Karriere
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| Die Guten hauen ab! | Dietbert Arnold | 13.11.2011 |
Die
erfolgreichsten Pferdewirte kehren dem Beruf stumpf den Rücken. Als bei der
diesjährigen Stensbeck- und Graf- Lehndorff- Feier die erfolgreichen
Pferdewirtazubis gefragt wurden, was sie denn so zu tun gedenken, wurde es
im Saal immer unruhiger. Fast 70%, so wurde vereinzelt geschätzt, verlassen
den Beruf und wollen sich beruflich neu orientieren. Das restliche Drittel
geht nach Hause und übernimmt mittelfristig den elterlichen Betrieb. Zum
Schluss flammte immer dann Beifall auf, wenn ein Azubi einmal sagte, dass er
im Beruf bleiben wolle.
Bloss weg aus den Pferdebetrieben, die Guten retten sich in andere Berufe oder die elterliche, geborgene Selbständigkeit. Ist das ein Wunder? Krankmachende Arbeitszeiten, unsichere Arbeitsbedingungen, keinerlei finanzielle Sicherheit, menschenunwürdige Behandlung durch schreiende, nörgelnde und maßlose Chefs, keinerlei Rücksicht auf die grundlegenden, selbstverständlichen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialrechts. Menschenwürdige Bedingungen für eine gute Arbeit! Da gehen viele weg! Wen wunderts. |
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| Lehrer für Pferdewirte werden | n.n. | 26.07.2011 |
Ich
stehe im Moment an einem Punkt, an dem ich mich entscheiden muss, wie es
weitergeht. Ich bin Pferdewirtschaftsmeisterin - SP Reiten, 30 Jahre alt und
zur Zeit noch in ungekündigter Stelle auf einer Reitanlage in NRW als
Betriebsleiter angestellt.
Meine Meisterprüfung habe ich als Lehrgangsbeste beendet unter anderem aufgrund sehr guter Leistungen in sämtlichen theoretischen Fächern. Ich habe die Schule mit dem Abitur abgeschlossen und inklusive Ausbildungszeit mittlerweile 10 Jahre Berufserfahrung. Vor
einigen Jahren habe ich einen schweren Unfall gehabt, so dass ich jetzt
schon weiß, dass meine körperliche Belastbarkeit in den nächsten Jahren
sicherlich nicht besser wird, auch wenn jetzt noch alles in Ordnung ist. |
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| Dietbert Arnold | 13.07.2011 | Das wäre eine gute Idee. Jetzt kommt aber das berühmte ABER: Um als Lehrer an einer Berufsschule zu arbeiten, brauchst Du als Grundbedingung ein wissenschaftliches Studium (Früher Staatsexamen, heute Master). Danach kommt die zweite Ausbildung, das Referendariat mit dem 2. Staatsexamen. Da in manchen Fächern Lehrer fehlen, werden dort auch Quereinsteiger genommen. Aber auch nur, wenn ein wissenschaftlicher Studienabschluss (Master!) vorliegt. Deine Möglichkeit sehe ich derzeit für das Lehramt nur so: Die Meisterprüfung ist auch die Hochschulberechtigung und so könntest Du ein Lehramtsstudium beginnen. Mindestens 8 Semester an der Uni und 2 Jahre Referendariat. Das Lehramtsstudium muss zwei Fächer beinhalten. Landwirtschaft oder gar Pferde gibt es nicht, also Bio, Physik, Chemie, usw. zu Deutsch oder Mathe. Erst im Referendariat gibt es eine Spezialisierung auf Garten- und Landbauwissenschaften. Ob Du dann eine Anstellung oder gar eine Tätigkeit bei den Pferdewirten bekommst, ist von der dann herrschenden Lehrerversorgung abhängig. Und bitte vergiss nicht: Ein Bachelorstudium zählt nicht für das Lehramt! Lasse Dir da nichts vormachen. | ||||||||||||
| Selbständigkeit |
Sonja |
27.06.2011 |
Hallo,
ich habe eine Frage Bezüglich der Selbstständigkeit. Ich bin bereits Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten habe aber meine Abschlussprüfung erst in 6 Wochen. Ich würde mich gerne Selbständig machen als Bereiterin. Ich habe schon einen Kundenstamm, einige Berittpferde und Reitschüler. Jedoch weiß ich nicht, wie ich das Ganze anstellen soll. Muss ich ein Gewerbe anmelden? Lohnt es sich als Bereiter sich selbstständig zu machen? Man hat ja hohe Ausgaben was Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Krankenversicherung, etc... betrifft. Gibt es einen Tipp, eine Seite wo ich mich schlau machen kann? Über eine Antwort würd ich mich sehr freuen! |
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| Dietbert Arnold | 13.07.2011 |
Hallo
Sonja,
grundsätzlich steht es Dir frei, nach der Prüfung in die Selbständigkeit zu gehen. Das heißt aber auch, dass Du für alles! selber verantwortlich bist. Da gibt es die Komplexe Buchführung, Betriebskonzept, Steuern, Recht und Gesetz und natürlich auch Deine finanzielle Absicherung. Vergiss bitte nicht, dass es da auch um Deine Sicherung im Alter geht. Diese ganzen Fragen kann ich hier nicht im Forum beantworten. Da wende Dich einmal an die Landwirtschaftskammer/Landwirtschaftsamt, die Beratungsabteilungen haben. Ebenso wäre die Bundesvereinigung für Berufsreiter eine weitere Möglichkeit. |
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| I | ||||||||||||||
| Kein Frei zur Meisterprüfung | n.n. | 05.07.2011 |
Hallo, ich bin in einem sehr renommierten Stall angestellt,
wo mir bei der Einstellung m ndlich zugesagt wurde, dass ich den Meister Z/H
machen darf und das unterst tzt wird. Nun war ich beim Treffen dazu bei der
Zust ndigen Stelle wo uns der Zeitplan mit den Lehrg ngen ausgeh ndigt
wurde. Diesen habe ich meinem Chef gezeigt, Antwort, Meister machen geht
nicht da zu zeitaufwendig. Bin sehr verzweifelt, bin schon 30 Jahre und mir
ist es sehr sehr wichtig den Meister zu machen! Nun einen anderen Betrieb zu
finden wird wohl sehr schwierig. Mein Chef meinte in anderen Betrieben h rt man auch f r den Meister erstmal
seinen Beruf auf und widmet sich nur dem Meister ohne zu arbeiten. Nun ist meine
berlegung,
ob ich das nicht tats chlich in die Praxis umsetze, denn ich m chte den
Meister ja auch mit guten Noten machen. Au erdem sterbe ich parallel den
Trainer A an, f r den ich alle Voraussetzungen erf lle. M chte einfach alles
komplet haben an Qualifikationen. Die letzten 10 Jahre habe ich sehr viel
gearbeitet rund ums Pferd und k nnte eine Auszeit auch mal gebrauchen,
obwohl ich ein kleiner Workaholic bin. Oder soll ich den Meister saussen
lassen, um in diesem renommierten Betrieb weiterzuarbeiten? Das ist f r den
Lebenslauf auch nicht schlecht aber ersetzt nicht den Meister oder? Vom
Prinzip her bin ich auch sehr sauer auf meinen Betrieb und habe mir den
Meister in den Kopf gesetzt! |
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| Dietbert Arnold | 12.07.2011 |
Ich schreibe Dir mal meine Erfahrungen mit ganz vielen Auszubildenden und
angehenden Meistern: Wenn Du jetzt nicht den Meister machst, wirst Du Dir
später das ganze Leben ins Bein beißen. Das ist so. Chancen muss man
ergreifen und nutzen! Und wenn Du dafür kündigen musst, mache es!
Mache Dir einfach klar, dass dieser ach so berühmte Betrieb in Wirklichkeit nicht Dich fördern möchte, sondern nur Deine Arbeitskraft ausnutzt. Du bist sicher super, ehrgeizig und fleißig, sonst würdest Du nicht den Meister anstreben. Jetzt, ohne Meister, bist Du noch richtig schön billig. Dein Arbeitgeber hat ja ganz offensichtlich nicht das Interesse, dass Du Dich qualifizierst und dann sogar mehr Geld verlangen könntest oder eine viel bessere Stelle. Du meinst vielleicht, Du kommst ohne Meister, aber mit berühmten Betrieb, weiter? Kaum zu glauben. Bei den guten Jobs zählen eben auch knallharte Prüfungen. Wie willst Du denn mal Ausbilderin ohne Meistertitel werden? Hast Du Dir eigentlich schon einmal überlegt, dass der Verzicht auf den Meister auch heißt, keine Hochschulreife zu haben? Nie wieder Studium! Richtig, der Meister berechtigt zum Hochschulstudium! Mag ja sein, dass Du morgen gar nicht studieren willst, aber was ist in 10 Jahren? Ich habe das Gefühl, Dein Betrieb beutet Dich ganz einfach aus und hat überhaupt kein Verständnis, dass Du ja auch eine Karriere- und Lebensplanung hast. Was ist denn, wenn es Deinem Betrieb plötzlich wirtschaftlich schlechter geht? Du wirst vor die Tür gesetzt! Private Vereinbarungen des alten Chefs sind dann genauso nichtig wie die Zusage zur Meisterprüfung. Und dann ist da etwas, was Deinen Betrieb in einem ganz schlechten Licht stehen lässt: Gute Ausbilder und Betriebe sehen ihre Aufgabe auch immer darin, gute Azubis nach ihrer Abschlussprüfung zur Meisterprüfung zu führen. Und die sind dann mächtig stolz, dass sie ein wenig Anteil an einer Karriere haben. Nicht umsonst sagen diese neuen Meister dann ganz stolz, ich war Schüler bei ... und die Chefs erzählen in geselliger Runde immer gerne, wer denn alles Schüler bei ihm war. Die schlechten Ausbilder erkenne ich dann immer daran, die nicht mitreden können. Nun noch einmal zum Arbeitsvertrag: Leider warst Du nicht schlau genug und hast Dir die Zusage, die Meisterkurse und die Meisterprüfung während der bezahlten oder unbezahlten Arbeitszeit zu machen, in den Arbeitsvertrag zu schreiben. Natürlich zählen auch mündliche Verträge, aber wer kann das bezeugen. Glück wäre, wenn Du einen Zeugen hättest, der weiß, dass Du diese Zusage bekommen hast. Dann könnte man das Recht notfalls auch einklagen. Deshalb hier noch einmal für alle, die nach der Ausbildung zum Meister streben: Lasst Euch in den Arbeitsvertrag schreiben, dass ihr zu den Lehrgängen und zur Prüfung Urlaub bekommt. Bezahlt (das wäre supertoll) oder zur Not unbezahlt. Jetzt versteht Ihr vielleicht, warum so ein paar verrückte Prüfer schon bei der Abschlussprüfung verlangen,dass ihr einen einfachen Arbeitsvertrag aufschreiben könnt. Übrigens: Ein Arbeitsvertrag muss auch immer schriftlich vorliegen! Und Du, sei mutig und gehe den Weg zum Meister. Lasse Dich von der Zuständigen Stelle und auch der Arbeitsagentur gut beraten, wie Du diese finanzielle Durststrecke überleben kannst. Keine Angst, zur Not bleibt kurzzeitig Hilfe zum Unterhalt. Wirst schon nicht verhungern. |
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| Vor der Meisterprüfung schon ausbilden? | n.n. | 29.05.2011 |
Hallo,
ich möchte meine Meisterprüfung im Schwerpunkt Zucht und Haltung ablegen,
was ja augenblicklich noch geht. Ich beginne demnächst in Rheinland-Pfalz
mit dem Meisterkurs. Ich habe dazu eine Frage in Bezug auf die Ausbildung
einer jungen Frau. Kann ich bereits eine Auszubildende haben, obwohl ich
erst im Meisterkurs bin? Ich würde der jungen Frau gerne helfen einen
Berufsabschluss zu bekommen, da sie schon einige Misserfolge hinter sich
hat, hier bei mir im Stall aber beweist, dass sie im Beruf und mit den
Pferden gut zurecht kommt. Sie ist durch ein Kind ortsgebunden und kann
wegen der Mitbetreuung durch Eltern nicht weiter weg. Dann habe ich noch eine zweite Frage. Mein Betrieb bzw. der Betrieb meiner Eltern ist erst am Beginn. Ich möchte ihn laufend vergrößern und möchte gern wissen, wie viel Auszubildende darf ich später insgesamt ausbilden, immer nur einen oder auch mehr. Kann ich das irgendwo nachlesen? |
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| Dietbert Arnold | 29.05.2011 |
Hallo
n.n.,
natürlich veröffentliche ich keinen Namen, wenn Ihr das nicht wollt. Logisch. Jetzt zu Deinen Fragen: Du hast ja grundsätzlich zwei Anträge zu stellen, bevor Du ausbilden darfst. Das eine ist die fachliche und persönliche Eignung Deiner Person und dann die Eignung des Betriebes. Die Überprüfung dieser beiden Fragen übernimmt immer die Zuständige Stelle des Betriebswohnsitzes. Dabei kann es in Deutschland, da die Zuständigen Stellen in jedem Bundesland autonom arbeiten, gewisse Unterschiede geben. Deshalb kann ich Dir da keinen Hinweis geben. Manche Zuständigen Stellen erlauben schon einmal die Ausbildung eines Azubis während der Meisterausbildung. Ich persönlich finde das problematisch: Was passiert mit dem Azubi, wenn Du die Prüfung nicht bestehst oder krank wirst und die Prüfung um ein Jahr verschieben musst? Was ist, wenn der Betrieb finanziell in die Knie geht? Später, wenn alle Genehmigungen vorliegen, dann halten es verschiedene Zuständige Stellen meist so, dass anfangs erst ein Azubi pro Jahr ausgebildet werden darf, sozusagen zur Bewährung. Danach entscheidet die Betriebsgröße und die Zahl der Ausbilder oder ausbildungsfähigen Mitarbeiter, wieviele Azubis Du einstellen darfst. Keinesfalls soll es so werden, dass da ein Meister und 6 Azubis einen ganzen Betrieb schmeißen. Bespreche alle diese Fragen mit dem Ausbildungsberater der Zuständigen Stelle (Betriebssitz) und sei Dir bitte der ganz großen Verantwortung bewusst, die Du übernimmst, wenn Du die berufliche Verantwortung für einen Azub übernimmst. Vergiss nie, wie nachhaltig diese ersten beruflichen Erfahrungen auf das ganze Berufsleben ist. Das war sicher bei Dir auch so. |
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| Erzieherin & Pferdewirtin? | Sonja | 19.04.2011 |
Ich habe1999 meine Ausbildung zur Pferdewirtin
(Traber) angefangen, habe 1,5 Jahre gelernt
und die Zwischenprüfung
abgeschlossen (mit Bestanden). Habe dann aus mehreren Gründen
aufhöhren müssen
(kein korektes Arbeitgeber Arbeitnehmer Verhältnis)LEIDER. Habe dann die Ausbildung zur Erzieherin( 2003-2006)
gemacht und Arbeite seit Januar 2007 in einer Kita(40std.)Seit April 2008
Arbeite ich in der Kita auf 20std. und zusätzlich
auf einem Kinderbauernhof. Das besondere daran, ich bin in dieser
Einrichtung groß
geworden und habe seit 1999 immer wenn ich zeit hatte dort Ehrenamtlich
gearbeitet.Wir haben dort 8 Ponys und viele andere Tiere. Nun zu meiner Frage gibt es für mich einen weg um die Ausbildung zur Pferdewirtin fertig zu machen.ich hänge sonen bischen in der Luft, weil ich nicht so genau weiß an wen ich mich wenden kann und soll. Kann ich mich zur Externen Prüfungen? Wie mache ich das? |
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| Dietbert Arnold | 01.05.2011 |
Hallo
Sonja,
jetzt endlich habe ich für Dich Zeit. Grundsätzlich, so sehe ich das, hast Du zwei Möglichkeiten. 1. Du machst noch einmal die restliche Ausbildung zuende und musst Dir dafür einen Ausbildungsbetrieb suchen. Auf die Fachrichtung Trabrennfahren bist Du nicht festgelegt, da die ersten zwei Jahre generell für alle Fachrichtungen anerkannt werden. 2. Du nutzt den § 45.2 BBiG und machst die externe Prüfung. Danach musst Du, um zur Prüfung zugelassen zu werdeb, 4,5 Jahre hauptberuflich und sozialversicherungspflichtig im Pferdebereich gearbeitet haben. Das kannst Du aber nicht, denn nur Deine teilweise Pferdewirtausbildung würde Dir anerkannt werden. Alle andere Sachen sind ja niemals hauptberuflich, denn da hast Du eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und auch in diesem Beruf gearbeitet. Gerne kannst Du das auch noch einmal mit Deiner Zuständigen Stelle besprechen, aber ich sehe da eine ähnliche Antwort. Was tun? Mache doch den Amateurweg und lege die Trainerprüfungen C, B, A ab. Die würden Dich im Vereinsbereich gut qualifizieren und würden auch sicherlich einen guten Eindruck bei Deiner Jugendfarm machen. Bei der Ausbildung in einer Jugendfarm geht es ja nicht um professionelle Berufsausbuildung im Beruf Pferdewirt, sondern um den verantwortungsvollen Umgang mit Jugendlichen und Pferden. Da ist die Trainerausbildung genau das richtige. |
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| Finger weg vom Pferdepfleger! | Dietbert Arnold | 15.03.2010 |
Die
Rheinische Hufbeschlagsschule nennt es Berufsausbildung. Berufsausbildung
zum Pferdepfleger. In Wirklichkeit ist es gar keine Berufsausbildung,
sondern ein ganz fragwürdiger Weg, Euch das Geld aus der Tasche zu ziehen
und andere zu füllen: Da gibt es einen Pferdebetrieb, in dem man 1 ganzes
Jahr umsonst arbeitet und dann auch noch 7.850,00 dafür bezahlen muss. Für
diese Summe wird ein Lehrling dann fit gemacht, Pferde zu pflegen und zu
Turnieren zu begleiten.
In letzter Zeit tummeln sich immer mehr Anbieter auf dem Markt des Pferdepflegers. Die FN, die Rheinische Hufbeschlagsschule und die Reit- und Fahrschule Neustadt/Dosse. Ich kann Euch nur dringend raten, diesen Weg nicht zu gehen, der Abschluss zum Pferdepfleger ist nicht mehr Wert, als das Papier, auf dem die "Ausbildung" bescheinigt wird, die Zeit wird niemals auf die Berufsausbildung anerkannt, es gibt weder einen Realschulabschluss, die Möglichkeit eine Berufsschule zu besuchen oder die Hochschulreife durch das Bestehen der Meisterprüfung zu erlangen. Eine ganz fragwürdige Sache! Finger weg! Das ist nichts Reelles, fallt nicht darauf rein! |
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| Abzocke im Beruf Pferdewirt | Alexandra | 23.02.2011 |
Hallo, jetzt
schreibe ich bereits zum zweiten mal. Ich
dachte im jetzigen Verein läuft es endlich mal rund für meine Tochter. Allerdings
habe ich mich wohl getäuscht. Sie arbeitet dort seit Mitte November. Auch
ihr Pferd hat sie seit Dezember dort stehen. Erst ging es um ein Praktikum,
dann um eine geringfügige Beschäftigung. Reitstunden, Miete usw. wurden
fleißig von ihrem Konto abgebucht, aber ihr Vertrag und Lohn kamen nicht.
Die Geschäftsführung sagte dann, dass sie mit der Stallmiete runter
gegangen ist. Januar
endlich der Vertrag. geringfügig als Aushilfe, nix Praktikantenvertrag. Und
klar die Aussage 400,00 € Verdienst. Im Vertrag steht, dass sie max.
400,00 pauschal jeden Monat verdient.
Ich selbst habe leider nicht auf dieses blöde max. geachtet. Nun
kam ihre erste Abrechnung......nur 200,00 €. Zudem gravierende Fehler bei
der Abbuchung ihrer Stallmiete und Reitstunden. Die Vorgesetzte meiner
Tochter meinte dies sei wohl eine Praktikantenvergütung. Geht
aber nicht, da sie Stundenzettel ( 147 Std. im Januar wobei noch ein
Wochenende fehlt)schreibt und als Aushilfe angestellt ist. Außerdem
kommt jetzt raus, dass meine Tochter womöglich dort
"schwarzarbeit" geleistet hat, da sie erst ab 01.01.2011 bei der
BKN gemeldet wurde. Man
legte ihr nahe besser nix zu sagen, da sonst ihr Job in Gefahr sei. Da
ist mir als Mutter und Frau eines Firmeninhabers die Hutschnur hoch
gegangen. Soeben
ist ein Fax an die Geschäftsführung gegangen, mit Bitte der Aufklärung........ Jetzt
sind wir mal gespannt!!!!!! Sollte es zum Äussersten kommen, dann werde ich
Anzeige erstatten und die Geschäftsleitung hoch gehen lassen. Es
ist für mich unfassbar....wir können mit unseren Mitarbeitern auch
nicht "Schlitten fahren" und sie dermaßen auszunutzen. |
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| Dietbert Arnold | 23.01.2011 |
Liebe
Alexandra,
Euch bleibt ja wohl nichts erspart. Fakt ist doch, dass Eure Tochter da gearbeitet hat und entsprechend muss sie entlohnt werden. Selbst der Hinweis auf ein Praktikum zählt nicht, denn wer Arbeit leistet ist kein Praktikant und muss entsprechend bezahlt werden! Alles andere ist sittenwidrig. Schaut da noch mal hier auf die Praktika- Seite. Ich rate Dir folgendes: Deine Tochter tritt sofort in die Gewerkschaft IG Bauen- Agrar- Umwelt ein und lässt sich dann rechtsberaten. Die Profis der IG BAU wissen ganz genau, was geht und was nicht geht. Die schreiben dann auch den Arbeitgeber an und fordern den zustehenden Lohn ein. Wenn das nicht funktioniert, wird die Gewerkschaft zur Not auch klagen. Jedenfalls das würde ich so machen, wenn das meine Tochter wäre. Falls Ihr Hilfe bei einem Ansprechpartner der IG BAU benötigt, dann kann ich da weiter helfen. |
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| Darf ich als Tierärztin Pferdewirte ausbilden? | n.n. | 09.02.2011 |
Ich
bin Tierärztin
und demnächst
in eigener Praxis mit angeschlossener Reha-Station und Pensionspferdehaltung
selbständig
tätig. Bisher
habe ich neben meinem Studium und später
Beruf eine eigene kleine Zucht inkl. eigenem Deckhengst aufgebaut (bei der
BG und beim Zuchtverband gemeldet), junge Pferde (eigene und von
befreundeten Züchtern)
ausgebildet und bin recht erfolgreich sportlich unterwegs (Silb.Abz.). Nun
stellt sich mir die Frage, ob ich auf meinem eigenen Betrieb
Pferdewirt-Azubis ausbilden kann. Nach ersten Infos müsste
ich nach 45.2 zunächst
die Pferdewirtprüfung
ablegen und dann noch meinen Meister machen. Ist dies der einzige Weg? Und
kann ich etwas von meiner tierärztlichen
Tätigkeit
brauchbar anrechnen lassen? Für
die Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten habe ich die
Ausbildereignung. |
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| Dietbert Arnold | 10.02.2011 |
Hallo
n.n.
Du wirst sicher verstehen, dass ich Dir hier keine Rechtsauskunft geben kann. Grundsätzlich ist die Eignung der Ausbildungsstätte Grundvoraussetzung zur Einstellung von Azubis. Deshalb gibt es die Ausbildungsstättenverordnung für den Beruf Pferdewirt, diese wird in Kürze vom Verordnungsgeber erlassen. Du als Ausbildende und Ausbilderin in Persopnalunion darfst nur Azubis einstellen, wenn Du persönlich und fachlich geeignet bist. Fachlich geeignet wird in § 30 BBiG beschrieben. So ist fachlich auch geeignet, wer eine Abschlussprüfung an einer deutschen Hochschule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat. Du musst also mit der Zuständigen Stelle beraten, ob Dein Betrieb anerkannt werden kann, dann die persönliche (z.B. Führungszeugnis, Insovenz?) und fachliche Eignung diskutieren. Das sind oft Einzelfallentscheidungen. Es könnte auch so ausgehen, dass die Zuständige Stelle sagt, Du musst vorher zum Nachweis der fachlichen Eignung über eine Einzelfallzulassung lediglich die Meisterprüfung machen.Da kann Dich die Zuständige Stelle auch zulassen, wenn Du keinen Abschluss als Pferdewirtin hast. Schlussendlich ist da noch die Berufs- und Arbeitspädagogigprüfung. Die muss m.E. aus der Landwirtschaft sein. Also wenn die noch gefordert werden sollte, dann belegst Du noch einmal einen zweiwöchigen Kurs. Ich persönlich würde Dir raten, zunächst ganz sachlich und ohne Forderungen die Zuständige Stelle aufzusuchen, etwa nach dem Motto, wie können Sie mir helfen, Ausbilderin zu werden. Eines muss Dir aber klar sein: Je nachdem, welche Fachrichtung Du ausbilden möchtest, Du musst alle Lerninhalte auch erfüllen. Ein Blick in die neue Verordnung hilft ungemein. So, jetzt viel Erfolg und vielleich gibt es dann ja bald einen neuen Ausbildungsbetrieb mehr! |
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| Welcher Meister gilt denn jetzt? |
Birgit
Goldschmidt
Janine Wohlfart |
04.02.2011
05.02.2011 |
ich
habe vor 4 Jahren meine Pferdewirtprüfung Zucht und Haltung mit einer Prüfung
im Westernreiten gemacht. Hier jetzt meine Frage: wie heißt denn jetzt
meine Berufsbezeichnung? Auf dem Zeugnis steht nur PW Zucht und Haltung ohne Zusatz. Wenn ich meinen Meister machen möchte, wird darauf Rücksicht genommen und ich mache den Meister mit Schwerpunkt Spezialreitweisen?
