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Soll ich umsonst arbeiten? Jenny 28.02.2010 Hallo! Ich bin gelernte Pferdewirtin Zucht und Haltung(2004-2007 auf einem Westernbetrieb) und bekomme einfach keine Vernünftige Arbeitsstelle. Ich wurschtel mich seid 2007 mit Aushilfsjobs und Arbeitslosigkeit durch. Jetzt habe ich einfach mal meine Trainerin gefragt ob sie Arbeit für mich hat, sie hätte sogar was zu tun für mich, kann mich aber aufgrund der Probleme mit dem Milchvieh das sie noch halten nicht bezahlen. Sie könnte mir ein Zimmer, Essen, eine Paddockbox für meine Stute und einen Platz für mein Fohlen anbieten.

Das Problem ist natürlich das man davon das Auto nicht tanken kann oder sich auch sonst nichts leisten kann...

Gibt es eine möglichkeit das ganze unter "Praktikum" laufen zu lassen und eine Unterstützung vom Staat zu bekommen?

Liebe Grüße,

Jenny

Dietbert Arnold  05.03.2010 Hallo Jenny,

das w,as Du da vorhast, ist ganz problematisch. Das ist nämlich Schwarzarbeit und kann für Dich und Deine Chefin böse ausgehen. Ein Zimmer, Essen und eine Paddokbox sind eine Lohnersatzleistung und müssen so auch behandelt werden. Krankenkasse, Rentenversicherung, ... . Dann Arbeitslosengeld zu beantragen oder zu beziehen ist strafbar. Ganz davon abgesehen, dass es einfach eine Schweinerei ist, dass Dir so ein unmoralisches Angebot gemacht wird. Arbeiten für lau! Das ist mit der Menschwürde nicht vereinbar und ich finde es eine Sauerei, dass Betriebe so etwas ausnutzen. Ich bin sehr betroffen, dass es bei Euch scheinbar überhaupt keine Arbeit im Pferdebereich gibt. Das ist nicht überall in Deutschland so. Vielleicht musst Du da mobil sein? 

Wie zum Meister? J.K. 12.02.2010 Ich würde gerne in der Zukunft meine Meisterprüfung machen, da ich mich selbstständig machen möchte.

Ich habe im Jahr 2004 meine Abschlußprüfung zur Bereiterin gemacht, allerdings danach nie hauptberuflich in diesem Beruf weitergearbeitet. Lediglich 2 Jahre Nebenberuflich. Ist es zwingend erforderlich 3 Jahre hauptberuflich als Pferdewirtin gearbeitet zu haben bzw wie werden mir die 2 Jahre angerechnet.Werden diese überhaupt angerechnet?

Dietbert Arnold 18.02.2010 Das mit der Meisterprüfung ist gut! Denn alle Zahlen sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, mit zunehmender Qualifikation deutlich abnimmt. Was Du zunächst wissen solltest: Die Zeit zwischen Abschlussprüfung und Meister ist minimal zwei Jahre, nicht mehr drei Jahre. Normalerweise weist Du die Zeit durch eine hauptberufliche Tätigkeit nach. Es gibt aber die Möglichkeit der Sonderzulassung und das könntest Du natürlich versuchen, indem Du nachweist, dass Du die Erfahrungen für diesen Beruf trotz der fehlenden hauptberuflichen Tätigkeit erworben hast. Das können z.B. Bescheinigungen von Kursen, Turniere, Unterricht, usw. sein. Da wird Dir sicher die für Deinen Wohnsitz Zuständige Stelle gerne helfen, denn die haben natürlich nichts dagegen, wenn sich Pferdewirte qualifizieren wollen. Wenn es zu rechtfertigen ist, werden die Dich sicher zur Meisterprüfung zulassen. Die kannst Du dann im Reiten entweder in Bayern oder NRW (Warendorf oder Münster) machen.
Pferdewirt Reiten = Trainer B J.K. 12.02.2010 Ich habe meine Ausbildung zur Pferdewirtin/Reiten abgeschlossen.

Jetzt möchte ich mich in einem Betrieb bewerben, in dem der Trainer B Vorraussetzung ist. Durch meine Prüfung bin ich ja automatisch befugt, bis L auszubilden. Muß ich da eine extra Prüfung für die Trainer B Lizenz machen, oder bekomme ich diese über meine Bereiterprüfung bzw benötige ich diese überhaupt als Bereiterin?

Dietbert Arnold 18.02.2010 Kurze klare Antwort: Der Pferdewirt Reiten ist automatisch der Trainer B.
Was soll ich als Pferdewirtin verdienen? Claudia Blume 11.02.2010 Nach langem Suchen, ist es mir gelungen eine 20 Stunden Stelle in meinem Beruf zu finden.

Ich bin gelernte Pferdewirtin, sowohl Zucht und Haltung, als auch Reiten.

Nun ist es wie so oft, der zukünftige Chef fragt mich nach meiner Gehaltsvorstellung....

Leider gibt es ja keine Tarifverträge  (ausser in Brandenburg glaube ich?)  und ich finde diese Situation immer sehr schwierig.Ich würde mit einer Meisterin zusammen arbeiten.Sie würde die Reitausbildung der Pferde übernehmen,ich den Rest.Also Pflege der Pferde, der Ausrüstung, Weide und Paddock Transfer und eben der Meisterin zuarbeiten, sprich auch longieren und solche Dinge.

Vielleicht wäre es noch interessant das ich aus Schleswig-Holstein komme.

Gibt es irgendwo vielleicht doch eine Empfehlung für Pferdewirte?

Irgendwas woran man sich ein bißchen orientieren kann, ohne das man unterbezahlt ist oder sich wegen horrender Gehaltsvorstellung lächerlich macht?

Ich bin auch keine Jugendliche mehr, arbeite seit 10 Jahren in meinem Beruf!

Dietbert Arnold 18.02.2010 Hallo Claudia,

da hast Du Recht, leider können sich nicht genug Pferdewirte in ihre Gewerkschaft einzutreten und deshalb gibt es keinen Tarifvertrag.

Zunächst zur Einschätzung: Wer 1.500 Euro brutto im Monat verdient, wird später eine Rente bekommen, die gerade mal bei der Grundsicherung (Hartz iV) liegt.

Du bist erfahrene Fachkraft und doppelt qualifiziert. Deshalb wäre nach landwirtschaftlichem Tarifvertrag SH eine Entlohnung von 10 - 11 Euro/h/brutto. Unter diesem Stundensatz würde ich dort nicht arbeiten, denn dann bleibt für Dich überhaupt nichts mehr für ein menschenwürdiges Leben und ein würdiges Alter.

So, Claudia, ich habe Dir jetzt den Tariflohn genannt. Jetzt bist Du dran. Rein in die Gewerkschaft. Da findest Du einen starken Partner und den Kontakt zu vielen neuen Kollegen aus der gesamten Landwirtschaft. 

  Magdalena Lauber 25.01.2010 ich habe vor 3 Jahren meine Abschlussprüfung Schwerpunkt Z+H in München absolviert und möchte dieses Jahr gern meine Meisterprüfung machen. Muß man sich nach der neuen Verordnung anmelden? Woher bekomme ich Informationen? Ich habe mich nach der PW-Prüfung selbstständig gemacht und führe einen kleinen Reitbetrieb mit 25 Pferden (Pensionspferde und meine eigenen Schulpferde) und interessiere mich daher sehr für den neuen Bereich Haltung&Service.
 
Sollte das nicht gehen, werde ich (wie auch schon in der Abschlussprüfung) bei der Fachpraxis "Fahren" wählen. Nun möchte ich gern wissen, ob mein Silbernes Fahrabzeichen (2006) angerechnet werden kann?
Dietbert Arnold 29.01.2010 Hallo Magdalena,

grundsätzlich ist nicht entscheidend, wann Du den Meister machst, sondern wann Du die Zulassung erhalten hast. Ist die nach dem 1.8.2010, dann bist Du automatisch mit dem neuen Meister dran. Aber auch wenn Du vorher zugelassen bist, kannst Du, wenn Du das beantragst, nach der neuen Verordnung den Meister machen. Das würde sicherlich Sinn machen. Das was ich Dir schreibe steht immer noch unter dem Vorbehalt, dass das Ministerium im Mai die Verordnung unterschreiben wird. Auch gibt es noch keine Meisterverordnung. Die muss noch bis zum Sommer erstellt werden. Natürlich baut die dann auf die neue Verordnung auf. Verbindliche Auskunft erteilt Dir die Zuständige Stelle Deines Wohnsitzes. Wo Du dann die Prüfung machst, das ist Dir freigestellt. In einer Prüfung musst Du die berufliche Handlungsfähigkeit nachweisen. Das kann eine Prüfungskommission nur beurteilen, wenn Du auch tatsächlich fährst, nach Vorgaben der Prüfer. Sowohl das Fahren selber als auch die Bewertung kann vom Fahrabzeichen abweichen. Deshalb wird Dir das Fahrabzeichen nicht anerkannt.

Leistungsfähigkeit bis zur Rente? J 06.01.2010 Hallo Herr Arnold,

ich bin 23 Jahre alt und arbeite nun seit ca. 6 Jahren als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Zucht und Haltung. Ich habe miene Ausbildung in einem großen Vollblutgestüt in Nordrhein-Westfalen absolviert und dann in verschiedenen Betrieben gearbeitet. Ich war auch 1,5 Jahre als Gestütsleiterin auf einem neu gegründeten Vollblutgestüt in Baden-Würrtemberg angestellt, wo ich die komplette Verantwortung für die Stallarbeit, Auswahl der Zuchtstuten, Anpaarungen, Abfohlungen und auch einen Teil der anfallenden Büroarbeit übernahm. Leider kam es zu persönlichen und fachlichen Unstimmigkeiten mit meinem früheren Chef, so dass ich mich zur Kündigung entschlossen habe. Seit Juni 09 habe ich eine Stelle gefunden mit der ich zum Ersten mal wirklich zufrieden bin.

Nun zu meinem Problem:

Ich bin die körperliche Belastung natürlich gewöhnt, immerhin mache ich den Job wie gesagt seit 6 Jahren. Seit ca. August 09 leide ich unter mal mehr, mal weniger starken Schmerzen in beiden Knien. Ein MRT zeigte, dass die Schmerzen durch eine Belatungsbedingte Sehnenscheiden und Schleimbeutelentzündung ausgelöst werden. Die Ärzte scheinen nicht so richtig zu wissen, was zu tun ist, ich bin seit 4 Wochen krank geschrieben aber es tritt keine Veränderung auf. Nun überlege ich, ob es nicht dass Sinnvollste wäre, sich einen neuen Job zu suchen, der für die Gelenke nicht soo Anstrengend ist (bei uns im Gestüt laufen wir ca. 20-25 km am Tag..) Gerne würde ich trtotzdem "am Pferd" bleiben.. Vielleicht können Sie mir einen Tip geben? Vieleicht gibt es die Möglichkeit im Zuchtverband einen Job zu bekommen?

Dietbert Arnold 12.01.2010 Ja, nun hat es Dich mit jungen Jahren erwischt. Tröste Dich, wenn Du ein wenig älter gewesen wärst, wäre das auch gekommen. Die Leistungsfähigkeit sinkt und die Erfahrung steigt dafür. Das ist ein ganz normaler Vorgang im Leben. Deshalb rate ich immer wieder allen Pferdewirten, sich mit dieser Wirklichkeit auseinander zu setzen. Kein Mensch kann bis zu seiner Rente den ganzen Tag rennen und misten. Die chance, sich dieser Leistungkurve des Lebens anpassen zu können, haben diejenigen, die sich in jüngeren Jahren immer wieder weiter- und fortbilden. Nur mit zunehmender Qualifikation nimmt die Wahrscheinlichkeit in diesem Beruf zu, nicht mehr so körperlich belastend zu arbeiten. Jetzt fragst Du, ob es da eine Stelle bei einem Zuchtverband gibt. Du solltest aber bedenken, dass die, wenn sie einen Pferdewirt/in suchen, genau diese Dich überfordernde körperliche Leistung verlangen werden. Wenn die einen Pferdewirtschaftsmeister suchen würden, dann sicherlich nicht nur zum Misten und Rennen. 

Was könnte da sfür Dich bedeuten: Pferdewirtschaftsmeister machen und, wenn Du dann möchtest, studieren, denn das geht nach dem Meister. Sowohl für den meister als auch für das Studium gibt es Bafög. Außerdem solltest Du mit Deinem Arzt sprechen, ob Du vielleicht von der rentenversicherung eine Umschulung bekommen kannst. 

Kurz und gut: Ran an die Weiterbildung. Rasten ist Rosten! Und ärgere Dich nicht zu sehr, die selbe Situation wäre ein wenig später sowieso eingetroffen. Wenn ich mir vorstelle, ich sollte heute noch einen ganzen Stall ausmisten, ich würde das nicht mehr können. Das hat nichts mit Wollen zu tun.

Studieren? Dorothea 29.11.2009 Ich habe im Sommer meine Bereiterprüfung mit Auszeichnung bestanden. Nun stehe ich wie viele andere vor der Frage: Wie soll es jetzt weitergehen? Im Moment bin ich noch übergangsweise in meinem Ausbildungsbetrieb und wie es aussieht werde ich Anfang des Jahres in die Staaten gehen und dort ein paar Monate arbeiten.

In meinem Beruf fühle ich mich pudelwohl und es ist im Prinzip DAS was ich machen möchte. Leider hatte ich während miener Ausbildung einen Unfall. Das reiten ist eigentlich kein Problem, doch die Ärzte haben mir schon prophezeit, dass ich wahrscheinlich noch mehr Probleme bekommen werde wenn ich älter werde. Außerdem haben mir die Ärzte geraten nicht noch einmal runterzufallen (...was natürlich schon eine witzige Aussage ist, da glaub ich keiner freiwillig runterfällt, bzw. da groß drauf Einfluss nehmen kann...) Es ist auch jetzt schon so, dass ich, wenn ich viele Pferde reite, Schmerzen habe. sie sind zwar (noch nicht) unausstehlich, aber sie sind halt da.

Außerdem kommt es von Zeit zu Zeit auch dazu, dass ich mich "geistig" ein wenig unterfordert fühle. Vor meiner Abschlussprüfung habe ich viel gelernt und habe auch gemerkt, dass mir das sehr Spaß macht mich mit diesen "Pferdethemen" zu beschäftigen.

Ich spiele nun sehr stark mit dem Gedanken, ab kommendem Oktober ein Studium der Pferdewissenschaften in Wien zu starten. anschließend würde ich gerne, noch meinen Meister machen. Ich habe allerdings ein wenig Angst während der Zeit des Studiums meine ganzen erlernten fertigkeiten im und ums Reiten weider zu verlernen. Außerdem bin ich mir auch nicht sicher, ob man nicht nach dem Studium nur belächelt wird.

Wenn ich das Studium anfange bin ich auch schon 24 Jahre alt.

Jetzt würde ich gerne eine neutrale Stellungnahme von Ihnen bekommen. Ist mein ganzer Plan zu konfus? Sollte ich doch lieber in meinem Beruf bleiben und dann einfach "nur" meinen Meister machen? Ich muss dazu sagen, dass ich auch eiegntlich mehr der Praxismensch bin. Jedoch hat mir das Lernen für die Prüfung, wie erwähnt, Spaß gemacht und ich hab mich auch gerne nach Feierabend noch hingesetzt und habe noch bis spät abends gelernt.

ich weiß natürlich, dass Sie mir hier meine Entscheidung nicht abnehmen können. Doch ich würde gerne Ihre Meinung zu meinen Plänen hören. Wissen Sie wie ein Batchelor in Pferdewissenschaften angesehen ist? Haben sie auch eine Meinung zu den verschieden Universitäten? In Holland ist ein ähnliches Stuium ja auch möglich. Ist dies vielleicht angesehener als das in Wien?

Dietbert Arnold 03.12.2009 Ja, jetzt bin ich wohl dran. Nicht so einfach..... . Wenn das Reiten jetzt schon schwer wird dann musst Du Dir ganz sicher ein zweites Standbei "neben" und nicht auf dem Pferd suchen. Erst einmal die Fakten. Du kannst erst den meister machen. ABER: Arbeitszeit im Beruf (versicherungspflichtig) ist zwei jahre. Also alles schön in den Staaten bescheinigen lassen. Ein Studium, nehmen wir mal an, Du beginnst es innerhalb der zweijährigen Praxiszeit, würde diese beenden, denn Studium und hauptberuflich Arbeiten schließt sich generell aus. Mache da keinen Fehler, es geht da um Sozialversicherungen, Steuern, usw., Studenten werden generell vom Staat bevorzugt. Nach dem meister kannst Du gut studieren, weil Du dann hinterher eine sehr gute praktische und sehr gute theoretische Qualifikation hast. Wenn Du kannst und möchtest, dann rate ich Dir immer zu einem Studium. Ich kenne ganz viele Pferdeleute, die sich jetzt ärgern, dass sie das nicht getan haben. Das Leben ist länger und mit 40 und 50 sieht das schon alles ganz anders aus.

Studium. Generell gibt es betriebswirtschaftlich und veterinärbetonte Studiengänge. Wien ist mehr veterinärmedizinisch orientiert, Nürtingen macht beides und Niederlande sind eher ökonomisch ausgerichtet. Der Abschluss ist ein Bachelor, also ein besserer Meister. Ich würde ja eventuell anders vorgehen: Kümmere Dich um ein landwirtschaftliches Studium und belege dort den Bereich Pferd. Das ist z.B. in Osnabrück möglich. Die erste Studienhälfte ist für alle gleich (Grundlagen der Landwirtschaft), die zweite Hälfte geht es dann ums Pferd. Der Abschluss ist aber Agrarwirtschaft und Du kannst den master und alle anderen Spezialisierungen noch machen. Wer weiß, was Dich noch ganz toll interessieren wird. Mit dem Landwirtschaftsstudium bist Du flexibler. Beim Pferdebachelor bleibt oft nur ein Vertreterjob bei der Futtermittelindustrie. Daß Du während des Studiums das Reiten verlernst, das muss nicht sein. Es wird schon möglich sein, ein paar Pferde zu reiten. Ist doch ein prima Studentenjob: Beritt oder in einem Reitverein Unterricht geben. Auch gibt es ganz sicher an den Unis auch Hochschulsportgruppen Reiten. Da hätte ich keine Angst. So, jetzt kennst Du meine Gedanken. Die Entscheidung musst Du treffen. Ich habe es einfach, meine Tipps sind in diesem Falle ohne Gewähr....

Hat jemand Erfahrungen mit Pferdestudium in NL und GB? Karin 02.09.2009 Ich bin Pferdewirtschaftsfacharbeiterin und habe den Übungsleiter(Österreich),  ich glaube, dass ist bei euch der Trainer C. Im Janner 2010 werde ich mit mein Abitur absolvieren.

Nun habe ich von den Studiengängen in England und den Niederlande erfahren: Pferdemanagement usw. http://www.vanhall-larenstein.de/IntroWhat.aspx

http://www.writtle.ac.uk/pge_MainDisplay.cfm?ID=288&Format=N&dsec=Postgraduate&dsec=Undergraduate

Meine Fragen sind: gibt es ihr jemanden der eines dieser Studiums besucht??? Welches ist besser? Wie schauen die Berufschancen nach dem Studium aus?

 

Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen

     
Kontakt nach Norwegen Nadine 01.09.2009 Hallo,

ich habe von 2003-2006 in Neustadt/Dosse meine Ausbildung zum Pferdewirt

mit Auszeichnung bestanden.

Ich habe vor im nächsten Jahr nach Norwegen zu gehen. Wer kann mir

hilfreiche Tips geben wo man sich bewerben kann. Möchte unbedingt in

meinem Job weiterarbeiten. Gibt es dort eventuell gute Turnierställe?

Vielen Dank und viele Grüße,

Dietbert Arnold 01.09.2009 Hallo Nadine,

super, Auslandserfahrungen sind immer gut und helfen, selbstbewusst zu werden und viele neue Sichtweisen und Ideen zu entwickeln. Ganz nebenbei wirst Du dann auch noch neue Sprachen trainieren dürfen. Eine große Chance.

Wende Dich einmal an das Norsk Hestecenter und dort an Johan Fahlberg. Das ist ein ganz netter und lustiger Pferdemann und der wird Dir sicher gerne mehr Infos geben.

www.nhest.no

johan.fahlberg@nhest.no

T 0047.611 655 21

Arbeitsvertrag gestalten. Wer hilft? Lena 29.04.2009 Ich habe eine Frage zum Thema Meisterprüfung!

