 |
50 Jahre für
die Ausbildung |
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Susan |
06.05.2007 |
Hallo Herr Arnold, ich habe eine Frage zu dem Meisterbarfög. Wo kann ich das Beantragen? Wie kann man sich sonst Finanzieren, wenn der Chef einen nicht freistellt für die Meisterprüfung und man kündigen müsste? Man bekommt ja dann kein Geld vom Arbeitsamt. Wie soll man das Finanziell machen? Vielen Dank. |
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| Dietbert Arnold | 07.05.2007 |
Hallo Susan,
BAföG wird immer beim Amt für Ausbildungsförderung gestellt. Alle Formalitäten stehen in dem Link www.meister-bafoeg.info . Wenn Dein Chef Dich nicht freistellt, was absolut kurzsichtig und sogar dumm ist, dann hast Du natürlich die Möglichkeit, auch Sozialhilfe oder Finanzierungshilfen für berufliche Fortbildung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) zu beantragen. Beides muss bei Deinem Wohnsitz beantragt werden. Auch wird Dir sicher die Zuständige Stelle helfen, frage doch einmal bei Herrn Halbuer Bernhard.Halbuer@lwk.nrw.de nach, der hat zur Finanzierung auch folgende Infoseite geschrieben http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/pdf/finanzierung-fortbildung.pdf . Auch wenn das alles kompliziert scheinen sollte, nicht aufgeben!!!!! Ran! Du kannst das! |
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Meisterkurs Rennreiten?
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Susan | 08.04.2007 | Guten Morgen Herr Arnold, Ich habe da noch eine Frage. Wie ist das mit den Lehrgängen. Muss mein Arbeitgeber mich dazu Freistellen oder muss ich dafür Urlaub nehmen? Wie ist das gesetzlich geregelt? | |
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| Dietbert Arnold | 09.04.2007 | Das Gesetz kennt nur den Arbeitsvertrag und danach musst Du arbeiten. Der Betrieb muss Dich nicht beurlauben. Deshalb gibt es immer wieder Meisterschüler, die ihre Arbeitsstelle kündigen mussten. Vorausschauende Betriebe erlauben es ihren Mitarbeitern, den Pferdewirtschaftsmeister zu machen, meist gibt es dann bezahlten Urlaub zu der Zeit und zusätzlich unbezahlten Urlaub für den Rest. Jetzt verstehst Du sicher auch, warum ich immer wieder Pferdewirten nach der Prüfung rate, in ihren Arbeitsvertrag hineinzuschreiben, dass es zur Meisterprüfung bezahlten und /oder unbezahlten Urlaub gibt. Dann gibt es nach drei Jahren keine Probleme. Eines aber solltest Du wissen: Auch wenn der Betrieb keinen Urlaub gewährt, es lohnt immer für den Meister zu kündigen. Bitte aber auch immer vor der Kündigung mit der Arbeitsagentur reden! | ||
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| Susan | 27.03.2007 |
Guten Tag Herr Arnold, Möchte
mich Informieren, was ich alles für Wege einschlagen kann nach meiner
Ausbildung. Habe ja jetzt 3 Jahre lang in meinen Beruf gearbeitet und möchte
nun etwas weiter kommen, und mich vor allem weiter bilden.