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| Dietbert Arnold | 06.11.2010 |
Hallo
Birgit, hallo Janine,
Eure Fragen sind nahezu identisch und deshalb werde ich sie zusammen beantworten. Bis zum Sommer 20010 konnte man nur den Pferdewirt in einem Schwerpunkt machen, entweder Zucht & Haltung, Reiten, Rennreiten oder Trabrennfahren. Folglich habt Ihr genau diesen Abschluss, Du Birgit im Schwerpunkt Zucht&Haltung - nicht im Westernreiten. Deshalb ist Deine Berufsbezeichnung unverändert Pferdewirtin Z&H. Mittlerweile gibt es ja eine neue Verordnung für den Pferdewirt, sie gilt für alle Azubis, die ab dem 1.8.2010 ihren Vertrag abgeschlossen haben oder, die zusammen mit ihrem Ausbilder beantragt haben, nach dem 1.8.2010 ihre Prüfung nach der neuen Verodnung 2010 zu machen. Die Meisterverordnung ist noch nicht! neu geordnet. Deshalb kann man sie nur nach den alten Schwerpunkten machen. Es wird auch irgendwann in 1 - 2 Jahren eine neue Verornung geben, derzeit gilt aber die alte Meisterverordnung und nur für die alten Schwerpunkte könnt Ihr beide Euch derzeit bewerben. Und jetz weiter: Jeder Pferdewirt, gleich welchen Schwerounkt (alte Verornung) oder gleich welcher Fachrichtung (neue Verordnung) kann jetzt und kann zukünftig jeden Pferdewirtschaftsmeister machen. Für Birgit gilt jetzt: Du kannst nur in den Schwerpunkten Z&H, Reiten, Rennreiten oder Trabrennfahren Deinen Meister machen. Und Janine: Natürlich kannst Du auch nach dem Schwerpunkt Reiten komplikationslos den Meister Z&H anstreben. Das wird keine Probleme geben. Genauso könnte Birgit sich auch auf den Schwerpunkt Reiten stürzen. Eines geht bisher aber nicht, das habe ich ja schon geschrieben: Westernreiten, denn das gibt es noch nicht und wird auch noch dauern. Wie gesagt locker ein bis zwei Jahre. |
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| Wie zum Meister? | Anika | 10.01.2011 |
Hallo. Ich habe ein paar Fragen zum Thema Pferdewirtschaftsmeister und wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir dabei behilflich sein könnten. Seid dem ich laufen kann reite ich schon und nach der Realschule begann ich die Lehre zum Pferdewirt Schwerpunkt Zucht und Haltung. Ich habe 2007 meine Lehre erfolgreich mit sehr guten Noten abgeschloßen und arbeite seid dem als Bereiter. Mein derzeitiges Ziel ist es Pferdewirtschaftsmeister zu werden, um danach Veterinärmedizin studieren zu dürfen. Leider weiß ich jetzt nicht wie ich an die ganze Sache jetzt ran gehen muss, mit dem Pferdewirtschaftsmeister. Z.B. ich würde gerne wissen an welche Zuständige Stellen ich mich wenden muss, ob und wo ich mich für die Pferdewirtschaftsmeisterausbildung bewerben muss und was während der Lehrgangs- oder Ausbildungszeit alles auf mich zu kommt (finanziell, zeitlich und was ich für Unterrichtsfächer ich haben werde und in welchem Rythmus ich Schule habe). Würde mich über Informationen sehr freun. |
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| Dietbert Arnold | 11.01.2011 |
Hallo
Anika.
Dein direkter Ansprechpartner ist immer die Zuständige Stelle der Berufsausbildung zum Beruf Pferdewirt. Für Dich ist das die Zuständige Stelle in dem Bundesland, in dem Du Deinen 1. Wohnsitz hast. Die Adresse findest Du hier. Bei dieser Zuständigen Stelle musst Du Dich zur Pferdewirtschaftsmeisterprüfung anmelden. Wenn Du alle Anforderungen erfüllt hast, dann wirst Du zur Prüfung zugelassen. Mit dieser Zulassung in der Tasche kannst Du Dich bei jeder Prüfungsstätte für Pferdewirtschaftsmeister in Deutschland zur Prüfung anmelden und kannst dort auch, wenn Du möchtest, die Vorbereitungskurse belegen. Wie lange die dauern, was die kosten und wo die stattfinden, hängt von der jeweiligen Prüfungsstätte ab. Einige Prüfungsstätten organisieren die Kurse so, dass Du Meister- Bafoeg beantragen kannst. Geschätzt musst Du etwa mit 5.000 EUR Gesamtkosten rechnen. Generell kannst Du als Pferdewirtin jeden Meister machen, von Rennreiten bis Reiten. Du musst Dir also überlegen, ob Du den Meister im Reiten oder Z&H machen möchtest. Denke bitte daran, dass derzeit der Meister noch in den alten Schwerpunkten gemacht wird. Die neue, passende Meisterverordnung lässt leider noch auf sich warten. Reiten hat in Deutschland nur drei Prüfungsstätten: Warendorf, Münster und München. Bei Z&H solltest Du auf jeden Fall an die Prüfung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Landwirtschaftskammer Schleswig- Holstein, Zustä#ndige Stelle Bayern und Baden- Württemberg denken. Andere Zuständige Stellen bieten auch noch Prüfungen an, da musst Du halt mal anrufen. So, Anika, jetzt hin zur Zuständigen Stelle! |
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| Meisterprüfung: Mein Betrieb kann auf mich nicht verzichten! | Anne | 12.12.2010 |
Ich
habe eine Frage bezüglich
der Meisterprüfung
und des Vorbereitungslehrganges. Wie machen das festangesellte Pferdewirte
in der Praxis? Ich bin angestellt als Betriebsleiterin und Reitlehrerin,
wenn ich in einem halben Jahr 10 Wochen fehle, sind das für
den Reitverein in dem ich angestellt bin ca. 7000 EUR zusätzliche
Betriebskosten für
eine Vertretung und das können
wir uns einfach nicht leisten. Wie machen das andere? Oder kann man mit
geringerem Gehalt angestellt sein und bekommt Meister-Bafög?
Haben sie mir hierfür
eine Lösung?
Oder soll ich dem Verein zuliebe auf den Lehrgang verzichten? Aber es geht
ja um meine Zukunft. Es ist nicht so, dass die Vorstände
dagegen sind, aber ich selbst als Betriebsleiterin kann diese Kosten nicht
verantworten, da wir aufgrund von Sanierungsmaßnahmen
an unserer Reitanlage finanziell gerade nicht zum besten gestellt sind. |
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| Dietbert Arnold | 17.12.2010 |
Hallo
Anne,
zunächst einmal: Dein Wunsch, Meisterin zu werden, hat vor allen anderen Dingen Vorrang. Stelle Dir einmal vor, Du verzichtest auf den Kurs und zwei Wochen später kommt im Verein ein ganz neuer Vorstand mit ganz anderen Absichten. Ist klar, wer dann gekniffen ist, oder? Zunächst einmal wäre es die beste Lösung, wenn Dich Dein Betrieb bei vollem Gehalt zu den Kursen und Prüfungen freistellen würde. Deshalb rate ich immer bei Beginn einer Tätigkeit nach der Abschlussprüfung diesen Passus in den Arbeitsvertrag aufzunehmen. Das ist bei Dir nicht der Fall. Folglich könnte der Betrieb Dich für die Meisterzeit ohne Lohn beurlauben oder aber noch besser mit einem geringeren Lohn beurlauben. Wenn der Urlaub genehmigt ist, dann kannst Du natürlich das Meister- Bafög beantragen. Du musst aber Deine dann herrschenden Einkommenverhältnisse offenlegen. Das Einkommen der Eltern wird nicht angerechnet, wohl aber das eines Ehepartners. Mit der Bafög- Zusage kannst Du dann den Meisterkurs und die Prüfung finanzieren. Sollte der Betrieb Dich nicht zur Meisterkursteilnahme freistellen, dann rate ich Dir dringend zu kündigen. Weil, das muss Dir immer klar sein, Deine Qualifizierung steht ganz dick im Vordergrund! Über das Meister- Bafög kannst Du hier mehr erfahren. So, Anne, jetzt aber ran an die Meisterprüfung, das ist eine tolle Qualifikation und gleichzeitig erwirbst Du auch noch einen Hochschulabschluss. Wer weiß, was Du in ein paar Jahren machen möchtest? Die Option zum Studium ist dann da. |
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| Praktikum in GB oer Irl | Marie | 16.08.2010 |
Zunächst
einmal möchte ich ein dickes Lob loswerden, für die wunderbare Homepage
die sie aufgebaut haben, und ihr Engagement für Pferdewirte und alle die
irgendwie mit diesem Beruf in Berührung kommen. Nun kurz zu meiner Lage: Nächstes Jahr werde ich die Schule mit dem Abitur abschließen, allerdings habe ich nicht den Wunsch mich sofort an einer Universität einzuschreiben, sondern würde viel lieber eine "Auszeit" von einem halben Jahr nehmen um im Ausland meine Englisch-sprachkenntnisse zu verbessern. Rasch stellt sich dann die Frage: "Was mache ich so lange, weit weg von zu Hause?" Da ich nun bereits seit 7 Jahren reite und das noch immer mit Begeisterung tue, kam mir die Idee meine "Auszeit" als Praktikant in einem Reitbetrieb zu absolvieren. es wäre nicht mein erstes Praktium in diesem Bereich (hab mal ein kurzes in den Schulferien vor 2 Jahren gemacht), und ich verbringe auch einen großen Teil meiner Freizeit im Reitstall, habe also überhaupt kein Problem damit mit anzupacken. Nun habe ich vorhin wieder eine Menge Zeit mit recherchen dazu verbracht und bin schließlich darauf gestoßen, dass solche Praktika gegen Kost und Logie meist nur ausbeuterei sind. Das hat mich doch sehr verunsichert. Ich sehe mich derzeitig über Anzeigen nach einem richtigen Stall um, habe allerdings auch schon einige wenige Firmen gefunden die sogenannte Farmstays anbieten. Bei einer der bekanntesten Firmen kenn man zusätzlich noch einen Sprachkurs belegen kann. Das klingt alles Wunderbar ist aber auch mit erheblichen Kosten verbunden (die ich dann tragen soll). So kommt zB folgendes auf mich zu (ohne Sprachkurs): Auslandskrankenversicherung, Haftpflichtversicherung was je nach Anbieter 30 - 50€ pro Monat beträgt zusätzlich gibts dann noch die Transportkosten vor Ort, Telefon, Taschengeld und 810€ Programmgebühr zuzüglich € 50 pro Woche Farmgebühr. Das ganze nennt sich dann aber nicht Praktikum sondern vielmehr Aktivurlaub auf dem Bauernhof. Das ändert aber nichts daran, dass je nach Farmart (ich würde mich bemühen auf eine Pferderanch zu kommen) 5-7 Stunden täglich an Mitarbeit gefordert sind und ich zusätzlich auch noch dafür bezahlen muss da arbeiten zu dürfen und für sämtliche Lebenshaltungskosten (bis auf das Essen und einem Dach über dem Kopf) selbst aufkommen muss. Das ganze hat, im Gegensatz zu einem privat geplanten Aufenthalt, den Vorteil, dass es in der Not immernoch Ansprechpartner vor Ort gibt. Es wäre wirklich schön Ihre Meinung darüber zu hören und eventuell vielleicht auch ein Ratschlag, denn vor kurzem war ich mir sicher das machen zu wollen, doch jetzt kommen irgendwie die ersten Zweifel. Mit freundlichen Grüßen Marie |
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| Dietbert Arnold | 17.08.2010 |
Hallo
Marie,
ein Auslandsaufenthalt ist immer prima und bringt Dir viele wertvolle Erfahrungen. Begehrt sind natürlich GB und Irland. Die Situation dort kenne ich recht gut. Praktika sind in GB und Irl in aller Regel bezahlte Arbeitsverhältnisse. Man kümmert sich um Unterkunft und zahlt selbstverständlich auch einen (geringeren) Lohn. Der ist aber selbstverständlich und höher als bei uns in D. 200 -300 Pfund werden schon bezahlt. Die Anreise zahlst Du. Angebote mit Srachkursen und tollen Beschreibungen (darin sind die Briten super) sind in aller Regel dazu da, Geld mit Schülern (die Briten sagen students) zu machen. Hände weg, da lernst Du nichts! Informiere Dich über die Arbeitsagentur und suche Dir eine Stelle in GB oder Irl. Die Arbeitsagentur hat da extra eine Zentralstelle . Und natürlich hilft Dir auch das englische Arbeitsamt. Dann gibt es noch die British Horse Society BHS, der britischen FN. Auch dort werden Jobs angeboten. Auf jeden Fall benötigst Du in GB und Irl zusätzlich einen privaten Krankenversicherungsschutz. In GB ist die Gesundheitsvorsorge zwar kostenlos, viele Ärzte nehmen aber lieber Privatpatienten, besonders wenn Du nicht länger warten willst. Frage hier, wie lange eine Auslandskrankenversicherung (zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung) gilt. Das sagen Dir die Versicherungen. Bei wirklichen Unfällen hast Du in GB nichts zu befürchen, das System funktioniert. Also ran an die Insel. Du wirst sehen, das wird ganz easy und die Briten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Nur eines werden sie nicht tun: Deutsch sprechen. Aber das sollen sie ja auch nicht und Du wirst nach wenigen Tagen englisch träumen. Dann wirkt der Aufenthalt! Viel Spaß in GB oder Irl. |
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| Wie soll ich als Pferdewirtin arbeiten? Wo lasse ich meine Pferde? Was ist üblich? | Isabell | 10.08.2010 |
Hallo,
meine
Frage: Ich bin seit längerer
Zeit als Reitlehrerin und Betriebsleiterin in einem örtlichen
Reitverein angestellt mit eher unterdurchschnittlicher Bezahlung für
diesen Job. Angestellt mit 39h, komme aber locker auf 60-70h, es macht
mir aber auch Spass.
Wie ist es normalerweise geregelt zwecks Boxen für
eigene Pferde? Habe drei Pferde, eines davon würde
im Schulbetrieb mitlaufen. Die anderen beiden benötige
ich zwecks Turnierreiten, da ich mich am Anfang meiner Karriere
befinde (bin Ende 20). Viele Berufsreiter, die ich kenne, bekommen
Boxen über
geldwerten Vorteil für
150-200 €
(wie das funktioniert weiss
ich). Wäre
es in meiner Position normal, dies so zu regeln? Wie sind ihre Erfahrungen,
was ist normal? Kann ich dies verlangen? Standpunkt von meinen Vorgesetzten
ist eher ein kleiner Rabatt sonst voller Preis, da bekomme ich die Boxen auf
einem anderem Hof, wo ich bisher war einiges billiger. Für
mich ist klar, dass ich eben Rücklagen
für
Tierarzt etc. haben muss
(versichert sind sie aber auch) und Geld für
Sattelzeug etc. haben muss.
Es wäre
für
den Verein von Vorteil wenn ich natürlich
an meinen freien Tagen im Verein auch erreichbar wäre
(ob für
mich ist ne andere Frage ;-)). Denke bei den vielen Überstunden
wäre
es doch ein faires Entgegenkommen oder? Oder ist es sinnvoll und realistisch
mich nach einem Job umzuschauen, wo ich zwei Pferde über
geldwerten Vorteil einstellen kann? Wie ist das üblich?
Danke schonmal für
ihre baldige Antwort. |
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| Dietbert Arnold | 10.08.2010 |
Hallo
Isabell,
wenn Dein Vereinsvorstand eher an einen kleinen Rabatt denkt, dann scheint denen im Vorstand nicht klar zu sein, wie segensreich es sein könnte, eines Deiner Pferde für den Schulbetrieb zu nutzen und Deine Turnierpferde zur eigenen Fortbildung. Auch das kommt dem Verein zu gute. Ich rate Dir unter diesen Gegebenheiten zur getrennten Wirtschaft. Du verlangst einen angemessenen Lohn (mind. 2.000 EUR brutto) und stellst Deine Pferde außerorts ein. Natütlich sagst Du dem Vorstand, dass Überstunden bezahlt werden müssen und Du an freien Tagen nicht generell zur Verfügung stehst. Wenn der Verein eines Deiner Pferde nutzen will, dann muss er die mieten. 8 EUR die Stunde. Alternativ mache dem Vorstand den Vorschlag und lasse Dir diese Konditionen in den Arbeitsvertrag schreiben, dass Deine Pferde frei sind (geldwerte Leistung) und Du dafür x Tiere für den Unterricht (x mal die Woche) einsetzt und am Wochende Dich auf Deine Pferdewirtschaftsmeisterprüfung vorbereitest. Klar muss Dir sein, dass eventuell zwei Pferde vom Lohn abgezogen werden. Rechne Dir auch aus, was die reguläre Boxenmiete im Verein für Dich kostet. Es kann sein, dass Du dabei besser weg kommst. Natürlich muss der Lohn entsprechend höher sein, so ca. 2.000 EUR brutto (- ca. 35% = netto). Unter dem würde ich nicht arbeiten. Achte darauf, dass ein vernünftiger Arbeitsvertrag geschlossen wird, der ist gesetzlich vorgeschrieben. Natürlich muss darin auch die Arbeitszeit geregelt sein sowie der Urlaub. Wenn die darüber mit Dir handeln sollten, dann kannsr Du das knicken. Mindestbedingungen sind im Bundesurlaubsgesetz und im Arbeitszeitgesetz geregelt. Was ist üblich? Nichts ist üblich bei den Pferdewirten. Denn die sind nicht organisiert in einer Gewerkschaft und allen Seiten machen, was sie wollen. Deshalb kann ich Dir nur meine Meinung sagen. |
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| Wann kann ich die Zulassung zur Meisterprüfung beantragen? | Katharina Zimmer | 24.07.10 |
Ich
habe im Juli 09 meine Prüfung zur Pferdewirtin (Zucht und Haltung)
abgelegt. Ich würde gerne meinen Meister machen und habe dazu zwei Fragen: 1. Es heißt, dass man zwei Jahre in dem Beruf gearbeitet haben muss, um zugelassen zu werden. Gilt dies für den Zeitpunkt der Anmeldung oder bis zum Prüfungstermin? Wann kann ich also frühestens starten? 2. In der neuen Verordnung werden Zucht und Haltung getrennt. Was bedeutet das für meine Meisterprüfung? Mach ich noch die alte Prüfung oder muss ich mich für einen Schwerpunkt entscheiden? |
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| Dietbert Arnold | 24.07.10 |
Hallo
Katharina,
die zwei Jahre Berufserfahrung müssen zur Zulassuzng zur Prüfung nachgewiesen werden. Das kann bedeuten, dass Du nach 1,5 Jahren den Antrag stellst und dann zu einem späteren Termin, also genau nach zwei Jahren, zugelassen wirst. Natürlich kann in der Zulassung zu einem bestimmten Termin stehen, dass Du noch vor der endgültigen Zulassung die komplette Berufstätigkeit nachweisen musst. Die Vorbereitungslehrgänge gehören offiziell nicht zur Prüfung, sind übrigens, kaum jemand weiß das, freiwillig. Die Prüfung selber besteht aus nur wenigen Tagen. Derzeit gibt es noch keine neue Meisterverordnung. Das kann auch noch dauern. Egal wann sie kommt, wenn Du zu einem Termin zugelassen wirst, an dem noch die alte Meisterverordnung gilt, dann machst Du auch noch den Pferdewirtschaftsmeister Zucht & Haltung, obwohl die Pferdewirte schon nach der neuen Verordnung ausgebildet werden. Gehe maldavon aus, so eine Vermutung von mir, dass in den nächsten ein bis zwei Jahren der alte Meister bleibt. Denke daran, dass djetzt im Sommer die Infoveranstaltungen zur Meisterprüfung im Winter laufen. Plane das so terminlich ein. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spass und viele neue Erfahrungen bei der Vorbereitung auf die Meisterprüfung. |
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| Literatur zur Vorbereitung auf den Meister Reiten | Julia Machat | 04.07.2010 |
Ich
habe schon zur Bereiterprüfung mit ihrer Seite und CD gerlernt, und wollte
jetzt gerne ihr Meinung wissen. Welche
Bücher empfehlen Sie denn zur Vorbereitung für die Meisterprüfung Reiten,
sowohl Teil 1u 2, als auch 3 u 4 ? Über
eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen
Dank |
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| Dietbert Arnold | 19.07.2010 |
Hallo
Julia,
ich habe Dich nicht vergessen. Erst ganz viele Peüfungen und dann auch noch ein kaputtes DSL- Kabel. Jetzt hat die Straße drei Löcher und ich wieder DSL. Das Leben ist kein Ponyhof... Auch wenn die Meisterprüfung erst im Winter ist, halte ich es für eine gute Idee, schon jetzt mit dem Lesen und Ausprobieren, was man da geslesen hat, zu beginnen. Zunächst das Formale: Die Meisterprüfung findet noch eine ganze Weile nach der alten, bisherigen Meisterverordnung statt. Das dauert wahrscheinlich noch ein bis zwei Jahre. Bei den reiterlichen Themen stehen ersteinmal die Richtlinien hoch im Kurs: Reiten und Longieren. Zur Pferdehaltung sicher auch die Orientierungsrichtlinien. Zur Fütterung: hier empfehle ich, Eigenlob stinkt, mein Fütterungsbuch (Pferdewirtprüfung Bd. 2) plus das Rationsberechnungsprogramm WINration. Zum Nachschlagen eignet sich super Pferdewirtprüfung Bd. 3. Zur Anatomie kannst Du die kleinen Poster (DIN A 4) aus dem FN- Verlag nehmen. Wenn Du ein wenig mehr möchtest, dann nimmt Du von Löffler die Anatomie der Haustiere. Super Buch für Mediziner und Agrarwissenschaftler, aber dennoch gut lesbar und preislich nicht zu hoch. Dringend ans Herz legen möchte ich Dir die Leittexte (www.leittexte.de) die Du für die Meisterprüfung entsprechend meisterlich bearbeitest. Betriebswirtschaft aus dem FN- Verlag (frage nach wann die neue Auflage erscheint) und das soeben erschienene Buch Pferdekauf sind eine gute Vorbereitung auf den Wirtschaftsteil. Zur Meisterarbeit empfehle ich dringend das kleine Handbuch aus dem Duden- Verlag. Dann klappts auch mit dem Meister. Die genauen Titel findest Du in der Literaturliste. |
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| Welcher Meister wird ab August welche Fachrichtung ausbilden dürfen? | Regina Götte | 29.04.2010 |
Mich
würde interessieren, was für eine Qualifikation jetzt und in Zukunft nötig
ist/sein wird, um Pferdewirte Spezialreitweisen ausbilden zu dürfen. Auf
der Internetseite der DQHA sind Ausbildungsbetriebe aufgeführt, die bisher
im Westernbereich Pferdewirte Zucht und Haltung ausgebildet haben. Welche
Zusatzqualifikation müssen die Leiter dieser Betriebe nachweisen, um
Pferdewirte Spezialreitweisen/ Westernreiten ausbilden zu dürfen? Auf
Ihre Antwort freue ich mich und bedanke mich im voraus für ihre Mühe. |
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| Dietbert Arnold | 30.04.2010 |
Hallo
Regina,
das ist die Frage, die natürlich alle Ausbilder interessiert und auf den Nägeln brennt. Fakt ist: Ab 1.8.2010 gibt es eine neue Verordnung Pferdewirt. Die gilt natürlich nur für die Pferdewirtausbildung. Eine neue, passende Meisterverordnung wird es erst in vielleicht zwei Jahren geben. Eine Ausbildungsstättenverordnung, also was der Betrieb zur Ausbildung vorhalten muss, ist mir noch nicht bekannt, soll aber zum 1.8.2010 vorliegen, so das Landwirtschaftsministerium. Nach Auskunft des Bildungs- und Landwirtschaftsministeriums im März dieses Jahres haben mir deren Vertreter gesagt, dass alle Betriebe, die nach der neuen Verordnung ausbilden wollen, dieses bei der Zuständigen Stelle beantragen müssen. Wenn die Zuständige Stelle der Meinung ist, dass ein Betrieb alle in der Verordnung stehenden Ausbildungsinhalte vermitteln kann, dann erteilt sie die Genehmigung zur Ausbildung. In der Praxis würde das für Deine Frage bedeuten, dass ein Betrieb, der alle Ausbildungsinhalte der neuen Verordnung in der Fachrichtung Spezialreiten (hier Westernreiten) erfüllen kann, dann auch die Genehmigung zur Ausbildung bekommen muss. Natürlich prüft die Zuständige Stelle dabei auch, ob der Betrieb wirtschaftlich solide und der Ausbilder fachlich und menschlich geeignet ist. Weiterhin wurde mir mitgeteilt, dass die Zuständigen Stellen nach ca. 1 Jahr überprüfen müssen, ob ihre Erwartungen auch erfüllt worden sind. Es kann also durchaus vorkommen, dass die Zuständige Stelle eines Bundeslandes anders entscheidet als eine Zuständige Stelle in einem anderen Bundesland. Ich gehe aber davon aus, dass die Zuständigen Stellen sich absprechen werden, um gleichmäßig zu verfahren. Wichtig ist also Dein Antrag bei Deiner Zuständigen Stelle. Du solltest auch noch wissen, dass Du auch heute schon einen Ausbildungsvertrag für den Sommer 2010 auf dem alten Formular abschließen kannst und dann nur den Zusatz machst, dass die Verordnung ab 1.8.2010 für diesen Vertrag wirksam wird. Auch ist es möglich, dass ein bereits jetzt laufender Vertrag, z.B. Ende 1. Ausbildungsjahr, auf die neue Verordnung umgeschrieben wird. Das geht natürlich nur, wenn Ausbilder und Auszubildender das gemeinsam beantragen. Ich persönlich meine, dass das sinnvoll sein kann, denn in der neuen Verordnung werden sehr klar die Anforderungen in der Prüfung formuliert und alle Beteiligten können sich gut darauf einstellen. |
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| Neuer Pferdewirt und alter Meister | Magdalena Lauber | 25.04.2010 |
Hallo, ich habe schon vor ein paar Wochen eine Frage zur Meisterprüfung Schwerpunkt Z+H gestellt mit Ihrer Antwort, daß Meisteranwärter nach August diesen Jahres (für den Fall, daß das Ministerium nächsten Monat die neue Verordnung unterschreibt) nach dem neuen Meister geprüft werden. Ich habe mich nun bei der für mich zuständigen Stelle in München nach Informationen erkundigt mit der prompten Antwort, die neue Verordnung gelte ausschließlich für die Pferdewirtausbildung und nicht für die Meister. Nun bin ich leicht ratlos, da ich mich bis Ende Juni bewerben muss. |
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| Dietbert Arnold | 26.04.2010 | Leider ist die Auskunft richtig. Obwohl wir in Bonn im Antragsgespräch des neuen Pferdewirtes beschlossen haben, zeitnah eine ebenfalls neue, passende meisterverordnung zu gestalten, ist das leider nicht gelungen. Nicht alle Beteiligten sehen eine zeitliche Notwendigkeit. Diese Entwicklung ist nicht gut, denn wir werden zum 1.8.2010 die neue Pferdewirtverordnung haben und in der Fortbildung noch den alten Meister ausbilden müssen. Das ist, gelinde gesagt, eine Katastrophe. | ||||||||||||
| Trainerausbildung statt Meister? | J.K. | 21.04.2010 |
ich möchte als gelernte
Pferdewirtin/Reiten meinen Trainer A machen. Den
geforderten DRA II habe ich ja automatisch durch meinen Berufsabschluss.
