Bewerbungen
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| Bewerbungsanschreiben | Carina | 27.04.2011 | Ich
habe in ihrem Internetforum gesehen, dass sie hilfreiche Anmerkungen zu
Bewerbugsschreiben geben. Ich bitte sie hiermit herzlichst sich mein Bewerbungsschreiben anzusehen und vielleicht zu kommentieren. Ich würde mich sehr freuen. Bewerbung um einen Ausbildungsplatz
als Pferdewirtin –Schwerpunkt klassische Reitausbildung- Ihre Anzeige der Internetseite
Jumpforward.de Sehr geehrte ..........., mit großem Interesse habe ich die
Anzeige gelesen und bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz als
Pferdewirtin –Schwerpunkt klassische Reitausbildung-. Zurzeit bin ich Abiturientin mit den
Leistungskursen Sport und Englisch des Gymnasiums X in Y. Die Schule werde
ich im Juli diesen Jahres mit dem Abitur verlassen. In ihrem Anforderungsprofil habe ich
mich sofort wiedergefunden. Ich besitze das Deutsche Reitabzeichen der
Klasse III und habe im Springen Turniererfahrung bis zur Klasse L. Ich bin
eine junge, dynamische, sportliche und vor allem motivierte Person. Durch
das Abitur mit dem Schwerpunkt Sport besitze ich eine gute Körperbeherrschung,
ebenso wie eine gute körperliche Belastbarkeit. Privat gebe ich
Reitunterricht für Jugendliche an der hier ansässigen Reitanlage und bin
fähig verantwortungsbewusst zu agieren. Ich arbeite gerne im Team, kann
aber auch eigenständig Aufgaben lösen. Ich bin stets gewillt meine eigenen
reiterlichen Fähigkeiten zu verbessern. Die Ausbildung von Reitern
verschiedenster Leistungsstände und die Ausbildung von jungen Pferden
sehe ich als stetigen Prozess, welchem ich mit großer
Leistungsbereitschaft und Engagement gegenüber stehe. Über eine Einladung zu einem persönlichen
Gespräch würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen, .... |
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| Dietbert Arnold | 01.05.2011 | Hallo
Carina,
zunächst sieht Deine Bewerbung ganz gut aus. Auf den zweiten Blick fällt mir aber auf, dass Du nur für Dich Werbung machst. Ich, Ich, Ich. Wer Du bist, wie sportlich Du bist, wie gut Du reiten kannst, das kannst Du viel besser bei einem Vorstellungstermin zeigen und demonstrieren. Ich an Deiner Stelle würde nicht so viel Eigenwerbung betreiben, sondern im Anschreiben erklären, warum Du Dich gerade für diesen Ausbildungsbetrieb entschieden hast. Dabei gehört natürlich auch, dass man sich perfekt auf den Betrieb vorbereitet zeigt. Du solltest schon wissen, welche Schwerpunkte dieser Betrieb hat, die wichtigsten Pferde und ihre Erfolge kennen, usw.. Gerade vor wenigen Tagen habe ich mit einem Verantwortlichem eines Landgestütes gesprochen, der beklagte, dass ein Großteil der Bewerber keinerlei Ahnung hatte, welche Stempelhengste im Gestüt stehen oder welche Hengste in internationalen Ranglisten stehen. Und genau die Verantwortlichen bemängelten, dass ihre Bewerber eigentlich kaum vorbereitet waren und mit den typischen Sätzen kamen: Ich reite schon seit meinem 6. Lebensjahr... . Und wenn dann auch noch die Bewerbung mit "Sehr geehrte Damen und Herren" anfängt, dann wird sichtbar, dass sich die Bewerber keine Mühe gegeben haben, einen Ansprechpartner herauszusuchen. Das hast Du natürlich nicht getan. Deine bisherige Ausbildung erkennt jeder Ausbilder aus Deinem Lebenslauf, in dem Schulabschluss, Alter, Reitabzeichen, Sportnote stehen kann. Also Carina, ran an die Infos und fertige eine Individuelle Bewerbung für diesen Betrieb. Übrigens nur so wird deutlich, dass Du keinen Serienbrief versendest. Und zum Schluss des maximal einseitigen Bewerbungsanschreibens bietest Du an, dass der Ausbildungsbetrieb Dich bei einem Vorstellungstermin viel besser kennenlernen kann und Du dann alle Zeugnisse dabei haben wirst.Klar, dass man bei der Bewerbung nur Kopien beifügt. So Carina, und jetzt muss ich zur Maidemonstration meiner Gewerkschaft. Alle Infos zur Bewerbung findest Du hier |
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| Hände weh vom Jahrespraktikum! | J.Lange | 14.10.2010 | Erst
einmal vielen Dank für ihr schnelle Antwort auf meine vielen Fragen. Ich habe heute ein Angebot von einem Pferdehof aus Wittenberge bekommen. Die Familie biete mir folgendes an: Lieber J... wie wäres es mit einem Jahrespraktikum vom 01.08.2011 bis 31.07.2012 auf unserem kleinen Pferdehof ( 8 bis 10 Pferde) auf Basis Kost /Logis und TG. Sie müssen eine Hand für Pferde haben, zupacken können und gut mit Kindern umgehen können. Anliegen alles Arbeiten rund ums Pferd und natürlich reiten und fahren. Beides ev. auch erlernbar. Ein Ausbildungsplatz in Richtung Pferdewirt Tierpfleger oder Tierwirt kann vermittelt werden. Nun ist meine Frage ob sowas üblich und Rechtens ist. Ich habe schon viel davon gehört das dies wohl nicht in Ordnung sei. Ich möchte mich nicht ausbeuten lassen. Ich bin noch in der Schulausbildung um dann meine Ausbildung zum Pferdewirt zu machen. Ich freu mich auf ihren Rat und Antwort mit freundlichen Grüßen |
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| Dietbert Arnold | 14.10.2010 | Derartige
Langzeitpraktika sind nicht nur unseriös, sie sind auch strafbar! Hier
handelt es sich schlichtweg und einfach um strafbare Schwarzarbeit,
Steuerhinterziehung, Sozialleistungsbetrug!
Mehr dazu liest Du hier. Hast Du mal zwischen den Zeilen gelesen? "zupacken können" = Arbeit ohne Ende, "gut mit Kindern umgehen können" = Auf die Kinder vom Chef aufpassen, "Ausbildungsplatz kann vermittelt werden" = die kennen jemanden, der ausbildet, kann bedeutet nicht muss. Finger weg von solchen Betrieben, die wollen nur Deine kostenlose Arbeitskraft! Was Dir hier angeboten wird ist eine riesige Sauerei! |
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| Wie bewerben? | Carola | 28.09.10 | Derzeit
bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz zur Pferdewirtin Schwerpunkt
Reiten (klassisch). Mein Problem ist, dass meine
reiterlichen Fähigkeiten nicht sehr herrausragend sind (E/A Niveau) und
das obwohl ich schon viele Jahre reite. Leider fehlen und fehlten mir die
Mittel um regelmäßigen Unterricht zu nehmen. Ich bin jedoch überzeugt
unter regelmäßiger Anleitung schnell zu lernen. Jetzt meine Bitte an Sie. Da ich durch
meine fehlende Qualifikation ein besonders ansprechendes
Bewerbungsschreiben vorlegen muss, würde mir ein fachlicher Rat sehr
weiter helfen. Finden Sie das Bewerbungsschreiben
überzeugend? Wie sehen Sie meine Chancen? Ich habe schon eine Ausbildung gemacht.