Ich habe versucht mich beim Direktorium zu informieren, über die Meisterprüfung im Schwerpunkt Rennreiten, aber dort konnte man mir keine vernünftige Auskunft geben. Hat es überhaupt Sinn in diesen Bereich seinen Meister zu machen. Bin mir da nicht so ganz sicher, wenn ich die Zahlen der Prüflinge sehen und dann die derjenigen, die danach wirklich noch Trainieren. Was kann ich sonst noch machen. Es muss nicht im Rennbereich sein. Vielen Dank. Susan Gollmer |
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| Dietbert Arnold | 27.03.2007 | Hallo Susan, dass die Dir beim Direktorium nichts sagen können zur Meisterausbildung im Schwerpunkt Rennreiten (Trainer) ist ein dickes Ei! Ich glaube, die wissen manchmal nicht, was sie tun, die Funktionäre in Köln. Frage doch mal Herrn Jörgensen, der wird Dir ganz sicher eine kompetente Antwort geben können. Dann solltest Du noch wissen, Susan, dass Du mit dem Beruf Pferdewirt, egal welcher Schwerpunkt, nach drei Jahren auch die Meisterprüfung in den anderen Schwerpunkten machen kannst. Warum also nicht den Meister Zucht&Haltung anstreben? Die Zulassung musst Du immer bei der Zuständigen Stelle Deines ersten Wohnsitzes beantragen und dann kannst Du die Lehrgänge und Prüfungen deutschlandweit machen. Da bietet sich also auf jeden Fall die Meisterausbildung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an, die jedes Jahr einen tollen Kurs im Schwerpunkt Z&H anbieten. Die Infoveranstaltung ist immer im Sommer, die Kurse dann vor und nach Weihnachten, die Prüfung im Frühjahr. Den Kurs Z&H in Niedersachsen haben schon viele Vollblüter gemacht. Teilweise spielen die Vollblutpferde eine Rolle dort, denn auch gute Ausbilder von Vollblutgestüten sind an der Ausbildung beteiligt. Also ran, Susan, an den Ausbildungsberater, Herrn Meyer, der Kammer Niedersachsen. Die Adresse steht im >Service. Und denke immer daran, mit dem Meisterbrief in der Tasche kannst Du in Niedersachsen jedes Studium beginnen, auch Tiermedizin. Kannst ja auch noch mal lesen, was ich unten der Sandra geschrieben habe. Ich finde das gut, dass Du den meister machen willst! Lasse Dich nicht davon abbringen, Du schaffst das! | ||
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| Susan | 01.04.2007 | Vielen Dank erst mal für Ihre Antwort. Mein Wohnort ist doch in Nordrhein- Westfalen. Oder kann ich mich trotzdem für Niedersachsen anmelden? Lerne ich alles, was ich wissen muß für die Prüfung in den Kursen? Oder muß ich zusätzlich in einen Betrieb gehen um die Praktischen Dinge zu erlernen? Wieviel wird diese Prüfung ungefähr kosten? Kann ich mit dem Meister dann als Gestütsleiter arbeiten? Vielen Dank. Susan | ||
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| Dietbert Arnold | 02.04.2007 | Hallo Susan, Du sprichst mit Herrn Halbur oder Herrn Bunne. Die lassen Dich zur Prüfung zu, wenn alles o.k. ist. Mit der Zulassung von NRW kannst Du dann in ganz Deutschland die Kurse und Prüfungen zur Meisterprüfung machen, eben auch in Niedersachsen für Z&H. Nachdem Dich NRW zugelassen hat, wendest Du Dich an Herrn Meyer der Kammer Niedersachsen in Hannover. Natürlich gibt es Vorbereitungslehrgänge, die genau auf die Prüfungsinhalte vorbereiten. Weitere Infos findest Du hier. Die Meisterprüfung kostet natürlich Geld. Es wird so bei 2.000 - 3.000 EUR liegen. Das ist, vergleicht man andere Berufe, extrem preiswert. Natürlich gibt es auch das Meiser- BaföG. Ich kann Dir nur, Susan, zur meisterprüfung raten, weil je mehr Du Dich qualifizierst, desto besser sind hinterher Deine Chancen. Und die klassische Tätigkeit eines Meisters ist die Betriebsführung, also das Führen eines Gestütes. Also, Susan, ran an die Kammer in NRW in Münster, schöne Grüsse an die und nur Mut! | ||
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| Meisterkurs Z&H in NRW? | Sandra | 19.01.2007 |