Welche Anforderungen muss ich noch erfüllen um meinen Trainer A zu
machen? Eigentlich wollte ich ja
meinen Meister machen, habe auch eine Zulassung bekommen, aber die Kosten für
die Lehrgänge (und was noch alles dazu kommt) sind doch ganz schön hoch!!
Vielleicht nehme ich das später
mal in Angriff :-) |
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| Dietbert Arnold | 24.04.2010 |
Ich schreibe Dir mal meine
persönliche Meinung, einfach mal zum Nachdenken:
1. Über die Trainer- Ausbildung gibt Dir die FN Auskunft. Steht auch in der APO. 2. Wir hier beschäftigen und mit der professionellen Ausbildung und dazu gehört der Trainer C- A auf keinen Fall. Im Beruf bringt Dir diese Ausbildung, die nur eine Amateurausbildung ist und Dir nur eine Übungsleiterqualifikation gibt, nicht weiter. In Deinem lebenslauf ist die Prüfungs nichts wert. Ich meine der Trainer A, wenn Du es professionell nutzen willst, ist fehlinvestiertes Geld. So ganz billig ist der Lehrgang ja auch nicht. Zugegeben, der meister ist teurer, aber wenn Du schon das erste geld für den Trainer ausgibst, dann rückt der meister in noch weitere Ferne. Übrigens: Für den meister gibt es erhebliche Förderungen, so z.B. das Meister- Bafög. Das in den Meister investierte Geld ist eine wirkliche Investion in Deine Karriere. Der Trainer A ist es nicht, denn weder darfst Du hinterher Auszubildende ausbilden, noch bringt es Dir eine weitere Stufe in weitere Ausbildungen. Bedenke bitte, dass in ziemlich überschaubarer Zeit und dann doch angemessenem Finanzaufwand Du automatisch die allgemeine Hochschulreife erlangst. Du könntest, wenn Du wolltest, nachher alles studieren. Mit der Amateurausbildung geht das alles nicht. 3. Um es gleich zu sagen: Nichts gegen den Trainer. Da gibt es richtig gute Leute. Es ist aber nicht der richtige Weg, um mit Pferden solide Geld zu verdienen. So, jetzt kennst Du meine Meinung. Entscheiden musst Du Dich. |
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| Meister haben allgemeinen Hochschulabschluss | Dietbert Arnold | 21.04.2010 | Frohe Kunde aus dem Bundesland Bremen: Ab dem Wintersemester 2010 haben alle Meister die allgemeine Hochschulreife und können sich für jedes Studium im Bundesland Bremen bewerben. Ähnliche Regelungen gibt es auch schon im Bundesland Niedersachsen. Der Norden meint es gut mit seinen Meistern! Nutzt die Chance! | |||||||||||
| Nach dem Studium eine Ausbildung zur Pferdewirtin? | Elisabeth | 12.04.2010 |
Ich werde in diesem Jahr nach meinem Bachelor Agrarwissenschaften meinen Master in Prozesss- und Qualitätsmanagement abschlieen. Im Anschluß will ich eine Lehre zum Bereiter Schwerpunkt Reiten machen. Seit 6 Jahren trainiere ich unter Anleitung meiner Trainerin mit meinem selbst angerittenem Pferd. Meine bisherigen Erfolge waren Dressurkreismeister MOL, Seriensiege in der Dressur Klasse L und Sieg in Dressur M*-Prüfungen mit meinem damals 7jährigen Wallach. Nach einer einjährigen Verletzungspause meines Pferdes möchten wir bis Ende dieser Saison (er ist nun 9jährig) die ersten M** absolvieren. Meine Familie steht hinter mir. Einige Dozenten meiner Universität hingegen raten mir tunlichst davon ab noch eine Lehre zu machen. Es ist aber das was ich kann und was mir Freude bringt. Durch Praktika und Erfahrungen mit verschiedenen jungen und alten Pferden weiß ich, was auf mich zu kommt. Die Möglichkeit eines Quereinstieges habe ich schon erwägt, bin aber zu dem Entschluß gekommen, dass ich noch mehr Erfahrungen mit unterschiedlichen Pferden sammeln möchte und sich dafür eine Ausbildung bei einem sehr guten Ausbilder besser eignet. Ich möchte es gut, richtig und von der Pike auf lernen. Es gibt in meinem Umfeld genug zwar qualifizierte aber nicht könnende Reiter und Trainer. Auf der Suche nach Erfahrungsberichten und Möglichkeiten bin ich auf diese Seite gestoßen. Vielleicht können Sie mir einen Rat geben oder etwas Klarheit in mein Choas bringen. Tausend Dank |
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| Dietbert Arnold | 12.04.2010 |
Und ich habe schon gedacht,
Elisabeth, das da was Schlimmes wäre, als die Mail mit Hilfe überschrieben
wurde! Nee, alles gut. Du gehst genau den richtigen Weg. Wissenschaftliche
Grundlage und dann das professionelle Arbeiten auch noch mal von der Pike
auf zu lernen. Das Ergebnis ist dann genau das, was sich alle wünschen:
wissenschaftlich denkend mit praktischem Können. Was willst Du eigentlich
mehr.
Ich finde es toll, dass Du nicht diesen einfachen Weg über die Quereinsteigerprüfung suchst. Die scheitern oft und sind auch wirklich nicht trainiert, wirklich professionell zu handeln. Du hast die Chance, hinterher wirklich ernst genommen zu werden, denn Du bist dann nicht in den Augen der Kunden die teoretische Spinnerin, die man besser reden lässt. Chaos sehe ich in Deiner Karriereplanung überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Du weißt, was Du willst und lasse Dich auf diesem Weg nicht beirren. Suche Dir einen guten Ausbildungsbetrieb, die Dich entsprechend fördern. Dabei solltest Du gar nicht unterschlagen, dass Du auch schon eine theoretische Vorbildung hast. Ein Betrieb der davor zurückschreckt, ist sowieso nicht geeignet, die suchen nur eine Arbeitskraft. Ach ja, vergiß das Springen nicht! Fange jetzt schon mit der systematischen Ausbildung an. |
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| Kann ich meinen Meister machen? | Julie | 12.03.2010 |
Ich bin Pferdewirtin Schwerpunkt
Reiten (seit August 09). Seither arbeite ich als Freiberufliche Bereiterin.
Ich würde gerne meinen Meister machen; aber in Zucht und Haltung (da ich für ein M-Springen nicht geeignet bin;-) Sind die Vorraussetzungen für Z.u.H. die selben wie bei Schwerpunkt Reiten? (2 Jahre Festanstellung). muss ich vorher noch 1 Jahr in einem Zuchtbetrieb arbeiten (als Azubi) Wie kann ich am Besten vorgehen? |
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| Dietbert Arnold | 15.03.2010 |
Hallo Julie,
wie kannst Du vorgehen? Ganz einfach: Melde Dich zur Meisterprüfung an, denn jeder Pferdewirt kann nach zwei Jahren jede Pferdewirt- Meisterprüfung machen. Für Dich würde es aber schon um die neue Fachrichtung Haltung&Service gehen. Unten noch einmal die Zusammenfassung für Dich und alle anderen: Wie in anderen Berufen auch, wurde nun für die Berufe im Agrarbereich die erforderliche Berufspraxiszeit als Zulassungsvoraussetzung für die Meisterprüfung herabgesetzt. Die Berufspraxiszeit beträgt jetzt zwei Jahre, sofern der Ausbildungsberuf mit dem Beruf der Meisterprüfung identisch ist (Beispiel: Pferdewirt Z&H -> Pferdewirtschaftsmeister Rennreiten; Pferdewirt Reiten -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; Pferdewirt Rennreiten -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten; usw.). Wer die Meisterprüfung in einem anderen anerkannten Agrarberuf als dem abgeschlossenen ablegen will, muss drei Jahre Berufspraxiszeit nachweisen (Beispiel: Landwirt -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; Forstwirt -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten, usw.). Kandidaten mit Berufsabschluss in einem anderen Beruf oder ganz ohne anerkannten Berufsabschluss müssen fünf Jahre Berufspraxis nachweisen (z.B. Bäcker -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; ungelernte Hilfskraft -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten; usw.). Die entsprechende Verordnung (BGBL.I S. 2155) ist seit dem 29.Oktober 2008 gültig. |
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| Soll ich umsonst arbeiten? | Jenny | 28.02.2010 |
Hallo! Ich bin gelernte
Pferdewirtin Zucht und Haltung(2004-2007 auf einem Westernbetrieb) und
bekomme einfach keine Vernünftige Arbeitsstelle. Ich wurschtel mich seid
2007 mit Aushilfsjobs und Arbeitslosigkeit durch. Jetzt habe ich einfach mal
meine Trainerin gefragt ob sie Arbeit für mich hat, sie hätte sogar was zu
tun für mich, kann mich aber aufgrund der Probleme mit dem Milchvieh das
sie noch halten nicht bezahlen. Sie könnte mir ein Zimmer, Essen, eine
Paddockbox für meine Stute und einen Platz für mein Fohlen anbieten.
Das Problem ist natürlich das man davon das Auto nicht tanken kann oder sich auch sonst nichts leisten kann... Gibt es eine möglichkeit das ganze unter "Praktikum" laufen zu lassen und eine Unterstützung vom Staat zu bekommen? Liebe Grüße, Jenny |
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| Dietbert Arnold | 05.03.2010 |
Hallo Jenny,
das w,as Du da vorhast, ist ganz problematisch. Das ist nämlich Schwarzarbeit und kann für Dich und Deine Chefin böse ausgehen. Ein Zimmer, Essen und eine Paddokbox sind eine Lohnersatzleistung und müssen so auch behandelt werden. Krankenkasse, Rentenversicherung, ... . Dann Arbeitslosengeld zu beantragen oder zu beziehen ist strafbar. Ganz davon abgesehen, dass es einfach eine Schweinerei ist, dass Dir so ein unmoralisches Angebot gemacht wird. Arbeiten für lau! Das ist mit der Menschwürde nicht vereinbar und ich finde es eine Sauerei, dass Betriebe so etwas ausnutzen. Ich bin sehr betroffen, dass es bei Euch scheinbar überhaupt keine Arbeit im Pferdebereich gibt. Das ist nicht überall in Deutschland so. Vielleicht musst Du da mobil sein? |
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| Wie zum Meister? | J.K. | 12.02.2010 |
Ich würde gerne in der Zukunft
meine Meisterprüfung machen, da ich mich selbstständig machen möchte. Ich habe im Jahr 2004 meine
Abschlußprüfung zur Bereiterin gemacht, allerdings danach nie
hauptberuflich in diesem |
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| Dietbert Arnold | 18.02.2010 | Das mit der Meisterprüfung ist gut! Denn alle Zahlen sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, mit zunehmender Qualifikation deutlich abnimmt. Was Du zunächst wissen solltest: Die Zeit zwischen Abschlussprüfung und Meister ist minimal zwei Jahre, nicht mehr drei Jahre. Normalerweise weist Du die Zeit durch eine hauptberufliche Tätigkeit nach. Es gibt aber die Möglichkeit der Sonderzulassung und das könntest Du natürlich versuchen, indem Du nachweist, dass Du die Erfahrungen für diesen Beruf trotz der fehlenden hauptberuflichen Tätigkeit erworben hast. Das können z.B. Bescheinigungen von Kursen, Turniere, Unterricht, usw. sein. Da wird Dir sicher die für Deinen Wohnsitz Zuständige Stelle gerne helfen, denn die haben natürlich nichts dagegen, wenn sich Pferdewirte qualifizieren wollen. Wenn es zu rechtfertigen ist, werden die Dich sicher zur Meisterprüfung zulassen. Die kannst Du dann im Reiten entweder in Bayern oder NRW (Warendorf oder Münster) machen. | ||||||||||||
| Pferdewirt Reiten = Trainer B | J.K. | 12.02.2010 |
Ich habe meine Ausbildung zur
Pferdewirtin/Reiten abgeschlossen. Jetzt möchte ich mich in
einem Betrieb bewerben, in dem der Trainer B Vorraussetzung ist. |
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| Dietbert Arnold | 18.02.2010 | Kurze klare Antwort: Der Pferdewirt Reiten ist automatisch der Trainer B. | ||||||||||||
| Was soll ich als Pferdewirtin verdienen? | Claudia Blume | 11.02.2010 |
Nach langem Suchen, ist es mir
gelungen eine 20 Stunden Stelle in meinem Beruf zu finden.
Ich bin gelernte Pferdewirtin, sowohl Zucht und Haltung, als auch Reiten. Nun ist es wie so oft, der zukünftige Chef fragt mich nach meiner Gehaltsvorstellung.... Leider gibt es ja keine Tarifverträge (ausser in Brandenburg glaube ich?) und ich finde diese Situation immer sehr schwierig.Ich würde mit einer Meisterin zusammen arbeiten.Sie würde die Reitausbildung der Pferde übernehmen,ich den Rest.Also Pflege der Pferde, der Ausrüstung, Weide und Paddock Transfer und eben der Meisterin zuarbeiten, sprich auch longieren und solche Dinge. Vielleicht wäre es noch interessant das ich aus Schleswig-Holstein komme. Gibt es irgendwo vielleicht doch eine Empfehlung für Pferdewirte? Irgendwas woran man sich ein bißchen orientieren kann, ohne das man unterbezahlt ist oder sich wegen horrender Gehaltsvorstellung lächerlich macht? Ich bin auch keine Jugendliche mehr, arbeite seit 10 Jahren in meinem Beruf! |
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| Dietbert Arnold | 18.02.2010 |
Hallo Claudia,
da hast Du Recht, leider können sich nicht genug Pferdewirte in ihre Gewerkschaft einzutreten und deshalb gibt es keinen Tarifvertrag. Zunächst zur Einschätzung: Wer 1.500 Euro brutto im Monat verdient, wird später eine Rente bekommen, die gerade mal bei der Grundsicherung (Hartz iV) liegt. Du bist erfahrene Fachkraft und doppelt qualifiziert. Deshalb wäre nach landwirtschaftlichem Tarifvertrag SH eine Entlohnung von 10 - 11 Euro/h/brutto. Unter diesem Stundensatz würde ich dort nicht arbeiten, denn dann bleibt für Dich überhaupt nichts mehr für ein menschenwürdiges Leben und ein würdiges Alter. So, Claudia, ich habe Dir jetzt den Tariflohn genannt. Jetzt bist Du dran. Rein in die Gewerkschaft. Da findest Du einen starken Partner und den Kontakt zu vielen neuen Kollegen aus der gesamten Landwirtschaft. |
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| Magdalena Lauber | 25.01.2010 |
ich habe vor 3 Jahren meine
Abschlussprüfung Schwerpunkt Z+H in München absolviert und möchte dieses
Jahr gern meine Meisterprüfung machen. Muß man sich nach der neuen
Verordnung anmelden? Woher bekomme ich Informationen? Ich habe mich nach der
PW-Prüfung selbstständig gemacht und führe einen kleinen Reitbetrieb mit
25 Pferden (Pensionspferde und meine eigenen Schulpferde) und interessiere
mich daher sehr für den neuen Bereich Haltung&Service. Sollte das nicht gehen, werde ich (wie auch schon in der Abschlussprüfung) bei der Fachpraxis "Fahren" wählen. Nun möchte ich gern wissen, ob mein Silbernes Fahrabzeichen (2006) angerechnet werden kann? |
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| Dietbert Arnold | 29.01.2010 |
Hallo Magdalena,
grundsätzlich ist nicht entscheidend, wann Du den Meister machst, sondern wann Du die Zulassung erhalten hast. Ist die nach dem 1.8.2010, dann bist Du automatisch mit dem neuen Meister dran. Aber auch wenn Du vorher zugelassen bist, kannst Du, wenn Du das beantragst, nach der neuen Verordnung den Meister machen. Das würde sicherlich Sinn machen. Das was ich Dir schreibe steht immer noch unter dem Vorbehalt, dass das Ministerium im Mai die Verordnung unterschreiben wird. Auch gibt es noch keine Meisterverordnung. Die muss noch bis zum Sommer erstellt werden. Natürlich baut die dann auf die neue Verordnung auf. Verbindliche Auskunft erteilt Dir die Zuständige Stelle Deines Wohnsitzes. Wo Du dann die Prüfung machst, das ist Dir freigestellt. In einer Prüfung musst Du die berufliche Handlungsfähigkeit nachweisen. Das kann eine Prüfungskommission nur beurteilen, wenn Du auch tatsächlich fährst, nach Vorgaben der Prüfer. Sowohl das Fahren selber als auch die Bewertung kann vom Fahrabzeichen abweichen. Deshalb wird Dir das Fahrabzeichen nicht anerkannt. |
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| Leistungsfähigkeit bis zur Rente? | J | 06.01.2010 |
Hallo Herr Arnold, ich bin 23 Jahre alt und
arbeite nun seit ca. 6 Jahren als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Zucht und
Haltung. Nun zu meinem Problem: Ich bin die körperliche
Belastung natürlich gewöhnt, immerhin mache ich den Job wie gesagt seit 6
Jahren. |
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| Dietbert Arnold | 12.01.2010 |
Ja, nun hat es Dich mit jungen
Jahren erwischt. Tröste Dich, wenn Du ein wenig älter gewesen wärst,
wäre das auch gekommen. Die Leistungsfähigkeit sinkt und die Erfahrung
steigt dafür. Das ist ein ganz normaler Vorgang im Leben. Deshalb rate ich
immer wieder allen Pferdewirten, sich mit dieser Wirklichkeit auseinander zu
setzen. Kein Mensch kann bis zu seiner Rente den ganzen Tag rennen und
misten. Die chance, sich dieser Leistungkurve des Lebens anpassen zu
können, haben diejenigen, die sich in jüngeren Jahren immer wieder weiter-
und fortbilden. Nur mit zunehmender Qualifikation nimmt die
Wahrscheinlichkeit in diesem Beruf zu, nicht mehr so körperlich belastend
zu arbeiten. Jetzt fragst Du, ob es da eine Stelle bei einem Zuchtverband
gibt. Du solltest aber bedenken, dass die, wenn sie einen Pferdewirt/in
suchen, genau diese Dich überfordernde körperliche Leistung verlangen
werden. Wenn die einen Pferdewirtschaftsmeister suchen würden, dann
sicherlich nicht nur zum Misten und Rennen.
Was könnte da sfür Dich bedeuten: Pferdewirtschaftsmeister machen und, wenn Du dann möchtest, studieren, denn das geht nach dem Meister. Sowohl für den meister als auch für das Studium gibt es Bafög. Außerdem solltest Du mit Deinem Arzt sprechen, ob Du vielleicht von der rentenversicherung eine Umschulung bekommen kannst. Kurz und gut: Ran an die Weiterbildung. Rasten ist Rosten! Und ärgere Dich nicht zu sehr, die selbe Situation wäre ein wenig später sowieso eingetroffen. Wenn ich mir vorstelle, ich sollte heute noch einen ganzen Stall ausmisten, ich würde das nicht mehr können. Das hat nichts mit Wollen zu tun. |
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| Studieren? | Dorothea | 29.11.2009 |
Ich habe im Sommer meine
Bereiterprüfung mit Auszeichnung bestanden. Nun stehe ich wie viele andere
vor der Frage: Wie soll es jetzt weitergehen? Im Moment bin ich noch übergangsweise
in meinem Ausbildungsbetrieb und wie es aussieht werde ich Anfang des Jahres
in die Staaten gehen und dort ein paar Monate arbeiten. In meinem Beruf fühle ich
mich pudelwohl und es ist im Prinzip DAS was ich machen möchte. Leider
hatte ich während miener Ausbildung einen Unfall. Das reiten ist eigentlich
kein Problem, doch die Ärzte haben mir schon prophezeit, dass ich
wahrscheinlich noch mehr Probleme bekommen werde wenn ich älter werde. Außerdem
haben mir die Ärzte geraten nicht noch einmal runterzufallen (...was natürlich
schon eine witzige Aussage ist, da glaub ich keiner freiwillig runterfällt,
bzw. da groß drauf Einfluss nehmen kann...) Es ist auch jetzt schon so,
dass ich, wenn ich viele Pferde reite, Schmerzen habe. sie sind zwar (noch
nicht) unausstehlich, aber sie sind halt da. Außerdem kommt es von Zeit
zu Zeit auch dazu, dass ich mich "geistig" ein wenig unterfordert
fühle. Vor meiner Abschlussprüfung habe ich viel gelernt und habe auch
gemerkt, dass mir das sehr Spaß macht mich mit diesen
"Pferdethemen" zu beschäftigen. Ich spiele nun sehr stark mit
dem Gedanken, ab kommendem Oktober ein Studium der Pferdewissenschaften in
Wien zu starten. anschließend würde ich gerne, noch meinen Meister machen.
Ich habe allerdings ein wenig Angst während der Zeit des Studiums meine
ganzen erlernten fertigkeiten im und ums Reiten weider zu verlernen. Außerdem
bin ich mir auch nicht sicher, ob man nicht nach dem Studium nur belächelt
wird. Wenn ich das Studium anfange
bin ich auch schon 24 Jahre alt. Jetzt würde ich gerne eine
neutrale Stellungnahme von Ihnen bekommen. Ist mein ganzer Plan zu konfus?
Sollte ich doch lieber in meinem Beruf bleiben und dann einfach
"nur" meinen Meister machen? Ich muss dazu sagen, dass ich auch
eiegntlich mehr der Praxismensch bin. Jedoch hat mir das Lernen für die Prüfung,
wie erwähnt, Spaß gemacht und ich hab mich auch gerne nach Feierabend noch
hingesetzt und habe noch bis spät abends gelernt. ich weiß natürlich, dass
Sie mir hier meine Entscheidung nicht abnehmen können. Doch ich würde
gerne Ihre Meinung zu meinen Plänen hören. Wissen Sie wie ein Batchelor in
Pferdewissenschaften angesehen ist? Haben sie auch eine Meinung zu den
verschieden Universitäten? In Holland ist ein ähnliches Stuium ja auch möglich.
Ist dies vielleicht angesehener als das in Wien? |
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| Dietbert Arnold | 03.12.2009 |
Ja, jetzt bin ich wohl dran.
Nicht so einfach..... . Wenn das Reiten jetzt schon schwer wird dann musst
Du Dir ganz sicher ein zweites Standbei "neben" und nicht auf dem
Pferd suchen. Erst einmal die Fakten. Du kannst erst den meister machen.
ABER: Arbeitszeit im Beruf (versicherungspflichtig) ist zwei jahre. Also
alles schön in den Staaten bescheinigen lassen. Ein Studium, nehmen wir mal
an, Du beginnst es innerhalb der zweijährigen Praxiszeit, würde diese
beenden, denn Studium und hauptberuflich Arbeiten schließt sich generell
aus. Mache da keinen Fehler, es geht da um Sozialversicherungen, Steuern,
usw., Studenten werden generell vom Staat bevorzugt. Nach dem meister kannst
Du gut studieren, weil Du dann hinterher eine sehr gute praktische und sehr
gute theoretische Qualifikation hast. Wenn Du kannst und möchtest, dann
rate ich Dir immer zu einem Studium. Ich kenne ganz viele Pferdeleute, die
sich jetzt ärgern, dass sie das nicht getan haben. Das Leben ist länger
und mit 40 und 50 sieht das schon alles ganz anders aus.