Ist in dem Fall eine Lehrzeitverkürzung Pflicht? Mein Vorschlag: Sehr geehrter Herr ..., bei meiner Suche nach einem Stall der
Pferdewirte ausbildet habe ich im Verzeichnis der anerkannten
Ausbildungsbetriebe 2010 den ...... entdeckt. Ihre Homepage, die ich
mir daraufhin ansah, hat mich sehr angesprochen. Schon seit vielen Jahren verbringe
ich meine Freizeit im Stall. Während meiner Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin
wurde mein Wunsch immer stärker den Umgang mit Pferden zu
professionalisieren. Deshalb beschloss ich noch eine Ausbildung zum
Pferdewirt anzuschließen. Der intensive Umgang mit dem Pferd und die körperliche
Arbeit sind die Hauptgründe für meinen Berufswunsch. Ich besitze eine hohe
Lernbereitschaft und übernehme gerne Verantwortung. Da mir im Umgang mit
dem Pferd ein faires und konsequentes Verhalten sehr wichtig ist, bin ich
immer gerne bereit mein Handeln zu überdenken und Verbesserungsvorschläge
anzunehmen. Die mir aufgetragenen Arbeiten erledige ich sauber und zuverlässig. Mit meiner offenen und ehrlichen Art
würde ich bestimmt gut in Ihr Team passen. Über eine Einladung zum
Vorstellungsgespräch und die Möglichkeit ein Praktikum in Ihrem Betrieb
zu machen, würde ich mich sehr freuen. |
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| Dietbert Arnold | 04.10.10 | Hallo
Carola,
was mir zuerst auffällt ist, dass Du nicht schreibt, warum Du diesen Betrieb ausgewählt hast. Das würde ich aber erwarten. Falls Du einen Betrieb nicht näher kennst, kannst Du auch folgendermaßen vorgehen: Schreibe einen lieben Brief und frage, ob Du Dir einmal den Betrieb besuchen darst, damit Du ihn kennenlernst und so entscheiden kannst, ob Du da überhaupt eine Ausbildung machen möchtest, ob ihr zueinander passt. Du schreibst auch, dass Du zu diesem Termin Bewerbungsunterlagen mitnimmst und auch daruf vorbereitet bist, falls es sich beim Kennenlerntermin ergibt, vorzureiten. Natürlich hast Du dann entsprechende Sachen mit. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass Du überhaupt entscheiden kannst, ob Dir dieser Betrieb zusagt. Du kannst ja so anfangen: Ausbildungsbetriebe - daraufhin Homepage - hat mich angesprochen - deshalb möchte ich den Betrieb jetzt kennenlernen - nebenbei bekommen Sie einen persönlichen Eindruck von mir - Vielleicht können wir besprechen, ob ich mich bei Ihnen bewerben kann. Ich meine das ist der beste Weg einen Betrieb ehrlich kennenzulernen. Nur wenn Du einen betrieb/ Ausbilder kennst, dann lohnt eine Bewerbung mit Gründen, warum Du Dich gerade da bewirbst. Bei Deinem Ausbildungsstand brauchst Du überhaupt nicht nachzudenken, die Ausbildung zu verkürzen. Ich sage jetzt mal so frech vom Schreibtisch aus: Du brauchst mindestens drei Jahre! Was hälst Du von meinem Vorschlag? |
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| Soll ich mich so bewerben? | S.K. | 04.03.10 | bei
Recherchen im Internet bin ich auf die Internetseite www.pferdewirtpruefung.info
gestoßen und habe Ihre Beiträge im Forum gelesen. Ich fand diese ausgesprochen interessant und gut verständlich. Ich hätte eine Frage und da ich nicht ganz verstehe, wie das Forum funktioniert, versuche ich es auf diesem Wege. Mein Name ist Saskia, ich bin 25 Jahre alt, Mutter eines 8 jährigen Jungen und derzeit im zweiten Lehrjahr von dreien zur Kfz-Mechatronikerin (Pkw und Nfz). In meiner Ausbildung bin ich ausgesprochen gut (Notendurchschnitt 1,7) und erwerbe gleichzeitig noch mein Fachabitur (bisherige Noten: Englisch 1, Deutsch 1, Mathematik 2). Leider musste ich wärend der Ausbildung feststellen, dass mich dieser Beruf nicht wirklich erfüllt. Aus diesem Grund ziehe ich eine weitere Ausbilung nach Abschluss meiner aktuellen in Betracht. Der Beruf des Pferdewirts interessiert mich schon lang. Ich würde mich gern um eine Ausbildungsstelle bewerben, bin mir jedoch nicht sicher wie. Leider kann ich keinen großen "Reitlebenslauf" vorweisen, ich reite erst seit 2 Jahren wieder regelmäßig (Reitbeteiligung). Reitabzeichen habe ich bis jetzt keine, mache aber derzeit meinen Basispass und möchte kurz danach auch das kleine Reitabzeichen und/oder den Deutschen Reitpass erweben. Desweiteren mache ich mir Gedanken, ob die Tatsache, dass ich Mutter bin, zu einem "Problem" in den Augen eines Ausbilders werden könnte. Mein Sohn wir dieses Jahr neun Jahre alt und ist recht selbstständig. Wenn ich eine Wohnung in der Nähe meiner Ausbildungsstelle finde, dürfte das kein Problem sein, geht ja jetzt auch. Ich bin der Meinung, dass meine Vorbildung zur Kfz-Mechatronikerin noch dazu für den Betrieb nützlich sein könnte. Immerhin werden ja oft einige Maschinen am Hof benötigt. Könnten Sie mir einen Tipp geben, wie ich meine Vorzüge gut herausbringen und meine "Nachteile" kaschieren kann? |
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| Dietbert Arnold | 05.03.10 | Hallo
Saskia,
warum willst u etwas kaschieren? Fällt sowieso auf, dass Du ein Kind hast und erst einen anderen Beruf gelernt hast. Für Dich, so sehe ich das nach Deiner Frage, kommt ohnehin nur Haltung und Service in Frage. Klassisches Reiten wird nicht reichen. Gerade bei Haltung und Service kann manch Betrieb eine technisch versierte Auszubildende gut gebrauchen. Also schreibe Deinen Lebenslauf so wie er ist, Du musst Dich nicht verstecken. Wenn ein Betrieb Interesse an Dir hat, wird er Dich schon nehmen. |
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| Ist das Bewerbungsanschreiben so richtig? | n.n. | 12.11.2007 |
Hallo ich bin mir sehr unsicher betreffend meiner Bewerbung. Was kann ich hier noch ändern und verbessern? Bewerbung um einen Ausbildungsplatz Pferdewirtin Zucht und Haltung 2011 Sehr geehrter Herr xxx,
Damit wir
uns kennen lernen können, Über eine zustimmende Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.Ich habe einen frankierten Rückumschlag beigefügt, damit Sie füe eine Antwort möglichst wenig Mühe haben. Mit freundlichen Grüßen |
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| Dietbert Arnold | 13.11.2009 | Das
ist schon eine ganz ordentliche Bewerbung. Dennoch, dafür hast Du mich ja
angemailt, würde ich da noch ein wenig ändern. Das Anschreiben ist zu
lang, es sollte knackiger sein. Oben habe ich da für Dich mal einen
Vorschlag gemacht. Ich denke Du hast auch schon in die entsprechende Serviceseite
zur Bewerbung geschaut. Alle Daten, die ich aus dem Anschreiben gestrichen
habe, würde ich mit in den Lebenslauf setzen. Auch wieder kurz und
knackig. Schaue Dir mal den Europass- Lebenslauf an, da kannst Du prima
Deine Qualifikationen reinschreiben. Und natürlich kann man schreiben,
ich habe langjährige Erfahrung im Umgang mit Pferden. ABER: Niemals: Seit
Kindesbeinen schwärme ich für Pferde und deshalb ist das mein
Traumberuf. Nein: Einige Praktika in Pferdebetrieben haben mich sicher
gemacht, den Umgang mit Pferden zu professionalisieren. Dazu brauchst Du
Anleitung, durch eine Berufsausbildung. So oder ähnlich musst Du
argumentieren. Und wenn Du das auch wirklich so meinst, dann ist das der
richtige Beruf.
Na, denn mal ganz viel Erfolg und probiere das mal mit dem Eurolebenslauf. Erst ein wenig gewöhnungsbedürftig, dann aber wirklich überzeugend. |
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| Wie zum Vorreiten? | Jana | 28.08.2009 | Hallo, ich habe mich jetzt für eine Ausbildung zur Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten an verschiedenen Landgestüten beworben?. Jetzt würde mich interessieren, was man bei dem Vorreiten anziehen sollte? z. B. eine weiße Reithose oder einfach eine normale(natürlich saubere), ich geh mal nicht davon aus, dass man da mit kompletten Turnierklamotten auflaufen muss, aber gibt es da irgendwas besonderes zu beachten? Vielen Danke schon mal für die Antwort, Mfg, Jana | |
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| Dietbert Arnold | 01.09.2009 | Hallo
Jana,
Du stellst Dich als zukünftiger Azubi vor und nicht als Turnierreiterin. Deshalb ist Schwarz-Weiß nicht passend. Funktionelle Reitkleidung ist angesagt. Bitte nicht zu modisch. Im Gestüt möchte man keine Modepüppchen, sondern taffe, zupackende Frauen. Reithose, Stiefel, Polohemd oder Bluse und eine eng anliegende Reitweste sind gut. Bloß keine Flatterhemden oder Shirts. Die Haare zusammengebunden, wenn notwendig und auf keinen Fall aufwändig geschminkt. Dazu ein Paar helle Reithandschuhe und eine Reitkappe. So kann das klappen. Ansonsten findest Du weitere hilfreiche Tipps hier. |
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| Wie bewerben? | Sarah | 25.03.2009 | Hallo,
Ich habe eine Frage bezüglich der Bewerbung. Ich schreibe bereits Bewerbungen für den Bereich Pferdewirt Zucht und Haltung. Nun meine Frage: Ich habe bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Industriemechanikerin. 1. Wie schreibe ich das in das ANschreiben hinein oder reicht es wenn das nur im Lebenslauf erwähnt wird?? 2. Kann der reiterliche Werdegang direkt unter das Persönliche? auf ein Blatt oder muss ich das extra schreiben? |
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| Dietbert Arnold | 05.04.2009 | Hallo
Sarah,
Deine abgeschlossene Vorausbildung kommt in den Lebenslauf. Das ist eindeutig. Denke daran, dass Deine Ausbildung nur zwei Jahre sein darf, da Du ja schon einen Beruf hast. Gerade bei Z&H reichen die zwei Jahre völlig aus, wenn Du normal lernen kannst, was Du ja schon vorher bei der Abschlussprüfung bewiesen hast. Drei Jahre wären im Normalfall nur gut für den Betrieb. Der reiterliche Lebenslauf kommt in folgende Reihe: Person > Schulausbildung > Berufsausbildung > reiterlicher Werdegang > weitere Qualifikationen (Sprachen, Hobby, Ehrenamt, Führerschein, ...) So jedenfalls würde ich das machen. Viel Glück bei der Bewerbung! |
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| Reiterlicher Lebenslauf zur Bewerbung | n.n | 14.01.2009 | Hallo
Forum,
ich bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz als Pferdewirt und hatte schon zweimal telefonischen Kontakt mit dem Ausbildungsbetrieb. In einem Gespräch wurde auch vereinbart, dass ich in den Ferien (der Ausbildungsort ist 550km von mir entfernt) zu einem Praktikun/Vorstellungsreiten kommen. Wie findet ihr mein Bewerbungsschreiben? Vorname Name Straße PLZ Ort Unser Telefonat vom 19.Dez.2008 Sehr geehrter Herr ...., ich freue mich über ihr Interesse und schicke ihnen vorab meine Bewerbungsunterlagen. Durch die Familie ...... bin ich auf Ihren Betrieb aufmerksam geworden. Außerdem sind die Namen ...... ...... und ....... ....... in Ba-Wü noch gut in Erinnerung. 2006 haben meine Eltern auf den Süddeutschen Hengsttagen einen Sterntänzer ersteigert. Unter Anleitung meiner Mutter habe ich diesen an das Reitergewicht gewöhnt. Ich bin bei meinen Eltern auf einem Pensionspferdebetrieb aufgewachsen. Auf unserem Hof mit 42 Pensionspferden und 70ha landwirtschaftliche Nutzfläche habe ich gelernt Verantwortung zu übernehmen. In meinen Praktika konnte ich in die Arbeit mit Beritt- und jungen Pferden Einblick nehmen, deshalb ist es mein Wunsch, bei Ihnen die Ausbildung zur Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten zu machen. Gerne komme ich zu einem Praktikum in den Winterferien, die vom 21.Feb.bis 28.Feb. 09 andauern, zu Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Anmerkung: Bei Bewerbungen zum Pferdewirt wird zum normalen Lebenslauf auch noch ein reiterlicher Lebenlauf empfohlen. Deshalb habe bin ich auf reiterliche Erfolge in meinem Bewerbungsschreiben nicht näher eingegangen -> hier bin ich unsicher zuviel oder zu wenig? Reiterlicher Lebenslauf
Zur Person Name: Vorname Name Anschrift: Straße PLZ Ort Tel.: Vorwahl/Nummer eMail: @web.de Reitausbildung Ab 1996 Grundausbildung bei meiner Mutter 2003 bis 2005 Förderlehrgänge Springen bei Ausbilder 2006 Umstieg vom Pony zum Großpferd Seit 2008 Unterricht bei Herrn Ausbilderin Ort und Ort Reit- und Volti-Abzeichen Datum Basispass mit DRA Klasse IV in Ort Datum DVA Klasse IV in Ort Datum DVA Klasse III in Ort Datum DRA Klasse III in Ort Kaderlehrgänge Datum Dressurlehrgang bei Ausbilderin in Ort Datum Gymnastiklehrgang bei Ausbilder in Ort Datum Dressurlehrgang bei Ausbilder in Ort Datum Lehrgang und Sichtung zu den deutschen Juniorenmeisterschaften bei Ausbilder in Ort Datum Einladung zum D3 Kaderlehrgang bei Ausbilder in Ort Turniererfolge 1996 erste Turnierteilnahme Führzügelklasse Datum Int. Jugend-Dressurfestival X. Platz M1* in Ort Datum X. Platz Ba-Wü-Dressur-Championat in Ort Datum X. Platz im Landesjugendcup M-Tour in Ort ab 2009 Leistungsklasse 3 Ort, den 21.Dezember 2008 PS: Durch das hierher-copieren sind die Tab, Einzüge, Abstände u.s.w. verschwunden, im Original natürlich vorhanden. Vielen Dank für Rückmeldungen |
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| Dietbert Arnold | 15.01.2009 | Genau
so kannst Du es machen. Falls Du, was relativ neu ist, einen sog. europassLebenslauf
nutzt, dann kann beides in einem Lebenslauf stehen, sonst so getrennt, wie
Du es gemacht hast.