Hallo ich würde gerne dieses jahr meine Meisterprüfung anstreben. Leider finde ich keine infos über Zucht und Haltungs Meisterprüfungs Termine in NRW.Können sie mir sagen wo die Z+H Prüfungsorte in der nähe sind. Wie lange die Lehrgänge dauern. wann die nächsten Lehrgänge beginnen und welche kosten auf mich zu kommen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Lg Sandra |
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| Dietbert Arnold | 19.01.2007 | Hallo Sandra, ganz wichtig, Du musst zunächst die Zulassung zur Meisterprüfung haben. Die muss die heimatliche Zuständige Stelle (Wohnort) bearbeiten. Die Adresse findest Du im >Service. Den Antrag solltest Du jetzt schon stellen, die Zulassung ist länger gültig. Mit der Zulassung suchst Du dann eine Prüfungsstätte, denn nicht alle Bundesländer bieten Meisterkurse, manche nur alle paar Jahre, andere jährlich. Ich weiß, dass es Meisterkurse und Prüfungen in Rheinland- Pfalz, Schleswig-Holstein, Bayern und in Ostdeutschland gibt. Die finden aber oft nur nach Bedarf statt. NRW bietet nur die Schwerpunkte Reiten und Trabrennfahren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die LWK Niedersachsen jedes Jahr einen Lehrgang anbietet. Die Kurse sind vor und nach Weihnachten, die Prüfung dann im Frühjahr. Immer im August gibt es einen Beratungstermin für die im Winter/Frühjahr stattfindende Prüfung. Welche Kosten entstehen? Gehe mal von ca. 3.000 EUR aus, um die Kurse, die Unterkunft und die Prüfung bezahlen zu können. Das ist, sieht man mal in andere Berufe, eine kleine Summe. Verstehe mich da nicht falsch, aber für so wenig Geld so eine Qualifikation zu bekommen, ist schon günstig! Natürlich gibt es auch noch das Meister- Bafög. Und dann vergiss nicht: In ganz Niedersachsen darf jeder Meister jedes Studium beginnen! Bachelor, Master, Jura, Medizin oder was auch immer. Nähere Infos gibt Dir der Ausbildungsberater der LWK Niedersachsen in Hannover. Dann viel Spaß Sandra! | ||
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| Die Abzocke hört nicht auf: Die „Xenophon - Internationale Pferdesport-Akademie“ | Dietbert Arnold | 18.01.2006 |
Großspurig wird schon wieder ein neuer
Studiengang angekündigt: Die „Xenophon - Internationale
Pferdesport-Akademie“, die aus einfachen Pferdefreunden in nur einem Jahr
zum Pferdefachtrainer XA und Pferdemanager
XA ausbildet. Und das an nur drei Tagen in der Woche. Und das allerbeste:
Zugangsberechtigt sind alle, die einen Hauptschulabschluss besitzen. Studium
für Arme. Wau! Die beiden Pferdekommunikationstrainerinnen und
Verhaltenstherapeutinnen Linda Weritz und Kiki Kaltwasser bieten damit eine
Alternative zu dem Ausbildungsberuf des klassischen Pferdewirtes.
Lasst Euch nicht verdummen! Finger weg! Hier werdet Ihr ver.. |
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| Kiki Kaltwasser | 08.02.2007 |
Sehr geehrter Herr Arnold, sonst ist es nicht meine Art, auf unqualifizierte Kommentare auf Foren zu antworten. Nun bin ich aber auf der seriösen Homepage der pferdwirtpruefung.info (die mich übrigens auch durch meine Pferdewirtprüfung begleitet hat) auf Ihren Kommentar zu unserer Akademie gestossen. Dies hat mich betroffen gemacht, da gerade Sie als Gutachter und Sachverständiger doch Wissen müssten, wie wichtig eine Fortbildung für Pferdemenschen ist. Viele Unfälle geschehen aus Unwissenheit und wenn wir mit unseren Fortbildungs-Angeboten der Xenophon-Akademie und der Xenophon-Schule etwas dazu beitragen können, Unfälle oder Streitigkeiten zu verhindern dann sollten Sie auch an das Wohl der Pferde denken, denn denen kommt es schliesslich zugute. Komplett entsetzt hat mich Ihr Satz über die Hauptschüler. Ja, ab abgeschlossener Hauptschule kann man sich bei uns bewerben. Ich bin aber nicht der Meinung, dass man Hauptschüler als dumme Idioten darstellen sollte. Auch in der "klassischen" Pferdewirtlehre sind ein hoher Prozentsatz Hauptschüler. Dieses Aufnahmekriterium heisst jedoch nicht, dass