Gibt es spezielle "Standard-Verträge", die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen werden können, um die Bedingungen bzgl. Freistellung, Kostenübernahme, nutzen der Urlaubstage,....usw. zu klären und festzulegen?

Bin für jeden Hinweis dankbar, da ich noch nichts brauchbares zu dem Thema gefunden habe und zur Zeit mit meinen Chefs darüber verhandel!

Dietbert Arnold 02.05.2009 Hallo Lena,

diese Standardverträge kenne ich nicht. Nimm den Arbeitsvertrag hier aus dem Forum und schreibe unter Zusätzlichen Regelungen das hinein, was Du regeln möchtest.

Deine Mail ist die klassische Situation, wo Dir klar werden sollte, wie wichtig für Dich (und Euch alle) die Mitgliedschaft in der IG BAU ist, denn da würdest Du jetzt natürlich einen Spezialisten als Ratgeber zur Verfügung gestellt bekommen, der Deine Wünsche in einen wasserdichten Text schreibt. Da diese Spezialisten natürlich auch von der Gewerkschaft bezahlt werden müssen, ist es wichtig, dass möglichst viele Pferdewirte Mitglied ihrer Pferdewirtgewerkschaft werden. Mitglieder bekommen Rechtsberatung natürlich kostenfrei! Jetzt magst Du denken, das wird schon gehen mit dem Vertrag, den Du da so aufschreibst. Kann aber auch völlig schief gehen, denn wenn die ersten Rechnungen einflattern und Du das erste Mal bezahlten Urlaub nimmst und mehrer Monate vielleicht gar nicht im Betrieb bist, dann könnte es mit der Freundlichkeit schnell anders aussehen. Wir reden hier über locker 10.000 Euro!

Studium ohne Abi:

Auch Pferdewirte können fachbezogen studieren, Meister haben die freie Wahl!

Dietbert Arnold 22.04.2009 Bisher war es ein ganz großes Durcheinander. In einem Bundesland können Meister jedes Studium beginnen, in anderen nur bestimmte Fächer und das auch nur nach einer Aufnahmeprüfung. Die Kultusministerkonferenz beendete jüngst den Flickenteppich und beschloss bundeseinheitlich: 

Jetzt können Meister auch ohne Abitur in ganz Deutschland nach einheitlichen Standards zu einem Studium zugelassen werden: Meister, Techniker und Fachwirte können jedes Fach ihrer Wahl studieren. 

Berufstätige ohne Abitur mit mindestens zweijähriger Ausbildung (also Pferdewirte) und einer dreijährigen Berufspraxis erhalten erhalten ein fachgebundenes Zugangsrecht zur Uni. Weitere Infos www.aufstieg-durch-bildung.info 

Pferdewirt ohne Reiten? Bernadette 20.04.2009 Ich interessiere mich für eine Umschulung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung um auf weiterem Weg den Pferdewirtschaftsmeister zu absolvieren um, so wäre die Idealvorstellung, irgendwann verantwortlich in der Führung eines Pferdebetriebes tätig sein zu können.

Leider ist es mir jedoch aufgrund verschiedener überstandener Operationen nicht mehr möglich zu reiten.

Alle anderen anfallenden Tätigkeiten, auch körperlich belastende, können von mir ohne weiteres übernommen werden.

Ist es generell möglich (und sinnvoll) ohne den Bereich "Reiten" eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,

mit freundlichem Gruß

Dietbert Arnold 20.04.2009 Hallo Bernadette,

Ausbildung macht immer Sinn und natürlich gibt es im Pferdebereich auch eine Menge reiterlose Möglichkeiten, so z.B. im Verkauf, in reinen Gestüten, Vollblutgestüte, Verbände, Organisationen, etc. In der Prüfung musst Du Dich an Z&H halten, dann kannst z.B. in Niedersachsen statt Reiten Longieren und in der Pferdewirtschaftsmeisterprüfung Longieren oder Fahren. Das gilt aber z.B. nur in Niedersachsen, andere Bundesländer verlangen immer reiten im E/A- Bereich.

Ab 2010 könnte es so kommen, dass die Fachrichtung Zucht die Wahl hat zwischen Reiten, Longieren oder Fahren, die Fachrichtung Haltung und Service muss Pferde reiterlich auf Kondition halten können und Ausritte leiten.

Noch ein kleiner Hinweis: Eine Umschulung muss immer von der Arbeitsagentur genehmigt sein. Erst mit dem Berater sprechen. Eventuell musst Du in ein anderes Bundesland ziehen, wenn Du nicht reiten kannst. Manche Länder bewerten sonst das Reiten konsequent mit "6". 

Sprich mit deiner Zuständige Stelle.

Als Italienerin deutsche Prüfungen erwerben? Sabine Müller 20.04.2009 Ich leite seit 14 Jahren in Italien einen eigenen Zuchtbetrieb (Spingpferde), verfuege aber - ausser praktischer Erfahrung - ueber keinerlei qualifizierende Zertifikate. Gibt es eine Moeglichkeit, durch meine Erfahrung auch an ein Zertifikat zu kommen?

Mit freundlichem Gruss

Sabine Mueller

Gestuet Del Sasso

www.delsasso.it 

Modena - Italien

Dietbert Arnold 20.04.2009 Ohè! Sabine,

glücklicherweise haben wir die EU und so kannst Du auch in Deutschland Prüfungen machen. Möglich ist der Pferdewirt gem. § 45.2 BBiG und auch nachträglich oder sofort der Pferdewirtschaftsmeister Zucht & Haltung. Du musst der Zuständigen Stelle in Deutschland, dafür sind die Bundesländer zuständig, glaubhaft machen, dass Du entsprechende professionelle Erfahrungen gemacht hast. Wende Dich einmal an die Landwirtschaftskammer Niedersachsen an Herrn Meyer. Da wirst Du beraten und wenn alles überzeugt, kannst Du zur Prüfung zugelassen werden. Eines aber muss Dir klar sein: Die Sprache ist Deutsch und Grundlage sind die deutschen Bedingungen, das gilt nicht nur für den Pferdebereich sondern auch für Wirtschaft und Soziales ( Krankenkassen, Gesetze, Renten, ....). Diesen Punkt solltest Du nicht unterschätzen!

Schreibe uns mal, wie es ausgegangen ist.

Wie ausbilden? Judith 23.02.2009 Guten Tag,

seit Anfang 2004 leite ich eine Reitschule (Schwerpunkt Heilpädagogisches Reiten) mit Pensionspferdebetrieb und kleiner Pferdezucht. Jetzt möchte ich gerne meinen Pferdewirt Zucht und Haltung machen um anschließend den Meister zu machen und Ausbilden zu können. Für die Prüfung möchte ich mich gut vorbereiten. Welche Möglichkeiten gibt es da? Können sie mir die Lehrgänge der Kölner Pferdeakademie empfehlen ?

Darf ich jetzt schon ein EQJ anbieten? Welche Vorraussetzungen muß man dafür erfüllen? Welche Berufsschule wird besucht?

Bis jetzt hatten wir nur Schülerpraktikantinnen. Unser Hof ist als gGmbH anerkannt. Deswegen hatten wir auch schon Praktikanntinnen aus Behinderteneinrichtungen oder 1 Euro Jobs von der Maßarbeit. Eine Anfrage einer Stundentin für ein Praxissemester (Agrar) liegt mir für Sommer diesen Jahres vor. Wie sehen solche Sachen rechtlich aus. Ich bekomme von Reitschülern häufiger anfragen für längere Praktikas und habe diese bisher aus Sorge vor Schwarzarbeit abgelehnt. Eine volle Arbeitskraft kann ich mir momentan noch nicht leisten. Welche Möglichkeiten empfehlen sie mir?

Dietbert Arnold 06.03.2009 Oh Judith, jetzt ist mir doch glatt Deine Mail hinter die Heizung gefallen. Jetzt aber schnell an Deine Fragen:

Grundsätzlich ist es gut, wenn Du Dein Handeln professionalisieren möchtest und dann selber ausbilden kannst. Natürlich kann der Weg über einen Ausbildungsabschluss und dann den Meister gehen. Muss aber nicht! Du kannst auch direkt an die Meisterprüfung. Wie das geht, habe ich ja gerade etwas weiter unten beschrieben. 

Ja, meine Lieblings"ausbilder", die Kölner Pferdeakademie oder auch die Europäische Pferdeakademie. Hört sich ja doll an, diese ganzen Operettentitel. Allesamt nichts wert. Kannst Dir auch selber einen Titel basteln und auf schönem Papier drucken. Wenn man das Gefühl nicht los wird, dass Geldverdienen im Vordergrund steht, dann solltest Du vorsichtig sein. 

Eine gute Möglichkeit bietet jetzt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Kompetent und seriös. Schaue einfach eine Etage tiefer.

EQ, so heißen diese Praktika jetzt, werden von der Arbeitsagentur organisiert. Voraussetzung ist kein Pferdewirtschaftsmeister. EQ- Praktika sind legale Praktika, also keine Schwarzarbeit. Wende Dich an das zuständige Arbeitsamt und bitte um Aufnahme in das EQ-Praktikantenprogramm. Die sagen Dir auch die rechtlichen Bedingungen (Versicherungen, Entlohnung, usw.)

Solange Praktikanten noch schulpflichtig sind, müssen sie die Schule besuchen. Selbst wenn die EQler nicht mehr schulpflichtig sind, musst Du sie zur Fachberufsschule schicken, weil natürlich ohne Schule nicht wirklich von einer irgendwie gearteten Ausbildung gesprochen werden kann. Ein Verzeichnis der Fachberufsschulen findest Du hier.

Andere, langfristige Praktika, die länger als so genannte Schnupperpraktika sind, lehne ich ab und sie sind nichts anderes als Schwarzarbeit. Mit allen Konsequenzen. Anders kann es sich bei Studenten verhalten, die im Rahmen ihres Studiums eine Praxiszeit nachweisen müssen. Das ist ein Praktikum in einer Ausbildung und natürlich legal.

Eines musst Du natürlich auch sehen: Wenn Dein Betrieb noch keine Fachkraft trägt, dann kann es nicht sein, dass andere Leute dieses kostenlos für Dich machen. Ach, mir gehts ja so schlecht, bitte helft mir alle umsonst! Ich bin nahezu sicher, dass Du so nicht denkst, schreibe das aber mal für alle, weil dieses Verhalten im Reitsport weit verbreitet ist. 

So, Judit, jetzt ist der Platz hinter meiner Heizung wieder frei. Falls Du noch Fragen hast, ich habe große Heizkörper....

Landwirtschaftskammer fördert Quereinsteiger LWK Niedersachsen 20.02.2009
Pferdewirt für Quereinsteiger

Ab Oktober 2009 bietet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen neu konzipierten Lehrgang zum Abschluss „Pferdewirt/Pferdewirtin“ an. Es ist ein Lehrgangsangebot für diejenigen, die sich nach langjähriger Berufspraxis auf einen Ausbildungsabschluss als „Quereinsteiger“ vorbereiten wollen.

Als Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang und der Prüfung sind ausreichende Praxiszeiten (mindestens 4,5 Jahre) nachzuweisen. Der Nachweis der Berufspraxis kann z. B. durch Arbeitsbescheinigungen, Zeugnisse, Sozialversicherungsanmeldungen oder ähnliches erfolgen.

Der Lehrgang dauert insgesamt fünf Wochen und wird in mehreren Blöcken an der Lehr- und Versuchsanstalt in Echem bei Lüneburg, in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule in Verden und der Deula in Nienburg durchgeführt. Die Lehrgangsinhalte reichen von der Pferdezucht und –haltung, der Fütterung und Tiergesundheit über die einschlägige Wirtschafts-, Sozial- und Rechtskunde bis zu praktischen Arbeiten im Umgang mit dem Pferd. Auch der Einsatz von Maschinen und Geräten und die Unfallverhütung werden angesprochen.

Hinsichtlich der Unterrichtsmethodik steht die teilnehmerorientierte Gestaltung im Vordergrund. Die praxisnahe Vermittlung wird durch den Einsatz erfahrener Referentinnen und Referenten gewährleistet.


Da der Kursus in Wochenblöcken durchgeführt wird, haben die Teilnehmer Gelegenheit, an den Lehrgangsorten zu wohnen und Beköstigung in Anspruch zu nehmen. Für den Lehrgang wird eine Anerkennung als Bildungsurlaub beantragt.

Als Prüfungstermin ist der Februar 2010 vorgesehen. Die Prüfungen werden von der LWK organisiert und führen nach erfolgreicher Teilnahme zum Berufsabschluss Pferdewirt/Pferdewirtin.

Interessenten können an einer Informationsveranstaltung in der Bezirksstelle Uelzen, Wilhelm-Seedorf-Str. 3, 29525 Uelzen am Dienstag, 10. März 2009, 10.00 Uhr, teilnehmen. Anmeldungen für diese Veranstaltung nimmt ab sofort Frau Struck entgegen, siehe Kontakt unten.

In der Anlage finden Sie den Lehrgangsplan, die Zulassungsvorausetzungen und einen Antrag für die Teilnahme an dem Lehrgang.

Kontakt: Ulrike Struck, LWK Niedersachsen, T 0581.8073300, Mail


PDF: 228/DE9A7E4C-AE48-009E-77F0170268DA7CDA.pdf - 34.759765625 KB   Antrag für Quereinsteiger   - 35 KB  
Noch studieren oder gleich arbeiten? Isabelle 18.02.2009 Sehr geehrter Herr Arnold,

im September 2009 werde ich (27) nachdem ich eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung habe meine Ausbildung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung beenden. Nebenher habe ich den Trainer C gemacht, momentan bin ich dabei den Trainer B zu machen.

Ist es sinnvoll für mich noch den Schwerpunkt Reiten zu machen? Das wäre noch ein Jahr oder? Oder bekommt man so auch einen guten Job? Ich habe zwar schon in zwei Reitvereinen regelmäßig als Trainer C Reitunterricht erteilt aber hätte gerne eine realistische Einschätzung ihrerseits wie sie die Berufschancen sehen.

Wie stehen Sie zu dem neuen Studiengang in Pferdewirtschaft in Nürtingen? Ich kann mir nicht wirklich vorstellen wer in der Pferdebranche jemandem annähernd ein Akademiker-Gehalt bezahlen kann?! Außer vielleicht ein paar wenige Verbände.

Oder sehe ich das falsch und könnte es sich lohnen? Lernen würde man bestimmt viel, aber in meinem Alter nochmal 3 Jahre studieren? Ich möchte in der Pferdebranche bleiben -jedoch nicht als reine Stallkraft! Lieber als Reitlehrerin oder ähnliches. Über eine Einschätzugn ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Dietbert Arnold 19.02.2009 Hallo Isabelle,

grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Ausbildung oder auch Studium sich immer bezahlt macht. Du sagst es ja ganz richtig, da könnte man noch viel lernen. Vielleicht eröffnen sich da ja noch ganz andere Perspektiven. Besonders die berufliche Qualifikation und die akademische Ausbildung zusammen macht Dich schon sehr interessant für den Markt. Du bist dann nicht nur eine reine Papiertigerin.

Ob Du den Schwerpunkt Reiten noch in einem weiteren Ausbildungsjahr machen solltest? Zunächst würde ich einmal von einem Berufsausbilder im Reiten mir eine Stellungnahme einholen. Reite dort einmal vor und dann wirst Du sicher eine Einschätzung bekommen. Vielleicht ist das ja nichts für Dich.

Natürlich kannst Du auch als Pferdewirtin Z%H und dann noch die Trainerscheine als Ausbilderin in einem Reitbetrieb arbeiten. Wenn Du gut bist, wirst Du auch immer eine Stelle finden. Mit gutem Reiten wirst Du immer überzeugen. 

Da gibt es aber mehrere Wege, so z.B. das jetzige Arbeiten und nach 4,5 Jahren, minus der jetzt abgeschlossenen Ausbildung, direkt zur Prüfung Reiten anmelden bei der Zuständigen Stelle. Dann hättest Du schon jetzt Ausgelerntengehalt und eine Abschlussprüfung im Reiten.

Dann natürlich auch der Meister. Mit einer abgeschlossenen Pferdewirtprüfung könntest Du nicht nur den Meister Z&H, sondern auch den Meister im Reiten machen. Ohne vorherige Prüfung im Reiten. Von der Abschlussprüfung Z&H bis zum Meister musst Du zwei Jahre lang im Pferdebereich gearbeitet haben. Du kannst Dich z.B. einmal an Herrn Müller in der Deutschen Reitschule wenden, vorreiten und ihn fragen, ob Du den Meisterabschluss im Reiten überhaupt schaffen könntest.

Ich würde zur Uni gehen. Was Du machst, das musst Du entscheiden. Zu alt zum Lernen ist man nie!

Kürzere Praxiszeit vor Meisterprüfung!

Vom Mister zum Meister in fünf Jahren!

aid: B&Bagrar

H 1/2009

14.02.2009 Wie in anderen Berufen auch, wurde nun für die Berufe im Agrarbereich die erforderliche Berufspraxiszeit als Zulassungsvoraussetzung für die meisterprüfung herabgesetzt. Die Berufspraxiszeit beträgt jetzt zwei Jahre, sofern der Ausbildungsberuf mit dem Beruf der Meisterprüfung identisch ist (Beispiel: Pferdewirt Z&H -> Pferdewirtschaftsmeister Rennreiten; Pferdewirt Reiten -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; Pferdewirt Rennreiten -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten; usw.). Wer die Meisterprüfung in einem anderen anerkannten Agrarberuf als dem abgeschlossenen ablegen will, muss drei Jahre Berufspraxiszeit nachweisen (Beispiel: Landwirt -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; Forstwirt -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten, usw.). Kandidaten mit Berufsabschluss in einem anderen Beruf oder ganz ohne anerkannten Berufsabschluss müssen fünf Jahre Berufspraxis nachweisen (z.B. Bäcker -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; ungelernte Hilfskraft -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten; usw.).

Die entsprechende Verordnung (BGBL.I S. 2155) ist seit dem 29.Oktober 2008 gültig.

Dietbert Arnold 14.02.2009 Diese Verordnung schafft große Möglichkeiten in der Karriereplanung von Pferdewirten. Bahn brechend die Möglichkeit, dass ungelernte Arbeitskräfte in Pferdeställen (Pferdepfleger, Mister, Turnierbegleiter, usw. ) sich jetzt wirklich qualifizieren können und so aus ihrem Ungelerntenstatus herauskommen. Vom Mister zum Pferdewirtschaftsmeister!! Die Chance sollten möglichst viele Pferdeleute nutzen! Aber immer daran denken: Die zwei-, drei- oder fünfjährige Praxiszeit muss belegt werden durch Sozialversicherungsbelege, Steuererklärungen usw. Deshalb mein dringender rat: Hände weg von der Schwarzarbeit. Dann habt ihr geschuftet, bekommt es aber nicht anerkannt. Dumm gelaufen!
Trainer C = Pferdewirt? Sandra 04.02.2009 Hallo Herr Arnold,

wie viele andere auch finde ich dieses Forum super. Es hat mir bereits sehr gut weitergeholfen und der Service mit dem Forum hier ist echt total klasse!

Zu meiner Situation: Ich bin 24 und schließe im Sommer mein Studium (Informatik) ab. Seit ich denken kann wollte ich die Ausbildung zum Pferdewirt - SP Reiten nach dem Studium machen. Nun ist es so, dass ich - nach einigen Praktika - zwei Ausbildungsplatzangebote in Betrieben mit gutem Ruf habe. Habe aber noch Zeit bis zur endgültigen Entscheidung.

Allerdings habe ich im Laufe der Praktika feststellen müssen, dass in vielen Betrieben keine Ausbildung angeboten wird, die diesen Namen verdient. Ich habe weiterhin den Wunsch, in meiner Zukunft beruflich mit Pferden zu arbeiten, an meiner Leidenschaft für Pferde und die Reiterei hat sich nichts geändert. Aber ich habe nunmal meine Ideale bezüglich der Reiterei. Und die will ich mir auch nicht nehmen lassen. So will ich Pferde auf Grundlage der Ausbildungsskala klassisch, ehrlich und reel ausbilden. Das ist aber in den meisten Betrieben Illusion. Verständlicherweise, denn Zeit ist Geld, und die Leute müssen ja auch Geld verdienen.