Versuche das Anschreiben noch besser zu strukturieren und zu kürzen. Das Wort Außerdem und jetzt kommt der Hinweis auf den guten Namen, würde ich nicht nutzen. Schreibe doch einfach, dass Du den guten Namen schon gehört hast bei Gesprächen und Dir die Bekannten den Betrieb ebenfalls empfohlen haben. Das mit dem Sterntaler raus und dafür in den reiterlichen Lebenslauf. Achte darauf, das das Wort Ihre, wenn Du die Menschen direkt ansprichst, groß geschrieben wird. Der Hinweis, dass Du aus einer Pferdefamilie kommst und deshalb weisst, was arbeiten in diesem Bereich ist, ist in der Bewerbung gut, es separiert Deine Bewerbung ein wenig von den rosaroten Ponymädels. Der Lebenslauf, ich glaube, Du hast das falsch verstanden, ist ein Dokument und bekommt die Unterüberschriften Schulischer Werdegang und Reiterlicher Werdegang. Der besseren Ordnung halber. Dann braust Du die Personalien auch nur ein Mal schreiben. Vergiss bitte nicht, den Lebenslauf zu unterschreiben! Ich hoffe, jetzt kommst Du zurecht. |
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| Bewerben mit dem EUROPASS- Lebenslauf | Dietbert Arnold | 29.12.2008 | Zu
einer guten Bewerbung gehört immer auch ein Lebenslauf. Damit dieser
wirklich gelingt, hat jetzt die Europäische Union den EUROPASS-
Lebenslauf entwickelt. Hier
gelangt Ihr auf den Europaserver und könnt auf dem Rechner den Lebenslauf
erstellen. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, alle europäischen Sprachen zu
benutzen, falls die Bewerbung ins Ausland gehen soll. Wenn der Lebenslauf
ausgefüllt ist, wird er auf den eigenen Rechner herunter geladen
und kann dann bequem ausgedruckt werden. Mit dem EUROPASS- Lebenslauf
könnt Ihr dokumentieren, dass Ihr bewerbungstechnisch auf dem neuesten
Stand seit. Eine gute Möglichkeit für Bewerber um einen
Ausbildungsplatz, die Bewerbung für die erste Stelle, zur Zulassung zur
Meisterprüfung und für die erste Meisterstelle. Ebenso angebracht
ist der EUROPASS- Lebenslauf aber auch für Lebensläufe bei der Bewerbung
um Stipendien, weiterführende Schulen, Unis, und, und, und.
Der Link zum EUROPASS- Lebenslauf: http://www.europass-info.de/de/europass-lebenslauf.asp |
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| Qualifikationen im Pferdewirtbereich | C.K. | 25.11.2008 | Ich
habe zwei Fragen zum Thema Pferdewirt-Ausbildung:
1. Ist es jetzt noch möglich, in das laufende Ausbildungsjahr hineinzukommen? 2. Ich habe von der Möglichkeit gehört, als Pferdewirt Z/H noch ein Jahr im Schwerpunkt Reiten dranhängen zu können, um dann sozusagen einen Doppel-Abschluss zu haben, also ein ausgebildeter Pferdewirt mit 2 Schwerpunkten zu sein. Ist das auch zwischen den anderen Schwerpunkten möglich, also z.B. Trabrennen und Zucht/Haltung? Mit freundlichen Grüßen |
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| Dietbert Arnold | 30.11.2008 | Deine
erste Frage wird eine Etage tiefer beantwortet. Das brauche ich nicht noch
einmal aufschreiben.
Zwei Möglichkeiten hast Du, Dich mehrfach im Beruf Pferdewirt zu qualifizieren: 1. Du machst in einem Pferdewirtschwerpunkt den Abschluss und hängst dann noch eine Berufsausbildung von einem Jahr dran und kannst den nächsten Schwerpunkt abschließen. Theoretisch könntest Du so alle vier Schwerpunkte machen. 2. Du hast die abgeschlossene Berufsausbildung und arbeitest als Pferdewirtin steuer/versicherungspflichtig im Beruf. Nach der 1,5fachen Ausbildungszeit, 4,5 Jahre hast Du das Recht, gem. §45.2 eine Prüfung in jedem anderen Schwerpunkt des Pferdewirtes zu machen. In der Zeit zwischen den Prüfungen verdienst Du bereits Geld, musst aber die Anmeldung und die Kosten der Prüfung selber organisieren. 3. Du machst die Pferdewirtprüfung und hast dann die Möglichkeit jeden Pferdewirtschaftsmeister und ohne Wartezeit auch weitere Pferdewirtschaftsmeister zu machen. Teile der Prüfung werden gegenseitig anerkannt. Achtung neu: Alle Azubis, die den Pferdewirt bestanden haben, können nach zwei Jahren ihre Meisterprüfung machen!!!! Wer aus einem landwirtschaftlichen Beruf kommt, der muss weiterhin drei Jahre Berufspraxis nachweisen! Hier gibt es mehr Infos: http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/pdf/po-fortbildung.pdf |
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| Lernen in einem Verkaufsstall? | Sandra | 24.11.2008 | ch
möchte nächstes Jahr eine Ausbildung zur Pferdewirtin SP Reiten
beginnen. Nach drei Bewerbungstreffen hat mir nun ein Unternehmen
zugesagt, dass ich dort meine Ausbildung machen kann.