wir jeden aufnehmen. Ich kann ihnen gerne einen kleinen Auszug über die Fragen in unserem Aufnahmegespräch (diese führen wir ab 23.3.) geben und es würde mich interessieren, wie viele Fragen Sie davon richtig beantworten könnten. Abschliessend bitte ich Sie in Zukunft um kontruktive Kritik und lade Sie auch herzlich zu einem Gespräch ein, in dem ich Ihnen darlegen kann, dass es uns in der Akademie um Fortbildung auch im Schulterschluss mit der FN geht (wir benutzen zB das FN Hanbuch Pferdewirt als Lehrbuch, welches mit der FN abgestimmt ist) Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freudlichem reiterlichen Gruss Kiki Kaltwasser www.Xenophon-Akademie.de |
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| Dietbert Arnold | 08.02.2007 | In diesem Forum habe ich immer offen und kritisch berichtet. Und natürlich schmerzt die Organisatoren die vernichtende Kritik der Xenophon-Akademie. Betroffen machen sollte meine Kritik auch, denn die Xenophon- Akademie ist eine der vielen, jetzt auf den Markt strömenden Einrichtungen, die berufliche Aus- und Fortbildung versprechen, die aber bei der Karriereplanung überhaupt nicht weiterhelfen werden. Ein Abschluss an der Xenophon- Akademie ist für die berufliche Aus- und Fortbildung aus meiner, nicht unerheblichen Erfahrung in der Berufsbildung, weitgehend bedeutungslos, denn kein Zeugnis dieser Einrichtung wird offiziell anerkannt. Da kann es doch glatt passieren, dass Studenten der Xenophon- Akademie nach erfolgreichem Studienabschluss offiziell immer noch Hilfskräfte sind, wenn sie beim Arbeitsamt vorsprechen. Das Abschlusszeugnis der Xenophon- Akademie ist ein privat ausgestelltes Stück Papier. Jeder von uns kann so ein schönes Zeugnis erstellen. Jeder. Was mich persönlich ärgert, dass Interessenten vorgegaukelt wird, dass sie hier etwas für ihre berufliche Ausbildung und berufliche Karriere tun können, dass sie ein Studium absolvieren! Die Internetseite treibt mir schon die Zornesröte ins Gesicht: Da wird doch glatt von Studiengängen geredet! Das ist nicht fair. So, und nun zu meiner Ausführung über Hauptschüler. Ich habe niemals etwas gegen Hauptschüler gesagt. Wie käme ich auch dazu. Aber ich habe etwas gegen eine Bildungseinrichtung, die Studiengänge anbietet und dann Hauptschüler zulässt. Das finde ich nicht fair, dass man Hauptschüler zu Studenten macht! Überhaupt finde ich es nicht richtig, überall und nirgends von Studiengängen und Studenten zu sprechen. Die gesamte Wortwahl dieser Bildungseinrichtung schürt bei mir den Verdacht, dass hier mehrheitlich mit heißer Luft gearbeitet wird, von anerkanntem Studium oder anerkannter beruflicher Aus- Weiterbildung kann keine Rede sein. Und dann dieser Hinweis auf das Handbuch Pferdewirt und den Schulterschluss mit der FN. Schon wieder wird den Interessenten vorgemacht, das Studium hat auch was mit der FN zu tun. Nur weil man ein Buch benutzt, ist das noch lange kein Schulterschluss. Ganz davon abgesehen, dass die FN mit der Berufsausbildung gar nichts zu tun hat. Die Akademie spricht von wissenschaftlichen Anspruch und nutzt ein Pferdewirt- Buch. Mit wissenschaftlicher Ausbildung hat das aber auch gar nichts zu tun. Und dann diese Operetten- Abschlüsse: Zertifizierte Pferdefachtrainer XA und der Zertifizierte Pferdemanager XA. Das erinnert mich so wahnsinnig an die Kölner Pferdeakademie, die auch in diesem Terrain Kunden sucht. Und wer hat die Abschlüsse eigentlich zertifiziert? ISO 9000? Ach ja, das ganze Unternehmen kostet locker 6.100 EUR! Ich selber rate jedem Interessenten, den Weg über den Pferdewirt zu gehen und nicht eine 6.000 EUR- Akademie zu wählen. Denn nur wer den Weg der Berufsausbildung beschreitet, erreicht als Hauptschüler seinen Realschulabschluss und mit dem Pferdewirtschaftsmeister den Hochschulzugang. Um noch einmal auf den Hauptschüler zu kommen: Der/die kann hier über den Pferdewirt (Realschulabschluss) und dem Pferdewirtschaftsmeister( Allgemeine Hochschulreife in Niedersachsen) ein wissenschaftliches Studium beginnen. Das ist Chancengleichheit. Das ist was Reelles. Wir werden uns da nicht einig werden in der Beurteilung. Das ist auch gut so. | ||