Studium. Generell gibt es betriebswirtschaftlich und veterinärbetonte Studiengänge. Wien ist mehr veterinärmedizinisch orientiert, Nürtingen macht beides und Niederlande sind eher ökonomisch ausgerichtet. Der Abschluss ist ein Bachelor, also ein besserer Meister. Ich würde ja eventuell anders vorgehen: Kümmere Dich um ein landwirtschaftliches Studium und belege dort den Bereich Pferd. Das ist z.B. in Osnabrück möglich. Die erste Studienhälfte ist für alle gleich (Grundlagen der Landwirtschaft), die zweite Hälfte geht es dann ums Pferd. Der Abschluss ist aber Agrarwirtschaft und Du kannst den master und alle anderen Spezialisierungen noch machen. Wer weiß, was Dich noch ganz toll interessieren wird. Mit dem Landwirtschaftsstudium bist Du flexibler. Beim Pferdebachelor bleibt oft nur ein Vertreterjob bei der Futtermittelindustrie. Daß Du während des Studiums das Reiten verlernst, das muss nicht sein. Es wird schon möglich sein, ein paar Pferde zu reiten. Ist doch ein prima Studentenjob: Beritt oder in einem Reitverein Unterricht geben. Auch gibt es ganz sicher an den Unis auch Hochschulsportgruppen Reiten. Da hätte ich keine Angst. So, jetzt kennst Du meine Gedanken. Die Entscheidung musst Du treffen. Ich habe es einfach, meine Tipps sind in diesem Falle ohne Gewähr.... |
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| Hat jemand Erfahrungen mit Pferdestudium in NL und GB? | Karin | 02.09.2009 |
Ich bin
Pferdewirtschaftsfacharbeiterin und habe den Übungsleiter(Österreich),
ich glaube, dass ist bei euch der Trainer C. Im Janner 2010 werde ich mit
mein Abitur absolvieren. Nun habe ich von den Studiengängen
in England und den Niederlande erfahren: Pferdemanagement usw. http://www.vanhall-larenstein.de/IntroWhat.aspx Ich hoffe jemand kann mir
weiterhelfen |
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| Kontakt nach Norwegen | Nadine | 01.09.2009 |
Hallo,
ich habe von 2003-2006 in Neustadt/Dosse meine Ausbildung zum Pferdewirt mit Auszeichnung bestanden. Ich habe vor im nächsten Jahr nach Norwegen zu gehen. Wer kann mir hilfreiche Tips geben wo man sich bewerben kann. Möchte unbedingt in meinem Job weiterarbeiten. Gibt es dort eventuell gute Turnierställe? Vielen Dank und viele Grüße, |
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| Dietbert Arnold | 01.09.2009 |
Hallo Nadine,
super, Auslandserfahrungen sind immer gut und helfen, selbstbewusst zu werden und viele neue Sichtweisen und Ideen zu entwickeln. Ganz nebenbei wirst Du dann auch noch neue Sprachen trainieren dürfen. Eine große Chance. Wende Dich einmal an das Norsk Hestecenter und dort an Johan Fahlberg. Das ist ein ganz netter und lustiger Pferdemann und der wird Dir sicher gerne mehr Infos geben. T 0047.611 655 21 |
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| Arbeitsvertrag gestalten. Wer hilft? | Lena | 29.04.2009 |
Ich habe eine Frage zum Thema
Meisterprüfung!
Gibt es spezielle "Standard-Verträge", die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen werden können, um die Bedingungen bzgl. Freistellung, Kostenübernahme, nutzen der Urlaubstage,....usw. zu klären und festzulegen? Bin für jeden Hinweis dankbar, da ich noch nichts brauchbares zu dem Thema gefunden habe und zur Zeit mit meinen Chefs darüber verhandel! |
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| Dietbert Arnold | 02.05.2009 |
Hallo Lena,
diese Standardverträge kenne ich nicht. Nimm den Arbeitsvertrag hier aus dem Forum und schreibe unter Zusätzlichen Regelungen das hinein, was Du regeln möchtest. Deine Mail ist die klassische Situation, wo Dir klar werden sollte, wie wichtig für Dich (und Euch alle) die Mitgliedschaft in der IG BAU ist, denn da würdest Du jetzt natürlich einen Spezialisten als Ratgeber zur Verfügung gestellt bekommen, der Deine Wünsche in einen wasserdichten Text schreibt. Da diese Spezialisten natürlich auch von der Gewerkschaft bezahlt werden müssen, ist es wichtig, dass möglichst viele Pferdewirte Mitglied ihrer Pferdewirtgewerkschaft werden. Mitglieder bekommen Rechtsberatung natürlich kostenfrei! Jetzt magst Du denken, das wird schon gehen mit dem Vertrag, den Du da so aufschreibst. Kann aber auch völlig schief gehen, denn wenn die ersten Rechnungen einflattern und Du das erste Mal bezahlten Urlaub nimmst und mehrer Monate vielleicht gar nicht im Betrieb bist, dann könnte es mit der Freundlichkeit schnell anders aussehen. Wir reden hier über locker 10.000 Euro! |
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Studium ohne Abi:
Auch Pferdewirte können fachbezogen studieren, Meister haben die freie Wahl! |
Dietbert Arnold | 22.04.2009 |
Bisher war es ein ganz großes
Durcheinander. In einem Bundesland können Meister jedes Studium beginnen,
in anderen nur bestimmte Fächer und das auch nur nach einer
Aufnahmeprüfung. Die Kultusministerkonferenz beendete jüngst den
Flickenteppich und beschloss bundeseinheitlich:
Jetzt können Meister auch ohne Abitur in ganz Deutschland nach einheitlichen Standards zu einem Studium zugelassen werden: Meister, Techniker und Fachwirte können jedes Fach ihrer Wahl studieren. Berufstätige ohne Abitur mit mindestens zweijähriger Ausbildung (also Pferdewirte) und einer dreijährigen Berufspraxis erhalten erhalten ein fachgebundenes Zugangsrecht zur Uni. Weitere Infos www.aufstieg-durch-bildung.info |
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| Pferdewirt ohne Reiten? | Bernadette | 20.04.2009 |
Ich interessiere mich für eine
Umschulung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung um auf weiterem Weg den
Pferdewirtschaftsmeister zu absolvieren um, so wäre die Idealvorstellung,
irgendwann verantwortlich in der Führung eines Pferdebetriebes tätig sein
zu können.
Leider ist es mir jedoch aufgrund verschiedener überstandener Operationen nicht mehr möglich zu reiten. Alle anderen anfallenden Tätigkeiten, auch körperlich belastende, können von mir ohne weiteres übernommen werden. Ist es generell möglich (und sinnvoll) ohne den Bereich "Reiten" eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, mit freundlichem Gruß |
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| Dietbert Arnold | 20.04.2009 |
Hallo Bernadette,
Ausbildung macht immer Sinn und natürlich gibt es im Pferdebereich auch eine Menge reiterlose Möglichkeiten, so z.B. im Verkauf, in reinen Gestüten, Vollblutgestüte, Verbände, Organisationen, etc. In der Prüfung musst Du Dich an Z&H halten, dann kannst z.B. in Niedersachsen statt Reiten Longieren und in der Pferdewirtschaftsmeisterprüfung Longieren oder Fahren. Das gilt aber z.B. nur in Niedersachsen, andere Bundesländer verlangen immer reiten im E/A- Bereich. Ab 2010 könnte es so kommen, dass die Fachrichtung Zucht die Wahl hat zwischen Reiten, Longieren oder Fahren, die Fachrichtung Haltung und Service muss Pferde reiterlich auf Kondition halten können und Ausritte leiten. Noch ein kleiner Hinweis: Eine Umschulung muss immer von der Arbeitsagentur genehmigt sein. Erst mit dem Berater sprechen. Eventuell musst Du in ein anderes Bundesland ziehen, wenn Du nicht reiten kannst. Manche Länder bewerten sonst das Reiten konsequent mit "6". Sprich mit deiner Zuständige Stelle. |
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| Als Italienerin deutsche Prüfungen erwerben? | Sabine Müller | 20.04.2009 |
Ich leite seit 14 Jahren in
Italien einen eigenen Zuchtbetrieb (Spingpferde), verfuege aber - ausser
praktischer Erfahrung - ueber keinerlei qualifizierende Zertifikate. Gibt es
eine Moeglichkeit, durch meine Erfahrung auch an ein Zertifikat zu kommen?
Mit freundlichem Gruss Sabine Mueller Gestuet Del Sasso Modena - Italien |
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| Dietbert Arnold | 20.04.2009 |
Ohè! Sabine,
glücklicherweise haben wir die EU und so kannst Du auch in Deutschland Prüfungen machen. Möglich ist der Pferdewirt gem. § 45.2 BBiG und auch nachträglich oder sofort der Pferdewirtschaftsmeister Zucht & Haltung. Du musst der Zuständigen Stelle in Deutschland, dafür sind die Bundesländer zuständig, glaubhaft machen, dass Du entsprechende professionelle Erfahrungen gemacht hast. Wende Dich einmal an die Landwirtschaftskammer Niedersachsen an Herrn Meyer. Da wirst Du beraten und wenn alles überzeugt, kannst Du zur Prüfung zugelassen werden. Eines aber muss Dir klar sein: Die Sprache ist Deutsch und Grundlage sind die deutschen Bedingungen, das gilt nicht nur für den Pferdebereich sondern auch für Wirtschaft und Soziales ( Krankenkassen, Gesetze, Renten, ....). Diesen Punkt solltest Du nicht unterschätzen! Schreibe uns mal, wie es ausgegangen ist. |
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| Wie ausbilden? | Judith | 23.02.2009 |
Guten Tag,
seit Anfang 2004 leite ich eine Reitschule (Schwerpunkt Heilpädagogisches Reiten) mit Pensionspferdebetrieb und kleiner Pferdezucht. Jetzt möchte ich gerne meinen Pferdewirt Zucht und Haltung machen um anschließend den Meister zu machen und Ausbilden zu können. Für die Prüfung möchte ich mich gut vorbereiten. Welche Möglichkeiten gibt es da? Können sie mir die Lehrgänge der Kölner Pferdeakademie empfehlen ? Darf ich jetzt schon ein EQJ anbieten? Welche Vorraussetzungen muß man dafür erfüllen? Welche Berufsschule wird besucht? Bis jetzt hatten wir nur Schülerpraktikantinnen. Unser Hof ist als gGmbH anerkannt. Deswegen hatten wir auch schon Praktikanntinnen aus Behinderteneinrichtungen oder 1 Euro Jobs von der Maßarbeit. Eine Anfrage einer Stundentin für ein Praxissemester (Agrar) liegt mir für Sommer diesen Jahres vor. Wie sehen solche Sachen rechtlich aus. Ich bekomme von Reitschülern häufiger anfragen für längere Praktikas und habe diese bisher aus Sorge vor Schwarzarbeit abgelehnt. Eine volle Arbeitskraft kann ich mir momentan noch nicht leisten. Welche Möglichkeiten empfehlen sie mir? |
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| Dietbert Arnold | 06.03.2009 |
Oh Judith, jetzt ist mir doch
glatt Deine Mail hinter die Heizung gefallen. Jetzt aber schnell an Deine
Fragen:
Grundsätzlich ist es gut, wenn Du Dein Handeln professionalisieren möchtest und dann selber ausbilden kannst. Natürlich kann der Weg über einen Ausbildungsabschluss und dann den Meister gehen. Muss aber nicht! Du kannst auch direkt an die Meisterprüfung. Wie das geht, habe ich ja gerade etwas weiter unten beschrieben. Ja, meine Lieblings"ausbilder", die Kölner Pferdeakademie oder auch die Europäische Pferdeakademie. Hört sich ja doll an, diese ganzen Operettentitel. Allesamt nichts wert. Kannst Dir auch selber einen Titel basteln und auf schönem Papier drucken. Wenn man das Gefühl nicht los wird, dass Geldverdienen im Vordergrund steht, dann solltest Du vorsichtig sein. Eine gute Möglichkeit bietet jetzt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Kompetent und seriös. Schaue einfach eine Etage tiefer. EQ, so heißen diese Praktika jetzt, werden von der Arbeitsagentur organisiert. Voraussetzung ist kein Pferdewirtschaftsmeister. EQ- Praktika sind legale Praktika, also keine Schwarzarbeit. Wende Dich an das zuständige Arbeitsamt und bitte um Aufnahme in das EQ-Praktikantenprogramm. Die sagen Dir auch die rechtlichen Bedingungen (Versicherungen, Entlohnung, usw.) Solange Praktikanten noch schulpflichtig sind, müssen sie die Schule besuchen. Selbst wenn die EQler nicht mehr schulpflichtig sind, musst Du sie zur Fachberufsschule schicken, weil natürlich ohne Schule nicht wirklich von einer irgendwie gearteten Ausbildung gesprochen werden kann. Ein Verzeichnis der Fachberufsschulen findest Du hier. Andere, langfristige Praktika, die länger als so genannte Schnupperpraktika sind, lehne ich ab und sie sind nichts anderes als Schwarzarbeit. Mit allen Konsequenzen. Anders kann es sich bei Studenten verhalten, die im Rahmen ihres Studiums eine Praxiszeit nachweisen müssen. Das ist ein Praktikum in einer Ausbildung und natürlich legal. Eines musst Du natürlich auch sehen: Wenn Dein Betrieb noch keine Fachkraft trägt, dann kann es nicht sein, dass andere Leute dieses kostenlos für Dich machen. Ach, mir gehts ja so schlecht, bitte helft mir alle umsonst! Ich bin nahezu sicher, dass Du so nicht denkst, schreibe das aber mal für alle, weil dieses Verhalten im Reitsport weit verbreitet ist. So, Judit, jetzt ist der Platz hinter meiner Heizung wieder frei. Falls Du noch Fragen hast, ich habe große Heizkörper.... |
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| Landwirtschaftskammer fördert Quereinsteiger | LWK Niedersachsen | 20.02.2009 |
Pferdewirt für
Quereinsteiger
Ab Oktober 2009 bietet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen neu konzipierten Lehrgang zum Abschluss „Pferdewirt/Pferdewirtin“ an. Es ist ein Lehrgangsangebot für diejenigen, die sich nach langjähriger Berufspraxis auf einen Ausbildungsabschluss als „Quereinsteiger“ vorbereiten wollen. Als Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang und der Prüfung sind ausreichende Praxiszeiten (mindestens 4,5 Jahre) nachzuweisen. Der Nachweis der Berufspraxis kann z. B. durch Arbeitsbescheinigungen, Zeugnisse, Sozialversicherungsanmeldungen oder ähnliches erfolgen.Der Lehrgang dauert insgesamt fünf Wochen und wird in mehreren Blöcken an der Lehr- und Versuchsanstalt in Echem bei Lüneburg, in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule in Verden und der Deula in Nienburg durchgeführt. Die Lehrgangsinhalte reichen von der Pferdezucht und –haltung, der Fütterung und Tiergesundheit über die einschlägige Wirtschafts-, Sozial- und Rechtskunde bis zu praktischen Arbeiten im Umgang mit dem Pferd. Auch der Einsatz von Maschinen und Geräten und die Unfallverhütung werden angesprochen. Hinsichtlich der Unterrichtsmethodik steht die teilnehmerorientierte Gestaltung im Vordergrund. Die praxisnahe Vermittlung wird durch den Einsatz erfahrener Referentinnen und Referenten gewährleistet.
Da der Kursus in Wochenblöcken
durchgeführt wird, haben die Teilnehmer Gelegenheit, an den
Lehrgangsorten zu wohnen und Beköstigung in Anspruch zu nehmen. Für
den Lehrgang wird eine Anerkennung als Bildungsurlaub beantragt.
Als Prüfungstermin ist der Februar 2010 vorgesehen. Die Prüfungen werden von der LWK organisiert und führen nach erfolgreicher Teilnahme zum Berufsabschluss Pferdewirt/Pferdewirtin. Interessenten können an
einer Informationsveranstaltung in der Bezirksstelle Uelzen,
Wilhelm-Seedorf-Str. 3, 29525 Uelzen am Dienstag, 10. März 2009, 10.00
Uhr, teilnehmen. Anmeldungen für diese Veranstaltung nimmt ab sofort
Frau Struck entgegen, siehe Kontakt unten. In der Anlage finden Sie den Lehrgangsplan, die Zulassungsvorausetzungen und einen Antrag für die Teilnahme an dem Lehrgang. Kontakt: Ulrike Struck, LWK Niedersachsen, T 0581.8073300, Mail |
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| Noch studieren oder gleich arbeiten? | Isabelle | 18.02.2009 |
Sehr geehrter Herr Arnold,
im September 2009 werde ich (27) nachdem ich eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung habe meine Ausbildung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung beenden. Nebenher habe ich den Trainer C gemacht, momentan bin ich dabei den Trainer B zu machen. Ist es sinnvoll für mich noch den Schwerpunkt Reiten zu machen? Das wäre noch ein Jahr oder? Oder bekommt man so auch einen guten Job? Ich habe zwar schon in zwei Reitvereinen regelmäßig als Trainer C Reitunterricht erteilt aber hätte gerne eine realistische Einschätzung ihrerseits wie sie die Berufschancen sehen. Wie stehen Sie zu dem neuen Studiengang in Pferdewirtschaft in Nürtingen? Ich kann mir nicht wirklich vorstellen wer in der Pferdebranche jemandem annähernd ein Akademiker-Gehalt bezahlen kann?! Außer vielleicht ein paar wenige Verbände. Oder sehe ich das falsch und könnte es sich lohnen? Lernen würde man bestimmt viel, aber in meinem Alter nochmal 3 Jahre studieren? Ich möchte in der Pferdebranche bleiben -jedoch nicht als reine Stallkraft! Lieber als Reitlehrerin oder ähnliches. Über eine Einschätzugn ihrerseits wäre ich sehr dankbar. |
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| Dietbert Arnold | 19.02.2009 |
Hallo Isabelle,
grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Ausbildung oder auch Studium sich immer bezahlt macht. Du sagst es ja ganz richtig, da könnte man noch viel lernen. Vielleicht eröffnen sich da ja noch ganz andere Perspektiven. Besonders die berufliche Qualifikation und die akademische Ausbildung zusammen macht Dich schon sehr interessant für den Markt. Du bist dann nicht nur eine reine Papiertigerin. Ob Du den Schwerpunkt Reiten noch in einem weiteren Ausbildungsjahr machen solltest? Zunächst würde ich einmal von einem Berufsausbilder im Reiten mir eine Stellungnahme einholen. Reite dort einmal vor und dann wirst Du sicher eine Einschätzung bekommen. Vielleicht ist das ja nichts für Dich. Natürlich kannst Du auch als Pferdewirtin Z%H und dann noch die Trainerscheine als Ausbilderin in einem Reitbetrieb arbeiten. Wenn Du gut bist, wirst Du auch immer eine Stelle finden. Mit gutem Reiten wirst Du immer überzeugen. Da gibt es aber mehrere Wege, so z.B. das jetzige Arbeiten und nach 4,5 Jahren, minus der jetzt abgeschlossenen Ausbildung, direkt zur Prüfung Reiten anmelden bei der Zuständigen Stelle. Dann hättest Du schon jetzt Ausgelerntengehalt und eine Abschlussprüfung im Reiten. Dann natürlich auch der Meister. Mit einer abgeschlossenen Pferdewirtprüfung könntest Du nicht nur den Meister Z&H, sondern auch den Meister im Reiten machen. Ohne vorherige Prüfung im Reiten. Von der Abschlussprüfung Z&H bis zum Meister musst Du zwei Jahre lang im Pferdebereich gearbeitet haben. Du kannst Dich z.B. einmal an Herrn Müller in der Deutschen Reitschule wenden, vorreiten und ihn fragen, ob Du den Meisterabschluss im Reiten überhaupt schaffen könntest. Ich würde zur Uni gehen. Was Du machst, das musst Du entscheiden. Zu alt zum Lernen ist man nie! |
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Kürzere Praxiszeit vor
Meisterprüfung!
Vom Mister zum Meister in fünf Jahren! |
aid: B&Bagrar
H 1/2009 |
14.02.2009 |
Wie in anderen Berufen auch,
wurde nun für die Berufe im Agrarbereich die erforderliche Berufspraxiszeit
als Zulassungsvoraussetzung für die meisterprüfung herabgesetzt. Die
Berufspraxiszeit beträgt jetzt zwei Jahre, sofern der Ausbildungsberuf mit
dem Beruf der Meisterprüfung identisch ist (Beispiel: Pferdewirt Z&H
-> Pferdewirtschaftsmeister Rennreiten; Pferdewirt Reiten ->
Pferdewirtschaftsmeister Z&H; Pferdewirt Rennreiten ->
Pferdewirtschaftsmeister Reiten; usw.). Wer die Meisterprüfung in einem
anderen anerkannten Agrarberuf als dem abgeschlossenen ablegen will, muss
drei Jahre Berufspraxiszeit nachweisen (Beispiel: Landwirt ->
Pferdewirtschaftsmeister Z&H; Forstwirt -> Pferdewirtschaftsmeister
Reiten, usw.). Kandidaten mit Berufsabschluss in einem anderen Beruf oder
ganz ohne anerkannten Berufsabschluss müssen fünf Jahre Berufspraxis
nachweisen (z.B. Bäcker -> Pferdewirtschaftsmeister Z&H; ungelernte
Hilfskraft -> Pferdewirtschaftsmeister Reiten; usw.).
Die entsprechende Verordnung (BGBL.I S. 2155) ist seit dem 29.Oktober 2008 gültig. |
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| Dietbert Arnold | 14.02.2009 | Diese Verordnung schafft große Möglichkeiten in der Karriereplanung von Pferdewirten. Bahn brechend die Möglichkeit, dass ungelernte Arbeitskräfte in Pferdeställen (Pferdepfleger, Mister, Turnierbegleiter, usw. ) sich jetzt wirklich qualifizieren können und so aus ihrem Ungelerntenstatus herauskommen. Vom Mister zum Pferdewirtschaftsmeister!! Die Chance sollten möglichst viele Pferdeleute nutzen! Aber immer daran denken: Die zwei-, drei- oder fünfjährige Praxiszeit muss belegt werden durch Sozialversicherungsbelege, Steuererklärungen usw. Deshalb mein dringender rat: Hände weg von der Schwarzarbeit. Dann habt ihr geschuftet, bekommt es aber nicht anerkannt. Dumm gelaufen! | ||||||||||||
| Trainer C = Pferdewirt? | Sandra | 04.02.2009 |
Hallo Herr Arnold,
wie viele andere auch finde ich dieses Forum super. Es hat mir bereits sehr gut weitergeholfen und der Service mit dem Forum hier ist echt total klasse! Zu meiner Situation: Ich bin 24 und schließe im Sommer mein Studium (Informatik) ab. Seit ich denken kann wollte ich die Ausbildung zum Pferdewirt - SP Reiten nach dem Studium machen. Nun ist es so, dass ich - nach einigen Praktika - zwei Ausbildungsplatzangebote in Betrieben mit gutem Ruf habe. Habe aber noch Zeit bis zur endgültigen Entscheidung. Allerdings habe ich im Laufe der Praktika feststellen müssen, dass in vielen Betrieben keine Ausbildung angeboten wird, die diesen Namen verdient. Ich habe weiterhin den Wunsch, in meiner Zukunft beruflich mit Pferden zu arbeiten, an meiner Leidenschaft für Pferde und die Reiterei hat sich nichts geändert. Aber ich habe nunmal meine Ideale bezüglich der Reiterei. Und die will ich mir auch nicht nehmen lassen. So will ich Pferde auf Grundlage der Ausbildungsskala klassisch, ehrlich und reel ausbilden. Das ist aber in den meisten Betrieben Illusion. Verständlicherweise, denn Zeit ist Geld, und die Leute müssen ja auch Geld verdienen. Nun überlege ich mir, das mit der Berufsausbildung zu lassen, und dafür die Amateurschiene einzuschlagen. Da könnt ich halt bereits arbeiten und gutes Geld verdienen und nebenbei mit meinem Pferd auf ordentliche und reele Weise trainieren und die Prüfungen reiten. Hier nun meine Fragen dazu: Ich sehe meine Zukunft in der Arbeit mit Pferden schwerpunktmäßig eher im Beritt als in der Unterrichtserteilung. Ist der Trainer nicht eher mehr auf Unterrichtserteilung angelegt?? Auch bin ich nicht unbedingt der Typ, der sich selbständig machen will, sondern würde eher nach einer Anstellung suchen. Hat man bspw. als Trainer A exakt die gleichen Möglichkeiten im Arbeitsmarkt der Pferdebranche wie ein Pferdewirt / Pferdewirtschaftsmeister? Denn das bezweifle ich! Welche Jobs kann man als Pferdewirt annehmen, an die man als Trainer A nicht rankommt? Könnte man sich bspw. als Trainer A genauso auf einen Job in einem Landgestüt, erstklassigem Berittstall, etc. bewerben, wie als Pferdewirt / Pferdewirtschaftsmeister?? Danke schonmal, Sandra
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| Dietbert Arnold | 13.02.2009 |
Hallo Sandra,
leider habe ich Dich ein wenig liegen lassen müssen. Manchmal habe ich einfach zu wenig Zeit. Jetzt aber zu Deinem Beitrag: Die Trainerausbildung ist eine reine Amateurschiene und auf Vereine zugeschnitten. Du hast recht, hier geht es um Vereinsleben und Vereinsausbildung. Der Trainer A/B/C ist in anderen Sportarten der Übungsleiter. Mehr nicht! Mit dem Trainer A/B/C oder allen anderen FN- Prüfungen legst Du nicht den Grundstein für eine berufliche Karriere im Pferdebereich. Klar kannst Du in irgendeinem Betrieb mit Pferden arbeiten, wenn man Dich nimmt. Du bist und bleibst immer eine Ungelernte Hilfsarbeiterin. Wenn Du damit zufrieden bist, o.k.. Auszubildende betreuen, Stellen in Landgestüten und Landesreitschulen, die Meisterausbildung, usw. bleibt für Dich so für immer unerreichbar. Karriere null! |
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| Wie komme ich zur Meisterprüfung | Jenny | 15.01.2009 |
Sehr geehrter Herr Arnold,
da sie mir schon sehr
hilfreiche Tipps sowohl für meine Prüfung zum Pferdewirt Reiten, als
auch zum Pferdewirt Zucht & Haltung gegeben haben, wende ich mich nun
heute mit einigen Fragen zur Pferdewirtschaftmeisterprüfung Zucht &
Haltung an Sie.