1) Der Betrieb ist ein Verkaufsstall für Dressurpferde. Einige Leute haben mir schon zuvor abgeraten, in einen Verkaufsstall zu gehen. Aber als ich jetzt dort war zum Vorstellungsgespräch, sah ich eigentlich viele Vorteile: Das ist ein sehr gehobener Verkaufsstall, da gibts viele Pferde im S und höheren Bereich, kaum Pferde, die unter A-L gehen. So bekomme ich wenigstens auch als Azubi die Möglichkeit, die wirklich guten Pferde zu reiten. Würden Sie persönlich sagen, ein Verkaufsstall ist für die Ausbildung, eher ein Vor- oder ein Nachteil. 2) Der Pferdewirtschaftsmeister, der den Betrieb leitet, sagte, ich kann immer zum ersten jedes Monats dort beginnen. Bei mir wäre es super, wenn ich am 1. April beginnen würde. Aber ich frage mich nun, wie das geht, wegen der Berufsschule. Hat das irgendwelche Nachteile, wenn ich nicht regulär im September beginne? 3) Ich reite Dressur bereits jetzt so, dass ich keine größeren Bedenken habe, wegen Abschlusspüfung etc, Das traue ich mir gut zu. Mein Schwachpunkt ist das Springen. Da es ein reiner Dressurstall ist, macht mir das Sorgen. Andererseits gibts dort seit Jahren relativ viele Azubis, die das auch schaffen. Ich hab nachgefragt, es gibt dort einmal in der Woche Springunterricht, den die Azubis mitreiten dürfen. Aber reicht das aus, um auf ein ordentliches L-Springen-Niveau zu kommen? Jetzt reite ich Springen reel E, hab zwar das DRA III, aber über den A-Parcour hat mich das Pferd rübergetragen, wenn ich ehrlich bin. Ist nicht im Grunde ein vielseitiger Betrieb besser? Andererseits will ich mich später auch auf die Dressur spezialisieren. 4) Eine Frage hab ich noch zu der Zwischen- und Abschlussprüfung. Mein zukünftiger Ausbildungsbetrieb ist in Nordrhein-Westfalen. Man fährt da ja nach Warendorf ins Landgestüt. Nimmt man da ein Pferd des eigenen Betriebs, das man bereits oft geritten ist, mit hin oder kriegt man dann in Warendorf ein Pferd, das einem überhaupt nicht vertraut ist? Für Ihre Hilfe schonmal vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen, Sandra |
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| Dietbert Arnold | 24.11.2008 | Hallo
Sandra, es ist nicht wichtig, was es für ein Betrieb ist, wichtig ist der
Ausbilder, der auch wirklich zu Recht seinen Namen trägt. Wenn Du der
Meinung bist, dass er sich mit Dir Mühe geben wird, dann steht einem
Vertrag nichts im Wege. Bevor Du unterschreibst, solltest Du aber klare
Abmachungen treffen, so z.B. dass Du auch diese ausgebildeten Pferde
reiten kannst und darauf auch vom Ausbilder regelmäßig Unterricht
erhältst. Wenn Dein Gefühl richtig ist, dann wird es selbstverständlich
sein. Ganz genau aber solltest Du die Frage klären, auf welche Weise und
auf welchen Pferden und in welchem Niveau Du Springunterricht bekommst. Da
könnte auch z.B. im Ausbildungsvertrag stehen, dass Du in einem
Springstall einen Teil Deiner Ausbildung bekommst. Rede ganz offen über
Deine Befürchtung, dass Du eventuell zu wenig Springunterricht haben
wirst. Ein guter Ausbilder wird Dich verstehen und mit Dir einen Plan
machen. Dieses ist so besonders wichtig, weil nicht selten Azubis zur
Prüfung kommen und dann relativ schlecht abschneiden oder gar
durchfallen, weil sie zu einseitig ausgebildet wurden oder auch nur zu
einseitig selber reiten wollten, nach dem Otto: Jeder Sprung ist wie der
Blick in ein offenes Grab, dann lasse ich das lieber.
Nach Warendorf zur Abschlussprüfung, nicht zur Zwischenprüfung, kannst Du natürlich auch ein geeignetes Pferd mitbringen. Kein Problem. Es kommt relativ häufig vor, dass außerhalb der üblichen Zeiten Azubis im Beruf Pferdewirt ihre Berufsausbildung beginnen. Darauf sind die Schulen eingestellt. Du solltest relativ rasch, sobald der Ausbildungsvertrag unterschrieben ist, Kontakt mit der zuständigen Berufsschule aufnehmen und eine gute Lösung für Dich besprechen. Ich sehe da keine so großen Probleme, denn die Kollegen im Pferdewirtbereich sind alle sehr engagiert. |
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| Kann ich mich so bewerben? - Nein! | Janine | 19.11.2008 |
hallo
ich habe zwar schon etliche bewerbungen geschreiben aber noch nicht für die ausbildung zum pferdewirt.. daher ein paar fragen was kommt alles in das bewerbungsschreiben bzw wie ist der lebenslaug gegliedert?? was wird unter einem reiterlichhen werdegang verstanden??wie ist der aufgebaut inhaltlich?? habe meine bewerbung soweit geschrieben.kann man es so lassen??
Betreff: Bewerbung um einenAusbildungsplatz zur Pferdewirtin, Schwerpunkt Reiten sehr geehrte damen und herren
hiermit bewerbe ich mich um diese stelle. im juni 2005 habe ich meine fachhochschulreife,auf der .....in.....,fachrichtung wirtschaft,erfolgreich abgeschlossen. der beruf Pfedewirt erweckt bei mirgrosse interessen,da ich mich schon seit früher kindheit mit pferden beschäftige und selbst in besitz von drei pferden bin,die in unserem stall gehalten werden. selbst reite ich seit über 17 jahren und habe sowohl in der dressur,wie auch im springen, turnier,-und reiterfahrungen bis klasse L. es bereitet mir keine schwierigkeiten mich schnell an eine neue umgebung und kollegen anzupassen,da ich eine kontaktfreudige, teamfähige ujd freundiche person bin,die sich aufgeschlossen gegenüber mitmenschenverhält, und ihre aufgaben ordnungsgemäß und schnell erledigt. ich betätige mich gerne sportlich und scheue mich nicht, körperlich kräftig mit anzupacken. diesbezüglich würde ich mich pber ein persönliches vorstellungsgespräch freuen.
lg janine PS.bewerbe mich an einem gestüt |
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| Dietbert Arnold | 23.11.2008 | Hallo
Janine,
Du musst mir ein wenig Zeit lassen, Deine Frage zu beantworten, denn ich mache diese platform in meiner Freizeit und manchmal geht Familie, Arbeit und Freizeit einfach vor. Aber jetzt habe ich Zeit für Dich: Klare Antwort auf Deine Frage: NEIN, diese Bewerbung kannst Du nicht so lassen. Hast Du nicht gesehen, dass dieser Text von Dir voll von derben Rechtschreibfehlern ist! Wenn Du sie nicht bemerkst, dann hole Dir dringend Hilfe! Das kann ich hier nicht leisten, die Rechtschreibfehler zu korrigieren, weil ich dann deutschlandweit tausende Bewerbungen durchsehen muss. Du musst Deine Bewerbung viel besser strukturieren! In das Anschreiben gehört nur, warum Du Dich genau in diesem Gestüt bewirbst (gute Ausbilder, breite Ausbildung, geeignete Pferderassen, usw. ). Das musst Du genau beschreiben und das Gestüt sieht dann, dass Du Dir über diesen Betrieb genaue Gedanken gemacht hast und Deine Bewerbung nicht eine von 50 ist. Dazu gehört natürlich, dass Du einer Person schreibst und nicht irgendwelchen Damen und Herren. Ist doch peinlich, wenn Du in Marbach oder Warendorf den Damen und Herren schreibst. Oder? Zur besseren Strukturierung gehört dann im Lebenslauf und nicht im Anschreiben der reiterliche Werdegang. Bitte, bitte schreibe nicht, ich reite schon seit 75 Jahren, beginnend mit 2. Was nützt es, wenn Du schon ein Leben lang schlecht reitest. Also berichte von Deinen Erfolgen, wie Abzeichen, Turnierteilnahmen, Lehrgängen, usw. Und dann noch was: Am Pferdewirt hat man nicht Interesse (Mal sehen, was da so kommt), nein, Du möchtest den Beruf erlernen, weil Du ... (Dein Ziel aufschreiben). DU willst, Du möchtest nicht! Deine Schull/hochschulausbildung gehört in den Lebenslauf, nicht ins Anschreiben! Falls Du aber Deine theoretische Ausbildung durch Berufspraxis erweitern möchtest, damit Du kein Papiertiger bleibst, das wäre ein Ziel für das Anschreiben. So, Janine, jetzt habe ich Deine Bewerbung ganz schön zerrissen, oder? Besser jetzt als später. Und Du hast sicher bemerkt, dass ich dennoch auf Deiner Seite bin, sonst würde ich mir ja nicht so viel Zeit nehmen und so ehrlich schreiben. Alles gu? |
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| Janine | 24.11.2008 | hallo
erstmal viele Dank für die Beantwortung für meine Fragen.Ich habe meine komplette Bewerbung nochmals überarbeitet. Aber eine Frage steht noch offen. Wie soll mein Reiterlicher Lebenslauf auf gebaut werden?? In einem schreiben(Textmäßig),also so wie mein Anschreiben oder wie mein Persönlicher Lebenslauf tabellarisch gegliedert Also was ich wann gemacht habe Bsp: seit 19.. erster Reituntericht im verein ... ab 19.. regelmäßiger reituntericht im verein ... 19-- kleines hufeisen |
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| Dietbert Arnold | 24.11.2008 | Hallo
Janine,
der tabellarische Lebenslauf wird gegliedert z.B. in Persönliches (Name, Geburtsdatum, Adresse, ev. Eltern, usw.), Schulischer Werdegang (Grundschule, ....., und die jeweiligen Abschlüsse, Reiterlicher Werdegang (so wie oben schon von Dir richtig begonnen) sowie eventuell Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten (Sport, Sprachen, passende Hobbies, Auslandsaufenthalte, ...). Jetzt klarer? Viel Glück mit Deiner guten Bewerbung! DENKE an die Rechtschreibung!!!!!!!!!!!!!!! |
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| 3 Fragen zur Bewerbung | Lisa | 07.10.2008 |
Mit großem Interesse habe ich
auf Ihrer Homepage pferdewirtpruefung.de gestöbert und einige nützliche
Tipps erhalten, denn auch ich möchte nächstes Jahr eine Ausbildung zum
Pferdewirt anfangen und schreibe derzeit fleißig Bewerbungen. . Dennoch
habe ich ein paar Fragen.