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| Hufbeschlagsgesetz ausgesetzt! | Dietbert Arnold | 16.01.07 | Ende Dezember hat das Bundesverfassungsgericht das neue Hufbeschlaggesetz für ein halbes Jahr ausgesetzt. Das bedeutet, dass die alte Regelung wieder gültig ist! Damit will das Bundesverfassungsgericht verhindern, dass das neue Hufbeschlaggesetz in Kraft tritt, bevor das höchste Gericht eine Entscheidung über das neue Hufbeschlaggesetz getroffen hat. Wichtig: Nach dieser Aussetzung des Hufbeschlaggesetzes bleibt die Zuständigkeit bei den Industrie- und Handwerkskammern. Das neue Gesetz hatte ja bekanntlich den Schmied aus dem Metallberuf herausgeholt und zu einem landwirtschaftlichen Beruf gemacht. Eigentlich wären die Landwirtschaftskammern dann für die Schmiede zuständig gewesen. Eigentlich. | |
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| Meisterprüfung Z&H | Rebecca Kessler | 10.01.2006 | Leider konnte ich in Ihrem Forum nichts zum Thema Meisterprüfung Zucht und Haltung finden. Da ich meinen Meister für dieses Jahr anstrebe, würde mich interessieren, welche Literatur hierfür zwingend nötig ist, welche Anforderungen im Reiten gestellt werden und wie man sein Thema für die Meisterprüfung am besten wählt. Über Hilfe jeglicher Art wäre ich Ihnen sehr dankbar. | |
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| Dietbert Arnold | 10.01.2006 | Hallo Rebecca, es ist eine gute Idee, die Meisterprüfung anzustreben, denn Weiterbildung zahlt sich im Berufsleben immer mehr aus. Im Gegensatz zu Hilfskräften werden Fachkräfte weitaus weniger oft arbeitslos. Wie kannst Du Dich vorbereiten? Zunächst schaust Du einmal in den Service und findest dort ausgewählte Literaturvorschläge. Sicher wirst Du einige schon haben, dann orientierst Du Dich weiter nach unten. U.a. findest Du da auch ein Duden- Buch über das Anfertigen einer Facharbeit. Darum solltest Du Dich einmal kümmern. Ich würde damit schon mal anfangen, damit das Wissen da ist, wenn Du mit der Arbeit anfangen willst. Gleiches würde ich Dir auch im Umgang mit dem Computer raten. Wie formatiert man längere Texte, wie trennt man Seite, wie fügt man Fotos ein, wie geht das mit Textfeldern, wie zitieren oder wie mit Anmerkungen umgehen und ein ordentliches Literaturverzeichnis erstellen. Lade Dir aus dem Internet einen z.B. 20seitigen Text herunter und übe daran. Dann kannst Du völlig entspannt an Deine Arbeit später gehen, ohne im Stress dann auch noch mit dem Format zu kämpfen. Lege Dir auch Strategien zurecht, wie Du ständig auf mindestens zwei Medien sicherst. Ich würde mir ein Thema suchen, dass für Dich interessant ist und das Dir in Deinem weiteren Weg Fragen beantworten kann. In vielen Fällen ist es hilfreich, wenn man praktische Pferdefragen auch ökonomisch durchleuchtet. Nehmen wir einmal an, Du willst nach Deiner Prüfung Fahrunterricht anbieten, dann wäre es günstig, wenn Du eine Fahrstunde kalkulieren würdest. Du kannst aber auch errechnen, ob es günstiger ist, einen Pferdetransporter zu kaufen oder einen Transport zu bestellen. Die Fragestellung kann so verschieden sei, wie das Arbeiten mit den Pferden. Aber denke daran: Die Arbeit soll für Dich Fragen beantworten, dann nützt Dir die Arbeit für die Prüfung und die Karriere. Die Arbeit sollte einen Umfang von ca. 20 Seiten haben. Das Thema wird aber sicherlich vorher mit den Prüfern diskutiert, formuliert und genehmigt. Aber, Du kannst Dir ja schon mal einen Schwerpunkt setzen und Material zusammen suchen. Ob Du bei der Meisterprüfung Z&H auch reiten musst? Das kann ich Dir verbindlich nur für den Kurs der LWK Niedersachsen sagen: Du musst ein Prüfungsfach im Umgang mit dem Pferd wählen und Dich deshalb entweder für das Reiten oder Longieren oder Fahren entscheiden. Noch bei den Vorbereitungslehrgängen hast Du die Chance Dich über die Anforderungen in diesen drei Fächern zu informieren und auch auszuprobieren. Erst danach musst Du Dich entscheiden. | ||