Nun überlege ich mir, das mit der Berufsausbildung zu lassen, und dafür die Amateurschiene einzuschlagen. Da könnt ich halt bereits arbeiten und gutes Geld verdienen und nebenbei mit meinem Pferd auf ordentliche und reele Weise trainieren und die Prüfungen reiten.

Hier nun meine Fragen dazu:

Ich sehe meine Zukunft in der Arbeit mit Pferden schwerpunktmäßig eher im Beritt als in der Unterrichtserteilung. Ist der Trainer nicht eher mehr auf Unterrichtserteilung angelegt??

Auch bin ich nicht unbedingt der Typ, der sich selbständig machen will, sondern würde eher nach einer Anstellung suchen.

Hat man bspw. als Trainer A exakt die gleichen Möglichkeiten im Arbeitsmarkt der Pferdebranche wie ein Pferdewirt / Pferdewirtschaftsmeister? Denn das bezweifle ich! Welche Jobs kann man als Pferdewirt annehmen, an die man als Trainer A nicht rankommt? Könnte man sich bspw. als Trainer A genauso auf einen Job in einem Landgestüt, erstklassigem Berittstall, etc. bewerben, wie als Pferdewirt / Pferdewirtschaftsmeister??

Danke schonmal, Sandra

 

Dietbert Arnold 13.02.2009 Hallo Sandra,

leider habe ich Dich ein wenig liegen lassen müssen. Manchmal habe ich einfach zu wenig Zeit. Jetzt aber zu Deinem Beitrag:

Die Trainerausbildung ist eine reine Amateurschiene und auf Vereine zugeschnitten. Du hast recht, hier geht es um Vereinsleben und Vereinsausbildung. Der Trainer A/B/C ist in anderen Sportarten der Übungsleiter. Mehr nicht! Mit dem Trainer A/B/C oder allen anderen FN- Prüfungen legst Du nicht den Grundstein für eine berufliche Karriere im Pferdebereich. Klar kannst Du in irgendeinem Betrieb mit Pferden arbeiten, wenn man Dich nimmt. Du bist und bleibst immer eine Ungelernte Hilfsarbeiterin. Wenn Du damit zufrieden bist, o.k.. Auszubildende betreuen, Stellen in Landgestüten und Landesreitschulen, die Meisterausbildung, usw. bleibt für Dich so für immer unerreichbar. Karriere null!

I
Wie komme ich zur Meisterprüfung Jenny 15.01.2009 Sehr geehrter Herr Arnold,
 
da sie mir schon sehr hilfreiche Tipps sowohl für meine Prüfung zum Pferdewirt Reiten, als auch zum Pferdewirt Zucht & Haltung gegeben haben, wende ich mich nun heute mit einigen Fragen zur Pferdewirtschaftmeisterprüfung Zucht & Haltung an Sie.
Können Sie mir sagen, welche Prüfungsfächer bzw. welche Anforderungen an das Reiten in Hamburg oder Schleswig Holstein gestellt werden? Ich habe gehört, die Anforderungen sollen sehr unterschiedlich sein.
Des Weiteren würde ich gerne etwas über die Kosten und den Zeitaufwand der entsprechenden Vorbereitungslehrgänge wissen.
Es wäre toll, wenn sie mir weiterhelfen könnten, da der Anruf bei der für mich zuständigen Stelle, weder hilfreich noch sehr freundlich war.
Vielen Dank im Voraus.
 
I
Dietbert Arnold 15.01.2009 Hallo Jenny,

die Meisterausbildung ist in der Tat in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Hamburg bietet keine Meisterprüfung an. Allerdings SH und auch Niedersachsen. Egal in welchem Bundesland Du wohnst, dort musst Du auch die Zulassung beantragen, kannst aber die Kurse und Prüfung da machen, wo Du möchtest. Ich würde mich nicht an die Zuständige Stelle wenden, die unfreundlich und wenig hilfreich ist. Das Wort Dienstleistung ist da wohl unbekannt. Frage bei der Zuständigen Stelle in Hannover der LWK Niedersachen nach, die bieten jedes Jahr einen guten Meisterkurs an. Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.000 EUR (Kurse und Prüfung). Du kannst aber Meisterbafög beantragen. Dann ist das alles machbar. Das Fach Arbeiten und Bewegen von Pferden bedeutet in Niedersachsen, dass Du Dir ein Fach aussuchen kannst (Reiten oder Fahren oder Longieren). Als Bereiterin dürfte das für Dich kein Problem sein, es wird A erwartet. Longieren würde ich nicht machen, weil das alle machen, um dem Reiten auszuweichen. Meist stellt sich aber heraus, dass dann das Longieren wirklich nicht perfekt ist. Also, ich rate zum Reiten.

Vor dem eigentlichen Termin in Niedersachen findet auch immer ein intensiver Infotermin statt. Hier können alle Fragen über Bafög, manchmal auch noch Zulassung, geklärt werden. Derzeit läuft gerade ein Lehrgang. Kannst ja mal Herrn Meyer der LWK Hannover anrufen und fragen, ob Du nicht mal einen Tag zuschauen darfst. Dann kannst Du Dich auch mit den derzeitigen Meisteranwärtern unterhalten.

I
Ausbilderprüfung wiederholen? Michaela 25.12.2008 Sehr geehrter Herr Arnold,

wenn man die Ausbilderprüfung (AEVO) vor der IHK absolviert hat, kann man sich meines Wissens ja von dem entsprechenden Prüfungsfach bei der Meisterprüfung befreien lassen. Hat man in dem Falle nur 3 Prüfungsfächer (statt vier), die dann :3 die Prüfungsnote ergeben oder muß ich den Prüfungsteil Berufsausbildung und Mitarbeiterführung trotzdem ablegen?

I
Dietbert Arnold 29.12.2008 Hallo Michaela, 

ich bin nicht ganz sicher, glaube aber, dass nur die Ausbilderprüfung aus einem landwirtschaftlichen Beruf anerkannt wird. Ganz sicher beantworten kann Dir das nur die für Dich am Wohnsitz Zuständige Stelle, die Dich auch zur Meisterprüfung zulässt. Mit ziemlicher Sicherheit wird dann auch die Note der ehemaligen Prüfung, sofern anerkannt, mit ins Prüfungsergebnis der Pferdewirtschaftsmeisterprüfung einbezogen. Aber, wie gesagt, frage die Zuständige Stelle bei Dir. Falls Du das Gefühl hast, die Auskunft ist unsicher, dann befrage auch einmal die Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer NRW.

Ein erfolgreiches Jahr 2009!

I
Wie den Weg zur Meisterprüfung planen? Svenja 01.12.08 Ich habe vor einem Jahr meine Prüfung zum Pferdewirt Schwerpunkt reiten     abgelegt. Und anschließend ein halbes Jahr in Festanstellung gearbeitet. Leider waren die Arbeitsbedingungen ganz miserabel. Ich arbeite nun vormittags im Büro und baue mir nach und nach eine Selbständigkeit auf.

Was muss ich beachten, damit ich mich in drei Jahren zur Meisterprüfung anmelden kann? Welche Nachweise muss ich erbringen? Wo muss ich meine Selbständigkeit anmelden?

Und noch eine Frage, natürlich will ich mich stets verbessern und weiter fortbilden, haben sie besondere Ideen?

I
Dietbert Arnold 01.12.08 Leider ist es so, Svenja, dass ganz viele gute Pferdewirte aus dem Beruf gehen, weil sie nach der Prüfung so schelcht behandelt werden. Du wirst das dann als zukünftige Meisterin sicher besser machen!

Ganz neu und ganz wichtig: Du musst ab sofort nur noch zwei Jahre im Beruf arbeiten, um dann zur Meisterprüfung zugelassen zu werden.

Die Zeit bis zur Meisterprüfung solltest Du bereits durch Fortbildungen nutzen, so z.B. die Vorbereitungskurse an der Deutschen Reitschule in Warendorf. Herr Müller wird Dir da sicher weiterhelfen.

Sprich schon jetzt mit der Zuständigen Stelle, was sie von Dir verlangen, um Dich zur Meisterprüfung zuzulassen. 

Wenn Du jetzt schon freiberuflich arbeitest, dann musst Du ja auch eine Einkommensteuererklärung abgeben, aus der hervorgeht, was Du so verdient und also gemacht hast. Wenn Du Hilfe brauchst, dann frage einfach das Finanzamt. Vergiss bitte um Himmels willen nicht die Anmeldung bei der Rentenversicherung, die für Reitlehrer Pflicht ist. Wenn Du keinen Unterricht machts, dann ist das entbehrlich. Als Reitlehrer könntest Du der Zuständigen Stelle immer belegen, dass Du ja als Reitlehrerin rentenversicherungspflichtig warst, also auch professionell gearbeitet hast.

Wende Dich auch an die Bundesvereinigung der Berufsreiter, da wird Frau Gehrmann Dir gerne erklären, unter welchen Bedingungen die Bundesvereinigung auch Stipendien oder Zuschüsse auf dem Weg zum Meister vergibt. Auch bietet die Bundesvereinigung Seminare an, um die Selbständigkeit besser zu bewältigen. Auch da hilft Frau Gehrmann Dir gerne weiter.

Noch ein kleiner Hinweis von mir: Auch den Meister Z&H kannst Du vorher oder hinterher machen. Die Hälfte der Kurse wird Dir dann angerechnet.

I
Besamungstechniker/in Sonja Siegel 29.08.2008 Können Sie mir sagen, wo man einen Lehrgang zum Besamungstechniker machen kann bzw. wo man genaue Informationen darüber bekommt? Vielen Dank im Vorraus.

Mit freundlichen Grüßen

I
Dietbert Arnold 01.09.2008 Klar, Sonja, schaue doch einfach mal etwas tiefer oder unter News. Und dann ist gerade eben folgende Meldung gekommen: 

Besamungslehrgänge im NRW-Landgestüt

Im November / Dezember bietet das NRW-Landgestüt als anerkannte Ausbildungsstätte

für Besamungswarte wieder einen Besamungslehrgang an. Er beginnt am 3.

November und endet über verschiedene Ausbildungstage verteilt mit einer Prüfung

am 18./19. Dezember. Im Januar 2009 ist zudem ein Lehrgang für Eigenbestandsbesamer

geplant.

Weitere Auskünfte erteilt Erich Brebaum, Zuchtbüro, Telefon 02581/6369-17.

I
Pferdewirt nebenbei? Carolin Krenz 21.08.2008 Sehr geehrter Herr Arnold,

im vorigen Ausbildungsjahr begann ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung, musste diese allerdings aufgrund arbeitsrechtlicher Mängel abbrechen und konnte leider keine Anschlussstelle mehr bekommen. Aufgrund privater Umstände war es mir in diesem Jahr nicht möglich, eine Ausbildung in diesem Beruf außerhalb meines Wohnortes zu beginnen, und da es hier in der Region fast keine Ausbildungsbetriebe gibt, musste ich den Gedanken an die Lehre aufgeben. Deshalb strebte ich ein Studium an, jedoch bekam ich keinen Platz. Jetzt habe ich eine Ausbildung in einem völlig anderen Bereich angefangen, um erst einmal etwas festes in der Hand zu haben. Nun zu meinem Anliegen: Gibt es Möglichkeiten, einen Abschluss im Pferdebereich neben einer anderen Tätigkeit zu erlangen? Wie ist das z.B. bei der Ausbildung zum Pferdepfleger, Trainer usw., und wo finde ich Informationen über Stellen, die in diese Richtung ausbilden können?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

I
Dietbert Arnold 27.08.2008 Klar, Karolin, bekommst Du eine Antwort. Mein Rat ist zunächst einmal: Halte an Deinem Studienwunsch fest! Wichtig ist vor und während des Studiums Pferdeerfahrungen zu sammeln. Dazu solltest Du aber wissen, dass es zwei Säulen gibt, nämlich die professionelle Berufsausbildung (Pferdewirt, Pferdewirtschaftsmeister) unter der Aufsicht der staatlichen Zuständigen Stellen und die Amateurausbildungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Die Bedingungen zur Berufsausbildung kannst Du hier auf der Platform studieren, die Regeln und Möglichkeiten der Amateurausbildungen sind in der APO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung geregelt. Eine Berufsausbildung und eine Studium zur selben Zeit schließt sich generell aus. Entweder Azubi oder Student! Deshalb bieten sich natürlich für Dich Amateurprüfungen (Trainer, usw.) an. Natürlich kannst Du auch durch einen clever geplanten Praktikumsweg (Zuchtverbände, Landgestüte, Landesreitschulen, Futtermittelindustrie, Versicherungen, Zeitschriften, Anwälte, ...) ein großes Fachwissen rund ums Pferd aufbauen. Je vielseitiger, desto besser. Also mache Dir einen richtigen karriereplan bis zum Abschluss Deines zukünftigen Studiums. Nütze die zeit, denn so viele Möglichkeiten tun sich im Leben nicht wieder auf, denn Du bist als Studentin relativ unabhängig. Das ändert sich im weiteren Berufsleben. 
I
Mit Studium zum Pferdewirtschaftsmeister? n.n. 17.08.2008 Hallo Herr Arnold.

Ich studiere Agrarwissenschaften in Kiel und würde danach gerne Pferdewirt werden. Von einer bekannten habe ich gehört, dass für Leute mit einem abgeschlossenen Agrar - Studium die Möglichkeit besteht, sich direkt zur Meisterprüfung Zucht und Haltung anzumelden, nach einer 3 jährigen Tätigkeit in diesem Berufsfeld. Von ihnen würde ich nun gerne wissen, ob das so stimmt. Vielen Dank

I
Dietbert Arnold 02.09.2008 So, jetzt kann ich Dir eine kompetente Antwort geben: Grundsätzlich musst Du, wenn Du den Pferdewirtschaftsmeister machen möchtest, eine landwirtschaftliche Berufsausbildung haben (Pferdewirt, Landwirt, Tierwirt, ...). Wenn Du aber nur einen Hochschulabschluss besitzt, dann beantrage dennoch die Zulassung zur Meisterprüfung, denn die Zuständigen Stellen werden dann im Rahmen einer Einzelfallentscheidung prüfen, ob sie Dich auch ohne Berufsabschluss zur Meisterprüfung zulassen können. Einen Rechtsanspruch auf Zulassung zur Meisterprüfung hast Du nicht. Je mehr fachpraktische Erfahrungen Du im Umgang mit dem Pferd nachweisen kannst, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, Dich zur Meisterprüfung zuzulassen. Eine Vorschrift, wieviele Monate oder jahre Du praxiserfahrung haben musst, gibt es nicht. Es ist eben eine Einzelentscheidung der Zuständigen Stelle, der Du glaubhaft versichern musst ( Zeugnisse, Prüfungen, Turniererfahrungen, Praktikabescheinigungen, Arbeitszeugnisse, Empfehlungen, ...), dass Du im Umgang mit dem Pferd umfangreiche Erfahrungen hast. Also, ran an die Meisterprüfung!
I
Selbständigkeit Peter 31.07.2008 Nach 7 Ausbildungs- und Praktikumsjahren habe ich 2005 die Prüfung als Pferdewirt Zucht und Haltung abgelegt, sowie Trainer B und weitere Prüfungen. Die Arbeit in 3 verschiedenen Betrieben war frustran und unbefriedigend, die Einkommenssituation war so, dass ich auf die Hilfe  von Wohngeld und meine Eltern angewiesen war.  Ich habe mich jetzt im Juni 2008 als Dienstleister selbständig gemacht. Meine Webadresse ist www.pferd-und-service.de . Haben sie oder andere bereits Erfahrungen damit? Fachkompetenz auch für kleine Betriebe oder Privatleute  müsste doch gesucht sein, oder nicht?

Mit freundlichen Grüßen

Peter Swoboda
Schlossstr. 3
72336 Balingen

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Dietbert Arnold 01.08.2008 Hallo Peter,

bei der Selbständigkeit ist auf folgende Knackpunkte zu achten: Du musst eine Krankenversicherung haben!!! Da fragt keine Versicherung mehr nach, denn die ist freiwillig. Um Himmels Willen verzichte nicht auf eine Krankenversicherung! Dann überlege, wie Du Dich gegen Unfall absichern kannst. Frage bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) nach, ob Du Dich dort als Selbständiger versichern kannst. Wenn das nicht geht, dann benötigst Du eine gute private Unfallversicherung. Wo wir schon bei Versicherungen sind, denke bitte sofort an eine Haftpflichtversicherung! Du solltest unbedingt auch mit Frau Germann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter sprechen, die kennt sich dort viel besser aus, als ich.

I
Peter  15.08.2008 Hallo Herr Arnold!

Danke für Ihre Antwort. Krankenversicherung, Unfallversicherung, freiwillige BG-Versicherung und Gewerbeanmeldung habe ich alles. Haftpflicht brauchte ich schon früher als Trainer. Frau Gehrmann vom Berufsreiterverband hat mir hier schon sehr weitergeholfen und auch die wichtigsten Adressen vermittelt.

Ich habe aber bei der IHK gelesen, dass die 3 wichtigsten Knackpunkte für Existenzgründer oft Buchhaltung, Qualitätsmanagement und Marketing sind. Bei der Buchhaltung und QM habe ich Hilfe, aber Erfahrung mit Marketing und Werbung fehlt mir. Wie komme ich an Kunden? Wie machen  das andere?

I
Dietbert Arnold 27.08.2008 Hallo Peter,

prima, dass Du Dich da so gut informierst, denn so vermeidest Du die oftmals unvermeidliche Insolvenz. Prima! Gehe einmal auf die Seite der Bundesvereinigung der Berufsreiter > Ansprechpartner > Delegierte > Hessen > Uwe Karow. Mit dem solltest Du Dein Anliegen besprechen. Ich bin sicher, der hilft Dir gerne weiter. 

I
Studium in Dronten? Frederike 17.07.2008 Hallo Herr Arnold,
ersteinmal vielen Dank für dieses Portal, es hat mir schon einige Male  bei meiner beruflichen  Orientierung geholfen.
Nun bin ich nach meiner 2-jährigen Pferdewirtausbildung (Zucht und Haltung) und einem 3-monatigen Auslandsaufenthalt auf einer Pferde- und Gästefarm in Namibia, wieder an einem Punkt angelangt, da ich einige Fragen loswerden möchte. Ich habe gerade von dem Pferdemanagement Studium in Dronten erfahren und interessiere mich sehr dafür.
Nach den ein oder anderen Erfahrungen im Pferdewirtsektor, wie z.B. 5€ Stundenlohnangebote nach erfolgter Ausbildung, Herabwürdigungen auf tiefster Ebene..., würde ich mich gerne weiter qualifizieren um mein Fachwissen zu erweitern und auch die entsprechende Anerkennung zu bekommen.
Jetzt meine Fragen:
Was halten Sie von dem Studiengang? Ist er seriös und sind die Perspektiven realistisch?
Auf der Internetseite der CAH Dronten las ich folgende Perspektiven nach dem Studium:
- Berater;
- Accountmanager für Veranstaltungen;
- Strategischer Mitarbeiter von Gemeinden,
  Städten oder Regierungsbezirken;
- Berater für Pferdehaltung einer Bank;
- Versicherungsexperte;
- Stallmanager;
- Manager für Freizeitangebote im Pferdesektor;
- Selbstständiger Unternehmer.