1. Muss ich in meinem Labenslauf die Namen der Reitschulen angeben, in denen ich unterrichtet wurde? Ich reite seit 9 Jahren habe aber drei Jahre lang keinen Unterricht gehabt (bzw. nur sehr vereinzelt mal eine Privatstunde) bis ich dieses Jahr wieder angefangen habe. Das habe ich in meinem Lebenslauf nicht geschrieben. Wenn ich allerdings die Namen der Reitschulen nennen würde, würde das ja auffallen. 2. Ich habe schon ein paar Bewerbungen abgeschickt, habe jetzt aber durch Ihre Homepage gemerkt, dass ich vieles noch hätte verbessern können. Kann ich denn neue Bewerbungsmappen nachschicken, eventuell wenn ich vorher angerufen habe, oder kommt das ganz schlecht? Ich möchte mich ja in einem guten Licht darstellen und weiß jetzt, dass ich das hätte besser tun können. 3. Für den Fall, dass ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde: Ich habe eine sehr schöne braunkarierte Reithose, sie ist auch noch recht neu. Allerdings ist mal ein Pferd mit einer Schnalle am Hosenbein hängen geblieben und sie ist gerissen. Wir haben sie nähen lassen. Ist das ein Problem oder kann ich sie trotzdem anziehen? Meine anderen Reithosen sitzen halt nicht so perfekt, bzw. eine ist bunt gestreift. Das finde ich persönlich nicht so angebracht. Oder soll ich eher noch eine weiße Reithose anziehen? Über die Beantwortung der
Fragen würde ich mich sehr freuen und danke Ihnen dafür im Voraus. |
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| Dietbert Arnold | 07.10.2008 |
Hallo Lisa, es ist gut, dass Du
Dir Gedanken über Deine Bewerbung machst. Dabei hilft es auch, wenn Du Dir
einmal überlegst, wenn sich jemand bei Dir bewerben würde. Meinst Du
wirklich, dass es einen Unterschied macht, ob Du eine gut gestopfte Reithose
trägst oder nicht? Wenn Du jetzt eine zweite Bewerbung bekommen würdest,
was würdest Du dann so denken? Hätte sie sich mal lieber vorher überlegt!
Oder? Also, zweite Bewerbung, das geht gar nicht! Und zum Schluss zur
Ehrlichkeit: Fändest Du es fair, wenn bei Dir sich eine Auszubildende
bewirbt, die so ein paar Sachen weggelassen hat. Kommt sowieso raus und dann
ist das Vertrauen doch hin. Oder? Ich bin immer für einen Lebenslauf, der
den Bewerber/in auch wirklich treffend beschreibt. Nur so hat der
zukünftige Betrieb doch wirklich die Chance, eine Mitarbeiterin zu suchen,
die zu ihm passt. Alles andere finde ich nicht fair.
So, Lisa, jetzt kennst Du meine Meinung. Die muss ja nicht richtig sein. |
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| Fragen zur Bewerbung | Anita | 17.09.2008 |
Sehr geehrter Herr Arnold,
ich schreibe momentan meine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten für das kommende Jahr. Zu mir: Ich bin 23 und Studentin. Mein Studium beende ich 2009 und möchte danach die Ausbildung machen. Im Großen und Ganzen bin ich nun - nach langem Tüfteln - von meiner Bewerbung recht überzeugt. Aber einige Probleme habe ich noch. 1) Besonders eine Passage bereitet mir noch großes Kopfzerbrechen, nämlich die Passage, in der ich kurz von meinem reiterlichen Werdegang berichte. Es ist nämlich so, dass ich im Herbst 2007 das DRA III gemacht habe. Meine Wertnoten waren grottenschlecht (Dressur = 6.0, Springen = 5.5 und Theorie = 6.8). Dadurch aufgerüttelt habe ich mir sofort guten Unterricht und ein anderes Halbpensionspferd gesucht. Nun habe ich seit dem Herbst 2007 einmal wöchentlich Einzeldressurunterricht bei einem Reitlehrer (FN) und ein Halbpensionspferd, das bis Dressur Klasse M sicher und reel ausgebildet ist. Mit ihm und meinem RL übe ich nun bereits alle Lektionen der Klasse L. Nicht zuletzt durch tägliches Feilen an meinem Sitz haben sich meine reiterlichen Fähigkeiten seit dem DRA III erheblich verbessert. Ich habe auch viel dafür getan und hart gearbeitet - auch und besonders um mir den Unterricht zu leisten. Jetzt stehe ich vor folgendem Dilemma: Einerseits habe ich Angst, dass ein Blick auf meine Wertnoten die Ausbilder gleich dazu bringt, meine Bewerbung wegzulegen. Deshalb ist es mir ein echtes Bedürfnis, ihnen in meinem Bewerbungsschreiben zu erklären, dass ich mich seither stark verbessern konnte. Die besagte Passage würde dann so lauten: "Seit meinem siebten Lebensjahr habe ich hinsichtlich Rasse, Alter und Leistungsstand die unterschiedlichsten Pferde betreut und geritten. Besondere Freude bereitet mir der Umgang mit Hengsten und Pferden, die mich herausfordern. In den letzten Jahren begann ich vermehrt, mich mit der Reitlehre auseinanderzusetzen. Insbesondere vertiefte ich mich in die klassischen Werke der Reitliteratur. Als ich 2007 mein DRA III machte, zeigte mir mein weniger gutes Abschneiden, wie sehr ich noch an mir arbeiten muss. Seit September 2007 nehme ich nun einmal wöchentlich Einzeldressurunterricht bei xxx (Reitlehrer FN). Des Weiteren lerne ich von meinem Halbpensionspferd, das in der Dressur bis zur Klasse M ausgebildet ist. Nicht zuletzt durch kontinuierliche Arbeit an meinem Sitz konnte ich mein reiterliches Können im letzten Jahr erheblich steigern." Andererseits heißt es in jedem Bewerbungsratgeber unter den Top Ten, was ein Bewerber vermeiden sollte, dass man auf gar keinen Fall von selbst etwas Negatives erwähnen sollte, denn Bewerbung bedeutet ja "Werbung", etc. Meine Frage: Kann ich die obige Passage so lassen? 2) Ich habe meine Diplomarbeit über Therapeutisches Reiten geschrieben. Mein Freund meinte, das müsse unbedingt in die Bewerbung rein. Aber ich zögere noch, ob ich das schreiben soll, da ich gehört habe, dass viele Ausbilder auf Zurschaustellung von theoretischem Wissen oft etwas allergisch reagieren und denken, der Bewerber würde denken, nur weil er in der Theorie was weiß, kann er auch reiten. 3) Ich habe viel Erfahrung mit großen Kinder- und Jugendlichengruppen, Kinderfreizeiten usw. Ist dies für meine Bewerbung relevant? Soll ich das erwähnen? Sooo, das wärs erstmal. Über Antworten würde ich mich sehr freuen! ... Ach nein, das habe ich im Bewerbungsratgeber gelernt, es heißt ja: Über Antwort FREUE ich mich. ;-)
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| Dietbert Arnold | 17.09.2008 |
Hallo Anita,
Du gibst Dir ja richtig Mühe mit Deiner Bewerbung. Das imponiert mir. Aber, Du übertreibst. Denke bitte daran, dass Pferdeleute in aller Regel keine Personalabteilung und Schlipsträger haben und auch meist nicht so große Schreibkünstler sind. Die Betriebe suchen ja praktische Reiterinnen und nicht geschliffene Schreibtischtäterinnen. Ich denke, Du weißt, was ich meine. Zunächst einmal der Lebenslauf. Der sollte besser eine, max. zwei Seiten haben und dann immer tabellarisch. Ganz wichtig: Schreibt bitte niemals, " ... ich reite schon seit meinem vierten Lebensjahr und deshalb .... . Da fällt gleich bei den Ausbildern so eine Klappe: Pferdetante. Sonst nichts. Ich würde das so machen im reiterlichen Lebenslauf: Seit 19.. Erfahrung im Umgang (Reiten, Voltigieren, ... je nachdem was Du gemacht hast) mit Pferden. 20.. Reitabzeichen 20.. - 20.. regelmäßiger Reitunterricht zur Leistungssteigerung. Der Hinweis auf die Jugendarbeit kommt, wenn es im Pferdebereich war, in den reiterlichen Lebenslauf, sonst unter Weitere Qualifikationen, wie z.B. Sprachen, eben Deine Jugendarbeit, Auslandsaufenthalte, usw. Andere Sporterfolge können da auch rein, da ein Betrieb dann sieht, das Du körperlich fit bist. Die Diplomarbeit ist natürlich ein Teil von Dir und muss in den Lebenslauf. Einfach ... - ... Studium xyz, Abschluss: .... mit der Diplomarbeit: Therapeutisches Reiten (Nimm nicht den wissenschaftlichen Titel, sondern eine umgangssprachliche Form.) Das Anschreiben, max. 1 Seite, muss knacken. Du willst ja auf den oberen Stapel! Mache nicht zu viel Werbung. Im Pferdebereich mogeln sich fast alle ihre Erfolge zurecht, das wissen erfahrene Ausbilder. Also: War mit RA nicht zufrieden, intensiven Reitunterricht genommen, dadurch bin ich sicher, ich will jetzt Reiten professionalisieren durch Berufsausbildung (Amateurebene verlassen und Profi werden). Für diesen Schritt benötigst Du genau diesen und jenen erfahrenen Ausbilder. Du würdest Dich sehr freuen, durch Vorreiten überzeugen zu können. Ich habe ganz bewusst nicht diese Teile schick formuliert. Das musst Du machen. Noch ein Tipp: Lasse den Text sieben mal durchlesen, denn nichts ist peinlicher, als eine Studierte, die Rechtschreibfehler macht. Da lacht dann das Herz des nicht studierten Praktikers vor Schadenfreude. Das gilt auch für den Umgang mit den Praktikern. Nicht überfordern, sei und bleib ganz einfach eine zupackende, offene Pferdefrau. Nicht zu viel diskutieren. Tun wir ja gerne. Das schreckt meist nur ab. So, jetzt kennst Du meine Meinung. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht Verwirrung gestiftet!? |
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| Anita | 22.09.2008 |
Lieber Herr Arnold,
vielen lieben Dank für Ihre Hilfe. Aufgrund ihrer Vorschläge habe ich in meiner Bewerbung nochmal einiges umgeworfen. So habe ich mein Bewerbungsschreiben von zwei auf eine Seite reduzieren können und viele Dinge einfach in den reiterlichen Lebenslauf gepackt. Hier ist nun mein Bewerbungsschreiben. Ich finde es in Ordnung, aber ob es wirklich "knallt", weiß ich nicht. Vielleicht fallen Ihnen ja noch einige Verbesserungsvorschläge ein!? Wenn nicht, dann kann ich das Schreiben wenigstens guten Gewissens abschicken - und hoffen ;-).