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| Cowboy College: Micky Mouse Examen | Dietbert Arnold | 07.01.2007 | Anfangs faselten sie beim Cowboy College noch von Bachelor und Master of Ranchmanagement, jetzt heißt es "Cowboy-College-Diplom" und kann nach 8 Semestern erworben werden. Beachtenswert: 1 Semester besteht aus 3 Wocheendkursen zu je 175 EUR + Übernachtung Pferd und Reiter. Zur Zwischenprüfung benötigt man 10 Wochenendkurse, zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer weitere 10 Wochenendkurse belegt hatte. Macht übrigens die Kleinigkeit von 3500 EUR. Fazit: Das Cowboy College hat nichts, aber auch gar nichts, mit Berufsausbildung, beruflicher Weiterbildung und einem Studium zu tun. Ein nettes Micky Mouse Examen. | |
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| Andrea Kutsch Akademie: Hui oder Pfui? | Dietbert Arnold | 25.02.2008 | Da haben wir aber den richtigen Riecher gehabt, wie man so schön sagt. Unsere Skepsis war wohl berechtigt, denn nach nur einem Jahr gibt es schon die ersten ganz enttäuschten "Studenten" der Andrea Kutsch- Akademie. In einem langen Artikel in der Cavallo März 2008 gibt es erhebliche Vorwürfe gegen die Akademieleiterin. Hätten die mal alle vorher den Eintrag hier bei uns vom 07.01.07 gelesen... | |
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| Dietbert Arnold | 07.01.2007 | Mit großem Getöse hat die Andrea Kutsch Akademie ihren Betrieb aufgenommen. Auf der Internetseite der Akademie (www.andreakutschakademie.com) wird hochtrabend von Semestern, Bologna- Prozess, Immatrikulation, Semesterwochenstunden, Studienbewerbern, Studium der Pferdekommunikationswissenschaft, Campus, und vielen anderen hochwissenschaftlichen Begriffen gesprochen. Trotz der tollen Ausdrücke bleibt festzuhalten, dass es sich beim Studium der Pferdekommunikationswissenschaften um kein anerkanntes Studium handelt, die selbst gefertigten Abschlüsse, mit denen die "Studenten" das "Campusgelände" verlassen, werden keinesfalls von seriösen Universitäten anerkannt, mit einem Bachelor- Abschluss hat das alles nichts zu tun! Nicht alle Dozenten genügen den üblichen, universitären Standards. Am Ende hält ein "Student" lediglich einen heimgefertigten Titel und eine saftige Rechnung in Händen: 6 x 3.400 EUR Semesterbeiträge, plus Prüfungsgebühren und Unterbringung. Na, wenn das man kein Schnäppchen ist! | ||
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| Besamungslehrgang (Kurzlehrgang) | Dietbert Arnold | 06.01.2007 | Kurzlehrgang über die künstliche
Besamung von Pferden: Erlernen der
notwendigen Fähigkeiten zum Besamen eigener Stuten. Vermittlung von
Kenntnissen im Bereich der Pferdefruchtbarkeit.
Beginn:
29.01.2007, 9 Uhr
Ende:
02.02.2007, 15:30 Uhr
Gebühr:
560 EUR
Referent(en):
Dr. Heilkenbrinker u. a.
Veranstaltungsort:
EU-Pferdebesamungsstation Amselhof Walle
29308 Winsen/Aller Kontakt: Dr. Thomas Heilkenbrinker Leiter Fachbereich Tiergesundheit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Telefon: 0441 801-641 Telefax: 0441 801-666 TGD@LWK-Niedersachsen.de |
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| Zentralvermittlung Pferdeberufe der Arbeitsagentur Verden schließt | Dietbert Arnold | 06.01.2006 | Schlechte Nachrichten kommen von der Bundesanstalt für Arbeit (BA): Zum Frühjahr 2007 wird die erfolgreiche, bundesweit arbeitende Zentralvermittlung für Pferdeberufe in Verden geschlossen. Wer dann einen Beruf im Pferdebereich sucht, muss zu seiner Arbeitsagentur am Wohnort. Ob der Berater/in da gerade weiß, wie viele Beine ein Pferd hat, ist reine Glückssache. | |