Hört sich das nur so gut an, oder ist es das auch? Ich kann mir noch recht wenig darunter vorstellen, wer Pferdemanager einstellt, und wie die Jobchancen aussehen. Die Internetseite der CAH Dronten hilft da nicht wirklich weiter.
Wie kann ich mir darüber bessere Informationen verschaffen. (Den Tag der offenen Tür habe ich ja leider verpasst)
Vielen Dank schonmal im Voraus

Mit freundlichen Grüßen,
I
Dietbert Arnold 19.07.2008 Grundsätzlich, Friederike, ist ein Studium nach der Ausbildung immer empfehlenswert. Dronten ist eine ganz seriöse Uni, deren Abschlüsse, im Gegensatz zu diesen ganzen Micky Mouse Examen der unseriösen Akademien in Deutschland, anerkannt werden. Dronten ist eine Privatuni der Kirche. Das musst Du aber in dem Zusammenhang sehen, dass in NL das Bildungssystem viel stärker von Privaten durchgeführt wird. Aber alle nach den Regeln des Staates. Deshalb zahlst Du in Dronten auch nur genau so viel Studiengebühren, wie jeder andere niederländische Student an jeder anderen Hochschule. Ich selber war noch nie Student in Dronten, habe aber schon mit Schulen und Berufsschulen dieses Bildungsträgers zusammengearbeitet. Alles top seriös. Einig sollten wir uns schon sein, dass einige Berufs hinterher unwahrscheinlich sind, es ist aber ein prima Anfang für den Einstieg in die höheren Bereiche der Pferdewirtschaft. Du kannst ja z.B. dann noch einen Master drauflegrn, z.B. dann in Osnabrück oder Göttingen. Das kann im Pferdebereich sein oder auch allgemeiner im Agrarbereich. Wert gelegt wird auf Praktika in Dronten und so kann sich sicher auch dort noch viel ergeben. Ich würde das machen, zumal Du in NL auch noch sicher eine zweite Fremdsprache erwirbst. Das ist sicher sehr interessant, weil im Pferdebereich es in NL riesig expandiert und mir hier viele Fachleute sagen: Wenn ich irgendwo hinkomme, dann waren die Niederländer schon da. Das sagt doch alles, oder?
I
Meisterkurs Z&H Dietbert Arnold 28.06.2008 Jetzt zum Meister Z&H anmelden und im Juni 2008 den Meisterbrief in den Händen halten.

Auch in diesem Jahr führt die LWK Niedersachsen wieder einen Pferdewirtschaftsmeister- Lehrgang im Schwerpunkt Z&H durch. Zugelassen werden können alle Pferdewirte, egal welchen Schwerpunkt sie gelernt haben. 

Einen Zeitplan für die Meisterprüfung findet Ihr hier. Generelle Infos direkt von der LWK Niersachsen.

Jetzt informieren bei:

Udo Meyer
Aus- und Fortbildung, Landjugend der LWK Niedersachsen
Telefon: 0511 3665-1462
Telefax: 0511 3665-1566

udo.meyer@lwk-niedersachsen.de 

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Besamungsbeauftragter Pferd LWK Niedersachsen 28.06.2008
Ausbildung zum Beamungsbeauftragten der Tierart Pferd      03.11.2008  -  28.11.2008


Themengebiet:
Berufsbildung

Zielgruppe:
Personen in Pferde haltenden Berufen / Ausbildung Zulassungsbedingung nach § 2 der Verordnung über Lehrgänge nach dem TierZG vom 15.10.92

Erlernen aller notwendigen Fähigkeiten zum selbständigen Führen einer Pferdebesamungsstation

Beginn:
03.11.2008, 09:00 Uhr

Ende:
28.11.2008, 15:30 Uhr


Gebühr:
2.100,00 Euro

Referent(en):
Dr. Heilkenbrinker u.a.

Veranstalter:
Fachbereich Tiergesundheit

Veranstaltungsort:
EU-Pferdebesamungsstation, Stiftung der Tierärztl.Hochschule Hannover, Zentr. f. Reproduktionsmed.
Bünteweg 15
30559 Hannover

Kontakt: Dr. Thomas Heilkenbrinker, LWK Niedersachsen, T 0441.801 641, F 0441.801 666

Infos zur Ausbildung

 

Kontakt:
Dr. Thomas Heilkenbrinker
Leiter Fachbereich Tiergesundheit
Telefon: 0441 801-641
Telefax: 0441 801-666
E-Mail
 


Kontakt:
Dr. Thomas Heilkenbrinker
Leiter Fachbereich Tiergesundheit
Telefon: 0441 801-641
Telefax: 0441 801-666
E-Mail

 

I
Gekündigt. Kann ich dennoch den Meister machen? n.n. 27.06.2008 Nach meiner Lehre die ich mit Auszeichnung bestanden habe, arbeitete ich in einer Reitanlage, in der es mir der Chef ermöglichte die Fortbildung zum PFW Zucht und Haltung zu machen! Die Beschulungstage glich ich mit Überstunden und WE aus! Leider stellte sich heraus, dass der Chef seinen Pferdebestand drastisch reduzieren wollte (nur noch Aufzucht), und schon eine Stelle als Pferdepfleger ausschrieb! Damit erhielt ich meine Kündigung!

Es ergibt sich folgendes Problem: Mir fehlt ein Jahr Facharbeiter um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden. (2 Jahre war ich in dem Betrieb als Fachkraft angestellt). Den Lehrgang für die Meisterprüfung habe ich 2007 begonnen und er geht noch bis Juli 2009, dann Prüfungen! Bis dahin suche ich nun also einen Betrieb, der mich als Meisteranwärter anstellt - dies ist nicht so einfach  ( wegen der Fehltage der Beschulung).

Es gibt eine Reitanlage die mich quasi als Zusätzliche Kraft  für ein Jahr einstellen  und unterstützen würde, aber  die es finanziell nicht hinbekommen weil Sie schon andere Fachkräfte haben!

Gibt es irgendwie eine Möglichkeit das so ein Betrieb eine Förderung beantragen kann, oder irgendwo Unterstützung ? Es geht hierbei nicht um das größte Geld aber es wäre schade den Meisterlehrgang abzubrechen

I
Dietbert Arnold 28.06.2008 Grundsätzlich solltest Du unter allen Umständen versuchen, den Meister zu machen, denn es ist auch im Bereich der Pferdewirte so, dass die Wahrscheinlichkeit der Arbeitslosigkeit in dem Maße abnimmt, wie Du in berufliche Fortbildung investierst. Schließlich könntest Du mit dem Meister auch noch studieren! Lasse Dich von Deiner Karriereplanung nicht abbringen. 

Ich rate Dir dringend, mit der Zuständigen Stelle Deines Bundeslandes zu sprechen. Erkläre denen Deine Situation. In den Zulassungsvoraussetzungen heißt es: 

"Zur Meisterprüfung im Beruf Pferdewirt ist, gemäß § 56 Berufsbildungsgesetz in Verbindung mit § 8 der Prüfungsordnung für die Durchführung von Meisterprüfungen in den anerkannten Ausbildungsberufen der Landwirtschaft, zuzulassen, wer eine Abschlussprüfung in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf bestanden hat und danach eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit im Beruf Pferdewirt  nachweist. Über Ausnahmen von diesen Voraussetzungen entscheidet der Prüfungsausschuss zur Abnahme der Meisterprüfung. Die Zulassung zur Meisterprüfung erfolgt durch die zuständige Stelle."

Du siehst also, es gibt durchaus Ausnahmen von der Regel, wenn diese glaubhaft von Dir nachgewiesen werden können. Du kannst mir glauben, dass die Zuständige Stelle Deinen Fall wohlwollend prüft. Sprich mit denen jetzt, die stehen bestimmt hinter Dir.

Natürlich musst Du sofort, also jetzt!, bei Kenntnis der Kündigung zur Arbeitsagentur. Sprich mit denen über Deine Situation. Du bekommst ja Arbeitslosengeld und könntest durchaus in der Zeit Dich fachlich weiter fortbilden, z.B. durch Lehrgänge, Praktika, usw.

Übrigens: Berufliche Tätigkeit kann auch freiberufliche Arbeit sein!

Dann gibt es natürlich noch zwei weitere Wege:

1. Sprich mit Frau Gehrmann der Bundesvereinigung der Berufsreiter, ob sie für Dich einen Stipendiatenplatz zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung organisieren kann. So viel ich weiß, gibt es freie Plätze!

2. Du sagt, Du hast eine gute Prüfung gemacht. Da besteht die Möglichkeit beim Deutschen Bauernverband eine Begabtenförderung zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung zu beantragen.

Du siehst, es gibt eigentlich keinen Grund, die Meisterprüfung sausen zu lassen!!! Ich jedenfalls wünsch Dir viel Erfolg bei Deinem Weg zum Pferdewirtschaftsmeister. Gehe Deinen Weg! 

I
Was soll ich nur studieren?? Lisa 23.06.2008 kennt Ihr die das Gefühl der Hilflosigkeit? Der Angst vor der Zukunft? Und die Verzweifelung als ständigen Wegbegleiter? Ich ja.

Mit jeder Stunde die ins Land drängt sich die Frage nach meinem beruflichen Werdegang mehr auf und der Frust wächst.

Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, ihr  sollt keinesfalls als Berufsberater fungieren, denn ich weiß, dass ich die Entscheidung selber treffen muss, leider. Nein, viel mehr würde ich mich über Eure Hilfestellung bei verschiedenen Studienrichtungen freuen, über neue Perspektiven und ein bisschen von Ihrem Mut. ;) 

Ein kurzer Rückblick:

Mittlerweile habe ich einen langen Leidensweg hinter mir. Ich bin von Berufsberatung zu Berufsberatung getigert, war bei verschiedenen Universitäten und das Internet unsicher gemacht. Jedoch leider ohne Erfolg, denn ich bin vom „Pferdevirus“ infiziert und dieses lässt mich nicht mehr los.

Schon seit dem ich klein war, träume ich von einem eigenem Hof, doch je älter ich würde desto schwieriger gestaltete sich dieses Unterfangen, da mich die Realität einholte und mir zeigte, dass ich keine Chance haben würde da der finanzielle Background nicht da war/ist.

Mittlerweile habe ich mein Abitur im Sommer 2007 mit 2,3 abgeschlossen und „Equine, Leisure & Sports“ in Holland, Wacheningen, Van Hall Larenstein, angefangen – und wieder abgebrochen. Zu groß waren die Diskrepanzen meiner Vorstellungen mit denen der Realität.

Jedoch kehrte ich nicht ohne Perspektive zurück, denn ich hatte bereits ein neues Ziel vor Augen und wollte Tierärztin werden. Aus diesem Grund absolvierte ich ein 4 – wöchiges Praktikum. Jedoch merkte ich schnell, dass auch hier nicht alles soooo rosig war wie ich mir das vorstellt hatte und mein Entschluss kam ins Wanken.

Nun sitze ich hier und bin etwas orientierungslos. Zwar habe ich mir Gedanken zu verschiedenen Studiengängen/Ausbildungen gemacht, aber ich bin mir über die Fürs und Wieders in wirklich im Klaren.

Meine erste Überlegung ging in Richtung Pferdewirt Schwerpunkt Reiten. Ich reite auf A/L Niveau in der Dressur und auf E/A Niveau im Springen. Turniererfahrungen habe ich auch reichlich.

Jedoch denke ich nicht, dass meine Qualifikation nicht ausreichen würden und ich stehe dem Job auch ein bisschen skeptisch gegenüber in bezug auf Job – Chancen und Gehalt.

Außerdem beschäftigt mich die Frage inwiefern man sich im Anschluss daran noch sinnvoll weiterbilden kann. Und ich habe mich auch gefragt ob es einen großen Unterschied macht ob man erst studiert und dann die Ausbildung macht. Um z.B. seine Fähigkeiten zu verbessern. Ich frage mich, ob ältere, mit mehr Erfahrung bessere, oder zumindest genauso gute bzw. schlechte Chancen auf die Ausbildung haben wie die Schulabsolventen die noch kein Studium vorweisen können, dafür aber noch blutjung sind.

Und ich frage mich auch, ob man jetzt überhaupt noch eine Ausbildungsstelle bekommt.

Fernab vom Pferdewirt denke ich über Agrarwissenschaften an der Uni Bonn nach. Ganz primär interessiert mich, inwiefern ist es möglich Agrarwissenschaften mit Pferden zu verbinden, welche Möglichkeiten gibt es, da ich mir immer, sorry, den üblichen Bauern darunter vorstelle. 

Mir ist aufgefallen, dass sie davon sprechen das es Unis mit Schwerpunkt Pferd gibt. Zwar kenne ich die FH Osnabrück…aber ansonsten leider keine mehr. Welche haben sie denn noch in Petto?

Und in wieweit unterscheiden sich die Absolventen im nachinein. Ist es großer Vorteil wenn man den Schwerpunkt Pferd hatte? Oder eher ein Nachteil? Oder ist es dasselbe?

Ich habe mir auch überlegt im Anschluss an die Agrarwissenschaften in Göttingen Pferdewissenschaften zu studieren. Jedoch frage ich mich, da dieses Studium ja so in Deutschland einzigartig ist, wie viele Plätze es gibt und wie schwer die Aufnahmebedingen sind. Also vom Notenspiel her etc.

Auch das Event Business übt einen gewissen Reiz auf mich aus. Allerdings weiß ich wie eng die Luft da oben ist und wie schwer an Aufträge zu kommen. Ganz zu schweige von der Turnierarbeit.

Der große Traum hier, wäre natürlich Aachen – aber wie realisierbar ist das schon? Welche Wege gibt es über die staatlichen Unis dort hinzugelangen? Lohnt sich der Einstieg dort?

Noch eine andere Überlegung wäre der Journalismus. Aber schon allein der Einstieg in den normalen Journalismus ist schwer, ganz zu schweigen vom Sport/ Pferde Journalismus. Welche Wege und Mittel gibt es? Was sollte man am besten studieren?

Ich denke, jetzt verstehen sie meine Verwirrung und ich hoffe, sie können ein bisschen Klarheit in meinen Kopf zaubern -  denn ich hätte nichts dagegen mal wieder ne Nacht in Ruhe durchzuschlafen! ;) 

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Dietbert Arnold 24.06.2008 Hallo Lisa, ich habe ein wenig den Eindruck, dass Du zu ungeduldig bist und vor allem zu wenig Selbstbewusstsein! Entscheide Dich für einen Weg und warte erst einmal ab, was da kommt. Viele Wege und Möglichkeiten werden doch erst in einer Ausbildung sichtbar, die Du jetzt doch noch gar nicht kennen kannst. Und dann meine ich da noch was "gesehen" zu haben: Du hast einen fiktiven Traum, dem Du da kompromisslos hinterher läufst. Wieso ich das sage? Wie kannst Du nach einem einzigen, kurzen Praktikum sagen, das Tiermedizin  nichts für Dich? Also, sei offener, lasse erst einmal die Dinge unvoreingenommen wirken und dann entscheide Dich. Ich rate Dir folgendes:

Gehe einfach den geraden Weg! Studiere Agrarwissenschaften und dann hast Du alle Möglichkeiten Dich zu spezialisieren. Nicht jetzt sofort. Wichtig ist doch eine generale Ausbildung, die Dich befähigt, auch noch in 10 Jahren berufliche Entscheidungen zu treffen. Sonst läufst Du Gefahr, in Sackgassen enttäuscht festzustecken! Nur so ein Beispiel: Wenn Du jetzt eine agrarwissenschaftliche Ausbildung hättest und Dich weiterhin mit Pferden beschäftigst hättest, dann fändest Du eine Redakteursstelle derzeit bei einer großen Pferdefachzeitschrift. Wäre interessant. Aber vielleicht hast Du ja nach dem Studium ganz andere Pläne. Mit einem Studienabschluss stehen Dir dann alle Wege offen. 

Viele Unis bieten doch agrarwissenschaftliche Studien mit dem Bezug Pferd an, so z.B. Osnabrück, Hohenheim, Kiel, usw. Nimm Dir Zeit und Ruhe und vergleiche die Angebote. Das ist hier möglich: www.agrarwissenschaften.de und www.bildungsserveragrar.de . Und mache nicht den Fehler, alles was scheinbar nicht mit dem Pferd zu tun hat, zu meiden. Ob Du eine Rinder- oder Pferdeweide düngst, wo ist da der wesentliche Unterschied? Ob Du einen Zuchtindex für Schweine oder Pferde ermittelst, ist eigentlich gleich!

Und jetzt wünsche ich Dir die nötige Gelassenheit Deinen Weg zu planen und dann auch unvoreingenommen zu gehen. Bewerte nicht zu früh. Heute lachst Du doch auch, was Du so mit 14 oder 15 dachtest. Oder? Und denke immer daran: Das Leben ist kein Ponyhof und es gibt auch ein Leben ohne P ferde.

I
Junge Leute ein Jahr kostenlos in die USA IG BAU 19.06.2008
Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm macht’s möglich

© IG BAU
Schüler/innen und junge Berufstätige können sich einen Traum erfüllen: ein Stipendium mit einem einjährigen Aufenthalt in den USA. Schüler/innen leben in Gastfamilien und besuchen für die Dauer eines Schuljahres eine amerikanische High School. Wer darauf Lust hat, kann sich jetzt bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 5. September 2008.

Für junge Berufstätige sieht das Programm den Unterricht an einem Community College oder einer vergleichbaren Bildungsstätte und ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb vor. Die Teilnehmer können auch selbst Praktikantenplätze in den USA vorschlagen.

Parlamentarisches Patenschaftsprogramm (PPP) – was ist das?
Der 300. Jahrestag der ersten deutschen Einwanderung war für den Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und den Deutschen Bundestag Anlass, 1983 das PPP ins Leben zu rufen. Das Austauschprogramm soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermitteln.

Wer kann mitmachen?
Schüler/innen mit erstem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland am 7. September 2007 und guten Schulleistungen. Die Schüler/innen müssen zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.2009) mindestens 15 und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein (Geburtstage vom 1.8.1991 bis 31.7.1994)

Junge Berufstätige / Auszubildende mit erstem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.2009) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und mindestens 16, aber höchstens 22 Jahre alt sind (Geburtstage vom 1.8.1984 bis 31.7.1993); teilnahmeberechtigt sind auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung.
Geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr erhöhen die obere Altersgrenze entsprechend.

Und jetzt?
Wer am Programm teilnehmen möchte, redet jetzt schon mal mit seinen Eltern – und kümmert sich dann um seine Bewerbung. Die kann man ab sofort losschicken. Wie das Bewerbungsverfahren genau funktioniert und was dabei beachtet werden muss erfährt man auf der Homepage des Deutschen Bundestages.

Den Bewerbungsflyer gibt's als download direkt unter diesem Artikel.

Bewerbungsflyer Parlament. Patenschaftsprogramm 2009/2010
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Studieren mit dem Meister? Kirsten 03.06.2008 Hallo Herr Arnold,

ich habe gerade die Meisterprüfung Zucht undf Haltung bestanden und habe eine Frage hinsichtlich der Allgemeinen Hochschulreife. Ich meine gelesen zu haben, daß der Meistertitel in Niedersachsen zum Zugang an die Universität berechtigt. Ich habe zwar nicht vor, jetzt studieren zu gehen -- die letzten Monate "Schulbank drücken" haben erstmal gereicht :) -- aber inwieweit gilt der Meister als Equivalent zum Abitur? Und gilt das nur für Niedersachsen, weil wir dort die Prüfung abgelegt haben, oder auch in anderen Bundesländern?
Danke schon mal im Voraus :-)
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Dietbert Arnold 03.06.2008 Glückwunsch zunächst einmal, Kirsten. Du kannst einfach stolz sein. Aber auch damit ist das Lernen wohl nicht vorbei. Wir müssen unser ganzes Leben lernen, so schnell ist das Gelernte veraltet. Warum also auch nicht studieren? Je höher Du qualifiziert bist, so sagen die Arbeitsmartexperten, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Arbeitslosigkeit.

Da Du ja nun besonders beruflich qualifiziert bist, also Meisterin bist, hast Du die Möglichkeit zu studieren. Alle Bundesländer, bis auf Bayern, trauen Dir das zu. Dabei ist nicht Dein Wohnort maßgebend, auch nicht der Prüfungsort. Bewerben kannst Du Dich in jeder Uni in Deutschland, nur Bayern nicht. Die trauen das den Meistern nicht zu. 

Was Du wo studieren kannst, hängt vom jeweiligen Bundesland ab und da musst Du Dich selber informieren. Das ist nicht schwer, wenn Du folgende Internetseite studierst:

www.wege-ins-studium.de 

Da findest Du alle Infos: >studieren ohne Abi, >Zulassungsvoraussetzungen, > pdf- Download, > Vergleich (Synopse) der Bundesländer usw.

Ganz wichtig: Beruflich qualifiziert, also z.B. mit Meister, bist Du nur, wenn Du eine Berufsausbildung gem. Berufsbildungsgesetz gemacht hast. Für Dich kein Problem. Aber die ganzen Teilnehmer dieser ganzen windigen Micky- Mouse- Examen, die werden nie den Weg so an die Uni finden.

Ich hoffe, Du bist jetzt besser informiert. Mal sehen was so kommt.

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Einfach freiberuflich arbeiten? n.n. 31.05.2008 Hallo!!