Sehr geehrte/r Herr/Frau xxx, herzlichen Dank für das freundliche Telefongespräch am x.xx.xxxx. Wie besprochen, bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz zur Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten. Der Beruf des Pferdewirts Schwerpunkt Reiten bedeutet für mich, Pferde zu Reitpferden und Menschen zu Reitern auszubilden. Dies sollte auf eine Weise geschehen, die Pferd und Mensch Freude an der Arbeit bereitet und gleichzeitig beide fordert und fördert. Ein ganz wesentlicher Aspekt für mich ist hierbei der korrekte Umgang mit den Tieren und das dadurch entstehende Team, in dem alle Beteiligten profitieren. Mich dieser Aufgabe zu widmen, wünsche ich mir für meine berufliche Zukunft. Letztes Jahr machte ich das Bronzene Reitabzeichen. Da ich mit den Ergebnissen nicht zufrieden war, nehme ich seither sehr intensiven Reitunterricht. Dadurch bin ich mir nun endgültig sicher, dass ich das Reiten durch eine Berufsausbildung professionalisieren möchte. Den Beruf des Pferdewirts von der Pike auf zu erlernen, ist mein klares Ziel, dem ich bereit bin, alles andere unterzuordnen. Für diesen Schritt suche und benötige ich die Förderung durch einen guten und erfahrenen Ausbilder, den ihr Betrieb mit Herr/Frau xxx aufweisen kann. Ich bin hochmotiviert und möchte die Ausbildung zur Pferdewirtin mit Fleiß und Disziplin, aber auch mit Freude und Leidenschaft absolvieren. Als selbständiger, anpackender und optimistischer Mensch ziehe ich die Dinge, für die ich mich entscheide, auch durch. Durch die Tatsache, dass ich mich während meines Studiums zu einem großen Teil selbst finanziert habe, sind für mich Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit selbstverständlich. Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können, gewann ich während meiner jeweils mehrmonatigen Praktika einen realistischen Überblick über die Routineaufgaben rund um einen Pferdebetrieb. Mit schwerer körperlicher Arbeit und langen Arbeitstagen komme ich gut zurecht. Im xxx 200x werde ich die xxx-Universität in xxx mit einem guten Abschluss verlassen. Gerne würde ich meine Ausbildung zur Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten im Anschluss bei Ihnen beginnen. Damit Sie mich besser kennen lernen und sich von der Ernsthaftigkeit meines Anliegens überzeugen können, wäre ich gerne bereit, ein Praktikum bei Ihnen zu absolvieren. Über die Chance, mich persönlich vorzustellen und Ihnen zu zeigen, wie elastisch und ausbalanciert ich auf dem Pferd sitze, würde ich mich wirklich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen xxx xxx Anlagen: xxx yyy zzz
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| Dietbert Arnold | 22.09.2008 |
Hallo Anita,
das ist noch viel zu lang und auch viel zu kompliziert. Schreibe bloß nicht so etwas wie "Mir liegen die Pferde und deren Wohlergehen so am Herzen", denn dann glauben die meisten Ausbilder, da kommt jemand und ist die kleine Tierschützerin. Was ich darüber denke, spielt keine Rolle, wenn Du Dich erfolgreich bewerben möchtest. Ich mache mal den Versuch, das Anschreiben ein wenig zu kürzen. Oben findest Du die Passagen rot. Ich glaube, der Text ist jetzt knackiger und dennoch aussagefähig. |
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| Wie gut muss ich reiten können? | Heike | 30.07.2008 |
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| Dietbert Arnold | 01.08.2008 |
Hallo Heike,
natürlich sollst Du Dich bewerben! Wesentlich ist nicht das bisher errittene, sondern das Talent zum elastischen, ausbalancierten Sitz sowie das intuitive Umgehen mit dem Pferd. Manchmal ist es sogar hinderlich, wenn ein Bewerber schon S geritten hat, aber einen total verkorsten, unelastischen Sitz hat, der kaum noch auszukorrigieren ist. Wesentlich bei der Bewerbung sind nicht besonders gute Durchschnittszensuren (natürlich sollten da nicht nur Fünfen stehen in Deutsch und Mathe stehen), sondern auch wird geschaut auf eine Sportnote. Daran kann ein Chef erkennen, ob Du sportlich fit bist für den Beruf. Ich würde in meine Bewerbung schreiben, dass Du bisher noch nicht so viel Turnierroutine erwerben konntest, Du aber den Ausbilder bei der persönlichen Vorstellung davon übberzeugen könntest, wie elastisch und ausbalanciert Du auf dem Pferd sitzt und deshalb genau die Förderung durch einen guten Ausbilder, den der Betrieb ja gerade aufzuweisen hat, benötigst und suchst. Und genau deshalb hast Du Dich da beworben. Klar ist, dass Du schon auch den Namen dieses Ausbilders kennen und erwähnen solltest. So, jetzt ran an die Bewerbungen! |
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| Wie zur Bewerbung kleiden? | raffy | 22.07.2008 |
hallo,
ich habe mich in einem reitstall für eine lehrstelle zur pferdewirtin beworben, und wurde für samstag zum vorreiten eingeladen. nun wollte ich fragen was ich am besten anziehen soll. soll ich gleich mit angezogenen reitsachen erscheinen??? würde mich sehr über ne antwort freuen!! |
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| Dietbert Arnold | 28.07.2008 | Du bist doch eine Reiterin, also gehst Du entsprechend fix und fertig gekleidet als Reiterin zur Bewerbung. Mehr Infos zur Bewerbung findest Du übrigens hier. | ||
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| Wie finde ich einen guten Ausbildungsbetrieb? | Nadine |
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| Dietbert Arnold |
Hallo Nadine,
es ist gut, dass Du einen Ausbildungsbetrieb suchst, bei dem auch das Reiten in der Ausbildung vermittelt wird. Deine Aussichten später sind dann ungemein größer, einen guten Arbeitsplatz zu bekommen. Einfach nur halbwegs gerade auf dem Pferd zu sitzen, ist einfach dummes Zeug. Wer als Ausbilder so etwas erzählt, ist nicht an einer Ausbildung sondern nur an einer billigen Arbeitskraft interessiert. Sei als froh, dass Du jetzt weißt, dass dieser Betrieb nicht der richtige Ausbildungsplatz ist. Ein kleiner Hinweis: Die FN hat nichts mit anerkannten Ausbildungsbetrieben zu tun. Dafür sind nur die sog. Zuständigen Stellen verantwortlich. Die Adressen findest Du hier. Die FN organisiert den Amateurbereich und deren Plaketten sind nur für Amateure gedacht. Gehe hier im Forum auf die Seite im Service auf Ausbildungsplatzsuche und dort findest Du ganz viele Möglichkeiten, an einen Ausbildungsplatz zu kommen. Mache es genau so, wie schon vorher. Lasse nicht nur Dich unter die Lupe nehmen, sondern prüfe selber auch den Ausbildungsbetrieb. Wenn denen Deine Fragen lästig sind, dann weißt Du, was sie wollen: Eine billige Arbeitskraft. Geht man mit Deinen berechtigten Fragen sorgsam um und beantwortet sie gerne, dann bist Du an der richtigen Stelle. Kleiner Tipp: Mache Dir vor dem Vorstellungsgespräch eine kleine Liste, was Du alles wissen möchtest. Das macht einen vorbereiteten Eindruck und Du bist sicher, dass Du in der Aufregung nichts vergessen hast. Die Betriebe, die Dich jetzt blöde finden, die solltest Du sowieso meiden. Übrigens: mehr als 1 Woche Praktikum ist meist nicht notwendig, um den Betrieb kennen zu lernen. Es gibt nämlich auch Betriebe, die gerne den ganzen Stall von Praktikanten machen lassen. Billiger geht nicht. So, ran an eine erfolgreiche Suche! |
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| Plakettenverleihung | Eva | 18.03.2008 |
Ich habe im Feb meine Ausbildung
zur Pferdewirtin Z+H mit einem Durchschnitt von 1,8 abgeschlossen. Nun habe ich auf Ihrer Seite gesehen, dass Sie die "Geehrten" mit dem Ausbilder veröffentlichen. Erfolgt die Veröffentlichung der Namen automatisch? Wenn ja, möchte ich Sie bitten, wenn möglich den Namen meines Ausbildungsbetriebes nicht zu nennen, da mein Abschluss ganz bestimmt nicht der Verdienst meines Ausbilders ist, sondern vielmehr die Tatsache, dass ich in meiner Freizeit Reitunterricht genommen, an Seminaren u.a. teilgenommen und gelesen bzw. gelernt habe. Die Unterstützung meines Betriebes war gleich null! Wissen Sie wann die Verleihung der Plaketten dieses Jahr satt findet? |
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| Dietbert Arnold | 26.03.2008 |
Hallo Eva,
zunächst solltest Du Dich dennoch über die tolle Prüfung freuen. Ich finde es gut, wenn Du uns von Deinen Erfahrungen berichtest und nüchtern feststellen musst, dass dein Ausbilder Dich hat hängen lassen. Das darf und soll nicht sein. Da solltest Du auch sicher noch einmal mit der Zuständigen Stelle reden, denn die ist für die regelmäßige Überprüfung der Ausbildungsbetriebe zuständig und muss (!) sich kümmern. Dein Berichtsheft, wenn es wahrheitsgemäß geschrieben wurde, ist dann eine gute Dokumentation, die schließlich von Deinem Ausbilder auch noch abgezeichnet wurde. Klar, dass der eine oder andere Ausbildungsberater auch mal seinen Schreibtisch sauber halten möchte. Die meisten aber kümmern sich durchaus. Die guten Azubis und deren Ausbilder werden von der FN veröffentlicht. Darauf habe ich natürlich keinen Einfluss. Diese Daten habe ich dann wieder genommen, um sie in der Rubrik Bewerbung einmal aufzulisten, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ausbildungsbetrieb mit guten Auszubildenden auch selber gut ausbildet doch wesentlich höher ist, als wenn Interessenten einfach das Verzeichnis der Ausbildungsbetriebe abarbeiten. Es wäre jetzt schlecht, wenn ich die Daten der FN ändern würde. Oder wie siehst Du das? |
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| Warum will der wissen wie schwer ich bin? | lucienne | 20.02.2008 |
ich habe da mal ein frage: ich
habe mich für diverse stellen als pferdewirtin beworben und habe auch schon
eine praktikumszusage. auch habe ich mich bei dem gestüt xyz beworben.
jetzt am 1.3.08 sei dort ein vorstellungstermin (so sagte mir der Herr am
Telefon) und ich solle reitsachen etc mitbringen. außerdem hat er mich
gefragt wie groß ich sei und wie schwer...
hier meine frage... wieso
fragt er mich nach meiner größe und meinem gewicht??? wie läuft ein solches, ich sag mal ''vorreiten'' ab? bin schon sehr nervös und hoffe sie können mir die fragen beantworten. liebe grüße |
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| Dietbert Arnold | 20.02.2008 |
Welche Tipps ich Dir geben kann,
das findest Du alles im Service 10 und 27 hier auf
dieser platform.