Können Sie mir sagen, welche
Prüfungsfächer bzw. welche Anforderungen an das Reiten in Hamburg oder
Schleswig Holstein gestellt werden? Ich habe gehört, die Anforderungen
sollen sehr unterschiedlich sein.
Des Weiteren würde ich gerne
etwas über die Kosten und den Zeitaufwand der entsprechenden
Vorbereitungslehrgänge wissen.
Es wäre toll, wenn sie mir
weiterhelfen könnten, da der Anruf bei der für mich zuständigen Stelle,
weder hilfreich noch sehr freundlich war.
Vielen Dank im Voraus.
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| Dietbert Arnold | 15.01.2009 |
Hallo Jenny,
die Meisterausbildung ist in der Tat in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Hamburg bietet keine Meisterprüfung an. Allerdings SH und auch Niedersachsen. Egal in welchem Bundesland Du wohnst, dort musst Du auch die Zulassung beantragen, kannst aber die Kurse und Prüfung da machen, wo Du möchtest. Ich würde mich nicht an die Zuständige Stelle wenden, die unfreundlich und wenig hilfreich ist. Das Wort Dienstleistung ist da wohl unbekannt. Frage bei der Zuständigen Stelle in Hannover der LWK Niedersachen nach, die bieten jedes Jahr einen guten Meisterkurs an. Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.000 EUR (Kurse und Prüfung). Du kannst aber Meisterbafög beantragen. Dann ist das alles machbar. Das Fach Arbeiten und Bewegen von Pferden bedeutet in Niedersachsen, dass Du Dir ein Fach aussuchen kannst (Reiten oder Fahren oder Longieren). Als Bereiterin dürfte das für Dich kein Problem sein, es wird A erwartet. Longieren würde ich nicht machen, weil das alle machen, um dem Reiten auszuweichen. Meist stellt sich aber heraus, dass dann das Longieren wirklich nicht perfekt ist. Also, ich rate zum Reiten. Vor dem eigentlichen Termin in Niedersachen findet auch immer ein intensiver Infotermin statt. Hier können alle Fragen über Bafög, manchmal auch noch Zulassung, geklärt werden. Derzeit läuft gerade ein Lehrgang. Kannst ja mal Herrn Meyer der LWK Hannover anrufen und fragen, ob Du nicht mal einen Tag zuschauen darfst. Dann kannst Du Dich auch mit den derzeitigen Meisteranwärtern unterhalten. |
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| Ausbilderprüfung wiederholen? | Michaela | 25.12.2008 |
Sehr geehrter Herr Arnold,
wenn man die Ausbilderprüfung (AEVO) vor der IHK absolviert hat, kann man sich meines Wissens ja von dem entsprechenden Prüfungsfach bei der Meisterprüfung befreien lassen. Hat man in dem Falle nur 3 Prüfungsfächer (statt vier), die dann :3 die Prüfungsnote ergeben oder muß ich den Prüfungsteil Berufsausbildung und Mitarbeiterführung trotzdem ablegen? |
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| Dietbert Arnold | 29.12.2008 |
Hallo Michaela,
ich bin nicht ganz sicher, glaube aber, dass nur die Ausbilderprüfung aus einem landwirtschaftlichen Beruf anerkannt wird. Ganz sicher beantworten kann Dir das nur die für Dich am Wohnsitz Zuständige Stelle, die Dich auch zur Meisterprüfung zulässt. Mit ziemlicher Sicherheit wird dann auch die Note der ehemaligen Prüfung, sofern anerkannt, mit ins Prüfungsergebnis der Pferdewirtschaftsmeisterprüfung einbezogen. Aber, wie gesagt, frage die Zuständige Stelle bei Dir. Falls Du das Gefühl hast, die Auskunft ist unsicher, dann befrage auch einmal die Ausbildungsberater der Landwirtschaftskammer NRW. Ein erfolgreiches Jahr 2009! |
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| Wie den Weg zur Meisterprüfung planen? | Svenja | 01.12.08 |
Ich habe vor einem Jahr meine
Prüfung zum Pferdewirt Schwerpunkt reiten abgelegt.
Und anschließend ein halbes Jahr in Festanstellung gearbeitet. Leider waren
die Arbeitsbedingungen ganz miserabel. Ich arbeite nun vormittags im Büro
und baue mir nach und nach eine Selbständigkeit auf.
Was muss ich beachten, damit ich mich in drei Jahren zur Meisterprüfung anmelden kann? Welche Nachweise muss ich erbringen? Wo muss ich meine Selbständigkeit anmelden? Und noch eine Frage, natürlich will ich mich stets verbessern und weiter fortbilden, haben sie besondere Ideen? |
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| I | ||||||||||||||
| Dietbert Arnold | 01.12.08 |
Leider ist es so, Svenja, dass
ganz viele gute Pferdewirte aus dem Beruf gehen, weil sie nach der Prüfung
so schelcht behandelt werden. Du wirst das dann als zukünftige Meisterin
sicher besser machen!
Ganz neu und ganz wichtig: Du musst ab sofort nur noch zwei Jahre im Beruf arbeiten, um dann zur Meisterprüfung zugelassen zu werden. Die Zeit bis zur Meisterprüfung solltest Du bereits durch Fortbildungen nutzen, so z.B. die Vorbereitungskurse an der Deutschen Reitschule in Warendorf. Herr Müller wird Dir da sicher weiterhelfen. Sprich schon jetzt mit der Zuständigen Stelle, was sie von Dir verlangen, um Dich zur Meisterprüfung zuzulassen. Wenn Du jetzt schon freiberuflich arbeitest, dann musst Du ja auch eine Einkommensteuererklärung abgeben, aus der hervorgeht, was Du so verdient und also gemacht hast. Wenn Du Hilfe brauchst, dann frage einfach das Finanzamt. Vergiss bitte um Himmels willen nicht die Anmeldung bei der Rentenversicherung, die für Reitlehrer Pflicht ist. Wenn Du keinen Unterricht machts, dann ist das entbehrlich. Als Reitlehrer könntest Du der Zuständigen Stelle immer belegen, dass Du ja als Reitlehrerin rentenversicherungspflichtig warst, also auch professionell gearbeitet hast. Wende Dich auch an die Bundesvereinigung der Berufsreiter, da wird Frau Gehrmann Dir gerne erklären, unter welchen Bedingungen die Bundesvereinigung auch Stipendien oder Zuschüsse auf dem Weg zum Meister vergibt. Auch bietet die Bundesvereinigung Seminare an, um die Selbständigkeit besser zu bewältigen. Auch da hilft Frau Gehrmann Dir gerne weiter. Noch ein kleiner Hinweis von mir: Auch den Meister Z&H kannst Du vorher oder hinterher machen. Die Hälfte der Kurse wird Dir dann angerechnet. |
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| Besamungstechniker/in | Sonja Siegel | 29.08.2008 |
Können Sie mir sagen, wo man
einen Lehrgang zum Besamungstechniker machen kann bzw. wo man genaue
Informationen darüber bekommt? Vielen Dank im Vorraus.
Mit freundlichen Grüßen |
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| Dietbert Arnold | 01.09.2008 |
Klar, Sonja, schaue doch einfach
mal etwas tiefer oder unter News. Und dann ist
gerade eben folgende Meldung gekommen:
Besamungslehrgänge im NRW-Landgestüt Im November / Dezember bietet das NRW-Landgestüt als anerkannte Ausbildungsstätte für Besamungswarte wieder einen Besamungslehrgang an. Er beginnt am 3. November und endet über verschiedene Ausbildungstage verteilt mit einer Prüfung am 18./19. Dezember. Im Januar 2009 ist zudem ein Lehrgang für Eigenbestandsbesamer geplant. Weitere Auskünfte erteilt Erich Brebaum, Zuchtbüro, Telefon 02581/6369-17. |
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| Pferdewirt nebenbei? | Carolin Krenz | 21.08.2008 |
Sehr geehrter Herr Arnold,
im vorigen Ausbildungsjahr begann ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung, musste diese allerdings aufgrund arbeitsrechtlicher Mängel abbrechen und konnte leider keine Anschlussstelle mehr bekommen. Aufgrund privater Umstände war es mir in diesem Jahr nicht möglich, eine Ausbildung in diesem Beruf außerhalb meines Wohnortes zu beginnen, und da es hier in der Region fast keine Ausbildungsbetriebe gibt, musste ich den Gedanken an die Lehre aufgeben. Deshalb strebte ich ein Studium an, jedoch bekam ich keinen Platz. Jetzt habe ich eine Ausbildung in einem völlig anderen Bereich angefangen, um erst einmal etwas festes in der Hand zu haben. Nun zu meinem Anliegen: Gibt es Möglichkeiten, einen Abschluss im Pferdebereich neben einer anderen Tätigkeit zu erlangen? Wie ist das z.B. bei der Ausbildung zum Pferdepfleger, Trainer usw., und wo finde ich Informationen über Stellen, die in diese Richtung ausbilden können? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. |
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| Dietbert Arnold | 27.08.2008 | Klar, Karolin, bekommst Du eine Antwort. Mein Rat ist zunächst einmal: Halte an Deinem Studienwunsch fest! Wichtig ist vor und während des Studiums Pferdeerfahrungen zu sammeln. Dazu solltest Du aber wissen, dass es zwei Säulen gibt, nämlich die professionelle Berufsausbildung (Pferdewirt, Pferdewirtschaftsmeister) unter der Aufsicht der staatlichen Zuständigen Stellen und die Amateurausbildungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Die Bedingungen zur Berufsausbildung kannst Du hier auf der Platform studieren, die Regeln und Möglichkeiten der Amateurausbildungen sind in der APO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung geregelt. Eine Berufsausbildung und eine Studium zur selben Zeit schließt sich generell aus. Entweder Azubi oder Student! Deshalb bieten sich natürlich für Dich Amateurprüfungen (Trainer, usw.) an. Natürlich kannst Du auch durch einen clever geplanten Praktikumsweg (Zuchtverbände, Landgestüte, Landesreitschulen, Futtermittelindustrie, Versicherungen, Zeitschriften, Anwälte, ...) ein großes Fachwissen rund ums Pferd aufbauen. Je vielseitiger, desto besser. Also mache Dir einen richtigen karriereplan bis zum Abschluss Deines zukünftigen Studiums. Nütze die zeit, denn so viele Möglichkeiten tun sich im Leben nicht wieder auf, denn Du bist als Studentin relativ unabhängig. Das ändert sich im weiteren Berufsleben. | ||||||||||||
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| Mit Studium zum Pferdewirtschaftsmeister? | n.n. | 17.08.2008 |
Hallo Herr Arnold.
Ich studiere Agrarwissenschaften in Kiel und würde danach gerne Pferdewirt werden. Von einer bekannten habe ich gehört, dass für Leute mit einem abgeschlossenen Agrar - Studium die Möglichkeit besteht, sich direkt zur Meisterprüfung Zucht und Haltung anzumelden, nach einer 3 jährigen Tätigkeit in diesem Berufsfeld. Von ihnen würde ich nun gerne wissen, ob das so stimmt. Vielen Dank |
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| Dietbert Arnold | 02.09.2008 | So, jetzt kann ich Dir eine kompetente Antwort geben: Grundsätzlich musst Du, wenn Du den Pferdewirtschaftsmeister machen möchtest, eine landwirtschaftliche Berufsausbildung haben (Pferdewirt, Landwirt, Tierwirt, ...). Wenn Du aber nur einen Hochschulabschluss besitzt, dann beantrage dennoch die Zulassung zur Meisterprüfung, denn die Zuständigen Stellen werden dann im Rahmen einer Einzelfallentscheidung prüfen, ob sie Dich auch ohne Berufsabschluss zur Meisterprüfung zulassen können. Einen Rechtsanspruch auf Zulassung zur Meisterprüfung hast Du nicht. Je mehr fachpraktische Erfahrungen Du im Umgang mit dem Pferd nachweisen kannst, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, Dich zur Meisterprüfung zuzulassen. Eine Vorschrift, wieviele Monate oder jahre Du praxiserfahrung haben musst, gibt es nicht. Es ist eben eine Einzelentscheidung der Zuständigen Stelle, der Du glaubhaft versichern musst ( Zeugnisse, Prüfungen, Turniererfahrungen, Praktikabescheinigungen, Arbeitszeugnisse, Empfehlungen, ...), dass Du im Umgang mit dem Pferd umfangreiche Erfahrungen hast. Also, ran an die Meisterprüfung! | ||||||||||||
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| Selbständigkeit | Peter | 31.07.2008 |
Nach 7 Ausbildungs- und
Praktikumsjahren habe ich 2005 die Prüfung als Pferdewirt Zucht und Haltung
abgelegt, sowie Trainer B und weitere Prüfungen. Die Arbeit in 3
verschiedenen Betrieben war frustran und unbefriedigend, die
Einkommenssituation war so, dass ich auf die Hilfe von Wohngeld und
meine Eltern angewiesen war. Ich habe mich jetzt im Juni 2008 als
Dienstleister selbständig gemacht. Meine Webadresse ist www.pferd-und-service.de
. Haben sie oder andere bereits Erfahrungen damit? Fachkompetenz auch für
kleine Betriebe oder Privatleute müsste doch gesucht sein, oder
nicht?
Mit freundlichen Grüßen Peter Swoboda |
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| Dietbert Arnold | 01.08.2008 |
Hallo Peter,
bei der Selbständigkeit ist auf folgende Knackpunkte zu achten: Du musst eine Krankenversicherung haben!!! Da fragt keine Versicherung mehr nach, denn die ist freiwillig. Um Himmels Willen verzichte nicht auf eine Krankenversicherung! Dann überlege, wie Du Dich gegen Unfall absichern kannst. Frage bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) nach, ob Du Dich dort als Selbständiger versichern kannst. Wenn das nicht geht, dann benötigst Du eine gute private Unfallversicherung. Wo wir schon bei Versicherungen sind, denke bitte sofort an eine Haftpflichtversicherung! Du solltest unbedingt auch mit Frau Germann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter sprechen, die kennt sich dort viel besser aus, als ich. |
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| Peter | 15.08.2008 |
Hallo Herr Arnold!
Danke für Ihre Antwort. Krankenversicherung, Unfallversicherung, freiwillige BG-Versicherung und Gewerbeanmeldung habe ich alles. Haftpflicht brauchte ich schon früher als Trainer. Frau Gehrmann vom Berufsreiterverband hat mir hier schon sehr weitergeholfen und auch die wichtigsten Adressen vermittelt. Ich habe aber bei der IHK gelesen, dass die 3 wichtigsten Knackpunkte für Existenzgründer oft Buchhaltung, Qualitätsmanagement und Marketing sind. Bei der Buchhaltung und QM habe ich Hilfe, aber Erfahrung mit Marketing und Werbung fehlt mir. Wie komme ich an Kunden? Wie machen das andere? |
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| Dietbert Arnold | 27.08.2008 |
Hallo Peter,
prima, dass Du Dich da so gut informierst, denn so vermeidest Du die oftmals unvermeidliche Insolvenz. Prima! Gehe einmal auf die Seite der Bundesvereinigung der Berufsreiter > Ansprechpartner > Delegierte > Hessen > Uwe Karow. Mit dem solltest Du Dein Anliegen besprechen. Ich bin sicher, der hilft Dir gerne weiter. |
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| Studium in Dronten? | Frederike | 17.07.2008 |
Hallo Herr Arnold, ersteinmal vielen Dank für dieses Portal, es hat mir schon einige Male bei meiner beruflichen Orientierung geholfen. Nun bin ich nach meiner 2-jährigen Pferdewirtausbildung (Zucht und Haltung) und einem 3-monatigen Auslandsaufenthalt auf einer Pferde- und Gästefarm in Namibia, wieder an einem Punkt angelangt, da ich einige Fragen loswerden möchte. Ich habe gerade von dem Pferdemanagement Studium in Dronten erfahren und interessiere mich sehr dafür. Nach den ein oder anderen Erfahrungen im Pferdewirtsektor, wie z.B. 5€ Stundenlohnangebote nach erfolgter Ausbildung, Herabwürdigungen auf tiefster Ebene..., würde ich mich gerne weiter qualifizieren um mein Fachwissen zu erweitern und auch die entsprechende Anerkennung zu bekommen. Jetzt meine Fragen: Was halten Sie von dem Studiengang? Ist er seriös und sind die Perspektiven realistisch? Auf der Internetseite der CAH Dronten las ich folgende Perspektiven nach dem Studium: - Berater; - Accountmanager für Veranstaltungen; - Strategischer Mitarbeiter von Gemeinden, Städten oder Regierungsbezirken; - Berater für Pferdehaltung einer Bank; - Versicherungsexperte; - Stallmanager; - Manager für Freizeitangebote im Pferdesektor; - Selbstständiger Unternehmer. Hört sich das nur so gut an, oder ist es das auch? Ich kann mir noch recht wenig darunter vorstellen, wer Pferdemanager einstellt, und wie die Jobchancen aussehen. Die Internetseite der CAH Dronten hilft da nicht wirklich weiter. Wie kann ich mir darüber bessere Informationen verschaffen. (Den Tag der offenen Tür habe ich ja leider verpasst) Vielen Dank schonmal im Voraus Mit freundlichen Grüßen, |
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| Dietbert Arnold | 19.07.2008 | Grundsätzlich, Friederike, ist ein Studium nach der Ausbildung immer empfehlenswert. Dronten ist eine ganz seriöse Uni, deren Abschlüsse, im Gegensatz zu diesen ganzen Micky Mouse Examen der unseriösen Akademien in Deutschland, anerkannt werden. Dronten ist eine Privatuni der Kirche. Das musst Du aber in dem Zusammenhang sehen, dass in NL das Bildungssystem viel stärker von Privaten durchgeführt wird. Aber alle nach den Regeln des Staates. Deshalb zahlst Du in Dronten auch nur genau so viel Studiengebühren, wie jeder andere niederländische Student an jeder anderen Hochschule. Ich selber war noch nie Student in Dronten, habe aber schon mit Schulen und Berufsschulen dieses Bildungsträgers zusammengearbeitet. Alles top seriös. Einig sollten wir uns schon sein, dass einige Berufs hinterher unwahrscheinlich sind, es ist aber ein prima Anfang für den Einstieg in die höheren Bereiche der Pferdewirtschaft. Du kannst ja z.B. dann noch einen Master drauflegrn, z.B. dann in Osnabrück oder Göttingen. Das kann im Pferdebereich sein oder auch allgemeiner im Agrarbereich. Wert gelegt wird auf Praktika in Dronten und so kann sich sicher auch dort noch viel ergeben. Ich würde das machen, zumal Du in NL auch noch sicher eine zweite Fremdsprache erwirbst. Das ist sicher sehr interessant, weil im Pferdebereich es in NL riesig expandiert und mir hier viele Fachleute sagen: Wenn ich irgendwo hinkomme, dann waren die Niederländer schon da. Das sagt doch alles, oder? | ||||||||||||
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| Meisterkurs Z&H | Dietbert Arnold | 28.06.2008 |
Jetzt zum Meister Z&H
anmelden und im Juni 2008 den Meisterbrief in den Händen halten.
Auch in diesem Jahr führt die LWK Niedersachsen wieder einen Pferdewirtschaftsmeister- Lehrgang im Schwerpunkt Z&H durch. Zugelassen werden können alle Pferdewirte, egal welchen Schwerpunkt sie gelernt haben. Einen Zeitplan für die Meisterprüfung findet Ihr hier. Generelle Infos direkt von der LWK Niersachsen. Jetzt informieren bei: Udo Meyer |
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| Besamungsbeauftragter Pferd | LWK Niedersachsen | 28.06.2008 |
Ausbildung zum
Beamungsbeauftragten der Tierart Pferd
03.11.2008 - 28.11.2008
Themengebiet:
Berufsbildung
Zielgruppe:
Personen in Pferde haltenden
Berufen / Ausbildung Zulassungsbedingung nach § 2 der Verordnung über
Lehrgänge nach dem TierZG vom 15.10.92
Erlernen aller notwendigen Fähigkeiten zum selbständigen Führen einer Pferdebesamungsstation
Beginn:
03.11.2008, 09:00 Uhr
Ende:
28.11.2008, 15:30 Uhr
Gebühr:
2.100,00 Euro
Referent(en):
Dr. Heilkenbrinker u.a.
Veranstalter:
Fachbereich Tiergesundheit
Veranstaltungsort:
EU-Pferdebesamungsstation,
Stiftung der Tierärztl.Hochschule Hannover, Zentr. f.
Reproduktionsmed.
Bünteweg 15 30559 Hannover Kontakt: Dr. Thomas Heilkenbrinker, LWK Niedersachsen, T 0441.801 641, F 0441.801 666
Kontakt:
Dr. Thomas Heilkenbrinker
Leiter Fachbereich Tiergesundheit Telefon: 0441 801-641 Telefax: 0441 801-666
Kontakt:
Dr. Thomas Heilkenbrinker
Leiter Fachbereich Tiergesundheit Telefon: 0441 801-641 Telefax: 0441 801-666
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| Gekündigt. Kann ich dennoch den Meister machen? | n.n. | 27.06.2008 |
Nach meiner Lehre die ich mit
Auszeichnung bestanden habe, arbeitete ich in einer Reitanlage, in der es
mir der Chef ermöglichte die Fortbildung zum PFW Zucht und Haltung zu
machen! Die Beschulungstage glich ich mit Überstunden und WE aus! Leider
stellte sich heraus, dass der Chef seinen Pferdebestand drastisch
reduzieren wollte (nur noch Aufzucht), und schon eine Stelle als
Pferdepfleger ausschrieb! Damit erhielt ich meine Kündigung!
Es ergibt sich folgendes Problem: Mir fehlt ein Jahr Facharbeiter um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden. (2 Jahre war ich in dem Betrieb als Fachkraft angestellt). Den Lehrgang für die Meisterprüfung habe ich 2007 begonnen und er geht noch bis Juli 2009, dann Prüfungen! Bis dahin suche ich nun also einen Betrieb, der mich als Meisteranwärter anstellt - dies ist nicht so einfach ( wegen der Fehltage der Beschulung). Es gibt eine Reitanlage die mich quasi als Zusätzliche Kraft für ein Jahr einstellen und unterstützen würde, aber die es finanziell nicht hinbekommen weil Sie schon andere Fachkräfte haben! Gibt es irgendwie eine Möglichkeit das so ein Betrieb eine Förderung beantragen kann, oder irgendwo Unterstützung ? Es geht hierbei nicht um das größte Geld aber es wäre schade den Meisterlehrgang abzubrechen |
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| Dietbert Arnold | 28.06.2008 |
Grundsätzlich solltest Du unter
allen Umständen versuchen, den Meister zu machen, denn es ist auch im
Bereich der Pferdewirte so, dass die Wahrscheinlichkeit der Arbeitslosigkeit
in dem Maße abnimmt, wie Du in berufliche Fortbildung investierst.
Schließlich könntest Du mit dem Meister auch noch studieren! Lasse Dich
von Deiner Karriereplanung nicht abbringen.