Ich bin gelernte Pferdewirtin ( Zucht und Haltung, Reiten ) und habe da mal ne Frage.
Nach längerer Berufspause - wegen Nachwuchs - möchte ich wieder ein bißchen reinkommen in den Beruf. Mein Kind geht ab diesen Sommer in den Kindergarten und ich möchte in der Zeit privat Leuten Unterricht anbieten oder aber auch Pferde bereiten!
Logischerweise für Geld.Nun meine Frage:

Kann man das so machen, quasi freiberuflich?
Oder muss ich ein Gewerbe dafür anmelden?

Ich weiß es wirklich nicht und möchte nicht in Teufels Küche kommen....
Ich hoffe man kann mir hier helfen oder zumindestens sagen an wen ich mich wenden muss!!
Vielen Dank schon mal...
I
Dietbert Arnold 31.05.2008 Natürlich kannst Du freiberuflich im Pferdebereich arbeiten. Dazu musst Du weder den Pferdewirt noch den Pferdewirtschaftsmeister haben. Allerdings solltest Du nicht blauäugig an die Sache gehen, und so ist es gut, dass Du Dich erst informieren willst. Denn eines musst Du wissen, Schwarzarbeit ist heute eine Straftat. Ganz zu schweigen von riesigen Nachzahlungen.

1.Gehe zunächst einmal zum Finanzamt und besprich mit denen, was Du tun musst, um freiberuflich zu arbeiten.

2. Wende Dich an Frau Gehrmann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter (eigentlich müsste das doch auch Berufsreiterinnen heißen, oder?) und erkundige Dich da. Vergiss nicht, Dir dort auch Rat über notwendige Versicherungen zu holen.

3. Sprich mit der Krankenkasse/Rentenversicherung, denn jeder Unterricht, egal ob Schwimm-, Tennis-, Musik- oder Reitunterricht, auch freiberuflich, ist rentenversichungspflichtig!

4. Sprich mit der Arbeitsagentur, ob die Dich nicht vielleicht im ersten Jahr fördern. Eines geht aber nicht: Harz IV und freiberuflich Geld verdienen. Das wäre Sozialbetrug. 

So, dann bist Du ja die nächsten Tage beschäftigt.

I
Meisterprüfung durchgefallen. Und nun? n.n. 28.05.2008
Leider habe ich wie einige andere auch die Meisterprüfung zum Pferdewirt Z+H nicht bestanden. Uns würde nun interessieren welche wege man außer der "normalen" Wiederholungsprüfung gehen kann. Vorallem wäre interessant ob man die Wiederholungsprüfung im selben Bundesland ablegen muß oder auch z.b. nach Rheinland Pfalz wechseln könnte.
Prüfungsprotokolle etc. wurden bereits eingefordert da es in einigen Fächern bei mehreren Leuten zu unklarheiten kam.
 
Vielen Dank für Ihre Hilfe
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Dietbert Arnold 28.05.2008 Also zunächst einmal Ruhe einkehren lassen, Wunden lecken und dann ganz selbstkritisch fragen, woran es gelegen hat. Wenn dann nach ein paar Tagen/ Wochen Abstand heraus kommt, dass da Unklarheiten sind, kannst Du  natürlich auch in die Arbeiten und die Protokolle der mündlichen/praktischen Prüfung schauen. Wenn es dann immer noch Unklarheiten gibt, kann gegen jede Prüfung Widerspruch eingelegt werden. Darüber muss dann entschieden werden. Zur Not gibt es dann noch den Gang zum Verwaltungsgericht.

Aber, immer schön überlegen, ob da nicht auch ein Grund ist, durchgefallen zu sein. Ich selber habe, allerdings schon ein wenig her, die Kurse der Meisterprüfung in Hannover durchlaufen und ich kann nur sagen, da ging alles mit rechten Dingen ab. Egal ob ich oder andere mal mit der einen oder anderen Leistung zufrieden waren.

Darf ich mal was raten? Ich würde den Kontakt zu den Prüfern/ oder und Zuständige Stelle suchen und fragen, woran das Durchfallen gelegen hat und was Dir zu raten wäre, um das abzustellen. Dann wüsstest Du, woran es gelegen hat und wie das Problem zu lösen wäre.

Theoretisch, ich bin da aber nicht ganz sicher, sollte Rheinland- Pfalz die bestandenen Prüfungsteile anerkennen. Das muss aber mit der Zuständigen Stelle Rheinland- Pfalz abgeklärt werden. Bedenke bitte auch, dass die Prüfungsteile in aller Regel nur zwei Jahre als bestanden gelten. Informiere Dich, ob in Rheinland- Pfalz auch in der Zeit Kurse laufen. Sonst verfällt nachher das Bestandene. 

Noch so ein kleiner Spruch zum Ende: Spätestens nach erfolgreicher Wiederholung ist alles gut!

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USA Erfahrung INwent 16.05.2008
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass wir ab sofort Bewerbungen für
die Teilnahme am 26. Parlamentarischen Patenschafts-Programm (2009-2010) entgegen nehmen.
 
Sie können Ihren Auszubildenden damit eine Perspektive aufzeigen, im Anschluss an
die Ausbildung für ein Jahr in den USA zu leben und zu arbeiten.
 
Unter dem link www.inwent.org/usappp finden Sie nähere Informationen zum Programm, den
Teilnahmebedingungen und den finanziellen Zuschüssen, die vom Deutschen Bundestag und
dem Amerikanischen Kongress geleistet werden. Auch das Formular zur Kurzbewerbung
ist dort online eingestellt.
 
Wir möchten Sie herzlich bitten, diese E-mail an interessierte und engagierte junge Berufstätige und Auszubildende (auch wenn sie erst im Frühjahr/Sommer 2009 ihre Ausbildung abschließen werden) weiterzuleiten.
 
Weitere schriftliche Unterlagen wie Flyer und Poster der Bundestagsverwaltung erhalten Sie
in den nächsten Tagen per Post.
 
Rückfragen richten Sie bitte an: Elisabeth Tytko, Tel: 0228/4460-1339, elisabeth.tytko@inwent.org
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Auf Meisterprüfung vorbereiten Anne 07.05.2008
Ich möchte mich zur Meisterprüfung Reiten anmelden, ich habe vor drei jahren meine Prüfung gemacht und seitdem freiberuflich gearbeitet.
Kann ich mir Infomaterial für die Hausarbeit besorgen, Themenvorschläge oder sonstiges, was kann ich sonst zur Vorbereitung der theoretischen Prüfungen tun. Die Bücher habe ich schon, gibt es alte Prüfungsunterlagen zum lernen.
 
Im voraus schon herzlichen Dank
I
Dietbert Arnold 16.05.2008 Hallo Anne,

es ist gut, wenn Du Dich rechtzeitig schon auf die Meisterprüfung vorbereitest. Um so weniger Stress wirst Du während der Kurse haben. Zunächst einmal solltest Du unbedingt die Vorbereitungslehrgänge der Deutschen Reitschule besuchen, die auf die eigentliche Meisterausbildung vorbereiten (z.B. Unterrichtserteilung, Dressur, Springen, Doppellonge). Aus Erfahrung weiß ich, dass die Pferdefütterung immer so ein großes Sorgenkind ist. Schnappe Dir den Meyer und versuche ihn langsam und systematisch durchzuarbeiten. Jeden Tag eine 1/4 Std. Auch das Berufsausbildungsgesetz sowie Jugendarbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitverordnung, usw. würde ich mir schon mal ansehen. Die Gesetze und deren Zusammenfassung findest Du im >Service hier. Sehr hilfreich sind auch die Leittexte für die Pferdewirte (www.leittexte.de). Auch daraus könnte man eine Meisterarbeit machen, wenn Du das Thema aufgreifst und etwas anspruchsvoller bearbeitest. 
Hilft Dir das erst einmal weiter?

Vielleicht bekommst Du ja noch von früheren Meisterschülern Unterlagen?

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Wie lange bis zur Meisterprüfung warten? Sarah 02.05.2008
Hallo,
 
ich habe da mal eine Frage.
 
Gibt es für die Pferdewirtschaftsmeister-Prüfung eine Altersbegrenzung?
Ich weiß das man mindestens 3 Jahre als Pferdewirt gearbeitet haben muss.
Ich weiß aber nicht wie Alt man sein muss.
 
Ich hoffe Ihr könnt meine Frage beantworten.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
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Dietbert Arnold 05.05.2008 Das Kann ich Dir sagen: Du musst als Zulassungsvoraussetzung eine dreijährige berufliche Tätigkeit im Pferdebereich nachweisen können. Wichtig ist beruflich, also die Versicherungszeiten im Betrieb oder bei Selbständigkeit die Steuererklärung. Ein Mindestalter gibt es nicht, natürlich auch kein Höchstalter. Anmelden musst Du Dich bei der Zuständigen Stelle Deines 1. Wohnsitzes. Schon innerhalb der drei Jahre kannst Du Dich anmelden und auch schon die Vorbereitungslehrgänge machen. So, dann ran an die Meisterprüfung, Du wirst sehen, dass ist eine ganz spannende Zeit, die Du nie wieder missen möchtest. 
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Berufsschullehrer für Pferdewirte nach Wien- Studium? nn 23.04.2008 Hallo,

vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Wie kann ich Berufsschullehrer für Pferdewirte werden?

Ich habe versucht mich übers Internet zu informieren, aber ich blicke da leider nicht so ganz durch...jedes Bundesland scheint eine andere Regelung zu haben.
Ich habe auch schon bei der ADD angerufen, doch die konnten mir auch nicht weiterhelfen, da sie von der Berufsausbildung zum Pferdewirt noch nie gehört haben...

Ich habe einen Abschluß (Bachelor) im Studium der Pferdewissenschaften (Wien), indem auch Bereiche der Agrarwissenschaften behandelt wurden.
Damit hätte ich ja eigentlich die Fachrichtung bereits abgedeckt und muss noch den erziehungwissenschaftlichen Teil und ein allgemeinbildendes Fach studieren, oder???Würde mir der Abschluss anerkannt werden? Wieviele Semester muss ich dafür ca. einplanen? und wo kann ich mit meiner Fachrichtung am sinnvollsten studieren?
Wie sind überhaupt die Berufssaussichten für Berufsschullehrer, also nicht nur für die Pferdewirtklassen sondern auch Agrarwirtschaft oder ähnliches, was sich mit meinem Studium kombinieren lässt...?
Zur Zeit mache ich noch eine Ausbildung zum Pferdewirt, bin mir aber nicht sicher, ob ich diese auch abschließen kann, allerdings hätte ich damit auch (bisher)1 jahr Berufspraxis. Allerdings sollte ich mich dafür entscheiden, weiter zu studieren, wüsste ich gerne, ob ich danach auch Aussichten auf eine Stelle habe, denn schließlich ist das Studium mit einem recht großen finanziellen Aufwand für mich verbunden.

Ich hoffe, dass Sie zumindest einen Teil meiner Fragen beantworten können.
Vielen Dank!

I
Dietbert Arnold 27.04.2008 Ja, nn, das ist leider nicht so einfach. Die Berufschullehrerkarriere beginnt immer mit einem Master- Abschluss. Den hast Du leider nicht. Deshalb wirst Du nach meinem Stand der Dinge so gut wie keine Chance haben, in den Schuldienst aufgenommen zu werden. Ansonsten steht der Ausbildungsweg ein wenig tiefer hier im Forum. Jetzt siehst Du übrigens, dass diese ganzen Bachelor- Studiengänge irgendwie nicht wirklich weiterhelfen. Das gilt auf jeden Fall im Staatsdienst. Der Bachelor ermöglicht immer nur einen Inspektor, der Master beginnt beim Rat und geht bis zum Direktor. 
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Meister Z&H gilt auch für Reiten? heike 27.02.2008
hallo,
ich mache gerade meinen meister in z+h und bin nun am überlegen ob ich den diplomtrainer dranhängen soll (zulassungsvoraussetzungen werden gerade geprüft),wenn sich das jetzt zerschlagen sollte....habe ich mir überlegt, ob ich den meister reiten machen soll...jedoch bekomme ich hier aufgrund meiner quali auch die befähigung in richtung reiten auszubilden...ist das in allen bundesländern so? muß ich beim meister reiten alle teile machen oder erkennen die mir wirtschaftslehre etc an und ich muß nur reiten machen?
mfg
 
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Dietbert Arnold 27.02.2007 Na, Heike, Du könntest aus SH kommen. Denn genau da sieht man das ganz komisch. Die glauben doch glatt, dass z.B. ein Meister Reiten alle anderen Schwerpunkte auch ausbilden darf. Umgekehrt mittlerweile auch. Das ist da eine ganz komische Diskussion und da wollen wohl einige ihr eigenes Süppchen kochen. So wie da im hohen Norden sehen das längst nicht alle Zuständigen Stellen. Und ich meine, das ist auch richtig so. Eines ist aber ganz sicher: Die übergreifenden Meisterprüfungsteile werden natürlich anerkannt und es bleiben so nur noch 2 Bereiche.

Grundsätzlich solltest Du wissen, wenn Du noch weiter lernen möchtest, dass in vielen Bundesländern der Meister ein fachlich kompatibles Bachelorstudium beginnen kann, in Niedersachsen kannst Du mit dem Meister jedes Studium, also auch Medizin, beginnen. Da geht natürlich auch ein Sportstudium in Niedersachsen. Auch Berlin hat relativ großzügige Regelungen für Meister. Natürlich kannst Du auch ein Studium in den Niederlanden belegen (echtes Studium, Bachelorabschluss). Etwas tiefer findest Du dazu mehr.

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Das verdient man/frau in der Landwirtschaft/Pferdewirtschaft: Dietbert Arnold 17.02.2008 Große Unterschiede gibt es in Europa bei den Durchschnittslöhnen in der Landwirtschaft. Damit gibt es einen Anhaltswert, was unter einem fairen Lohn eines landwirtschaftlichen Facharbeiters/in in dem jeweiligen Land zu verstehen ist. Dieser Lohn gilt auch für Pferdewirte. Damit ist auch klar, dass ein Pferdewirt, ausgelernt und in den ersten drei Jahren, mindestens 9,12 € /h / brutto verdienen sollte, wenn es um ein faires Arbeitsverhältnis geht. Die nachfolgende Liste zeigt, was im Ausland verdient wird und kann bei Auslandsaufenthalten hilfreich sein:
Dänemark    16,42 € pro Stunde brutto
Schweden 11,47
Niederlande 10,50
Österreich 10,22
Großbritannien 9,56
Frankreich 9,35
Deutschland 9,12
Belgien 8,91
Finnland 8,50
Italien 8,25
Irland 7,28
Spanien 7,01
Zypern 4,73
Griechenland 4,40
Malta 3,70
Portugal 3,52
Tschechien 2,71
Slowakei 2,41
Polen 1,54
Ungarn 1,49
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Studium und/oder Beruf?

Pia 

12.02.2008

Hallo,
ich interessiere mich sehr für eine Arbeit im
Verwaltungs-/Organisationswesen bzw Managementbereich des "Pferdesektors". Nun möchte ich gerne herausfinden ob und in welchem Maße meine berufliche Laufbahn dazu geeignet wäre etwas in dieser Richtung zu erreichen bzw wo ich noch weitere Hinweise erhalten könnte.
Ich komme aus Detmold und habe letzten Sommer mein Abitur gemacht. Seit Oktober mache ich nun ein duales Studium. Das bedeutet, dass ich Praxisphasen bei der Ecclesia in Detmold absolviere (ein Versicherungsmakler) und zum Bwl studieren in Mannheim bin. Am Ende des dualen Studium nenne ich mich dann "Bachelor of Arts" (alte Bezeichnung: "Diplom Betriebswirtin").
Ich habe diverse Abzeichen im Pferdesport (DRAIII, DFA III, DLAIV) und plane als nächsten Schritt den Trainer C-Breitensport zu machen.
Ich werde auf jeden Fall nach der Abschlussprüfung versuchen in den Masterstudiengang Pferdewissenschaften der Uni Göttingen zu kommen, aber ob das klappt ist natürlich sehr unsicher.
Wie sehen meine Möglichkeiten mit diesen Qualifikationen aus (auch die Chance nur mit dem Bwl-Abschluss), eine Tätigkeit im "Pferdesektor" zu bekommen? Wäre es sinnvoll bzw. überhaupt möglich nach dem Studium evtl. noch eine Pferdewirt-Ausbildung zu absolvieren (oder ist erst Studium und dann Ausbildung irgendwie nicht erlaubt/erwünscht etc.)?Wie ist denn
der Personalbedarf für Verwaltungsaufgabe/Managementaufgaben in diesem Bereich? Wo hätte ich als BWLer überhaupt Chancen und Möglichkeiten/ werden vielleicht doch lieber Agrarwissenschaftler für solche
Tätigkeiten eingestellt?

Über Eure Antworten würde ich mich wirklich sehr freuen.

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Heidrun

13.02.2008

Hallo Pia,

ich denke, Du kannst mit Deiner Wahl der Ausbildung sehr wohl eine Anstellung im Pferdesektor bekommen. Wichtig ist aber nicht nur das Wissen, das Du währen Deines Studiums Dir angeeignet hast, sondern auch, dass Du während des Studiums schon mal Kontakte knüpfst zu den Brachen und Arbeitgebern, bei denen Du gerne arbeiten möchtest. Ich weiß nicht, welche Voraussetzungen es gibt, um in den Mastergang der Uni Göttingen zu kommen. Bei den Agrarwissenschaften ist es aber so, dass Du vor oder während des Studiums landwirtschaftliche oder im vor- oder nachgelagerten Bereich Praktika absolvieren musst. Quereinsteiger, so wie Du, die nicht direkt mit dem Bachelor angefangen haben, müssen landwirtschaftliche Vorbildung mitbringen. Schau mal, ob das auch bei den Pferdewissenschaften in Göttingen so ist. Nutze auf jeden Fall die Möglichkeit von freiwilliger Weiterbildung und Arbeiten in den Brachen während der Semesterferien und den Praktika, um Dein Profil herauszuarbeiten und eben die Kontakte dann schon zu haben. Die Masterarbeit in einer Firma bringt meist auch Geld und einen günstigen Berufseinstieg. Vereine und Verbände gibt's genug bei den Pferden, aber auch Gestüte sind sicher dankbar, wenn einer beides kann: Ahnung von Pferden und Rechen!
Falls Du Schwierigkeiten (Aufnahmebedingungen) hast, in die Pferdewissenschaften einzusteigen, überlege Dir doch mal den Masterstudiengang Agribusiness. Müsste es auch in Göttingen geben, auf jeden Fall in Hohenheim. Dort werden beide gefördert, jeweils in dem, was sie "nicht" können: BWLer im Agrarbereich, Agrarier in BWL, grob gesagt. Dieses Studium ist sehr auf Firmenarbeit und Industrie ausgelegt, also auf den nachgelagerten Bereich. Vielleicht wäre das ja auch ein guter Einstieg für Dich, wenn Du Dir in den Semsterferien das "Pferdewissen" über Praktika in fortschrittlichen Betrieben, die Lust an der Ausbildung haben, aneignest.

Übrigens:

Infos kann man sich auf der Seite www.agrarwisseschaften.de  holen. Dort ist ein kurzer Überblick über die Inhalte des Studiums im Allgemeinen. Außerdem sind noch alle Unis und FHs verlinkt oder zumindest beschrieben, so dass man sich umfassend informieren kann. Und noch anderes zu Praktika, Stellen, Links zu Brachen und und und.

Du kannst selbstverständlich nach dem Master noch eine Ausbildung machen. Möglich ist alles. Aber, wenn Du auf jeden Fall eine Lehre machen möchtest, dann würde ich sie nach dem Bachelor ansetzen, dann hast Du die Erfahrung für das Studium, egal ob Pferdewissenschaften oder Agribusiness. Oder Du gehst den Weg der Weiterbildung während der Semesterferien, wie ich schon weiter oben beschrieben habe.
Ich denke, dass Du, egal wie Dein Weg aussieht, immer Chancen hast, "Deine" Arbeitsstelle zu finden, wenn Du Deinen Weg 1. in die angestrebte Richtung planst und 2. sagst, warum Du das so gemacht hast. Nur so kann man überzeugen und die Einsteller der Firmen sind eher davon angetan, als von dem scheinbar "richtigen" und "normalen" Weg, hinter dem aber keine Überzeugung steht! Bedenke aber, dass Du nicht Qualifikationen ohne Ende "sammeln" musst. Das Lernen hört ja nach dem Studium nicht auf, sondern geht munter weiter... Auch das weiß ein Arbeitgeber, dass keiner perfekt ist.