Allerdings solltest Du nichts böses wittern, Lucienne, wenn Du nach Größe und Gewicht beim Reiten gefragt wirst. Ich würde das auch tun, denn es ist nicht egal, ob Du 60 oder 80 kg wiegst und ob Du kurze oder lange Beine hast. Reiten ist ein sportlicher Beruf und da darf man schon auf die Körperdimension gucken. Das würdest Du doch auch tun, wenn Du z.B. einen Tänzer suchst oder ein Modell. Oder? Deshalb rate ich ja bei der Bewerbung auch ein Ganzkörperfoto zu nehmen und nicht nur ein nettes Portrait. Mit Sexiusmus hat das alles nichts zu tun. Übrigens: Selbst bei lehrern ist das mittlerweile so: Als Beamter neu wird in vielen Bundesländern nur noch jemand, der einen bestimmten Bodymaßindex hat. Dicke bleiben draußen. Also, bereite Dich gut vor und lasse Dich nicht verunsichern. Wird schon schief gehen! |
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| Wie bewerben? Was muss in den Lebenslauf? | Nicole | 11.10.2007 |
Hallo!
Ich hab da mal ein paar Fragen, zu meiner Bewerbung zur Pferdewirtin Schwerpunkt Reiten. Wäre echt toll, wenn man die mir so gut es geht beantworten könnte. 1) Ich habe nur das DRA IV und dazu noch mit einer nicht so guten Dressurnote (5.8) - weil unsere Reitlehrerin dem Pferd Ausbinder drauf gemacht, weshalb das dann ziemlich rumgesponnen hat, weil es die Dinger hasst. Soll ich trotzdem eine Kopie davon bei der Bewerbung beilegen? 2) Ich hab gelesen, dass man sich sehr gut über den Betrieb informieren soll, was ist denn wenn ich kaum Informationen finde? Dann kann ich ja in meiner Bewerbung auch nicht richtig begründen, warum ich gerade in diesem Betrieb anfangen möchte. 3) Außerdem habe ich gehört, dass es sinnvoll ist ein Ganzkörperfoto beizulegen. Eine Bekannte von mir hat vorgeschlagen dies auf die erste Seite der Bewerbung zu kleben und z.B. darüber zu schreiben: "Das bin ich ..... " Wäre das okay/sinnvoll? 4) Zudem soll man nicht schreiben: "Seit Jahren ist es mein Wunsch Pferdewirtin zu werden....." Wie kann ich denn besser anfangen? "Ich reite seit 10 Jahren und es macht mir sehr großen Spass, daher ist es mein Wunsch Pferdewirtin zu werden."? 5) Ich habe in der Schule mal ein Ausbildung zur Streitschlichterin gemacht. Soll ich die Urkunde dazu mitschicken? 6) Wie genau soll der Abschnitt reiterlicher Lebenslauf denn aussehen? Ich weiß nicht so ganz wie ich zum Beispiel einbringen soll, das ich fast jedes Jahr bei der Heuernte von mehreren Bauern/Pferdebesitzern helfe. ( Ich habe nämlich auf eurer Seite gelesen, dass man das durchaus mit einbringen kann/soll) Schon mal im Vorraus: Dankeschön :) |
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| Dietbert Arnold | 11.10.2007 |
Hallo Nicole,
verheimlichen kannst Du Dein Reitabzeichenergebnis ja nicht, deshalb kannst Du ruhig eine Kopie hineinlegen. Vorreiten musst Du ja sowieso. Dann wird sich ja zeigen, ob der zukünftige Ausbilder mit Deinem Reiten zufrieden ist und eine Perspektive sieht. Du kannst ja auch erwähnen, dass Du genau dieses Reitkenntnisse erheblich in Deiner Ausbildung verbessern möchtest. Kriege raus, was das für ein Betrieb ist und schreibe genau, warum Du Dich da bewirbst. Du musst doch Gründe haben, Dich in diesem Betrieb zu bewerben! Finde diese Gründe heraus! Es reicht einfach nicht aus, Dich in einem Betrieb zu bewerben, nur weil Du eine Ausbildung machen willst. Dir ist es doch nicht egal, wo Du hinkommst! Das Foto kannst Du auf eine Extraseite setzen und vor den Lebenslauf legen. Das bin ich, ist eine gute Idee. Und dann muss aber im Anschreiben stehen, warum Du Pferdewirtin werden möchtest. Vielleicht möchtest Du ja den professionellen Umgang mit dem Pferd erlernen, langfristig den Pferdewirtschaftsmeister anstreben, den elterlichen Betrieb übernehmen, das Reiten professionell und nicht als Amateur betreiben, also den Schritt vom Amateur zum Profi gehen, um damit eine gesicherte Existenz in der Arbeit mit dem Pferd anstrebst, später mal Unterricht geben möchtest, ..... Das musst Du ganz nach Deinen Vorstellungen schreiben. Schreibe das so individuell wie möglich, denn damit unterscheidest Du Dich von vielen anderen Bewerbern. Das Streitschlichterzeugnis natürlich erwähnen und beifügen. Das qualifiziert Dich. Klar, das Mitarbeiten in der Heuernte muss rein, gehört im weitesten Sinne zum reiterlichen Werdegang. Hilft Dir das weiter? |
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| Nicole | 11.10.2007 |
Ja Danke geholfen hat es mir
auf jeden Fall.
Ich hab nur leider das
Problem, das ich die Adressen der Ausbildungstätten aus dem Internet habe
und teilweise nichts über den jeweiligen Betrieb herausfinde. Soll ich
auch noch mit reinschreiben, dass ich einen Führerschein habe und jetzt
grad noch Hängerführerschein mache? Aber wenn ich auch so Dinge wie das
mit dem Heumachen, wo ich überall geritten hab und was für Turniere ich
geritten habe, mit reinbringe, wird der Lebenslauf dann nicht etwas
zu lang und voll?
Liebe Grüße nochmal.
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| Dietbert Arnold | 12.11.2007 |
Hallo Nicole,
klar, der Führerschein muss rein, denn das hat ja genau etwas mit Deinem zukünftigen Beruf zu tun. Die anderen Angaben (Heu machen, Turniere) kannst Du in Stichworten schreiben und natürlich auch zusammenfassen. Du bewirbst Dich sozusagen blind bei den Betrieben. Das kann auch mal schief gehen, Du weißt ja überhaupt nicht, was Dich erwartet. Was hältst Du von folgendem Weg: Rufe doch einmal in dem Betrieb an und frage, ob Du Dich einmal über diesen Betrieb informieren kannst bei einem Besuch, weil Du planst, Dich dort zu bewerben. Danach kannst Du dann doch immer noch Deine Bewerbung abschicken, genau dann mit dem Grund, dass Dich der Betrieb bei dem Besuch überzeugt hat. |
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| Bin ich gut genug für den Schwerpunkt Reiten? | n.n. | 05.08.2007 |
Hallo!
Ich möchte 2008 eine
Ausbildung als Pferdewirt (Reiten) machen.
Achten man bei der
Auswahl sehr auf Turniererfolge? Ich habe leider kein Pferd mit
dem ich große Chancen habe. Bin die meiste Zeit mit Problempferden
beschäftigt gewesen und zurzeit bilde ich noch eine 5-jährige Stute aus,
die mit ihrer Ausbildung 1 Jahr zurück liegt, da sie eine OP hatte. Habe
meine DAR3-Prüfung bestanden und trainiere mich jetzt auf L-Dressur
Niveau.
Dieser Beruf war schon immer
mein Traum, aber ich habe die Befürchtung, dass meine Leistungen nicht
ausreichen um einen guten Ausbildungsplatz zu finden.