Ich rate Dir dringend, mit der Zuständigen Stelle Deines Bundeslandes zu sprechen. Erkläre denen Deine Situation. In den Zulassungsvoraussetzungen heißt es: "Zur Meisterprüfung im Beruf Pferdewirt ist, gemäß § 56 Berufsbildungsgesetz in Verbindung mit § 8 der Prüfungsordnung für die Durchführung von Meisterprüfungen in den anerkannten Ausbildungsberufen der Landwirtschaft, zuzulassen, wer eine Abschlussprüfung in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf bestanden hat und danach eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit im Beruf Pferdewirt nachweist. Über Ausnahmen von diesen Voraussetzungen entscheidet der Prüfungsausschuss zur Abnahme der Meisterprüfung. Die Zulassung zur Meisterprüfung erfolgt durch die zuständige Stelle." Du siehst also, es gibt durchaus Ausnahmen von der Regel, wenn diese glaubhaft von Dir nachgewiesen werden können. Du kannst mir glauben, dass die Zuständige Stelle Deinen Fall wohlwollend prüft. Sprich mit denen jetzt, die stehen bestimmt hinter Dir. Natürlich musst Du sofort, also jetzt!, bei Kenntnis der Kündigung zur Arbeitsagentur. Sprich mit denen über Deine Situation. Du bekommst ja Arbeitslosengeld und könntest durchaus in der Zeit Dich fachlich weiter fortbilden, z.B. durch Lehrgänge, Praktika, usw. Übrigens: Berufliche Tätigkeit kann auch freiberufliche Arbeit sein! Dann gibt es natürlich noch zwei weitere Wege: 1. Sprich mit Frau Gehrmann der Bundesvereinigung der Berufsreiter, ob sie für Dich einen Stipendiatenplatz zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung organisieren kann. So viel ich weiß, gibt es freie Plätze! 2. Du sagt, Du hast eine gute Prüfung gemacht. Da besteht die Möglichkeit beim Deutschen Bauernverband eine Begabtenförderung zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung zu beantragen. Du siehst, es gibt eigentlich keinen Grund, die Meisterprüfung sausen zu lassen!!! Ich jedenfalls wünsch Dir viel Erfolg bei Deinem Weg zum Pferdewirtschaftsmeister. Gehe Deinen Weg! |
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| Was soll ich nur studieren?? | Lisa | 23.06.2008 |
kennt Ihr die das Gefühl der
Hilflosigkeit? Der Angst vor der Zukunft? Und die Verzweifelung als ständigen
Wegbegleiter? Ich ja. Mit jeder Stunde die ins Land
drängt sich die Frage nach meinem beruflichen Werdegang mehr auf und der
Frust wächst. Bitte versteht mich jetzt
nicht falsch, ihr sollt keinesfalls als Berufsberater fungieren, denn
ich weiß, dass ich die Entscheidung selber treffen muss, leider. Nein, viel
mehr würde ich mich über Eure Hilfestellung bei verschiedenen
Studienrichtungen freuen, über neue Perspektiven und ein bisschen von Ihrem
Mut. ;) Ein kurzer Rückblick: Schon seit dem ich klein war,
träume ich von einem eigenem Hof, doch je älter ich würde desto
schwieriger gestaltete sich dieses Unterfangen, da mich die Realität
einholte und mir zeigte, dass ich keine Chance haben würde da der
finanzielle Background nicht da war/ist. Mittlerweile habe ich mein
Abitur im Sommer 2007 mit 2,3 abgeschlossen und „Equine, Leisure &
Sports“ in Holland, Wacheningen, Van Hall Larenstein, angefangen – und
wieder abgebrochen. Zu groß waren die Diskrepanzen meiner Vorstellungen mit
denen der Realität. Jedoch kehrte ich nicht ohne
Perspektive zurück, denn ich hatte bereits ein neues Ziel vor Augen und
wollte Tierärztin werden. Aus diesem Grund absolvierte ich ein 4 – wöchiges
Praktikum. Jedoch merkte ich schnell, dass auch hier nicht alles soooo rosig
war wie ich mir das vorstellt hatte und mein Entschluss kam ins Wanken. Meine erste Überlegung ging
in Richtung Pferdewirt Schwerpunkt Reiten. Ich reite auf A/L Niveau in der
Dressur und auf E/A Niveau im Springen. Turniererfahrungen habe ich auch
reichlich. Jedoch denke ich nicht, dass
meine Qualifikation nicht ausreichen würden und ich stehe dem Job auch ein
bisschen skeptisch gegenüber in bezug auf Job – Chancen und Gehalt. Außerdem beschäftigt mich
die Frage inwiefern man sich im Anschluss daran noch sinnvoll weiterbilden
kann. Und ich habe mich auch gefragt ob es einen großen Unterschied macht
ob man erst studiert und dann die Ausbildung macht. Um z.B. seine Fähigkeiten
zu verbessern. Ich frage mich, ob ältere, mit mehr Erfahrung bessere, oder
zumindest genauso gute bzw. schlechte Chancen auf die Ausbildung haben wie
die Schulabsolventen die noch kein Studium vorweisen können, dafür aber
noch blutjung sind. Und ich frage mich auch, ob
man jetzt überhaupt noch eine Ausbildungsstelle bekommt. Mir ist aufgefallen, dass sie
davon sprechen das es Unis mit Schwerpunkt Pferd gibt. Zwar kenne ich die FH
Osnabrück…aber ansonsten leider keine mehr. Welche haben sie denn noch in
Petto? Und in wieweit unterscheiden
sich die Absolventen im nachinein. Ist es großer Vorteil wenn man den
Schwerpunkt Pferd hatte? Oder eher ein Nachteil? Oder ist es dasselbe? Ich habe mir auch überlegt
im Anschluss an die Agrarwissenschaften in Göttingen Pferdewissenschaften
zu studieren. Jedoch frage ich mich, da dieses Studium ja so in Deutschland
einzigartig ist, wie viele Plätze es gibt und wie schwer die
Aufnahmebedingen sind. Also vom Notenspiel her etc. Der große Traum hier, wäre
natürlich Aachen – aber wie realisierbar ist das schon? Welche Wege gibt
es über die staatlichen Unis dort hinzugelangen? Lohnt sich der Einstieg
dort? |
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| Dietbert Arnold | 24.06.2008 |
Hallo Lisa, ich habe ein wenig
den Eindruck, dass Du zu ungeduldig bist und vor allem zu wenig
Selbstbewusstsein! Entscheide Dich für einen Weg und warte erst einmal ab,
was da kommt. Viele Wege und Möglichkeiten werden doch erst in einer
Ausbildung sichtbar, die Du jetzt doch noch gar nicht kennen kannst. Und
dann meine ich da noch was "gesehen" zu haben: Du hast einen
fiktiven Traum, dem Du da kompromisslos hinterher läufst. Wieso ich das
sage? Wie kannst Du nach einem einzigen, kurzen Praktikum sagen, das
Tiermedizin nichts für Dich? Also, sei offener, lasse erst einmal die
Dinge unvoreingenommen wirken und dann entscheide Dich. Ich rate Dir
folgendes:
Gehe einfach den geraden Weg! Studiere Agrarwissenschaften und dann hast Du alle Möglichkeiten Dich zu spezialisieren. Nicht jetzt sofort. Wichtig ist doch eine generale Ausbildung, die Dich befähigt, auch noch in 10 Jahren berufliche Entscheidungen zu treffen. Sonst läufst Du Gefahr, in Sackgassen enttäuscht festzustecken! Nur so ein Beispiel: Wenn Du jetzt eine agrarwissenschaftliche Ausbildung hättest und Dich weiterhin mit Pferden beschäftigst hättest, dann fändest Du eine Redakteursstelle derzeit bei einer großen Pferdefachzeitschrift. Wäre interessant. Aber vielleicht hast Du ja nach dem Studium ganz andere Pläne. Mit einem Studienabschluss stehen Dir dann alle Wege offen. Viele Unis bieten doch agrarwissenschaftliche Studien mit dem Bezug Pferd an, so z.B. Osnabrück, Hohenheim, Kiel, usw. Nimm Dir Zeit und Ruhe und vergleiche die Angebote. Das ist hier möglich: www.agrarwissenschaften.de und www.bildungsserveragrar.de . Und mache nicht den Fehler, alles was scheinbar nicht mit dem Pferd zu tun hat, zu meiden. Ob Du eine Rinder- oder Pferdeweide düngst, wo ist da der wesentliche Unterschied? Ob Du einen Zuchtindex für Schweine oder Pferde ermittelst, ist eigentlich gleich! Und jetzt wünsche ich Dir die nötige Gelassenheit Deinen Weg zu planen und dann auch unvoreingenommen zu gehen. Bewerte nicht zu früh. Heute lachst Du doch auch, was Du so mit 14 oder 15 dachtest. Oder? Und denke immer daran: Das Leben ist kein Ponyhof und es gibt auch ein Leben ohne P ferde. |
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| Junge Leute ein Jahr kostenlos in die USA | IG BAU | 19.06.2008 |
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| Studieren mit dem Meister? | Kirsten | 03.06.2008 |
Hallo Herr Arnold, ich habe gerade die Meisterprüfung Zucht undf Haltung bestanden und habe eine Frage hinsichtlich der Allgemeinen Hochschulreife. Ich meine gelesen zu haben, daß der Meistertitel in Niedersachsen zum Zugang an die Universität berechtigt. Ich habe zwar nicht vor, jetzt studieren zu gehen -- die letzten Monate "Schulbank drücken" haben erstmal gereicht :) -- aber inwieweit gilt der Meister als Equivalent zum Abitur? Und gilt das nur für Niedersachsen, weil wir dort die Prüfung abgelegt haben, oder auch in anderen Bundesländern? Danke schon mal im Voraus :-) |
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| Dietbert Arnold | 03.06.2008 |
Glückwunsch zunächst einmal,
Kirsten. Du kannst einfach stolz sein. Aber auch damit ist das Lernen wohl
nicht vorbei. Wir müssen unser ganzes Leben lernen, so schnell ist das
Gelernte veraltet. Warum also auch nicht studieren? Je höher Du
qualifiziert bist, so sagen die Arbeitsmartexperten, desto geringer die
Wahrscheinlichkeit von Arbeitslosigkeit.
Da Du ja nun besonders beruflich qualifiziert bist, also Meisterin bist, hast Du die Möglichkeit zu studieren. Alle Bundesländer, bis auf Bayern, trauen Dir das zu. Dabei ist nicht Dein Wohnort maßgebend, auch nicht der Prüfungsort. Bewerben kannst Du Dich in jeder Uni in Deutschland, nur Bayern nicht. Die trauen das den Meistern nicht zu. Was Du wo studieren kannst, hängt vom jeweiligen Bundesland ab und da musst Du Dich selber informieren. Das ist nicht schwer, wenn Du folgende Internetseite studierst: Da findest Du alle Infos: >studieren ohne Abi, >Zulassungsvoraussetzungen, > pdf- Download, > Vergleich (Synopse) der Bundesländer usw. Ganz wichtig: Beruflich qualifiziert, also z.B. mit Meister, bist Du nur, wenn Du eine Berufsausbildung gem. Berufsbildungsgesetz gemacht hast. Für Dich kein Problem. Aber die ganzen Teilnehmer dieser ganzen windigen Micky- Mouse- Examen, die werden nie den Weg so an die Uni finden. Ich hoffe, Du bist jetzt besser informiert. Mal sehen was so kommt. |
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| Einfach freiberuflich arbeiten? | n.n. | 31.05.2008 |
Hallo!! Ich bin gelernte Pferdewirtin ( Zucht und Haltung, Reiten ) und habe da mal ne Frage. Nach längerer Berufspause - wegen Nachwuchs - möchte ich wieder ein bißchen reinkommen in den Beruf. Mein Kind geht ab diesen Sommer in den Kindergarten und ich möchte in der Zeit privat Leuten Unterricht anbieten oder aber auch Pferde bereiten! Logischerweise für Geld.Nun meine Frage: Kann man das so machen, quasi freiberuflich? Oder muss ich ein Gewerbe dafür anmelden? Ich weiß es wirklich nicht und möchte nicht in Teufels Küche kommen.... Ich hoffe man kann mir hier helfen oder zumindestens sagen an wen ich mich wenden muss!! Vielen Dank schon mal... |
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| Dietbert Arnold | 31.05.2008 |
Natürlich kannst Du
freiberuflich im Pferdebereich arbeiten. Dazu musst Du weder den Pferdewirt
noch den Pferdewirtschaftsmeister haben. Allerdings solltest Du nicht
blauäugig an die Sache gehen, und so ist es gut, dass Du Dich erst
informieren willst. Denn eines musst Du wissen, Schwarzarbeit ist heute eine
Straftat. Ganz zu schweigen von riesigen Nachzahlungen.
1.Gehe zunächst einmal zum Finanzamt und besprich mit denen, was Du tun musst, um freiberuflich zu arbeiten. 2. Wende Dich an Frau Gehrmann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter (eigentlich müsste das doch auch Berufsreiterinnen heißen, oder?) und erkundige Dich da. Vergiss nicht, Dir dort auch Rat über notwendige Versicherungen zu holen. 3. Sprich mit der Krankenkasse/Rentenversicherung, denn jeder Unterricht, egal ob Schwimm-, Tennis-, Musik- oder Reitunterricht, auch freiberuflich, ist rentenversichungspflichtig! 4. Sprich mit der Arbeitsagentur, ob die Dich nicht vielleicht im ersten Jahr fördern. Eines geht aber nicht: Harz IV und freiberuflich Geld verdienen. Das wäre Sozialbetrug. So, dann bist Du ja die nächsten Tage beschäftigt. |
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| Meisterprüfung durchgefallen. Und nun? | n.n. | 28.05.2008 |
Leider
habe ich wie einige andere auch die Meisterprüfung zum Pferdewirt Z+H
nicht bestanden. Uns würde nun interessieren welche wege man außer der
"normalen" Wiederholungsprüfung gehen kann. Vorallem wäre
interessant ob man die Wiederholungsprüfung im selben Bundesland
ablegen muß oder auch z.b. nach Rheinland Pfalz wechseln könnte.
Prüfungsprotokolle etc.
wurden bereits eingefordert da es in einigen Fächern bei mehreren
Leuten zu unklarheiten kam.
Vielen Dank für Ihre Hilfe
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| Dietbert Arnold | 28.05.2008 |
Also zunächst einmal Ruhe
einkehren lassen, Wunden lecken und dann ganz selbstkritisch fragen, woran
es gelegen hat. Wenn dann nach ein paar Tagen/ Wochen Abstand heraus kommt,
dass da Unklarheiten sind, kannst Du natürlich auch in die Arbeiten
und die Protokolle der mündlichen/praktischen Prüfung schauen. Wenn es
dann immer noch Unklarheiten gibt, kann gegen jede Prüfung Widerspruch
eingelegt werden. Darüber muss dann entschieden werden. Zur Not gibt es
dann noch den Gang zum Verwaltungsgericht.
Aber, immer schön überlegen, ob da nicht auch ein Grund ist, durchgefallen zu sein. Ich selber habe, allerdings schon ein wenig her, die Kurse der Meisterprüfung in Hannover durchlaufen und ich kann nur sagen, da ging alles mit rechten Dingen ab. Egal ob ich oder andere mal mit der einen oder anderen Leistung zufrieden waren. Darf ich mal was raten? Ich würde den Kontakt zu den Prüfern/ oder und Zuständige Stelle suchen und fragen, woran das Durchfallen gelegen hat und was Dir zu raten wäre, um das abzustellen. Dann wüsstest Du, woran es gelegen hat und wie das Problem zu lösen wäre. Theoretisch, ich bin da aber nicht ganz sicher, sollte Rheinland- Pfalz die bestandenen Prüfungsteile anerkennen. Das muss aber mit der Zuständigen Stelle Rheinland- Pfalz abgeklärt werden. Bedenke bitte auch, dass die Prüfungsteile in aller Regel nur zwei Jahre als bestanden gelten. Informiere Dich, ob in Rheinland- Pfalz auch in der Zeit Kurse laufen. Sonst verfällt nachher das Bestandene. Noch so ein kleiner Spruch zum Ende: Spätestens nach erfolgreicher Wiederholung ist alles gut! |
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| USA Erfahrung | INwent | 16.05.2008 |
Sehr
geehrte Damen und Herren,
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass wir ab sofort Bewerbungen
für
die Teilnahme am 26. Parlamentarischen Patenschafts-Programm
(2009-2010) entgegen nehmen.
Sie können
Ihren Auszubildenden damit eine Perspektive aufzeigen, im Anschluss
an
die
Ausbildung für ein Jahr in den USA zu leben und zu arbeiten.
Unter dem
link www.inwent.org/usappp finden
Sie nähere Informationen zum Programm, den
Teilnahmebedingungen
und den finanziellen Zuschüssen, die vom Deutschen Bundestag und
dem
Amerikanischen Kongress geleistet werden. Auch das Formular
zur Kurzbewerbung
ist dort
online eingestellt.
Wir möchten
Sie herzlich bitten, diese E-mail an interessierte und engagierte junge
Berufstätige und
Auszubildende (auch wenn sie erst im Frühjahr/Sommer 2009 ihre
Ausbildung abschließen werden)
weiterzuleiten.
Weitere
schriftliche Unterlagen wie Flyer und Poster der Bundestagsverwaltung erhalten
Sie
in den nächsten
Tagen per Post.
Rückfragen
richten Sie bitte an: Elisabeth Tytko, Tel: 0228/4460-1339, elisabeth.tytko@inwent.org
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| Auf Meisterprüfung vorbereiten | Anne | 07.05.2008 |
Ich möchte mich zur Meisterprüfung
Reiten anmelden, ich habe vor drei jahren meine Prüfung gemacht
und seitdem freiberuflich gearbeitet.
Kann ich mir Infomaterial
für die Hausarbeit besorgen, Themenvorschläge oder sonstiges, was kann
ich sonst zur Vorbereitung der theoretischen Prüfungen tun. Die Bücher
habe ich schon, gibt es alte Prüfungsunterlagen zum lernen.
Im voraus schon herzlichen
Dank
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| Dietbert Arnold | 16.05.2008 |
Hallo Anne,
es ist gut, wenn Du Dich
rechtzeitig schon auf die Meisterprüfung vorbereitest. Um so weniger Stress
wirst Du während der Kurse haben. Zunächst einmal solltest Du unbedingt
die Vorbereitungslehrgänge der Deutschen Reitschule besuchen, die auf die
eigentliche Meisterausbildung vorbereiten (z.B. Unterrichtserteilung,
Dressur, Springen, Doppellonge). Aus Erfahrung weiß ich, dass die
Pferdefütterung immer so ein großes Sorgenkind ist. Schnappe Dir den Meyer
und versuche ihn langsam und systematisch durchzuarbeiten. Jeden Tag eine
1/4 Std. Auch das Berufsausbildungsgesetz sowie Jugendarbeitsschutzgesetz,
Arbeitszeitverordnung, usw. würde ich mir schon mal ansehen. Die Gesetze
und deren Zusammenfassung findest Du im >Service hier. Sehr hilfreich
sind auch die Leittexte für die Pferdewirte (www.leittexte.de). Auch daraus
könnte man eine Meisterarbeit machen, wenn Du das Thema aufgreifst und
etwas anspruchsvoller bearbeitest. Vielleicht bekommst Du ja noch von früheren Meisterschülern Unterlagen? |
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| Wie lange bis zur Meisterprüfung warten? | Sarah | 02.05.2008 |
Hallo,
ich habe da mal eine Frage.
Gibt es für die
Pferdewirtschaftsmeister-Prüfung eine Altersbegrenzung?
Ich weiß das man mindestens
3 Jahre als Pferdewirt gearbeitet haben muss.
Ich weiß aber nicht wie Alt
man sein muss.
Ich hoffe Ihr könnt meine
Frage beantworten.
Mit freundlichen Grüßen
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| Dietbert Arnold | 05.05.2008 | Das Kann ich Dir sagen: Du musst als Zulassungsvoraussetzung eine dreijährige berufliche Tätigkeit im Pferdebereich nachweisen können. Wichtig ist beruflich, also die Versicherungszeiten im Betrieb oder bei Selbständigkeit die Steuererklärung. Ein Mindestalter gibt es nicht, natürlich auch kein Höchstalter. Anmelden musst Du Dich bei der Zuständigen Stelle Deines 1. Wohnsitzes. Schon innerhalb der drei Jahre kannst Du Dich anmelden und auch schon die Vorbereitungslehrgänge machen. So, dann ran an die Meisterprüfung, Du wirst sehen, dass ist eine ganz spannende Zeit, die Du nie wieder missen möchtest. | ||||||||||||
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| Berufsschullehrer für Pferdewirte nach Wien- Studium? | nn | 23.04.2008 |
Hallo, vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Wie kann ich Berufsschullehrer für Pferdewirte werden? Ich habe versucht mich übers Internet zu informieren, aber ich blicke da leider nicht so ganz durch...jedes Bundesland scheint eine andere Regelung zu haben. Ich habe auch schon bei der ADD angerufen, doch die konnten mir auch nicht weiterhelfen, da sie von der Berufsausbildung zum Pferdewirt noch nie gehört haben... Ich habe einen Abschluß (Bachelor) im Studium der Pferdewissenschaften (Wien), indem auch Bereiche der Agrarwissenschaften behandelt wurden. Damit hätte ich ja eigentlich die Fachrichtung bereits abgedeckt und muss noch den erziehungwissenschaftlichen Teil und ein allgemeinbildendes Fach studieren, oder???Würde mir der Abschluss anerkannt werden? Wieviele Semester muss ich dafür ca. einplanen? und wo kann ich mit meiner Fachrichtung am sinnvollsten studieren? Wie sind überhaupt die Berufssaussichten für Berufsschullehrer, also nicht nur für die Pferdewirtklassen sondern auch Agrarwirtschaft oder ähnliches, was sich mit meinem Studium kombinieren lässt...? Zur Zeit mache ich noch eine Ausbildung zum Pferdewirt, bin mir aber nicht sicher, ob ich diese auch abschließen kann, allerdings hätte ich damit auch (bisher)1 jahr Berufspraxis. Allerdings sollte ich mich dafür entscheiden, weiter zu studieren, wüsste ich gerne, ob ich danach auch Aussichten auf eine Stelle habe, denn schließlich ist das Studium mit einem recht großen finanziellen Aufwand für mich verbunden. Ich hoffe, dass Sie zumindest einen Teil meiner Fragen beantworten können. Vielen Dank! |
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| Dietbert Arnold | 27.04.2008 | Ja, nn, das ist leider nicht so einfach. Die Berufschullehrerkarriere beginnt immer mit einem Master- Abschluss. Den hast Du leider nicht. Deshalb wirst Du nach meinem Stand der Dinge so gut wie keine Chance haben, in den Schuldienst aufgenommen zu werden. Ansonsten steht der Ausbildungsweg ein wenig tiefer hier im Forum. Jetzt siehst Du übrigens, dass diese ganzen Bachelor- Studiengänge irgendwie nicht wirklich weiterhelfen. Das gilt auf jeden Fall im Staatsdienst. Der Bachelor ermöglicht immer nur einen Inspektor, der Master beginnt beim Rat und geht bis zum Direktor. | ||||||||||||
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| Meister Z&H gilt auch für Reiten? | heike | 27.02.2008 |
hallo,
ich mache gerade meinen
meister in z+h und bin nun am überlegen ob ich den diplomtrainer dranhängen
soll (zulassungsvoraussetzungen werden gerade geprüft),wenn sich das
jetzt zerschlagen sollte....habe ich mir überlegt, ob ich den meister
reiten machen soll...jedoch bekomme ich hier aufgrund meiner quali auch
die befähigung in richtung reiten auszubilden...ist das in allen bundesländern
so? muß ich beim meister reiten alle teile machen oder erkennen die mir
wirtschaftslehre etc an und ich muß nur reiten machen?
mfg
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| Dietbert Arnold | 27.02.2007 |
Na, Heike, Du könntest aus SH
kommen. Denn genau da sieht man das ganz komisch. Die glauben doch glatt,
dass z.B. ein Meister Reiten alle anderen Schwerpunkte auch ausbilden darf.
Umgekehrt mittlerweile auch. Das ist da eine ganz komische Diskussion und da
wollen wohl einige ihr eigenes Süppchen kochen. So wie da im hohen Norden
sehen das längst nicht alle Zuständigen Stellen. Und ich meine, das ist
auch richtig so. Eines ist aber ganz sicher: Die übergreifenden
Meisterprüfungsteile werden natürlich anerkannt und es bleiben so nur noch
2 Bereiche.
Grundsätzlich solltest Du wissen, wenn Du noch weiter lernen möchtest, dass in vielen Bundesländern der Meister ein fachlich kompatibles Bachelorstudium beginnen kann, in Niedersachsen kannst Du mit dem Meister jedes Studium, also auch Medizin, beginnen. Da geht natürlich auch ein Sportstudium in Niedersachsen. Auch Berlin hat relativ großzügige Regelungen für Meister. Natürlich kannst Du auch ein Studium in den Niederlanden belegen (echtes Studium, Bachelorabschluss). Etwas tiefer findest Du dazu mehr. |
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| Das verdient man/frau in der Landwirtschaft/Pferdewirtschaft: | Dietbert Arnold | 17.02.2008 | Große Unterschiede gibt es in Europa bei den Durchschnittslöhnen in der Landwirtschaft. Damit gibt es einen Anhaltswert, was unter einem fairen Lohn eines landwirtschaftlichen Facharbeiters/in in dem jeweiligen Land zu verstehen ist. Dieser Lohn gilt auch für Pferdewirte. Damit ist auch klar, dass ein Pferdewirt, ausgelernt und in den ersten drei Jahren, mindestens 9,12 € /h / brutto verdienen sollte, wenn es um ein faires Arbeitsverhältnis geht. Die nachfolgende Liste zeigt, was im Ausland verdient wird und kann bei Auslandsaufenthalten hilfreich sein: | |||||||||||
| Dänemark | 16,42 € pro Stunde brutto | |||||||||||||
| Schweden | 11,47 | |||||||||||||
| Niederlande | 10,50 | |||||||||||||
| Österreich | 10,22 | |||||||||||||
| Großbritannien | 9,56 | |||||||||||||
| Frankreich | 9,35 | |||||||||||||
| Deutschland | 9,12 | |||||||||||||
| Belgien | 8,91 | |||||||||||||
| Finnland | 8,50 | |||||||||||||
| Italien | 8,25 | |||||||||||||
| Irland | 7,28 | |||||||||||||
| Spanien | 7,01 | |||||||||||||
| Zypern | 4,73 | |||||||||||||
| Griechenland | 4,40 | |||||||||||||
| Malta | 3,70 | |||||||||||||
| Portugal | 3,52 | |||||||||||||
| Tschechien | 2,71 | |||||||||||||
| Slowakei | 2,41 | |||||||||||||
| Polen | 1,54 | |||||||||||||
| Ungarn | 1,49 | |||||||||||||
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Studium und/oder Beruf? |
Pia |
12.02.2008 |
Hallo, |
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Heidrun |
13.02.2008 |
Hallo Pia, Übrigens: Infos kann man
sich auf der Seite www.agrarwisseschaften.de
holen. Dort ist ein kurzer Überblick über die Inhalte des Studiums im
Allgemeinen. Außerdem sind noch alle Unis und FHs verlinkt oder zumindest
beschrieben, so dass man sich umfassend informieren kann. Und noch anderes
zu Praktika, Stellen, Links zu Brachen und und und. Du kannst
selbstverständlich nach dem Master noch eine Ausbildung machen. Möglich
ist alles. Aber, wenn Du auf jeden Fall eine Lehre machen möchtest, dann
würde ich sie nach dem Bachelor ansetzen, dann hast Du die Erfahrung für
das Studium, egal ob Pferdewissenschaften oder Agribusiness. Oder Du gehst
den Weg der Weiterbildung während der Semesterferien, wie ich schon weiter
oben beschrieben habe.