Liebe Grüße aus Stuttgart
Heidrun

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Dietbert Arnold

13.02.2008

Ja, Pia, da hat Dir Heidrun ein paar tolle Tipps geben können. Du merkst, sie weiß wovon sie spricht. Eines solltest Du immer wissen: Wenn Du nach einem Studium eine Lehre machst, musst Du Dich darauf einlassen, dass Du wieder einen sozialen und machmal auch menschlichen Abstieg beginnst. So frei lernen und argumentieren wirst Du in der Ausbildung nicht. Auch wird das mit den Arbeitsbedingungen nicht so toll bestellt sein. Das muss klar sein, sonst wirst Du scheitern. Natürlich ist es unheimlich gut, wenn Du ein Studium und eine Berufsausbildung nachweisen kannst. Nachdem was Du geschrieben hast würde ich Dir den Schwerpunkt Zucht&Haltung raten. Das ist in zwei Jahren gut zu schaffen. Innerhalb dieser Zeit die reiterlichen Anforderungen zu erfüllen, wird sehr schwer. Ähnlich schwer wird es sein, in Göttingen einen der ganz wenigen Plätze zu finden. Auch Wien hat nur wenige Plätze und eine riesige Warteliste. Da solltest Du ganz realistisch Alternativen haben. Schaue doch mal in die Niederlande! Ein wenig tioefer findest Du den Infotermin im März in Dronten. Hier kannst Du noch mal alles nachlesen: www.cahdronten.de. Eines ist sicher: Mit der Sprache ist das kein Problem. Und in den Niederlanden dreht sich derzeit viel um das Pferd. Das ist nicht 2.Wahl!

So, ran, der frühe Vogel fängt den Wurm und das Leben ist kein Ponyhof. ...

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Besamungstechniker/in

Petra

30.01.2008

Hallo!
Hab da mal ne Frage...Weiß jemand wo ich einen Besamungstechniker Lehrgang(in Schlewig Holstein muss aber nicht) machen kann?Lg 

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Dietbert Arnold

30.01.2008

Hallo Petra,

unter >News kannst Du den Ansprechpartner von Niedersachsen nachlesen. Die LWK NRW führt ebenfalls Kurse für Pferde durch. Termine erfragst Du hier. Und in Futterkamp fragst Du bei Herrn Lamp (Pferdehaltung) nach. 

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Berufsschullehrer werden?

Martina

16.01.2008

Ich befinde mich zurzeit in der Meisteranwartschaft für den Teilbereich Zucht und Haltung! Nach bestandener Prüfung möchte ich meine Karriere als Berufsschullehrer für Pferdewirte weiterführen. Können Sie mir ein paar Tipps geben wie ich diesen Weg jetzt schon planen kann oder an wen man sich wenden könnte? Ich musste selber in meiner Ausbildung feststellen das es an fundierten Fachkenntnissen der Lehrer in der Berufsschule fehlte und daher auch der Unterricht moderner gestaltet werden könnte!

Vielen Dank im Voraus!

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Dietbert Arnold

16.01.2008

Zunächst einmal muss klar sein, dass Du für den Beruf Lehrer ein Studium benötigst. Kein Bachelor (6 Semester) sondern Master (8 Semester). Dazu benötigst Du die allgemeine Hochschulreife. Wenn Du die nicht hast, dann erkennt Niedersachen den Meister als allgemeine Hochschulreife an. Das tun nicht alle Bundesländer. Da musst Du Dich informieren, wie es in den anderen Bundesländern ist. Auch gibt es in Deutschland zwei Wege, wie Du zu einem Berufsschullehrer für Land- und Gartenbau kommst. Einen speziellen Pferdewirtlehrer gibt es nicht, nur Land- und Gartenbau. 

In dem einen Fall studierst Du ein normales Lehramtsstudium, z.B. Biologie und Deutsch, oder Chemie und Deutsch, usw.. Nach dem Studium machst Du Dein Referendariat meist für zwei Jahre. Das endet mit der Zweiten Staatsprüfung. In dem Referendariat belegst Du Land- und Gartenbau. Nach erfolgreicher Prüfung bist Du dann fertiger Lehrer im Land- und Gartenbau, also auch für Pferde.

Die zweite Möglichkeit in einigen Bundesländern ist ein achtsemestriges Landwirtschaftsstudium (Master). Dann machst Du ein Referendariat bei einer Landwirtschaftskammer. Du bist dann sowohl als Kammerbeamter und als Landwirtschaftslehrer befähigt. Da solltest Du Dich bei den diversen Kammern erkundigen, ob sie Referendariate anbieten für diesen Bereich.

Und wenn Du dann Glück hast und auch tatsächlich in einer Pferdewirtklasse ein Lehrer frei wird, dann kannst Du Dich dort hin bewerben bzw. versetzen lassen.

So lang kann der Weg sein, um einfacher Lehrer für Pferdewirte zu werden.

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Mein Weg zur Meisterprüfung

Stefanie

01.01.2008

Hallo,

Ich mache gerade eine Ausbildung zum Pferdewirt Zucht u. Haltung. Da es mit meinen Ausbilder zu gravierenden Streitigkeiten gekommen ist werde ich nach der Ausbildung dort nicht weiter arbeiten. Da ich aber gerne ausbilde und unterrichte, würde ich gerne meinen Meister machen oder ein Studium beginnen, um später an der Berufsschule unterrichten zu können.

Vielleicht können sie mir Auskunft geben was sinnvoller wäre und ob die Meisterschule auch ggf. als Vollzeitschule gemacht werden kann. Wo kann ich Auskünfte über die Höhe des Meister-Bafögs erhalten?

Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar, denn wenn die Prüfung vorbei ist verliere ich meine Stelle und müsste dann eventuell meine Wohnung.

Vielen Dank

I

Dietbert Arnold

01.01.2008

Hallo Stefanie, ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr 2008. Es ist gut, dass Du Dich schon frühzeitig um Deinen weiteren Lebensweg kümmerst. Allerdings gilt es hier doch einige Dinge zu erklären.

Nach der Prüfung zum Pferdewirt musst Du zunächst einmal drei Jahre lang praktisch arbeiten, bevor Du dann den Meister machen kannst. Die Zulassung zur Meisterprüfung macht immer die Zuständige Stelle Deines Wohnortes. Auch wenn diese Stelle selber keine Meisterprüfungen abnimmt, so muss sie Dich zunächst zulassen. Dann kannst Du an jedem Ort in Deutschland die Meisterprüfung machen, so z.B. in Niedersachen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Landwirtschaftkammer Schleswig- Holstein oder in Bayer bei der Landesanstalt. Die Adressen findest Du ja hier im Forum. Nach Bestehen der Meisterprüfung kannst Du in vielen Bundesländern Fachhochschulstudien (Bachelor) beginnen. In Niedersachen sogar jedes Studium, egal ob Bachelor oder Master, egal in welcher Fachrichtung, also auch Lehramt. Auf der Meisterseite hier und bei den Links findest Du die Internetseite für das Meister- Bafoeg (www.meister-bafoeg.info ). Grundsätzlich gibt es einen Zuschuss und ein Kredit. Letzteren musst Du natürlich zurückzahlen. So jetzt kannst Du Dich informieren über Deinen weiteren Weg.

I

Studium nach dem Pferdewirt?

Sandra

29.11.2007

Hallo!

ich habe mal die ein oder andere Frage zum Thema Weiterbildung!
Ich habe Mitte diesen Jahres nach 2 Jahren meine Abschlussprüfung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung gemacht. War anschließend in einem Dressurstall tätig, aber leider nur kurze Zeit. Ich musste nach ca drei Wochen die ich gearbeitet habe ins Krankenhaus und wurde operiert. Leider hatte mein damaliger Arbeitgeber dafür kein Verständnis und es folgte die Kündigung! dumm gelaufen aber in der Probezeit kann man da wohl nix dran machen...
ich bin daher jetzt seit einigen Wochen arbeitslos und suche verzweifelt nach einer neuen Stelle. Ich überlege hin und her ob ich nicht vielleicht noch ein Jahr Reiten hinten dran hängen soll oder ob ich vielleicht studieren sollte, was sicherlich nicht falsch wäre (habe die Fachhochschulreife, daher auch nur 2 jahre Ausbildung), nur die Frage ist was!? Ich würde sehr gerne weiter in diesem Bereich bleiben, aber als Pferdewirtin bin ich zuletzt bei 54 Std./Wo. mit 900 € netto nach hause gegangen und das ist schon ganz schön frustierend...(aber dann hat man ja keine Zeit das Geld auszugeben).
Meine Überlegung ging zuerst in die Richtung Veterinärmedizin... nur mit Fachabi ist das glaub ich recht schwierig an eine Uni zu kommen...
Welches Studium wäre denn vielleicht noch sinnvoll? Agrarwirtschaft? Was genau könnte ich dann mit einem abgeschlossenen Studium machen?und wie sind da dann die Berufsaussichten?
Ich wäre sehr dankbar wenn Sie mir da irgendwie weiter helfen könnten?!

Vielen Dank

I

Dietbert Arnold

30.11.2007

Hallo Sandra, ein Studium nach dem Pferdewirt lohnt immer. Ausbildung zahlt sich in aller Regel aus. Wenn Du Deine berufliche Situation (Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen, Bezahlung) verbessern möchtest, dann ist ein Studium immer eine gute Wahl. Gerade in der Landwirtschaft werden in Zukunft immer mehr und besser ausgebildete Mitarbeiter gesucht. Es bietet sich also ein landwirtschaftliches Studium an, dass an vielen Standorten auch mit dem Schwerpunkt Pferd gemacht werden kann. Aber generell ist eine landwirtschaftliche Grundausbildung nicht hinderlich, denn Du bist dann vielseitiger einsetzbar. Schwerpunktmäßig mit Pferden beschäftigt sich z.B. die landwirtschaftliche Uni in Osnabrück. Du kannst aber auch mal einen Eintrag tiefer schauen. Dort findest Du die neuen Infos zum Studium in den Niederlanden. Durchaus eine interessante Möglichkeit. Die Sprachhürde wird nicht das Problem sein. Also, ran an die Studienverzeichnisse und vielleicht schaust Du Dir ja mal Dronten an?

I

Pferdemanagement studieren in den Niederlanden. 

Dietbert Arnold

28.11.2008

Die CAH Dronten (Hochschule für Pferdemanagement, Agrar- und Ernährungswissenschaft) bietet ein Pferdemanagement- Studium (Bachelor und Master) auch für Studenten aus Deutschland an. Im ersten Semester ist ein Sprachkurs für Studenten aus Deutschland integriert, sodass Niederländisch keine Hürde sein wird. Speziell für Reiter bietet die Uni die Möglichkeit, ein eigenes Pferd im Stall der Hochschule unterzubringen. Deutsche Studenten können als EU- Bürger das Studium zu den selben Bedingungen aufnehmen, wie niederländische Studenten. Jeder Student in den Niederlanden zahlt 1.538 EURO Studiengebühren, die z.T. auch über Bafög oder andere Bildungskredite finanziert werden können. Das Studium ist zulassungsfrei, es gibt keinen NC.

Infos speziell für Interessenten aus Deutschland findet Ihr unter www.cahdronten.de. Weiter könnt Ihr Fragen stellen an die eMail study@cahdronten.de oder an die deutschsprachige Hotline 0180.326026716 (9 Cent/Minute)  von 09:00 - 18:00 jeden Werktag.

Wer noch genauere Infos haben möchte, der kann auch die Tage der Offenen Tür für deutschsprachige Studenten nutzen:

01.12.2007, 10:00 - 15:00

08.03.2008, 10:00 - 15:00

Auch ist ein Schnupperstudium möglich.

I

Studieren?

Anne Kramer

08.11.2007

Sehr geehrter Herr Arnold!

Auch mich ärgern die privaten Ausbildungsanbieter,wie die Xeneophon- ,die Andrea-Kutsch-Akademie uvm. Diese preisen mit hochgestochenem Vokabular ein sündhaftteures,  "Studium" an, welches mir noch nicht einmal zu einem anerkannten Abschluss verhilft. Nein, danke! 

Ich besuche zurzeit das Johannes-Kepler-Gymnasium welches ich voraussichtlich 2008 mit dem Abitur verlassen werde. Ich habe eine Dressurreiterprüfung der Klasse A und etliche E-Stilspringen gewonnen.  Ich bin davon überzeugt, dass ich reiterliches Talent habe, dieses aber wegen der fehlenden Unterstützung bislang nicht zeigen konnte.

Natürlich überlege ich seit einiger Zeit wie ich meine Passion Pferd in meinen Berufswunsch einbeziehen kann.

Zunächst habe ich mich für einen Ausbildungsplatz als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Reiten beworben, da es sonst zu spät ist um sich zu bewerben. Ich habe bereits zwei jeweils zweiwöchige Praktika absolviert. Mir ist bewusst, dass man vor allem körperlich belastbar sein muss. Die Ausbildung zur Pferdewirtin würde mir vor allem Spaß machen, ich möchte mich allerdings noch weiterentwickeln können.

Ich bin sehr interessiert an den Studiengängen „Pferdemanagement“ in den Niederlanden, frage mich aber wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind. Diese Frage konnte mir auch der Berufsberater der Agentur für Arbeit nicht beantworten. Ich habe sehr gespaltene Meinungen gehört.

Auch ein BWL-Studium mit dem Modul Pferdemanagement an einer FH würde mich stark interessieren, da mir Mathematik liegt.

Ein veterinärmedizinisches Studium kommt für mich aufgrund des NC nicht in Frage. Auch über den berufl. Ausbildung in Richtung Hippotherapie und Pferdeosteopathie habe ich mich erkundigt. Ich glaube allerdings, dass mich die vorangehende Physiotherapie nicht ausreichend interessiert.

Was halten Sie von der Georg-August-Universität Göttingen und der Veterinärmedizinischen Universität Wien?

Am liebsten würde ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin und anschließend ein Studium z.B. in den Niederlanden machen. So könnte ich die praktische und die theoretische Seite kennen lernen. Da dies allerdings sehr lange dauert, habe ich den Eindruck mich entscheiden zu müssen.

Meine Eltern sind sehr skeptisch was die Ausbildung zum Pferdewirt betrifft. Nun möchte ich ihre, neutrale Meinung hören.

Mit freundlichen Grüßen

Anne Kramer

I

Dietbert Arnold

08.11.2007

Ich glaube, eine Pferdewirtausbildung sollte die Basis für ein weiteres Studium sein. Das kann entweder mehr in Richtung Management (Niederlande) oder Haltung/Zucht (Wien) gehen. Göttingen ist ein Aufbaustudium ab Bachelor. Kommt für Dich nicht in Frage. Es gibt aber noch viele landwirtschaftliche Fachhochschulen, die sich intensiv mit Pferden auseinandersetzen, so z.B. Osnabrück.

Ich kann Dir natürlich ernsthaft so nichts raten, dass musst Du schon selber herausfinden. Aber: Ich habe immer wieder gesehen, dass sich diejenigen hinterher doch geärgert haben, wenn sie von ihren Möglichkeiten keinen Gebrauch gemacht haben. Also, lerne Pferdewirtin zwei Jahre und sofort studieren. Wenn Du erst mal zwischendurch arbeitest für ein Auto, für einen Urlaub, für eine Wohnung, für ein Pferd, ..., dann gerät Dein Studium in weite Ferne. Letztlich, so meine Erfahrung, zählt wirklich nur ein seriöses Studium. Alles weitere, welche Schwerpunkte, usw,. das wirst Du dann immer noch sehen, denn mit der Berufsausbildung und Deinem Studium wird natürlich Dein Horizont auch weiter. Wenn Du dann willst, kannst Du ja noch alles an Dein Studium anhängen. Lebenslanges Lernen!

Jura und Pferde kombinieren?

Wer weiß Möglichkeiten??

R. Sievers

20.10.2007

Auf der Suche nach Möglichkeiten meinen Beruf mit meinen privaten Interessen zu verbinden, möchte ich mich mit folgender Frage an Sie/Euch alle wenden:

Können Sie mir Einsatzfelder und Bedarfsbereiche eines Juristen im Bereich des Pferdewesens nennen? Dieses Feld ist riesig und gerade deshalb bin ich für jeden Hinweis, jede Idee und ähnliches von ihrer Seite sowie seitens der Leser dankbar.
Es können auch gerne Tätigkeiten sein, die nicht ausschließlich der Juristerei zuzuorden sind.
Es heißt ja immer, dass die Juristen überall einsetzbar seien, aber wo konkret lassen sich solchen Stelle tatsächlich auch finden. Den Klassiker des Rechtsanwalts, der sich mit Pferderecht beschäftigt, bitte ich als bekannt vorauszusetzen. :-)
Bislang schwirren recht unkonkret die Bereiche : Tierärtztekammer, Zucht, Veranstaltungsorganisation in meiner Ideensammlung herum. Die Tierärztekammer werde ich vielleicht im Rahmen meiner Wahlstation während des Referendariats kennenlernen können, alles weitere jedoch leider nicht. Unter Berücksichtigung, dass der eigene Vorstellungshorizont und das tatsächliche Wissen um Bedarfsbereiche/Einsatzbereiche recht gering ist, erhoffe ich mir Richtungshinweise, in die ich meine Recherchen etc. lenken könnte.
Vielen Dank vorab! 

Dietbert Arnold

20.10.2007

Na, das ist ja eine spannende Kombination. Mal sehen, ob unsere User noch mehr Vorschläge haben?  

Ganz spontan fällt mir ein: Versicherungen (Haftpflicht und Lebendvers. Tiere), Berufsbildung Pferdeberufe bei den Landwirtschaftskammern bzw. Zuständigen Stellen (Referendariat), Zuchtverbände (Auktionen!), Zeitungen/Zeitschriften im Pferdebereich (juristische Kolumne), Messe und Turnier (equitana und Co), Pferdesportverbände (Beratung auf Landesebene bzw. Bundesebene), ...

Ja, und dann würde ich mich mal mit Frau Gehrmann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter in Verbindung setzen. Die ist selber auch Juristin und Geschäftsführerin des Verbandes. Sicher weiß Frau Gehrmann noch mehr zu berichten. 

Begabtenförderung

Nina

28.09.2007

Erst mal Herzlichen Glückwunsch zu dieser Seite!
Finde die Seite sehr informativ und ihre Antworten sind zuverlässig und ehrlich!

Nun meine Frage(n):
Ich habe im Aug. meine Ausbildung zur Pferdewirtin Z&H mit 1,89 abgeschlossen. Nun möchte ich bei der Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft ein Stipendium beantragen.
Ich habe bereits Kontakt mit denen aufgenommen und die Antragsformalitäten erhalten. Nun muss ich einen Weiterbildungsplan über 2 Jahre aufstellen.
Ich weiß nicht genau wie ich das machen soll bzw. wie ich das am besten plane.
Mein Ziel ist es den Pferdewirt Reiten anzuhängen bzw. reiterlich schneller voran zu kommen. In 3-4 Jahren dann ggf. Pferdewirtschaftsmeister Reiten und Z&H zu absolvieren.
Welche "Fortbildungen / Weiterbildungen / Lehrgänge" kann ich jetzt machen und in welcher Reihenfolge ist es Sinnvoll?

Wie gehe ich am Besten vor um geeignete Betriebe die z.B. den Trainer ausbilden zu finden???

Vielen Dank im Voraus

I

Dietbert Arnold

28.07.2007

Hallo Nina, danke für das Kompliment, genau dafür mache ich die Arbeit ja. Nun zu Dir:

Ich finde das prima, dass Du Dir einen richtigen Karriereplan aufstellst und dann auch die Begabtenförderung gefunden hast. Natürlich wollen die jetzt einen sinnvollen Plan von Dir, um Dich fördern zu können. Elemente können sein: Auslandsaufenthalt, Kurse, Lehrgänge, Praktika, usw.

Plane unbedingt einen Auslandsaufenthalt ein, denn das bringt Dich ungemein weiter. Wende Dich an Herrn Müller von der Deutschen Reitschule, dort werden ständig auch Kurse zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung gegeben, vielleicht kannst Du da ja mal ein halbes Jahr arbeiten, genau dann, wenn die Meisterkurse sind? Dann wende Dich an Frau Germann (früher Frau Vogel) und bitte um geeignete Ausbilder, die Dich weiter bringen können. Dann überlege auch, Lehrgänge einzuplanen, so z.B. Reitabzeichen, Trainer C und B, usw. Auch kannst Du mal versuchen Praktika in Landgestüten, Zuchtverbänden, Landesreitschulen, usw. zu machen. Suche Dir also derartige Elemente heraus und bündele sie zu einem persönlichen Ausbildungsplan für Dich. Das wird dann sicher überzeugen. Der Plan sollte beginnen mit Deinem Ziel und jede Maßnahme begründet werden, dass Du damit Deinem Ziel näher kommst.