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Dietbert Arnold |
13.02.2008 |
Ja, Pia, da hat Dir Heidrun ein paar tolle Tipps geben können. Du merkst, sie weiß wovon sie spricht. Eines solltest Du immer wissen: Wenn Du nach einem Studium eine Lehre machst, musst Du Dich darauf einlassen, dass Du wieder einen sozialen und machmal auch menschlichen Abstieg beginnst. So frei lernen und argumentieren wirst Du in der Ausbildung nicht. Auch wird das mit den Arbeitsbedingungen nicht so toll bestellt sein. Das muss klar sein, sonst wirst Du scheitern. Natürlich ist es unheimlich gut, wenn Du ein Studium und eine Berufsausbildung nachweisen kannst. Nachdem was Du geschrieben hast würde ich Dir den Schwerpunkt Zucht&Haltung raten. Das ist in zwei Jahren gut zu schaffen. Innerhalb dieser Zeit die reiterlichen Anforderungen zu erfüllen, wird sehr schwer. Ähnlich schwer wird es sein, in Göttingen einen der ganz wenigen Plätze zu finden. Auch Wien hat nur wenige Plätze und eine riesige Warteliste. Da solltest Du ganz realistisch Alternativen haben. Schaue doch mal in die Niederlande! Ein wenig tioefer findest Du den Infotermin im März in Dronten. Hier kannst Du noch mal alles nachlesen: www.cahdronten.de. Eines ist sicher: Mit der Sprache ist das kein Problem. Und in den Niederlanden dreht sich derzeit viel um das Pferd. Das ist nicht 2.Wahl! So, ran, der frühe Vogel fängt den Wurm und das Leben ist kein Ponyhof. ... |
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Besamungstechniker/in |
Petra |
30.01.2008 |
Hallo! |
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Dietbert Arnold |
30.01.2008 |
Hallo Petra, unter >News kannst Du den Ansprechpartner von Niedersachsen nachlesen. Die LWK NRW führt ebenfalls Kurse für Pferde durch. Termine erfragst Du hier. Und in Futterkamp fragst Du bei Herrn Lamp (Pferdehaltung) nach. |
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Berufsschullehrer werden? |
Martina |
16.01.2008 |
Ich befinde mich zurzeit in der Meisteranwartschaft für den Teilbereich Zucht und Haltung! Nach bestandener Prüfung möchte ich meine Karriere als Berufsschullehrer für Pferdewirte weiterführen. Können Sie mir ein paar Tipps geben wie ich diesen Weg jetzt schon planen kann oder an wen man sich wenden könnte? Ich musste selber in meiner Ausbildung feststellen das es an fundierten Fachkenntnissen der Lehrer in der Berufsschule fehlte und daher auch der Unterricht moderner gestaltet werden könnte! Vielen Dank im Voraus! |
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Dietbert Arnold |
16.01.2008 |
Zunächst einmal muss klar sein, dass Du für den Beruf Lehrer ein Studium benötigst. Kein Bachelor (6 Semester) sondern Master (8 Semester). Dazu benötigst Du die allgemeine Hochschulreife. Wenn Du die nicht hast, dann erkennt Niedersachen den Meister als allgemeine Hochschulreife an. Das tun nicht alle Bundesländer. Da musst Du Dich informieren, wie es in den anderen Bundesländern ist. Auch gibt es in Deutschland zwei Wege, wie Du zu einem Berufsschullehrer für Land- und Gartenbau kommst. Einen speziellen Pferdewirtlehrer gibt es nicht, nur Land- und Gartenbau. In dem einen Fall studierst Du ein normales Lehramtsstudium, z.B. Biologie und Deutsch, oder Chemie und Deutsch, usw.. Nach dem Studium machst Du Dein Referendariat meist für zwei Jahre. Das endet mit der Zweiten Staatsprüfung. In dem Referendariat belegst Du Land- und Gartenbau. Nach erfolgreicher Prüfung bist Du dann fertiger Lehrer im Land- und Gartenbau, also auch für Pferde. Die zweite Möglichkeit in einigen Bundesländern ist ein achtsemestriges Landwirtschaftsstudium (Master). Dann machst Du ein Referendariat bei einer Landwirtschaftskammer. Du bist dann sowohl als Kammerbeamter und als Landwirtschaftslehrer befähigt. Da solltest Du Dich bei den diversen Kammern erkundigen, ob sie Referendariate anbieten für diesen Bereich. Und wenn Du dann Glück hast und auch tatsächlich in einer Pferdewirtklasse ein Lehrer frei wird, dann kannst Du Dich dort hin bewerben bzw. versetzen lassen. So lang kann der Weg sein, um einfacher Lehrer für Pferdewirte zu werden. |
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Mein Weg zur Meisterprüfung |
Stefanie |
01.01.2008 |
Hallo, |
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Dietbert Arnold |
01.01.2008 |
Hallo Stefanie, ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr 2008. Es ist gut, dass Du Dich schon frühzeitig um Deinen weiteren Lebensweg kümmerst. Allerdings gilt es hier doch einige Dinge zu erklären. Nach der Prüfung zum Pferdewirt musst Du zunächst einmal drei Jahre lang praktisch arbeiten, bevor Du dann den Meister machen kannst. Die Zulassung zur Meisterprüfung macht immer die Zuständige Stelle Deines Wohnortes. Auch wenn diese Stelle selber keine Meisterprüfungen abnimmt, so muss sie Dich zunächst zulassen. Dann kannst Du an jedem Ort in Deutschland die Meisterprüfung machen, so z.B. in Niedersachen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Landwirtschaftkammer Schleswig- Holstein oder in Bayer bei der Landesanstalt. Die Adressen findest Du ja hier im Forum. Nach Bestehen der Meisterprüfung kannst Du in vielen Bundesländern Fachhochschulstudien (Bachelor) beginnen. In Niedersachen sogar jedes Studium, egal ob Bachelor oder Master, egal in welcher Fachrichtung, also auch Lehramt. Auf der Meisterseite hier und bei den Links findest Du die Internetseite für das Meister- Bafoeg (www.meister-bafoeg.info ). Grundsätzlich gibt es einen Zuschuss und ein Kredit. Letzteren musst Du natürlich zurückzahlen. So jetzt kannst Du Dich informieren über Deinen weiteren Weg. |
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Studium nach dem Pferdewirt? |
Sandra |
29.11.2007 |
Hallo! |
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Dietbert Arnold |
30.11.2007 |
Hallo Sandra, ein Studium nach dem Pferdewirt lohnt immer. Ausbildung zahlt sich in aller Regel aus. Wenn Du Deine berufliche Situation (Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen, Bezahlung) verbessern möchtest, dann ist ein Studium immer eine gute Wahl. Gerade in der Landwirtschaft werden in Zukunft immer mehr und besser ausgebildete Mitarbeiter gesucht. Es bietet sich also ein landwirtschaftliches Studium an, dass an vielen Standorten auch mit dem Schwerpunkt Pferd gemacht werden kann. Aber generell ist eine landwirtschaftliche Grundausbildung nicht hinderlich, denn Du bist dann vielseitiger einsetzbar. Schwerpunktmäßig mit Pferden beschäftigt sich z.B. die landwirtschaftliche Uni in Osnabrück. Du kannst aber auch mal einen Eintrag tiefer schauen. Dort findest Du die neuen Infos zum Studium in den Niederlanden. Durchaus eine interessante Möglichkeit. Die Sprachhürde wird nicht das Problem sein. Also, ran an die Studienverzeichnisse und vielleicht schaust Du Dir ja mal Dronten an? |
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Pferdemanagement studieren in den Niederlanden. |
Dietbert Arnold |
28.11.2008 |
Die CAH Dronten (Hochschule für Pferdemanagement, Agrar- und Ernährungswissenschaft) bietet ein Pferdemanagement- Studium (Bachelor und Master) auch für Studenten aus Deutschland an. Im ersten Semester ist ein Sprachkurs für Studenten aus Deutschland integriert, sodass Niederländisch keine Hürde sein wird. Speziell für Reiter bietet die Uni die Möglichkeit, ein eigenes Pferd im Stall der Hochschule unterzubringen. Deutsche Studenten können als EU- Bürger das Studium zu den selben Bedingungen aufnehmen, wie niederländische Studenten. Jeder Student in den Niederlanden zahlt 1.538 EURO Studiengebühren, die z.T. auch über Bafög oder andere Bildungskredite finanziert werden können. Das Studium ist zulassungsfrei, es gibt keinen NC. Infos speziell für Interessenten aus Deutschland findet Ihr unter www.cahdronten.de. Weiter könnt Ihr Fragen stellen an die eMail study@cahdronten.de oder an die deutschsprachige Hotline 0180.326026716 (9 Cent/Minute) von 09:00 - 18:00 jeden Werktag. Wer noch genauere Infos haben möchte, der kann auch die Tage der Offenen Tür für deutschsprachige Studenten nutzen: 01.12.2007, 10:00 - 15:00 08.03.2008, 10:00 - 15:00 Auch ist ein Schnupperstudium möglich. |
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Studieren? |
Anne Kramer |
08.11.2007 |
Sehr geehrter
Herr Arnold! Auch mich ärgern
die privaten Ausbildungsanbieter,wie die Xeneophon- ,die
Andrea-Kutsch-Akademie uvm. Diese preisen mit hochgestochenem Vokabular
ein sündhaftteures, "Studium" an, welches mir
noch nicht einmal zu einem anerkannten Abschluss verhilft. Nein, danke! Ich besuche
zurzeit das Johannes-Kepler-Gymnasium welches ich voraussichtlich 2008 mit
dem Abitur verlassen werde. Ich habe eine Dressurreiterprüfung der Klasse A
und etliche E-Stilspringen gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass
ich reiterliches Talent habe, dieses aber wegen der fehlenden Unterstützung
bislang nicht zeigen konnte. Natürlich überlege
ich seit einiger Zeit wie ich meine Passion Pferd in meinen Berufswunsch
einbeziehen kann. Zunächst habe
ich mich für einen Ausbildungsplatz als Pferdewirtin mit Schwerpunkt Reiten
beworben, da es sonst zu spät ist um sich zu bewerben. Ich habe bereits
zwei jeweils zweiwöchige Praktika absolviert. Mir ist bewusst, dass man vor
allem körperlich belastbar sein muss. Die Ausbildung zur Pferdewirtin würde
mir vor allem Spaß machen, ich möchte mich allerdings noch
weiterentwickeln können. Ich bin sehr
interessiert an den Studiengängen „Pferdemanagement“ in den
Niederlanden, frage mich aber wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind.
Diese Frage konnte mir auch der Berufsberater der Agentur für Arbeit nicht
beantworten. Ich habe sehr gespaltene Meinungen gehört. Auch ein
BWL-Studium mit dem Modul Pferdemanagement an einer FH würde mich stark
interessieren, da mir Mathematik liegt. Ein veterinärmedizinisches
Studium kommt für mich aufgrund des NC nicht in Frage. Auch über den
berufl. Ausbildung in Richtung Hippotherapie und Pferdeosteopathie habe ich
mich erkundigt. Ich glaube allerdings, dass mich die vorangehende
Physiotherapie nicht ausreichend interessiert. Was halten Sie
von der Georg-August-Universität Göttingen und der Veterinärmedizinischen
Universität Wien? Am liebsten würde
ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin und anschließend ein Studium z.B. in
den Niederlanden machen. So könnte ich die praktische und die theoretische
Seite kennen lernen. Da dies allerdings sehr lange dauert, habe ich den
Eindruck mich entscheiden zu müssen. Meine Eltern
sind sehr skeptisch was die Ausbildung zum Pferdewirt betrifft. Nun möchte
ich ihre, neutrale Meinung hören. Mit freundlichen
Grüßen Anne Kramer |
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Dietbert Arnold |
08.11.2007 |
Ich glaube, eine Pferdewirtausbildung sollte die Basis für ein weiteres Studium sein. Das kann entweder mehr in Richtung Management (Niederlande) oder Haltung/Zucht (Wien) gehen. Göttingen ist ein Aufbaustudium ab Bachelor. Kommt für Dich nicht in Frage. Es gibt aber noch viele landwirtschaftliche Fachhochschulen, die sich intensiv mit Pferden auseinandersetzen, so z.B. Osnabrück. Ich kann Dir natürlich ernsthaft so nichts raten, dass musst Du schon selber herausfinden. Aber: Ich habe immer wieder gesehen, dass sich diejenigen hinterher doch geärgert haben, wenn sie von ihren Möglichkeiten keinen Gebrauch gemacht haben. Also, lerne Pferdewirtin zwei Jahre und sofort studieren. Wenn Du erst mal zwischendurch arbeitest für ein Auto, für einen Urlaub, für eine Wohnung, für ein Pferd, ..., dann gerät Dein Studium in weite Ferne. Letztlich, so meine Erfahrung, zählt wirklich nur ein seriöses Studium. Alles weitere, welche Schwerpunkte, usw,. das wirst Du dann immer noch sehen, denn mit der Berufsausbildung und Deinem Studium wird natürlich Dein Horizont auch weiter. Wenn Du dann willst, kannst Du ja noch alles an Dein Studium anhängen. Lebenslanges Lernen! |
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Jura und Pferde kombinieren? Wer weiß Möglichkeiten?? |
R. Sievers |
20.10.2007 |
Auf der Suche
nach Möglichkeiten meinen Beruf mit meinen privaten Interessen zu
verbinden, möchte ich mich mit folgender Frage an Sie/Euch alle wenden: |
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Dietbert Arnold |
20.10.2007 |
Na, das ist ja eine spannende Kombination. Mal sehen, ob unsere User noch mehr Vorschläge haben? Ganz spontan fällt mir ein: Versicherungen (Haftpflicht und Lebendvers. Tiere), Berufsbildung Pferdeberufe bei den Landwirtschaftskammern bzw. Zuständigen Stellen (Referendariat), Zuchtverbände (Auktionen!), Zeitungen/Zeitschriften im Pferdebereich (juristische Kolumne), Messe und Turnier (equitana und Co), Pferdesportverbände (Beratung auf Landesebene bzw. Bundesebene), ... Ja, und dann würde ich mich mal mit Frau Gehrmann von der Bundesvereinigung der Berufsreiter in Verbindung setzen. Die ist selber auch Juristin und Geschäftsführerin des Verbandes. Sicher weiß Frau Gehrmann noch mehr zu berichten. |
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Begabtenförderung |
Nina |
28.09.2007 |
Erst mal
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Seite! |
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Dietbert Arnold |
28.07.2007 |
Hallo Nina, danke für das Kompliment, genau dafür mache ich die Arbeit ja. Nun zu Dir: Ich finde das prima, dass Du Dir einen richtigen Karriereplan aufstellst und dann auch die Begabtenförderung gefunden hast. Natürlich wollen die jetzt einen sinnvollen Plan von Dir, um Dich fördern zu können. Elemente können sein: Auslandsaufenthalt, Kurse, Lehrgänge, Praktika, usw. Plane unbedingt einen Auslandsaufenthalt ein, denn das bringt Dich ungemein weiter. Wende Dich an Herrn Müller von der Deutschen Reitschule, dort werden ständig auch Kurse zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung gegeben, vielleicht kannst Du da ja mal ein halbes Jahr arbeiten, genau dann, wenn die Meisterkurse sind? Dann wende Dich an Frau Germann (früher Frau Vogel) und bitte um geeignete Ausbilder, die Dich weiter bringen können. Dann überlege auch, Lehrgänge einzuplanen, so z.B. Reitabzeichen, Trainer C und B, usw. Auch kannst Du mal versuchen Praktika in Landgestüten, Zuchtverbänden, Landesreitschulen, usw. zu machen. Suche Dir also derartige Elemente heraus und bündele sie zu einem persönlichen Ausbildungsplan für Dich. Das wird dann sicher überzeugen. Der Plan sollte beginnen mit Deinem Ziel und jede Maßnahme begründet werden, dass Du damit Deinem Ziel näher kommst. |
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Prüfung zum Pferdewirt § 45.2 (Quereinsteiger) |
Dietbert Arnold |
18.09.2007 |
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen wird im November, Dezember 2007 und Januar 2008 einen Vorbereitungskurs machen, um gut vorbereitet die Pferdewirtprüfung gemäß § 45.2 (Quereinsteiger) absolvieren zu können. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berät auch, ob eine Sonderprüfung formal auch angestrebt werden kann. Der Lehrgang in Echem (Niederrsachsen) kostet ca. 2.400 EUR und es können eventuell Fördergelder beantragt werden. Eine Infoveranstaltung findet in Echem am 26.09.2007 statt. Mehr Infos gibt die Landwirtschaftskammer Niedersachen auf ihrer Hompage und durch ihre Ausbildungsberater. |
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Meister- Bafög: Wer hat Tipps? |
Tamie |
04.09.2007 |
Ich habe nun
meine Zulassung für die Meisterprüfung Z&H bekommen, und es kann bald
losgehen mit den ersten Lehrgängen (ab Ende Oktober in Niedersachsen)
:-) |
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Nicht zögern: Fortbildung zum Hufbeschlagschmied planen |
Dietbert Arnold |
30.08.2007 |
Für Pferdewirte ist die Weiterbildung zum Hufbeschlagschmied durchaus eine sinnvolle Alternative. Das neue Hufbeschlaggesetz gilt ab 1.1.2007. Allerdings hat es gegen dieses Gesetz eine Verfassungsbeschwerde der Hufpfleger und Huftechniker gegeben. Das Bundesverfassungsgericht hat deshalb einige Teile des neuen Gesetzes bis zum Sommer 2007 ausgesetzt. "Vielmehr bleibt das Hufbeschlaggesetz 2006 mit der Gesamtheit seiner Regelungen, insbesondere mit der Ausweitung der Zugangsmöglichkeiten zum Beruf des Hufbeschlagschmieds, grundsätzlich unberührt und kann insoweit in Kraft treten. Lediglich hinsichtlich der Hufpfleger und Huftechniker, ihrer Schulen und Schüler wird insofern eine zeitlich und inhaltlich begrenzte Beschränkung der Wirksamkeit des Gesetzes vorgenommen", so sagt das Bundesverfassungsgericht. Somit kann jeder Pferdewirt ohne Bedenken die geplante Fortbildung zum Hufbeschlagschmied aufnehmen. Pferdewirte können nach zwei Jahren ihre Hufbeschlagprüfung ablegen. |
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Meisterprüfung |
Lena |
01.08.2007 |
Hallo Herr
Arnold, |
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Dietbert Arnold |
01.08.2008 |
Hallo Lena, klar bekommst Du auch dieses Mal wieder eine Antwort! Du kannst ein Jahr eine Ausbildung im Schwerpunkt Reiten anhängen und bist dann im Status Azubi. Natürlich kannst Du auch nach 1,5facher Ausbildungszeit Dich nach § 45.2 zur Prüfung melden. Dann bist Du kein Azubi und könntest zwischendurch auch als ausgelernte Pferdewirtin arbeiten. Allerdings musst Du dann die Kosten zur Prüfung komplett selber tragen. Mit jeder Pferdewirtprüfung kannst Du jede Pferdewirtschaftsmeisterprüfung machen. Folglich zählen die drei Jahre ab erstmals abgelegter Pferdewirtprüfung. Weiterhin solltest Du die Situation genau beobachten, es ist derzeit im Gespräch, die Zeit zwischen Pferdewirt- und Pferdewirtschaftsmeister zu verkürzen. Wie gesagt, im Gespräch. |
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Besamungswart in Bayern |
Dietbert Arnold | 11.07.2007 |
Auch in Bayern kann man sich zum Besamungswart fortbilden: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) für Pferde Haupt- und Landgestüt Schwaiganger Schweiganger 1 82441 Ohlstadt T 08841.61360 F 08841.613666 www.schwaiganger.bayern.de |
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Auslandspraktikum |
Annika |
07.06.2007 |
Hallo! |
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| InWent | 16.07.2007 |
Sie möchten ins Ausland... ? Eine gute Idee ! Die Informations- und Beratungsstelle (IBS) im Hause von InWEnt unterstützt Sie in Fragen zur beruflichen Weiterbildung im Ausland – von der Programmauswahl über die Finanzierung bis zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt. Als deutsche Koordinierungsstelle arbeiten wir im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die IBS informiert über Programme von deutschen und internationalen Organisationen zur praxisorientierten Auslandsqualifizierung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland. Eine erste Orientierungshilfe bietet Ihnen die Datenbank „Weiterbildung ohne Grenzen“. Sie enthält rund 170 Angebote von über 60 Anbietern. Eine Suchmaschine hilft dabei, das passende Programm zu finden. Die in der Datenbank enthaltenen Informationen stellt die IBS auch als Broschüre zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns ! Serviceline: 02 28-4460-1-123 Telefonische Beratungszeiten: Montag bis Donnerstag: 9:30 - 12:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag:14:00 - 16:00 Uhr sowie Mail Eine gute Linksammlung befindet sich hier bei der IBS: http://www.inwent.org/infostellen/ibs/04982/index.de.shtml |
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| Dietbert Arnold | 16.07.2007 |
Hier findet Ihr weitere Infos
zum Arbeiten im Ausland:
http://www.ba-auslandsvermittlung.de/ Praktikantenprogramm Deutscher Bauernverband: dbv-praktika-international@bauernverband.de |
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Lehre oder Studium? |
Jule |
30.05.2007 |
Hallo, |
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Dietbert Arnold |
30.05.2007 |
Hallo Jule, wenn Du die Möglichkeit hast, ein Studium anzuschließen, dann mache es. Hinterher ärgerst Du Dich, dass Du diese Chance nicht wahrgenommen hast. Ich glaube auch, dass Dir das Studium dann viele neue Möglichkeiten aufzeigen wird, wie Du Pferde und Landwirtschaft verbinden kannst, oder aber auch nicht. Vielleicht willst Du ja nach dem Studium Dich ganz auf den Pflanzenbau konzentrieren. Du siehst, alles ist nach einem Studium möglich. Bleibe im Studium aber in alle Richtungen offen, meide nicht andere Fächer, nur weil sie nicht nach Pferd riechen. Nur so kannst Du dann eine Richtung für Dich finden, die Dir auch liegt. Eines aber solltest Du nicht: Vergiss das Reiten nicht und bleibe auf Deinem jetzigen Niveau. Nur so bist Du dann am Ende des Studiums in beiden Bereichen, Theorie und Praxis, fit. So jedenfalls würde ich das machen. |
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| Literaturempfehlung zur Vorbereitung Meisterprüfung Pferdewirt Schwerp. Zucht und Haltung | Alice |
08.05.2007 |
Suche Gleichgesinnte Hallo, ich habe (vor ewig langer Zeit- 1992) meine Prüfung zur Bereiterin FN in Warendorf abgelegt. Nun möchte ich gerne meine Meisterprüfung Schwerpunkt Zucht und Haltung in Niedersachsen machen. Wer hat Erfahrung und Lust sich mit mir auszutauschen? Vielleicht jemand, der auch nach seiner Bereiter Ausbildung die Meisterprüfung Zucht und Haltung absolviert hat, oder noch machen möchte?? Weiterhin suche ich ein paar Tipps, wie ich mich am besten zu Hause vorbereiten kann. Buch,-CD,- Online Empfehlungen? Freue mich auf Eure Antworten Herzlichen Gruß aus dem nord-östlichen Niedersachsen |
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Dietbert Arnold |
09.05.07 |
Hallo Alice, sicher hast Du schon in den Service geschaut, denn dort findest Du eine Literaturliste, die ganz sicher auch für die Meisterprüfung zu empfehlen ist. Des weiteren ist der Service ganz sicher eine gute Fundstelle, denn viele Gesetze und Verordnungen werden jetzt für Dich relevant. Ganz wichtig sind auch die Leittexte für Dich, gerade Fütterung, Exterieur, Grünland, Arbeitsvertrag und ganz besonders die Kostenrechnung ist brandaktuell. So könntest Du schon mal gut beginnen. |
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Wann Zulassung zur Meisterprüfung beantragen? |
Tamie |
28.04.2007 |
Ich habe eine
Frage zur Meisterprüfung. |
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Dietbert Arnold |
28.04.2007 |
Hallo Tamie, schön dass Dir die Platform ein wenig weiter helfen konnte. So soll es doch sein. Nun zur Frage. Die Zuständige Stelle lässt Dich zu einem bestimmten Zeitpunkt x zur Meisterprüfung zu. Dieses Datum steht in der Zulassung. Und danach kannst Du dann Dich zur Prüfung anmelden. Das heißt: Die Zuständige Stelle kann Dich frühestens drei Jahre nach der Pferdewirtprüfung zur Meisterprüfung zulassen. Das bedeutet aber nicht, dass Du nicht vorher die Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung belegen kannst. Die Kurse sind ein Angebot zur Prüfungsvorbereitung. Aber eines muss deutlich gesagt werden. Die Vorbereitungskurse sind sind ein freiwilliges Angebot. Wenn Du mit dem Datum x genau drei Jahre nach Deiner Abschlussprüfung die Zulassung zur Abschlussprüfung hast, dann kannst Du einen Tag später zur Abschlussprüfung. Gehe also nach zweieinhalb Jahren zur Zuständigen Stelle und beantrage die Zulassung, die Du dann frühestens genau nach drei Jahren ausgehändigt bekommst. Tamie, freue Dich auf die Meisterprüfung, ich habe diese Zeit als besonders spannend und interessant empfunden. Genieße die Zeit! |
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Meisterprüfung |
Marie |
22.04.2007 |
hallöchen, ich bräuchte einmal ein paar infos und hoffe sie können mir helfen. 1. muß ich meisterprüfung dort machen wo ich gemeldet bin? oder geht das auch da wo ich arbeite? bin in sachsen gemeldet arbeite in niedersachsen. 2. habe ich gehört das es in niedersachsen möglich ist mit meistertitel zu studieren funktioniert das auch mit pferdewirtschaftsmeister??? muß es dann ein spezifisches studium sein oder kann man sich überall einschreiben? das war´s auch schon für´s erste danke für die hilfe viele liebe grüße mari |
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| Dietbert Arnold | 22.04.2007 | Hallo Marie, Du musst in Sachsen zur Zuständigen Stelle gehen und dort zur Mristerprüfung zugelassen werden. Mit dieser Zulassung kannst Du überall in Deutschland dann die Kurse und die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister machen, also auch in Niedersachsen. Richtig, in Niedersachsen hat jeder Meister, natürlich auch der Pferdewirtschaftsmeister, die allgemeine Hochschulzulassung. Für jedes Fach. In anderen Bundesländern kann das anders geregelt sein. So z.B. kannst Du manchmal nur den Bachelor und Agrarfächer studieren. Aber in Niedersachen jedes Studium an jeder Uni. | ||||||||||||
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| Referendarsausbildung in NRW (Wie wird man/frau Landwirtschaftslehrer?) | aid | 11.04.2007 |
50 Jahre für
die Ausbildung |
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Susan |
06.05.2007 |
Hallo Herr Arnold, ich habe eine Frage zu dem Meisterbarfög. Wo kann ich das Beantragen? Wie kann man sich sonst Finanzieren, wenn der Chef einen nicht freistellt für die Meisterprüfung und man kündigen müsste? Man bekommt ja dann kein Geld vom Arbeitsamt. Wie soll man das Finanziell machen? Vielen Dank. |
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| Dietbert Arnold | 07.05.2007 |
Hallo Susan,
BAföG wird immer beim Amt für Ausbildungsförderung gestellt. Alle Formalitäten stehen in dem Link www.meister-bafoeg.info . Wenn Dein Chef Dich nicht freistellt, was absolut kurzsichtig und sogar dumm ist, dann hast Du natürlich die Möglichkeit, auch Sozialhilfe oder Finanzierungshilfen für berufliche Fortbildung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) zu beantragen. Beides muss bei Deinem Wohnsitz beantragt werden. Auch wird Dir sicher die Zuständige Stelle helfen, frage doch einmal bei Herrn Halbuer Bernhard.Halbuer@lwk.nrw.de nach, der hat zur Finanzierung auch folgende Infoseite geschrieben http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/pdf/finanzierung-fortbildung.pdf . Auch wenn das alles kompliziert scheinen sollte, nicht aufgeben!!!!! Ran! Du kannst das! |
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Meisterkurs Rennreiten?
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Susan | 08.04.2007 | Guten Morgen Herr Arnold, Ich habe da noch eine Frage. Wie ist das mit den Lehrgängen. Muss mein Arbeitgeber mich dazu Freistellen oder muss ich dafür Urlaub nehmen? Wie ist das gesetzlich geregelt? | |||||||||||
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| Dietbert Arnold | 09.04.2007 | Das Gesetz kennt nur den Arbeitsvertrag und danach musst Du arbeiten. Der Betrieb muss Dich nicht beurlauben. Deshalb gibt es immer wieder Meisterschüler, die ihre Arbeitsstelle kündigen mussten. Vorausschauende Betriebe erlauben es ihren Mitarbeitern, den Pferdewirtschaftsmeister zu machen, meist gibt es dann bezahlten Urlaub zu der Zeit und zusätzlich unbezahlten Urlaub für den Rest. Jetzt verstehst Du sicher auch, warum ich immer wieder Pferdewirten nach der Prüfung rate, in ihren Arbeitsvertrag hineinzuschreiben, dass es zur Meisterprüfung bezahlten und /oder unbezahlten Urlaub gibt. Dann gibt es nach drei Jahren keine Probleme. Eines aber solltest Du wissen: Auch wenn der Betrieb keinen Urlaub gewährt, es lohnt immer für den Meister zu kündigen. Bitte aber auch immer vor der Kündigung mit der Arbeitsagentur reden! | ||||||||||||
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| Susan | 27.03.2007 |
Guten Tag Herr Arnold, Möchte
mich Informieren, was ich alles für Wege einschlagen kann nach meiner
Ausbildung. Habe ja jetzt 3 Jahre lang in meinen Beruf gearbeitet und möchte
nun etwas weiter kommen, und mich vor allem weiter bilden.
Ich habe versucht mich beim Direktorium zu informieren, über die Meisterprüfung im Schwerpunkt Rennreiten, aber dort konnte man mir keine vernünftige Auskunft geben. Hat es überhaupt Sinn in diesen Bereich seinen Meister zu machen. Bin mir da nicht so ganz sicher, wenn ich die Zahlen der Prüflinge sehen und dann die derjenigen, die danach wirklich noch Trainieren. Was kann ich sonst noch machen. Es muss nicht im Rennbereich sein. Vielen Dank. Susan Gollmer |
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| Dietbert Arnold | 27.03.2007 | Hallo Susan, dass die Dir beim Direktorium nichts sagen können zur Meisterausbildung im Schwerpunkt Rennreiten (Trainer) ist ein dickes Ei! Ich glaube, die wissen manchmal nicht, was sie tun, die Funktionäre in Köln. Frage doch mal Herrn Jörgensen, der wird Dir ganz sicher eine kompetente Antwort geben können. Dann solltest Du noch wissen, Susan, dass Du mit dem Beruf Pferdewirt, egal welcher Schwerpunkt, nach drei Jahren auch die Meisterprüfung in den anderen Schwerpunkten machen kannst. Warum also nicht den Meister Zucht&Haltung anstreben? Die Zulassung musst Du immer bei der Zuständigen Stelle Deines ersten Wohnsitzes beantragen und dann kannst Du die Lehrgänge und Prüfungen deutschlandweit machen. Da bietet sich also auf jeden Fall die Meisterausbildung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an, die jedes Jahr einen tollen Kurs im Schwerpunkt Z&H anbieten. Die Infoveranstaltung ist immer im Sommer, die Kurse dann vor und nach Weihnachten, die Prüfung im Frühjahr. Den Kurs Z&H in Niedersachsen haben schon viele Vollblüter gemacht. Teilweise spielen die Vollblutpferde eine Rolle dort, denn auch gute Ausbilder von Vollblutgestüten sind an der Ausbildung beteiligt. Also ran, Susan, an den Ausbildungsberater, Herrn Meyer, der Kammer Niedersachsen. Die Adresse steht im >Service. Und denke immer daran, mit dem Meisterbrief in der Tasche kannst Du in Niedersachsen jedes Studium beginnen, auch Tiermedizin. Kannst ja auch noch mal lesen, was ich unten der Sandra geschrieben habe. Ich finde das gut, dass Du den meister machen willst! Lasse Dich nicht davon abbringen, Du schaffst das! | ||||||||||||
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| Susan | 01.04.2007 | Vielen Dank erst mal für Ihre Antwort. Mein Wohnort ist doch in Nordrhein- Westfalen. Oder kann ich mich trotzdem für Niedersachsen anmelden? Lerne ich alles, was ich wissen muß für die Prüfung in den Kursen? Oder muß ich zusätzlich in einen Betrieb gehen um die Praktischen Dinge zu erlernen? Wieviel wird diese Prüfung ungefähr kosten? Kann ich mit dem Meister dann als Gestütsleiter arbeiten? Vielen Dank. Susan | ||||||||||||
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| Dietbert Arnold | 02.04.2007 | Hallo Susan, Du sprichst mit Herrn Halbur oder Herrn Bunne. Die lassen Dich zur Prüfung zu, wenn alles o.k. ist. Mit der Zulassung von NRW kannst Du dann in ganz Deutschland die Kurse und Prüfungen zur Meisterprüfung machen, eben auch in Niedersachsen für Z&H. Nachdem Dich NRW zugelassen hat, wendest Du Dich an Herrn Meyer der Kammer Niedersachsen in Hannover. Natürlich gibt es Vorbereitungslehrgänge, die genau auf die Prüfungsinhalte vorbereiten. Weitere Infos findest Du hier. Die Meisterprüfung kostet natürlich Geld. Es wird so bei 2.000 - 3.000 EUR liegen. Das ist, vergleicht man andere Berufe, extrem preiswert. Natürlich gibt es auch das Meiser- BaföG. Ich kann Dir nur, Susan, zur meisterprüfung raten, weil je mehr Du Dich qualifizierst, desto besser sind hinterher Deine Chancen. Und die klassische Tätigkeit eines Meisters ist die Betriebsführung, also das Führen eines Gestütes. Also, Susan, ran an die Kammer in NRW in Münster, schöne Grüsse an die und nur Mut! | ||||||||||||
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| Meisterkurs Z&H in NRW? | Sandra | 19.01.2007 |
Hallo ich würde gerne dieses jahr meine Meisterprüfung anstreben. Leider finde ich keine infos über Zucht und Haltungs Meisterprüfungs Termine in NRW.Können sie mir sagen wo die Z+H Prüfungsorte in der nähe sind. Wie lange die Lehrgänge dauern. wann die nächsten Lehrgänge beginnen und welche kosten auf mich zu kommen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Lg Sandra |
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| Dietbert Arnold | 19.01.2007 | Hallo Sandra, ganz wichtig, Du musst zunächst die Zulassung zur Meisterprüfung haben. Die muss die heimatliche Zuständige Stelle (Wohnort) bearbeiten. Die Adresse findest Du im >Service. Den Antrag solltest Du jetzt schon stellen, die Zulassung ist länger gültig. Mit der Zulassung suchst Du dann eine Prüfungsstätte, denn nicht alle Bundesländer bieten Meisterkurse, manche nur alle paar Jahre, andere jährlich. Ich weiß, dass es Meisterkurse und Prüfungen in Rheinland- Pfalz, Schleswig-Holstein, Bayern und in Ostdeutschland gibt. Die finden aber oft nur nach Bedarf statt. NRW bietet nur die Schwerpunkte Reiten und Trabrennfahren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die LWK Niedersachsen jedes Jahr einen Lehrgang anbietet. Die Kurse sind vor und nach Weihnachten, die Prüfung dann im Frühjahr. Immer im August gibt es einen Beratungstermin für die im Winter/Frühjahr stattfindende Prüfung. Welche Kosten entstehen? Gehe mal von ca. 3.000 EUR aus, um die Kurse, die Unterkunft und die Prüfung bezahlen zu können. Das ist, sieht man mal in andere Berufe, eine kleine Summe. Verstehe mich da nicht falsch, aber für so wenig Geld so eine Qualifikation zu bekommen, ist schon günstig! Natürlich gibt es auch noch das Meister- Bafög. Und dann vergiss nicht: In ganz Niedersachsen darf jeder Meister jedes Studium beginnen! Bachelor, Master, Jura, Medizin oder was auch immer. Nähere Infos gibt Dir der Ausbildungsberater der LWK Niedersachsen in Hannover. Dann viel Spaß Sandra! | ||||||||||||
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| Die Abzocke hört nicht auf: Die „Xenophon - Internationale Pferdesport-Akademie“ | Dietbert Arnold | 18.01.2006 |
Großspurig wird schon wieder ein neuer
Studiengang angekündigt: Die „Xenophon - Internationale
Pferdesport-Akademie“, die aus einfachen Pferdefreunden in nur einem Jahr
zum Pferdefachtrainer XA und Pferdemanager
XA ausbildet. Und das an nur drei Tagen in der Woche. Und das allerbeste:
Zugangsberechtigt sind alle, die einen Hauptschulabschluss besitzen. Studium
für Arme. Wau! Die beiden Pferdekommunikationstrainerinnen und
Verhaltenstherapeutinnen Linda Weritz und Kiki Kaltwasser bieten damit eine
Alternative zu dem Ausbildungsberuf des klassischen Pferdewirtes.
Lasst Euch nicht verdummen! Finger weg! Hier werdet Ihr ver.. |
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| Kiki Kaltwasser | 08.02.2007 |
Sehr geehrter Herr Arnold, sonst ist es nicht meine Art, auf unqualifizierte Kommentare auf Foren zu antworten. Nun bin ich aber auf der seriösen Homepage der pferdwirtpruefung.info (die mich übrigens auch durch meine Pferdewirtprüfung begleitet hat) auf Ihren Kommentar zu unserer Akademie gestossen. Dies hat mich betroffen gemacht, da gerade Sie als Gutachter und Sachverständiger doch Wissen müssten, wie wichtig eine Fortbildung für Pferdemenschen ist. Viele Unfälle geschehen aus Unwissenheit und wenn wir mit unseren Fortbildungs-Angeboten der Xenophon-Akademie und der Xenophon-Schule etwas dazu beitragen können, Unfälle oder Streitigkeiten zu verhindern dann sollten Sie auch an das Wohl der Pferde denken, denn denen kommt es schliesslich zugute. Komplett entsetzt hat mich Ihr Satz über die Hauptschüler. Ja, ab abgeschlossener Hauptschule kann man sich bei uns bewerben. Ich bin aber nicht der Meinung, dass man Hauptschüler als dumme Idioten darstellen sollte. Auch in der "klassischen" Pferdewirtlehre sind ein hoher Prozentsatz Hauptschüler. Dieses Aufnahmekriterium heisst jedoch nicht, dass wir jeden aufnehmen. Ich kann ihnen gerne einen kleinen Auszug über die Fragen in unserem Aufnahmegespräch (diese führen wir ab 23.3.) geben und es würde mich interessieren, wie viele Fragen Sie davon richtig beantworten könnten. Abschliessend bitte ich Sie in Zukunft um kontruktive Kritik und lade Sie auch herzlich zu einem Gespräch ein, in dem ich Ihnen darlegen kann, dass es uns in der Akademie um Fortbildung auch im Schulterschluss mit der FN geht (wir benutzen zB das FN Hanbuch Pferdewirt als Lehrbuch, welches mit der FN abgestimmt ist) Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freudlichem reiterlichen Gruss Kiki Kaltwasser www.Xenophon-Akademie.de |
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| Dietbert Arnold | 08.02.2007 | In diesem Forum habe ich immer offen und kritisch berichtet. Und natürlich schmerzt die Organisatoren die vernichtende Kritik der Xenophon-Akademie. Betroffen machen sollte meine Kritik auch, denn die Xenophon- Akademie ist eine der vielen, jetzt auf den Markt strömenden Einrichtungen, die berufliche Aus- und Fortbildung versprechen, die aber bei der Karriereplanung überhaupt nicht weiterhelfen werden. Ein Abschluss an der Xenophon- Akademie ist für die berufliche Aus- und Fortbildung aus meiner, nicht unerheblichen Erfahrung in der Berufsbildung, weitgehend bedeutungslos, denn kein Zeugnis dieser Einrichtung wird offiziell anerkannt. Da kann es doch glatt passieren, dass Studenten der Xenophon- Akademie nach erfolgreichem Studienabschluss offiziell immer noch Hilfskräfte sind, wenn sie beim Arbeitsamt vorsprechen. Das Abschlusszeugnis der Xenophon- Akademie ist ein privat ausgestelltes Stück Papier. Jeder von uns kann so ein schönes Zeugnis erstellen. Jeder. Was mich persönlich ärgert, dass Interessenten vorgegaukelt wird, dass sie hier etwas für ihre berufliche Ausbildung und berufliche Karriere tun können, dass sie ein Studium absolvieren! Die Internetseite treibt mir schon die Zornesröte ins Gesicht: Da wird doch glatt von Studiengängen geredet! Das ist nicht fair. So, und nun zu meiner Ausführung über Hauptschüler. Ich habe niemals etwas gegen Hauptschüler gesagt. Wie käme ich auch dazu. Aber ich habe etwas gegen eine Bildungseinrichtung, die Studiengänge anbietet und dann Hauptschüler zulässt. Das finde ich nicht fair, dass man Hauptschüler zu Studenten macht! Überhaupt finde ich es nicht richtig, überall und nirgends von Studiengängen und Studenten zu sprechen. Die gesamte Wortwahl dieser Bildungseinrichtung schürt bei mir den Verdacht, dass hier mehrheitlich mit heißer Luft gearbeitet wird, von anerkanntem Studium oder anerkannter beruflicher Aus- Weiterbildung kann keine Rede sein. Und dann dieser Hinweis auf das Handbuch Pferdewirt und den Schulterschluss mit der FN. Schon wieder wird den Interessenten vorgemacht, das Studium hat auch was mit der FN zu tun. Nur weil man ein Buch benutzt, ist das noch lange kein Schulterschluss. Ganz davon abgesehen, dass die FN mit der Berufsausbildung gar nichts zu tun hat. Die Akademie spricht von wissenschaftlichen Anspruch und nutzt ein Pferdewirt- Buch. Mit wissenschaftlicher Ausbildung hat das aber auch gar nichts zu tun. Und dann diese Operetten- Abschlüsse: Zertifizierte Pferdefachtrainer XA und der Zertifizierte Pferdemanager XA. Das erinnert mich so wahnsinnig an die Kölner Pferdeakademie, die auch in diesem Terrain Kunden sucht. Und wer hat die Abschlüsse eigentlich zertifiziert? ISO 9000? Ach ja, das ganze Unternehmen kostet locker 6.100 EUR! Ich selber rate jedem Interessenten, den Weg über den Pferdewirt zu gehen und nicht eine 6.000 EUR- Akademie zu wählen. Denn nur wer den Weg der Berufsausbildung beschreitet, erreicht als Hauptschüler seinen Realschulabschluss und mit dem Pferdewirtschaftsmeister den Hochschulzugang. Um noch einmal auf den Hauptschüler zu kommen: Der/die kann hier über den Pferdewirt (Realschulabschluss) und dem Pferdewirtschaftsmeister( Allgemeine Hochschulreife in Niedersachsen) ein wissenschaftliches Studium beginnen. Das ist Chancengleichheit. Das ist was Reelles. Wir werden uns da nicht einig werden in der Beurteilung. Das ist auch gut so. | ||||||||||||
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| Hufbeschlagsgesetz ausgesetzt! | Dietbert Arnold | 16.01.07 | Ende Dezember hat das Bundesverfassungsgericht das neue Hufbeschlaggesetz für ein halbes Jahr ausgesetzt. Das bedeutet, dass die alte Regelung wieder gültig ist! Damit will das Bundesverfassungsgericht verhindern, dass das neue Hufbeschlaggesetz in Kraft tritt, bevor das höchste Gericht eine Entscheidung über das neue Hufbeschlaggesetz getroffen hat. Wichtig: Nach dieser Aussetzung des Hufbeschlaggesetzes bleibt die Zuständigkeit bei den Industrie- und Handwerkskammern. Das neue Gesetz hatte ja bekanntlich den Schmied aus dem Metallberuf herausgeholt und zu einem landwirtschaftlichen Beruf gemacht. Eigentlich wären die Landwirtschaftskammern dann für die Schmiede zuständig gewesen. Eigentlich. | |||||||||||
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| Meisterprüfung Z&H | Rebecca Kessler | 10.01.2006 | Leider konnte ich in Ihrem Forum nichts zum Thema Meisterprüfung Zucht und Haltung finden. Da ich meinen Meister für dieses Jahr anstrebe, würde mich interessieren, welche Literatur hierfür zwingend nötig ist, welche Anforderungen im Reiten gestellt werden und wie man sein Thema für die Meisterprüfung am besten wählt. Über Hilfe jeglicher Art wäre ich Ihnen sehr dankbar. | |||||||||||
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| Dietbert Arnold | 10.01.2006 | Hallo Rebecca, es ist eine gute Idee, die Meisterprüfung anzustreben, denn Weiterbildung zahlt sich im Berufsleben immer mehr aus. Im Gegensatz zu Hilfskräften werden Fachkräfte weitaus weniger oft arbeitslos. Wie kannst Du Dich vorbereiten? Zunächst schaust Du einmal in den Service und findest dort ausgewählte Literaturvorschläge. Sicher wirst Du einige schon haben, dann orientierst Du Dich weiter nach unten. U.a. findest Du da auch ein Duden- Buch über das Anfertigen einer Facharbeit. Darum solltest Du Dich einmal kümmern. Ich würde damit schon mal anfangen, damit das Wissen da ist, wenn Du mit der Arbeit anfangen willst. Gleiches würde ich Dir auch im Umgang mit dem Computer raten. Wie formatiert man längere Texte, wie trennt man Seite, wie fügt man Fotos ein, wie geht das mit Textfeldern, wie zitieren oder wie mit Anmerkungen umgehen und ein ordentliches Literaturverzeichnis erstellen. Lade Dir aus dem Internet einen z.B. 20seitigen Text herunter und übe daran. Dann kannst Du völlig entspannt an Deine Arbeit später gehen, ohne im Stress dann auch noch mit dem Format zu kämpfen. Lege Dir auch Strategien zurecht, wie Du ständig auf mindestens zwei Medien sicherst. Ich würde mir ein Thema suchen, dass für Dich interessant ist und das Dir in Deinem weiteren Weg Fragen beantworten kann. In vielen Fällen ist es hilfreich, wenn man praktische Pferdefragen auch ökonomisch durchleuchtet. Nehmen wir einmal an, Du willst nach Deiner Prüfung Fahrunterricht anbieten, dann wäre es günstig, wenn Du eine Fahrstunde kalkulieren würdest. Du kannst aber auch errechnen, ob es günstiger ist, einen Pferdetransporter zu kaufen oder einen Transport zu bestellen. Die Fragestellung kann so verschieden sei, wie das Arbeiten mit den Pferden. Aber denke daran: Die Arbeit soll für Dich Fragen beantworten, dann nützt Dir die Arbeit für die Prüfung und die Karriere. Die Arbeit sollte einen Umfang von ca. 20 Seiten haben. Das Thema wird aber sicherlich vorher mit den Prüfern diskutiert, formuliert und genehmigt. Aber, Du kannst Dir ja schon mal einen Schwerpunkt setzen und Material zusammen suchen. Ob Du bei der Meisterprüfung Z&H auch reiten musst? Das kann ich Dir verbindlich nur für den Kurs der LWK Niedersachsen sagen: Du musst ein Prüfungsfach im Umgang mit dem Pferd wählen und Dich deshalb entweder für das Reiten oder Longieren oder Fahren entscheiden. Noch bei den Vorbereitungslehrgängen hast Du die Chance Dich über die Anforderungen in diesen drei Fächern zu informieren und auch auszuprobieren. Erst danach musst Du Dich entscheiden. | ||||||||||||
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| Cowboy College: Micky Mouse Examen | Dietbert Arnold | 07.01.2007 | Anfangs faselten sie beim Cowboy College noch von Bachelor und Master of Ranchmanagement, jetzt heißt es "Cowboy-College-Diplom" und kann nach 8 Semestern erworben werden. Beachtenswert: 1 Semester besteht aus 3 Wocheendkursen zu je 175 EUR + Übernachtung Pferd und Reiter. Zur Zwischenprüfung benötigt man 10 Wochenendkurse, zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer weitere 10 Wochenendkurse belegt hatte. Macht übrigens die Kleinigkeit von 3500 EUR. Fazit: Das Cowboy College hat nichts, aber auch gar nichts, mit Berufsausbildung, beruflicher Weiterbildung und einem Studium zu tun. Ein nettes Micky Mouse Examen. | |||||||||||
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| Andrea Kutsch Akademie: Hui oder Pfui? | Dietbert Arnold | 25.02.2008 | Da haben wir aber den richtigen Riecher gehabt, wie man so schön sagt. Unsere Skepsis war wohl berechtigt, denn nach nur einem Jahr gibt es schon die ersten ganz enttäuschten "Studenten" der Andrea Kutsch- Akademie. In einem langen Artikel in der Cavallo März 2008 gibt es erhebliche Vorwürfe gegen die Akademieleiterin. Hätten die mal alle vorher den Eintrag hier bei uns vom 07.01.07 gelesen... | |||||||||||
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| Dietbert Arnold | 07.01.2007 | Mit großem Getöse hat die Andrea Kutsch Akademie ihren Betrieb aufgenommen. Auf der Internetseite der Akademie (www.andreakutschakademie.com) wird hochtrabend von Semestern, Bologna- Prozess, Immatrikulation, Semesterwochenstunden, Studienbewerbern, Studium der Pferdekommunikationswissenschaft, Campus, und vielen anderen hochwissenschaftlichen Begriffen gesprochen. Trotz der tollen Ausdrücke bleibt festzuhalten, dass es sich beim Studium der Pferdekommunikationswissenschaften um kein anerkanntes Studium handelt, die selbst gefertigten Abschlüsse, mit denen die "Studenten" das "Campusgelände" verlassen, werden keinesfalls von seriösen Universitäten anerkannt, mit einem Bachelor- Abschluss hat das alles nichts zu tun! Nicht alle Dozenten genügen den üblichen, universitären Standards. Am Ende hält ein "Student" lediglich einen heimgefertigten Titel und eine saftige Rechnung in Händen: 6 x 3.400 EUR Semesterbeiträge, plus Prüfungsgebühren und Unterbringung. Na, wenn das man kein Schnäppchen ist! | ||||||||||||
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| Besamungslehrgang (Kurzlehrgang) | Dietbert Arnold | 06.01.2007 | Kurzlehrgang über die künstliche
Besamung von Pferden: Erlernen der
notwendigen Fähigkeiten zum Besamen eigener Stuten. Vermittlung von
Kenntnissen im Bereich der Pferdefruchtbarkeit.
Beginn:
29.01.2007, 9 Uhr
Ende:
02.02.2007, 15:30 Uhr
Gebühr:
560 EUR
Referent(en):
Dr. Heilkenbrinker u. a.
Veranstaltungsort:
EU-Pferdebesamungsstation Amselhof Walle
29308 Winsen/Aller Kontakt: Dr. Thomas Heilkenbrinker Leiter Fachbereich Tiergesundheit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Telefon: 0441 801-641 Telefax: 0441 801-666 TGD@LWK-Niedersachsen.de |
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| Zentralvermittlung Pferdeberufe der Arbeitsagentur Verden schließt | Dietbert Arnold | 06.01.2006 | Schlechte Nachrichten kommen von der Bundesanstalt für Arbeit (BA): Zum Frühjahr 2007 wird die erfolgreiche, bundesweit arbeitende Zentralvermittlung für Pferdeberufe in Verden geschlossen. Wer dann einen Beruf im Pferdebereich sucht, muss zu seiner Arbeitsagentur am Wohnort. Ob der Berater/in da gerade weiß, wie viele Beine ein Pferd hat, ist reine Glückssache. | |||||||||||