I

Prüfung zum Pferdewirt § 45.2 (Quereinsteiger)

Dietbert Arnold

18.09.2007

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen wird im November, Dezember 2007 und Januar 2008 einen Vorbereitungskurs machen, um gut vorbereitet die Pferdewirtprüfung gemäß § 45.2 (Quereinsteiger) absolvieren zu können. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berät auch, ob eine Sonderprüfung formal auch angestrebt werden kann. Der Lehrgang in Echem (Niederrsachsen) kostet ca. 2.400 EUR und es können eventuell Fördergelder beantragt werden. Eine Infoveranstaltung findet in Echem am 26.09.2007 statt. Mehr Infos gibt die Landwirtschaftskammer Niedersachen auf ihrer Hompage und durch ihre Ausbildungsberater.

I

Meister- Bafög: Wer hat Tipps?

Tamie

04.09.2007

Ich habe nun meine Zulassung für die Meisterprüfung Z&H bekommen, und es kann bald losgehen mit den ersten Lehrgängen (ab Ende Oktober in Niedersachsen)  :-)

Nun sitze ich aber vor dem Antrag für das Meisterbafög und sehe mich vor einem Problem, und vielleicht wissen Sie aus Erfahrung oder sonst jemand hier, wie das auszufüllen ist.... gelten die Vorbereitungslehrgänge zum Pferdewirtschaftsmeister Z&H als Voll- oder Teilzeit? Und wie viele Unterrichtsstunden je Lehrgang sind in dem Antrag einzutragen?
Ich habe schon versucht, mich im Service und auf der Website des MeisterBafögs kundig zu machen, aber leider ohne Erfolg. Und da dachte ich, ich frage mal hier nach, denn es gibt ja doch einige, die Bafög beantragen für die Meisterlehrgänge... und vielleicht kann ich da in den Erfahrung derjenigen, die das schon hinter sich haben, Hilfe finden :-)

I

Nicht zögern: 

Fortbildung zum Hufbeschlagschmied planen

Dietbert Arnold

30.08.2007

Für Pferdewirte ist die Weiterbildung zum Hufbeschlagschmied durchaus  eine sinnvolle Alternative. Das neue Hufbeschlaggesetz gilt ab 1.1.2007. Allerdings hat es gegen dieses Gesetz eine Verfassungsbeschwerde der Hufpfleger und Huftechniker gegeben. Das Bundesverfassungsgericht hat deshalb einige Teile des neuen Gesetzes bis zum Sommer 2007 ausgesetzt. "Vielmehr bleibt das Hufbeschlaggesetz 2006 mit der Gesamtheit seiner Regelungen, insbesondere mit der Ausweitung der Zugangsmöglichkeiten zum Beruf des Hufbeschlagschmieds, grundsätzlich unberührt und kann insoweit in Kraft treten. Lediglich hinsichtlich der Hufpfleger und Huftechniker, ihrer Schulen und Schüler wird insofern eine zeitlich und inhaltlich begrenzte Beschränkung der Wirksamkeit des Gesetzes vorgenommen", so sagt das Bundesverfassungsgericht. Somit kann jeder Pferdewirt ohne Bedenken die geplante Fortbildung zum Hufbeschlagschmied aufnehmen. Pferdewirte können nach zwei Jahren ihre Hufbeschlagprüfung ablegen.

I

Meisterprüfung

Lena

01.08.2007

Hallo Herr Arnold,

ich habe mal eine rein theoretische Frage. Und zwar, wenn ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin Z/H mache, dann kann ich ja danach auch noch die Ausbildung zur Pferdewirtin Reiten innerhalb von einem Jahr machen.
Wie sieht das dann aus mit den 3 Jahren Berufserfahrung vor der Meisterprüfung? Zählt das eine Ausbildungsjahr im Bereich Reiten zu den 3 Jahren Berufserfahrung, sodass ich dann nur noch 2 Jahre arbeiten müsste vor der Meisterprüfung? Und, dürfte ich dann nur Meisterprüfung Z/H machen oder wäre das dann egal?

Vielen Dank für Ihre stets sehr informativen und ausführlichen Antworten!

Viele Grüße

I

Dietbert Arnold

01.08.2008

Hallo Lena,

klar bekommst Du auch dieses Mal wieder eine Antwort! Du kannst ein Jahr eine Ausbildung im Schwerpunkt Reiten anhängen und bist dann im Status Azubi. Natürlich kannst Du auch nach 1,5facher Ausbildungszeit Dich nach § 45.2 zur Prüfung melden. Dann bist Du kein Azubi und könntest zwischendurch auch als ausgelernte Pferdewirtin arbeiten. Allerdings musst Du dann die Kosten zur Prüfung komplett selber tragen.

Mit jeder Pferdewirtprüfung kannst Du jede Pferdewirtschaftsmeisterprüfung machen. Folglich zählen die drei Jahre ab erstmals abgelegter Pferdewirtprüfung. Weiterhin solltest Du die Situation genau beobachten, es ist derzeit im Gespräch, die Zeit zwischen Pferdewirt- und Pferdewirtschaftsmeister zu verkürzen. Wie gesagt, im Gespräch.

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Besamungswart in Bayern

Dietbert Arnold 11.07.2007

Auch in Bayern kann man sich zum Besamungswart fortbilden:

Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) für Pferde

Haupt- und Landgestüt Schwaiganger

Schweiganger 1

82441 Ohlstadt

T 08841.61360  F 08841.613666  www.schwaiganger.bayern.de 

I

Auslandspraktikum

Annika

07.06.2007

Hallo!
Wer kann mir helfen?
Ich möchte gerne in einem ausländischen Dressurstall arbeiten.
Habe 2005 meine Bereiterprüfung bestanden, bin 27 Jahre alt und habe selbstständig junge Pferde bis Dr.Pf.-M ausgebildet und durfte von den teilweise bis zur Grand Prix-Reife ausgebildeten Pferden meiner Ausbilder lernen.
Mein Wunsch ist es,in einem netten Team reiterliche Ausbildung mit Auslandserfahrung verbinden zu können.
Bin für jede Antwort dankbar!
 
Lieben Gruss

I

InWent 16.07.2007

Sie möchten ins Ausland... ?         Eine gute Idee !

Die Informations- und Beratungsstelle (IBS) im Hause von InWEnt unterstützt Sie in Fragen zur beruflichen Weiterbildung im Ausland –  von der Programmauswahl über die Finanzierung bis zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt. Als deutsche Koordinierungsstelle arbeiten wir im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die IBS informiert über Programme von deutschen und internationalen Organisationen zur praxisorientierten Auslandsqualifizierung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland. Eine erste Orientierungshilfe bietet Ihnen die Datenbank „Weiterbildung ohne Grenzen“. Sie enthält rund 170 Angebote von über 60 Anbietern. Eine Suchmaschine hilft dabei, das passende Programm zu finden. Die in der Datenbank enthaltenen Informationen stellt die IBS auch als Broschüre zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns !

Serviceline: 02 28-4460-1-123  Telefonische Beratungszeiten: Montag bis Donnerstag: 9:30 - 12:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag:14:00 - 16:00 Uhr sowie Mail

Eine gute Linksammlung befindet sich hier bei der IBS: http://www.inwent.org/infostellen/ibs/04982/index.de.shtml 

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Dietbert Arnold 16.07.2007 Hier findet Ihr weitere Infos zum Arbeiten im Ausland:

http://www.ba-auslandsvermittlung.de/

Praktikantenprogramm Deutscher Bauernverband: dbv-praktika-international@bauernverband.de 

www.wege-ins-ausland.de 

www.rausvonzuhaus.de 

I

Lehre oder Studium?

Jule

30.05.2007

Hallo,
ich brauche ein paar meinungen! ich mache gerade meine ausbildung zur Pferdewirtin schwerpunkt reiten. die werde ich nächstes jahr mit 21 abschließen und dann? ich bin schon ewig am überlegen. ich schwanke noch zwischen ner kaufmännischen oder nem studium. beim kaufmännischen wüßte ich noch nicht so ganz welche richtung wobei ich irgendwie so gern im landwirtschaftlich bereich bleiben würde. und beim studium käme argrawirtschaft an der fachhochschule soest in frage. Wäre das ein guter zusatz? ich will mich nicht nur aufs reiten verlassen müssen.
Gruß Jule

I

Dietbert Arnold

30.05.2007

Hallo Jule, wenn Du die Möglichkeit hast, ein Studium anzuschließen, dann mache es. Hinterher ärgerst Du Dich, dass Du diese Chance nicht wahrgenommen hast. Ich glaube auch, dass Dir das Studium dann viele neue Möglichkeiten aufzeigen wird, wie Du Pferde und Landwirtschaft verbinden kannst, oder aber auch nicht. Vielleicht willst Du ja nach dem Studium Dich ganz auf den Pflanzenbau konzentrieren. Du siehst, alles ist nach einem Studium möglich. Bleibe im Studium aber in alle Richtungen offen, meide nicht andere Fächer, nur weil sie nicht nach Pferd riechen. Nur so kannst Du dann eine Richtung für Dich finden, die Dir auch liegt. Eines aber solltest Du nicht: Vergiss das Reiten nicht und bleibe auf Deinem jetzigen Niveau. Nur so bist Du dann am Ende des Studiums in beiden Bereichen, Theorie und Praxis, fit. So jedenfalls würde ich das machen.

I

Literaturempfehlung zur Vorbereitung Meisterprüfung Pferdewirt Schwerp. Zucht und Haltung Alice

08.05.2007

Suche Gleichgesinnte

Hallo, ich habe (vor ewig langer Zeit- 1992) meine Prüfung zur Bereiterin FN in Warendorf abgelegt. Nun möchte ich gerne meine Meisterprüfung Schwerpunkt Zucht und Haltung in Niedersachsen machen. Wer hat Erfahrung und Lust sich mit mir auszutauschen? Vielleicht jemand, der auch nach seiner Bereiter Ausbildung die Meisterprüfung Zucht und Haltung absolviert hat, oder noch machen möchte?? Weiterhin suche ich ein paar Tipps, wie ich mich am besten zu Hause vorbereiten kann.    Buch,-CD,- Online Empfehlungen?

Freue mich auf  Eure Antworten  Herzlichen Gruß aus dem nord-östlichen Niedersachsen

I

Dietbert Arnold

09.05.07

Hallo Alice, sicher hast Du schon in den Service geschaut, denn dort findest Du eine Literaturliste, die ganz sicher auch für die Meisterprüfung zu empfehlen ist. Des weiteren ist der Service ganz sicher eine gute Fundstelle, denn viele Gesetze und Verordnungen werden jetzt für Dich relevant. Ganz wichtig sind auch die Leittexte für Dich, gerade Fütterung, Exterieur, Grünland, Arbeitsvertrag und ganz besonders die Kostenrechnung ist brandaktuell. So könntest Du schon mal gut beginnen. 

I

Wann Zulassung zur Meisterprüfung beantragen? 

Tamie

28.04.2007

Ich habe eine Frage zur Meisterprüfung.

Diese (mind.) 3 Jahre hauptberufliche Tätigkeit, die ich auf der Anmeldung angeben muß - zählt der Zeitraum bis zu dem Tag, an dem ich die Anmeldung ausfülle und abschicke, oder zu dem Zeitpunkt, an dem die Meisterprüfung beginnen würde? Sprich, muß ich heute, wo ich die Anmeldung absende, die 3 Jahre stehen haben, oder wäre es ausreichend, zum Oktober oder November, wenn der erste Lehrgang losgeht, die 3 Jahre voll zu haben?

Ich wäre über eine Antwort dankbar.

Vielen Dank, auch für die konstant hervorragende Betreuung auf pferdewirtpruefung.info :-)

I

Dietbert Arnold

28.04.2007

Hallo Tamie, schön dass Dir die Platform ein wenig weiter helfen konnte. So soll es doch sein. Nun zur Frage. Die Zuständige Stelle lässt Dich zu einem bestimmten Zeitpunkt x zur Meisterprüfung zu. Dieses Datum steht in der Zulassung. Und danach kannst Du dann Dich zur Prüfung anmelden. Das heißt: Die Zuständige Stelle kann Dich frühestens drei Jahre nach der Pferdewirtprüfung zur Meisterprüfung zulassen. Das bedeutet aber nicht, dass Du nicht vorher die Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung  belegen kannst. Die Kurse sind ein Angebot zur Prüfungsvorbereitung. Aber eines muss deutlich gesagt werden. Die Vorbereitungskurse sind sind ein freiwilliges Angebot. Wenn Du mit dem Datum x genau drei Jahre nach Deiner Abschlussprüfung die Zulassung zur Abschlussprüfung hast, dann kannst Du einen Tag später zur Abschlussprüfung. Gehe also nach zweieinhalb Jahren zur Zuständigen Stelle und beantrage die Zulassung, die Du dann frühestens genau nach drei Jahren ausgehändigt bekommst. Tamie, freue Dich auf die Meisterprüfung, ich habe diese Zeit als besonders spannend und interessant empfunden. Genieße die Zeit!

I

 

Meisterprüfung

Marie

22.04.2007

hallöchen, ich bräuchte einmal ein paar infos und hoffe sie können mir helfen.

1. muß ich meisterprüfung dort machen wo ich gemeldet bin? oder geht das auch da wo ich arbeite? bin in sachsen gemeldet arbeite in niedersachsen.

2. habe ich gehört das es in niedersachsen möglich ist mit meistertitel zu studieren funktioniert das auch mit pferdewirtschaftsmeister??? muß es dann ein spezifisches studium sein oder kann man sich überall einschreiben? das war´s auch schon für´s erste danke für die hilfe viele liebe grüße mari 

I

Dietbert Arnold 22.04.2007 Hallo Marie, Du musst in Sachsen zur Zuständigen Stelle gehen und dort zur Mristerprüfung zugelassen werden. Mit dieser Zulassung kannst Du überall in Deutschland dann die Kurse und die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister machen, also auch in Niedersachsen. Richtig, in Niedersachsen hat jeder Meister, natürlich auch der Pferdewirtschaftsmeister, die allgemeine Hochschulzulassung. Für jedes Fach. In anderen Bundesländern kann das anders geregelt sein. So z.B. kannst Du manchmal nur den Bachelor und Agrarfächer studieren. Aber in Niedersachen jedes Studium an jeder Uni. 

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Referendarsausbildung in NRW (Wie wird man/frau Landwirtschaftslehrer?) aid 11.04.2007

50 Jahre für die Ausbildung
Landesinstitut für Landwirtschaftspädagogik in Bonn feiert Jubiläum

(aid) - Das Landesinstitut für Landwirtschaftspädagogik (LiLp) in Bonn, das für die Ausbildung der Agrarreferendare in Nordrhein-Westfalen zuständig ist, feiert am 30. Mai sein 50-jähriges Bestehen. In diesen 50 Jahren hat sich viel getan in Sachen Ausbildung. Die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft und in der Ausbildung in den grünen Berufen haben sich verändert. Das musste stets auch in der Ausbildung der später meist als Lehrer und Berater tätigen Referendare berücksichtigt werden. Ganz aktuell ist das Thema Teamarbeit, das in Lehr- und Arbeitsprozessen immer größere Bedeutung erhält. Daher führt das Landesinstitut aus Anlass des Jubiläums einen Workshop mit dem Thema "Teamarbeit - Defizite und Verbesserungsansätze der Arbeit in formellen Gruppen" durch.
aid, Renate Kessen
Weitere Informationen: LiLp Bonn, E-Mail: lilp.bonn@mail.ssbk.nrw.de

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Susan

06.05.2007

Hallo Herr Arnold,

ich habe eine Frage zu dem Meisterbarfög. Wo kann ich das Beantragen? Wie kann man sich sonst Finanzieren, wenn der Chef einen nicht freistellt für die Meisterprüfung und man kündigen müsste? Man bekommt ja dann kein Geld vom Arbeitsamt.

Wie soll man das Finanziell machen?

Vielen Dank.

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Dietbert Arnold 07.05.2007 Hallo Susan, 

BAföG wird immer beim Amt für Ausbildungsförderung gestellt. Alle Formalitäten stehen in dem Link www.meister-bafoeg.info . Wenn Dein Chef Dich nicht freistellt, was absolut kurzsichtig und sogar dumm ist, dann hast Du natürlich die Möglichkeit, auch Sozialhilfe oder Finanzierungshilfen für berufliche Fortbildung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) zu beantragen. Beides muss bei Deinem Wohnsitz beantragt werden. Auch wird Dir sicher die Zuständige Stelle helfen, frage doch einmal bei Herrn Halbuer Bernhard.Halbuer@lwk.nrw.de nach, der hat zur Finanzierung auch folgende Infoseite geschrieben http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/pdf/finanzierung-fortbildung.pdf  . Auch wenn das alles kompliziert scheinen sollte, nicht aufgeben!!!!! Ran! Du kannst das!

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Meisterkurs Rennreiten?

 

Susan 08.04.2007 Guten Morgen Herr Arnold, Ich habe da noch eine Frage. Wie ist das mit den Lehrgängen. Muss mein Arbeitgeber mich dazu Freistellen oder muss ich dafür Urlaub nehmen? Wie ist das gesetzlich geregelt?

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Dietbert Arnold 09.04.2007 Das Gesetz kennt nur den Arbeitsvertrag und danach musst Du arbeiten. Der Betrieb muss Dich nicht beurlauben. Deshalb gibt es immer wieder Meisterschüler, die ihre Arbeitsstelle kündigen mussten. Vorausschauende Betriebe erlauben es ihren Mitarbeitern, den Pferdewirtschaftsmeister zu machen, meist gibt es dann bezahlten Urlaub zu der Zeit und zusätzlich unbezahlten Urlaub für den Rest. Jetzt verstehst Du sicher auch, warum ich immer wieder Pferdewirten nach der Prüfung rate, in ihren Arbeitsvertrag hineinzuschreiben, dass es zur Meisterprüfung bezahlten und /oder unbezahlten Urlaub gibt. Dann gibt es nach drei Jahren keine Probleme. Eines aber solltest Du wissen: Auch wenn der Betrieb keinen Urlaub gewährt, es lohnt immer für den Meister zu kündigen. Bitte aber auch immer vor der Kündigung mit der Arbeitsagentur reden!

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Susan 27.03.2007 Guten  Tag Herr Arnold, Möchte mich Informieren, was ich alles für Wege einschlagen kann nach meiner Ausbildung. Habe ja jetzt 3 Jahre lang in meinen Beruf gearbeitet und möchte nun etwas weiter kommen, und mich vor allem weiter bilden.

Ich habe versucht mich beim Direktorium zu informieren, über die Meisterprüfung im Schwerpunkt Rennreiten, aber dort konnte man mir keine vernünftige Auskunft geben. Hat es überhaupt Sinn in diesen Bereich seinen Meister zu machen. Bin mir da nicht so ganz sicher, wenn ich die Zahlen der Prüflinge sehen und dann die derjenigen,  die danach wirklich noch Trainieren.

Was kann ich sonst noch machen. Es muss nicht im Rennbereich sein. Vielen Dank. Susan Gollmer

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Dietbert Arnold 27.03.2007 Hallo Susan, dass die Dir beim Direktorium nichts sagen können zur Meisterausbildung im Schwerpunkt Rennreiten (Trainer) ist ein dickes Ei! Ich glaube, die wissen manchmal nicht, was sie tun, die Funktionäre in Köln. Frage doch mal Herrn Jörgensen, der wird Dir ganz sicher eine kompetente Antwort geben können. Dann solltest Du noch wissen, Susan, dass Du mit dem Beruf Pferdewirt, egal welcher Schwerpunkt, nach drei Jahren auch die Meisterprüfung in den anderen Schwerpunkten machen kannst. Warum also nicht den Meister Zucht&Haltung anstreben? Die Zulassung musst Du immer bei der Zuständigen Stelle Deines ersten Wohnsitzes beantragen und dann kannst Du die Lehrgänge und Prüfungen deutschlandweit machen. Da bietet sich also auf jeden Fall die Meisterausbildung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an, die jedes Jahr einen tollen Kurs im Schwerpunkt Z&H anbieten. Die Infoveranstaltung ist immer im Sommer, die Kurse dann vor und nach Weihnachten, die Prüfung im Frühjahr. Den Kurs Z&H in Niedersachsen haben schon viele Vollblüter gemacht. Teilweise spielen die Vollblutpferde eine Rolle dort, denn auch gute Ausbilder von Vollblutgestüten sind an der Ausbildung beteiligt. Also ran, Susan, an den Ausbildungsberater, Herrn Meyer, der Kammer Niedersachsen. Die Adresse steht im >Service. Und denke immer daran, mit dem Meisterbrief in der Tasche kannst Du in Niedersachsen jedes Studium beginnen, auch Tiermedizin. Kannst ja auch noch mal lesen, was ich unten der Sandra geschrieben habe. Ich finde das gut, dass Du den meister machen willst! Lasse Dich nicht davon abbringen, Du schaffst das!

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Susan 01.04.2007 Vielen Dank erst mal für Ihre Antwort. Mein Wohnort ist doch in Nordrhein- Westfalen. Oder kann ich mich trotzdem für Niedersachsen anmelden? Lerne ich alles, was ich wissen muß für die Prüfung in den Kursen? Oder muß ich zusätzlich in einen Betrieb gehen um die Praktischen Dinge zu erlernen? Wieviel wird diese Prüfung ungefähr kosten? Kann ich mit dem Meister dann als Gestütsleiter arbeiten? Vielen Dank. Susan

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Dietbert Arnold 02.04.2007 Hallo Susan, Du sprichst mit Herrn Halbur oder Herrn Bunne. Die lassen Dich zur Prüfung zu, wenn alles o.k. ist. Mit der Zulassung von NRW kannst Du dann in ganz Deutschland die Kurse und Prüfungen zur Meisterprüfung machen, eben auch in Niedersachsen für Z&H. Nachdem Dich NRW zugelassen hat, wendest Du Dich an Herrn Meyer der Kammer Niedersachsen in Hannover.  Natürlich gibt es Vorbereitungslehrgänge, die genau auf die Prüfungsinhalte vorbereiten. Weitere Infos findest Du hier. Die Meisterprüfung kostet natürlich Geld. Es wird so bei 2.000 - 3.000 EUR liegen. Das ist, vergleicht man andere Berufe, extrem preiswert. Natürlich gibt es auch das Meiser- BaföG. Ich kann Dir nur, Susan, zur meisterprüfung raten, weil je mehr Du Dich qualifizierst, desto besser sind hinterher Deine Chancen. Und die klassische Tätigkeit eines Meisters ist die Betriebsführung, also das Führen eines Gestütes. Also, Susan, ran an die Kammer in NRW in Münster, schöne Grüsse an die und nur Mut!

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Meisterkurs Z&H in NRW? Sandra 19.01.2007 Hallo
ich würde gerne dieses jahr meine Meisterprüfung anstreben. Leider finde ich keine infos über Zucht und Haltungs Meisterprüfungs Termine in NRW.Können sie mir sagen wo die Z+H Prüfungsorte in der nähe sind. Wie lange die Lehrgänge dauern. wann die nächsten Lehrgänge beginnen und welche kosten auf mich zu kommen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Lg Sandra

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Dietbert Arnold 19.01.2007 Hallo Sandra, ganz wichtig, Du musst zunächst die Zulassung zur Meisterprüfung haben. Die muss die heimatliche Zuständige Stelle (Wohnort) bearbeiten. Die Adresse findest Du im >Service. Den Antrag solltest Du jetzt schon stellen, die Zulassung ist länger gültig. Mit der Zulassung suchst Du dann eine Prüfungsstätte, denn nicht alle Bundesländer bieten Meisterkurse, manche nur alle paar Jahre, andere jährlich. Ich weiß, dass es Meisterkurse und Prüfungen in Rheinland- Pfalz, Schleswig-Holstein, Bayern und in Ostdeutschland gibt. Die finden aber oft nur nach Bedarf statt. NRW bietet nur die Schwerpunkte Reiten und Trabrennfahren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die LWK Niedersachsen jedes Jahr einen Lehrgang anbietet. Die Kurse sind vor und nach Weihnachten, die Prüfung dann im Frühjahr. Immer im August gibt es einen Beratungstermin für die im Winter/Frühjahr stattfindende Prüfung. Welche Kosten entstehen? Gehe mal von ca. 3.000 EUR aus, um die Kurse, die Unterkunft und die Prüfung bezahlen zu können. Das ist, sieht man mal in andere Berufe, eine kleine Summe. Verstehe mich da nicht falsch, aber für so wenig Geld so eine Qualifikation zu bekommen, ist schon günstig! Natürlich gibt es auch noch das Meister- Bafög. Und dann vergiss nicht: In ganz Niedersachsen darf jeder Meister jedes Studium beginnen! Bachelor, Master, Jura, Medizin oder was auch immer. Nähere Infos gibt Dir der Ausbildungsberater der LWK Niedersachsen in Hannover. Dann viel Spaß Sandra!

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Die Abzocke hört nicht auf: Die „Xenophon - Internationale Pferdesport-Akademie“ Dietbert Arnold 18.01.2006 Großspurig wird schon wieder ein neuer Studiengang angekündigt: Die „Xenophon - Internationale Pferdesport-Akademie“, die aus einfachen Pferdefreunden in nur einem Jahr zum Pferdefachtrainer XA und Pferdemanager XA ausbildet. Und das an nur drei Tagen in der Woche. Und das allerbeste: Zugangsberechtigt sind alle, die einen Hauptschulabschluss besitzen. Studium für Arme. Wau! Die beiden Pferdekommunikationstrainerinnen und Verhaltenstherapeutinnen Linda Weritz und Kiki Kaltwasser bieten damit eine Alternative zu dem Ausbildungsberuf des klassischen Pferdewirtes.

Lasst Euch nicht verdummen! Finger weg! Hier werdet Ihr ver..

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Kiki Kaltwasser 08.02.2007 Sehr geehrter Herr Arnold,
sonst ist es nicht meine Art, auf unqualifizierte Kommentare auf Foren zu antworten. Nun bin ich aber auf der seriösen Homepage der pferdwirtpruefung.info (die mich übrigens auch durch meine Pferdewirtprüfung begleitet hat) auf Ihren Kommentar zu unserer Akademie gestossen.
Dies hat mich betroffen gemacht, da gerade Sie als Gutachter und Sachverständiger doch Wissen müssten, wie wichtig eine Fortbildung für Pferdemenschen ist. Viele Unfälle geschehen aus Unwissenheit und wenn wir mit unseren Fortbildungs-Angeboten der Xenophon-Akademie und der Xenophon-Schule etwas dazu beitragen können, Unfälle oder Streitigkeiten zu verhindern dann sollten Sie auch an das Wohl der Pferde denken, denn denen kommt es schliesslich zugute. Komplett entsetzt hat mich Ihr Satz über die Hauptschüler. Ja, ab abgeschlossener Hauptschule kann man sich bei uns bewerben. Ich bin aber nicht der Meinung, dass man Hauptschüler als dumme Idioten darstellen sollte. Auch in der "klassischen" Pferdewirtlehre sind ein hoher Prozentsatz Hauptschüler. Dieses Aufnahmekriterium heisst jedoch nicht, dass wir jeden aufnehmen. Ich kann ihnen gerne einen kleinen Auszug über die Fragen in unserem Aufnahmegespräch  (diese führen wir ab 23.3.) geben und es würde mich interessieren, wie viele Fragen Sie davon richtig beantworten könnten.
Abschliessend bitte ich Sie in Zukunft um kontruktive Kritik und lade Sie auch herzlich zu einem Gespräch ein, in dem ich Ihnen darlegen kann, dass es uns in der Akademie um Fortbildung auch im Schulterschluss mit der FN geht (wir benutzen zB das FN Hanbuch Pferdewirt als Lehrbuch, welches mit der FN abgestimmt ist)
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freudlichem reiterlichen Gruss
Kiki Kaltwasser
www.Xenophon-Akademie.de

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Dietbert Arnold 08.02.2007 In diesem Forum habe ich immer offen und kritisch berichtet. Und natürlich schmerzt die Organisatoren die vernichtende Kritik der Xenophon-Akademie. Betroffen machen sollte meine Kritik auch, denn die Xenophon- Akademie ist eine der vielen, jetzt auf den Markt strömenden Einrichtungen, die berufliche Aus- und Fortbildung versprechen, die aber bei der Karriereplanung überhaupt nicht weiterhelfen werden. Ein Abschluss an der Xenophon- Akademie ist für die berufliche Aus- und Fortbildung aus meiner, nicht unerheblichen Erfahrung in der Berufsbildung, weitgehend bedeutungslos, denn kein Zeugnis dieser Einrichtung wird offiziell anerkannt. Da kann es doch glatt passieren, dass Studenten der Xenophon- Akademie nach erfolgreichem Studienabschluss offiziell immer noch Hilfskräfte sind, wenn sie beim Arbeitsamt vorsprechen. Das Abschlusszeugnis der Xenophon- Akademie ist ein privat ausgestelltes Stück Papier. Jeder von uns kann so ein schönes Zeugnis erstellen. Jeder. Was mich persönlich ärgert, dass Interessenten vorgegaukelt wird, dass sie hier etwas für ihre berufliche Ausbildung und berufliche Karriere tun können, dass sie ein Studium absolvieren! Die Internetseite treibt mir schon die Zornesröte ins Gesicht: Da wird doch glatt von Studiengängen geredet! Das ist nicht fair. So, und nun zu meiner Ausführung über Hauptschüler. Ich habe niemals etwas gegen Hauptschüler gesagt. Wie käme ich auch dazu. Aber ich habe etwas gegen eine Bildungseinrichtung, die Studiengänge anbietet und dann Hauptschüler zulässt. Das finde ich nicht fair, dass man Hauptschüler zu Studenten macht! Überhaupt finde ich es nicht richtig, überall und nirgends von Studiengängen und Studenten zu sprechen. Die gesamte Wortwahl dieser Bildungseinrichtung schürt bei mir den Verdacht, dass hier mehrheitlich mit heißer Luft gearbeitet wird, von anerkanntem Studium oder anerkannter beruflicher Aus- Weiterbildung kann keine Rede sein. Und dann dieser Hinweis auf das Handbuch Pferdewirt und den Schulterschluss mit der FN. Schon wieder wird den Interessenten vorgemacht, das Studium hat auch was mit der FN zu tun. Nur weil man ein Buch benutzt, ist das noch lange kein Schulterschluss. Ganz davon abgesehen, dass die FN mit der Berufsausbildung gar nichts zu tun hat. Die Akademie spricht von wissenschaftlichen Anspruch und nutzt ein Pferdewirt- Buch.  Mit wissenschaftlicher Ausbildung hat das aber auch gar nichts zu tun. Und dann diese Operetten- Abschlüsse:  Zertifizierte Pferdefachtrainer XA und der Zertifizierte Pferdemanager XA. Das erinnert mich so wahnsinnig an die Kölner Pferdeakademie, die auch in diesem Terrain Kunden sucht. Und wer hat die Abschlüsse eigentlich zertifiziert? ISO 9000? Ach ja, das ganze Unternehmen kostet locker 6.100 EUR! Ich selber rate jedem Interessenten, den Weg über den Pferdewirt zu gehen und nicht eine 6.000 EUR- Akademie zu wählen. Denn nur wer den Weg der Berufsausbildung beschreitet, erreicht als Hauptschüler seinen Realschulabschluss und mit dem Pferdewirtschaftsmeister den Hochschulzugang. Um noch einmal auf den Hauptschüler zu kommen: Der/die kann hier über den Pferdewirt (Realschulabschluss) und dem Pferdewirtschaftsmeister( Allgemeine Hochschulreife in Niedersachsen) ein wissenschaftliches Studium beginnen. Das ist Chancengleichheit. Das ist was Reelles. Wir werden uns da nicht einig werden in der Beurteilung. Das ist auch gut so.

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Hufbeschlagsgesetz ausgesetzt! Dietbert Arnold 16.01.07 Ende Dezember hat das Bundesverfassungsgericht das neue Hufbeschlaggesetz für ein halbes Jahr ausgesetzt. Das bedeutet, dass die alte Regelung wieder gültig ist! Damit will das Bundesverfassungsgericht verhindern, dass das neue Hufbeschlaggesetz in Kraft tritt, bevor das höchste Gericht eine Entscheidung über das neue Hufbeschlaggesetz getroffen hat. Wichtig: Nach dieser Aussetzung des Hufbeschlaggesetzes bleibt die Zuständigkeit bei den Industrie- und Handwerkskammern. Das neue Gesetz hatte ja bekanntlich den Schmied aus dem Metallberuf herausgeholt und zu einem landwirtschaftlichen Beruf gemacht. Eigentlich wären die Landwirtschaftskammern dann für die Schmiede zuständig gewesen. Eigentlich. 

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Meisterprüfung Z&H Rebecca Kessler 10.01.2006 Leider konnte ich in Ihrem Forum nichts zum Thema Meisterprüfung Zucht und Haltung finden. Da ich meinen Meister für dieses Jahr anstrebe, würde mich interessieren, welche Literatur hierfür zwingend nötig ist, welche Anforderungen im Reiten gestellt werden und wie man sein Thema für die Meisterprüfung am besten wählt. Über Hilfe jeglicher Art wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Dietbert Arnold 10.01.2006 Hallo Rebecca, es ist eine gute Idee, die Meisterprüfung anzustreben, denn Weiterbildung zahlt sich im Berufsleben immer mehr aus. Im Gegensatz zu Hilfskräften werden Fachkräfte weitaus weniger oft arbeitslos. Wie kannst Du Dich vorbereiten? Zunächst schaust Du einmal in den Service und findest dort ausgewählte Literaturvorschläge. Sicher wirst Du einige schon haben, dann orientierst Du Dich weiter nach unten. U.a. findest Du da auch ein Duden- Buch über das Anfertigen einer Facharbeit. Darum solltest Du Dich einmal kümmern. Ich würde damit schon mal anfangen, damit das Wissen da ist, wenn Du mit der Arbeit anfangen willst. Gleiches würde ich Dir auch im Umgang mit dem Computer raten. Wie formatiert man längere Texte, wie trennt man Seite, wie fügt man Fotos ein, wie geht das mit Textfeldern, wie zitieren oder wie mit Anmerkungen umgehen und ein ordentliches Literaturverzeichnis erstellen. Lade Dir aus dem Internet einen z.B. 20seitigen Text herunter und übe daran. Dann kannst Du völlig entspannt an Deine Arbeit später gehen, ohne im Stress dann auch noch mit dem Format zu kämpfen. Lege Dir auch Strategien zurecht, wie Du ständig auf mindestens zwei Medien sicherst. Ich würde mir ein Thema suchen, dass für Dich interessant ist und das Dir in Deinem weiteren Weg Fragen beantworten kann. In vielen Fällen ist es hilfreich, wenn man praktische Pferdefragen auch ökonomisch durchleuchtet. Nehmen wir einmal an, Du willst nach Deiner Prüfung Fahrunterricht anbieten, dann wäre es günstig, wenn Du eine Fahrstunde kalkulieren würdest. Du kannst aber auch errechnen, ob es günstiger ist, einen Pferdetransporter zu kaufen oder einen Transport zu bestellen. Die Fragestellung kann so verschieden sei, wie das Arbeiten mit den Pferden. Aber denke daran: Die Arbeit soll für Dich Fragen beantworten, dann nützt Dir die Arbeit für die Prüfung und die Karriere. Die Arbeit sollte einen Umfang von ca. 20 Seiten haben. Das Thema wird aber sicherlich vorher mit den Prüfern diskutiert, formuliert und genehmigt. Aber, Du kannst Dir ja schon mal einen Schwerpunkt setzen und Material zusammen suchen. Ob Du bei der Meisterprüfung Z&H auch reiten musst? Das kann ich Dir verbindlich nur für den Kurs der LWK Niedersachsen sagen: Du musst ein Prüfungsfach im Umgang mit dem Pferd wählen und Dich deshalb entweder für das Reiten oder Longieren oder Fahren entscheiden. Noch bei den Vorbereitungslehrgängen hast Du die Chance Dich über die Anforderungen in diesen drei Fächern zu informieren und auch auszuprobieren. Erst danach musst Du Dich entscheiden.

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Cowboy College: Micky Mouse Examen Dietbert Arnold 07.01.2007 Anfangs faselten sie beim Cowboy College noch von Bachelor und Master of Ranchmanagement, jetzt heißt es "Cowboy-College-Diplom" und kann nach 8 Semestern erworben werden. Beachtenswert: 1 Semester besteht aus 3 Wocheendkursen zu je 175 EUR + Übernachtung Pferd und Reiter.  Zur Zwischenprüfung benötigt man 10 Wochenendkurse, zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer weitere 10 Wochenendkurse belegt hatte. Macht übrigens die Kleinigkeit von 3500 EUR. Fazit: Das Cowboy College hat nichts, aber auch gar nichts, mit Berufsausbildung, beruflicher Weiterbildung und einem Studium zu tun. Ein nettes Micky Mouse Examen.

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Andrea Kutsch Akademie: Hui oder Pfui? Dietbert Arnold 25.02.2008 Da haben wir aber den richtigen Riecher gehabt, wie man so schön sagt. Unsere Skepsis war wohl berechtigt, denn nach nur einem Jahr gibt es schon die ersten ganz enttäuschten "Studenten" der Andrea Kutsch- Akademie. In einem langen Artikel in der Cavallo März 2008 gibt es erhebliche Vorwürfe gegen die Akademieleiterin. Hätten die mal alle vorher den Eintrag hier bei uns vom 07.01.07 gelesen...
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Dietbert Arnold 07.01.2007 Mit großem Getöse hat die Andrea Kutsch Akademie ihren Betrieb aufgenommen. Auf der Internetseite der Akademie (www.andreakutschakademie.com) wird hochtrabend von Semestern, Bologna- Prozess, Immatrikulation, Semesterwochenstunden, Studienbewerbern, Studium der Pferdekommunikationswissenschaft, Campus, und vielen anderen hochwissenschaftlichen Begriffen gesprochen. Trotz der tollen Ausdrücke bleibt festzuhalten, dass es sich beim Studium der Pferdekommunikationswissenschaften um kein anerkanntes Studium handelt, die selbst gefertigten Abschlüsse, mit denen die "Studenten" das "Campusgelände" verlassen, werden keinesfalls von seriösen Universitäten anerkannt, mit einem Bachelor- Abschluss hat das alles nichts zu tun! Nicht alle Dozenten genügen den üblichen, universitären Standards.  Am Ende hält ein "Student"  lediglich einen heimgefertigten Titel und eine saftige Rechnung in Händen: 6 x 3.400 EUR Semesterbeiträge, plus Prüfungsgebühren und Unterbringung. Na, wenn das man kein Schnäppchen ist!

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Besamungslehrgang (Kurzlehrgang) Dietbert Arnold 06.01.2007 Kurzlehrgang über die künstliche Besamung von Pferden: Erlernen der notwendigen Fähigkeiten zum Besamen eigener Stuten. Vermittlung von Kenntnissen im Bereich der Pferdefruchtbarkeit.
Beginn:
29.01.2007, 9 Uhr

Ende:
02.02.2007, 15:30 Uhr

Gebühr:
560 EUR

Referent(en):
Dr. Heilkenbrinker u. a.

Veranstaltungsort:
EU-Pferdebesamungsstation Amselhof Walle
29308 Winsen/Aller


Kontakt:
Dr. Thomas Heilkenbrinker
Leiter Fachbereich Tiergesundheit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Telefon: 0441 801-641
Telefax: 0441 801-666
TGD@LWK-Niedersachsen.de 

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Zentralvermittlung Pferdeberufe der Arbeitsagentur Verden schließt Dietbert Arnold 06.01.2006 Schlechte Nachrichten kommen von der Bundesanstalt für Arbeit (BA): Zum Frühjahr 2007 wird die erfolgreiche, bundesweit arbeitende Zentralvermittlung für Pferdeberufe in Verden geschlossen. Wer dann einen Beruf im Pferdebereich sucht, muss zu seiner Arbeitsagentur am Wohnort. Ob der Berater/in da gerade weiß, wie viele Beine ein Pferd hat, ist reine Glückssache.