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| Dietbert Arnold | 05.08.2007 | Turniererfolge sind nicht das Wesentlichste. Viel wichtiger ist ein ausbalancierter, elastischer Grundsitz. Ausbilder schauen immer darauf, ob Du als zukünftiger Azubi die Perspektive hast, das Ausbildungsziel zu erreichen. Deshalb nutze jetzt die Zeit, Dich bei mehreren Berufsreitern vorzustellen und vorzureiten. Lasse Dich einfach beraten. Achte darauf, dass die Berufsausbilder auch selber Auszubildende haben. Dann bist Du relativ sicher, dass Du kompetent beraten wirst. Für die Berufsausbildung selber benötigst Du kein eigenes Pferd. Die Praxis erwirbst Du auf den Pferden des Ausbildungsbetriebes. Ein eigenes Pferd kann durchaus auch hinderlich sein, denn nicht jeder Ausbildungsbetrieb sieht es gerne, wenn Du ein eigenes Pferd mitbringst. Ein Ausbildungsbetrieb, der gerne möchte, dass Du ein eigenes Pferd mitbringst, der könnte auch nur einen neuen Kunden suchen und auch sein eigenen Pferdemangel ausgleichen wollen. Da wäre ich vorsichtig. Falls Du keine Ansprechpartner kennst, um an geeignete Berufsreiter zu kommen, die Dich kompetent und ehrlich beraten, dann wende Dich an die Bundesvereinigung der Berufsreiter. Frau Gehrmann, so heißt Frau Vogel jetzt, wird Dir sicher weiterhelfen. Auch kannst Du die Delegierten der Bundesvereinigung ansprechen, die Adressen findest Du auch auf der Internetseite der Bundesvereinigung. Wenn Du dann einen oder mehrere Betriebe in die nähere Wahl gezogen hast, dann mache zunächst ein "Schnupperpraktikum". Das sollte in der Regel zwei Wochen bis maximal vier Wochen dauern. Lasse Dich nicht auf ein Langzeitpraktikum ein, dass ist nur für den Betrieb gut und bringt Dich überhaupt nicht weiter. Helfen Dir die Infos jetzt weiter? Sonst melde Dich noch mal. | ||
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| Bewerbung | Chrissy | 19.07.2007 |
hallo, kann ich zur Bewerbung als Pferdewirt ZuH den Bewerbungsbogen (http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1111205/rpk31_pferdew_bewerbungsbogen.pdf ) nehmen? Oder, muss ich, was mir plausibler erscheint, ganz normale Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und Kopien machen? Wann muss ich mich für einen Stellenwunsch ab Sommer 2008 bewerben. Ist es gern gesehen, wenn man bei Betrieben die in Frage kommen, anruft und fragt, ob sie eine Bewerbung wollen, bzw., diese an einem vereinbarten Termin vorbeibringt? schonmal herzlichen dank für ihre Antworten, Gruß |
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| Dietbert Arnold | 19.07.2007 |
Hallo Chrissy,
ich denke Du hast schon in den Service geschaut und dort die Bewerbungstipps gelesen. Ich würde mich ab Herbst auf die Suche machen und dann nach Möglichkeit immer das persönliche Gespräch suchen. Beim Turnier, bei Fortbildungen, usw.. Natürlich gehst Du auch die Liste der Ausbildungsbetriebe durch, sammelst erst Infos über den Betrieb, rufst dann einmal an und bittest um ein persönliches Vorstellungsgespräch, zu dem Du dann die individuell gestalteten Bewerbungsunterlagen mitbringst und bei Bedarf überreichen kannst. Vergiss bitte auch nicht, vor dem Anruf auch bei der Zuständigen Stelle abzuklären, ob der Betrieb auch wirklich Ausbildungsbetrieb ist. In der letzten Zeit hört man immer öfter von Betrieben, die z.B. Anzeigen schalten, dass diese gar nicht ausbildungsberechtigt sind. So würde ich das machen. |
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Hippologischer Lebenslauf?
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G. Späth | 12.04.2007 |
Hallo liebe Forumsteilnehmer!
Bitte kann uns jemand
raten, wie man einen sogenannten. "hippologischen Lebenslauf" für
die anstehende Abschlußprüfung Pferdewirt Z/H gestalten muß? Vielen
Dank im voraus für eventuelle Antworten und freundliche Grüße
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| Dietbert Arnold | 12.04.2007 | Das ist eigentlich der reiterliche Werdegang eines Bewerbers, also Erfahrungen mit dem Pferd, Kurse, Abzeichen, Turniererfolge, Showvorbereitungen, Unterricht, Praktika, Arbeitsstellen im Pferdebereich, usw.. Daneben steht dann der sog. schulische Lebenslauf, also die Schulen, Schulstufen, Abschlüsse, usw.. Der Klarheit wegen würde ich das trennen. Übrigens: Man muss das nicht so machen, man kann. Ich rate doch nur es so zu machen. | ||
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| Studium oder Pferdewirt | Meli | 26.03.2007 |
Ich möchte gerne eine
Ausbildung zur Pferdewirtin Zucht und Haltung machen, jedoch habe ich das
Problem wie viele andere auch, das mein Umfeld das missbilligt. Die würde
ich ignorieren, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich so gute Chancen habe
überhaupt einen guten Ausbildungsplatz zu finden. Meine reiterlichen Fähigkeiten sind in der Dressur etwa auf A Niveau und beim Springen beschränken sie sich etwa auf E-Niveau, ich besitze mein kleines Reitabzeichen. Ich mache zur Zeit mein Abitur. Mein Problem einfach ist, ich habe mich noch nicht um eine Ausbildungsstelle in Richtung Pferdewirt beworben und bin mir auch nicht sicher ob ich jetzt noch einen Platz bekommen kann, klar ich müsste es einfach probieren, aber ich wollte zunächst wissen wie sie meine Chancen einschätzen. Ich habe auch schon über ein Studium nachgedacht in Richtung Agrarwissenschaft, oder BWL mit Pferdemanagement, jedoch möchte ich lieber eine praktische Ausbildung zunächst machen, um dann eventuell danach noch ein BWL Studium anzuhängen. Habe mich auch über Pferdewissenschaft erkundigt, jedoch finde ich so einen Studiengang noch zu unsicher, möchte ja keine Zeit vergeuden. Pferdewirt wäre eigentlich der passende Beruf für mich, nur habe ich ein Problem ich kann nicht den ganzen Tag misten, da ich häufiger mal Probleme mit meinem Kippgelenk im Lendenbereich habe, von daher bräuchte ich schon einen wirklich guten Betrieb auf dem man nicht nur zum misten ausgenutzt wird. Nicht das sie mich falsch verstehen ich scheue keine Arbeit, misten ist auch nicht das Problem, doch werde ich nicht täglich 20 Boxen misten können, beim reiten etc. habe ich keine Beschwerden. Jetzt ist mein Beitrag doch länger geworden als ich wollte.;-) Also was meinen Sie könnte ich noch Glück haben und einen guten Betrieb erwischen oder meinen sie das die guten Betrieb schon alle ihre Ausbildungsplätze vergeben haben? Ansonsten habe ich noch die Möglichkeit mich auf ein Studium zu bewerben |
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| Dietbert Arnold | 26.03.2007 | Hallo Meli, lasse mich mal einfach das ganze aus meiner Sicht zusammenfassen: Du kannst nicht wirklich überzeugend reiten für den Schwerpunkt Reiten und so bliebe eigentlich nur der Schwerpunkt Zucht und Haltung für Dich. Da wirst Du aber sicher körperliche Probleme bekommen. Also, wenn Du mich fragst, dann lasse das mit dem Pferdewirt. Ich mag mich ja irren, aber ... . Ich würde Dir raten, ein Studium zu beginnen und ganz viel Zeit und Mühe in weitere praktische Erfahrungen zu stecken. Natürlich kannst Du Deine reiterlichen Talente konsequent verbessern, natürlich kannst Du in den Semesterferien richtig praktisch im Pferdebereich arbeiten und so ganz viel Erfahrungen sammeln. Aber im Pferdebereich einen betrieb zu finden, der auf Deine körperlichen Probleme Rücksicht nehmen wird, das wird sehr schwer werden. Ich glaube, Du wirst mit einem Studium und zusätzlichen praktischen Erfahrungen, da musst Du Dich aber richtig drum bemühen, glücklicher. So, Meli, jetzt kennst Du meine Meinung. Jetzt bist Du dran, Dich zu entscheiden. | ||
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| Vorsicht EQJ Praktikum | Dietbert Arnold | 12.02.2007 |
Nachdem die Arbeitsagenturen von
einer Erfolgsquote von 70% sprechen, kommt der Bundesrechnungshof zu einem
ganz anderen Ergebnis:
Die Erfolge der der EQJ- Praktika ist eher gering, jeder zweite Praktikant bekommt keine anschließende Ausbildung. Besonders im Osten seinen die Erfolge enttäuschend. Besonders erbost ist der Rechnungshof, dass die Arbeitsagenturen und die Ausbildungsberater der Zuständigen Stellen offensichtlich ihre Kontrollfunktionen nicht ausreichend ausüben. Betriebe bekämen staatliche Zuschüsse, obwohl sie nicht einmal Sozialabgaben bezahlen oder die Praktikanten ihre gesetzlich zustehende Vergütung von 192 EUR bekämen. Ganz besonders ärgert sich der Bundesrechnungshof darüber, dass die Bundesagentur für Arbeit nur kontrolliert, wenn es Beschwerden der Praktikanten gibt. Also: EQJ- Praktikanten: Kontrolliert, ob ihr sozialversichert seid, 192 EUR monatlich ausgezahlt bekommt und die Berufsschule besuchen dürft. Wenn nicht: Ab zur Arbeitsagentur! Die müssen reagieren! |
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| Bewerbungstipps | nn | 31.01.2007 |
Hallo, und zwar möchte ich mich als Pferdewirt / Schwerpunkt Zucht & Haltung bewerben! Ich suche also einen Ausbildungsplatz. Nur fällt es mir ziemlich schwer, einen geeigneten Text zu formulieren. Könnten Sie mir vielleicht ein paar Tipps geben? |
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| Dietbert Arnold | 31.01.2007 | Du bekommst von mir keinen Formulierungsvorschlag, denn eine Bewerbung muss immer individuell erstellt werden. Bloß nicht vom Fließband. Wenn ich jetzt hier einen Vorschlag mache, dann nutzen den nachher hunderte und die Chefs kennen die schon und ... legen sie gelangweilt zur Seite. Deshalb auch keine fertigen Bewerbungsmappen oder Vorlagen aus dem Computer nehmen. Tun nämlich alle. Du gehst dann auf dem Bewerbungsstapel verloren. Vergiss nicht, da können schon mal 100 oder 200 Bewerbungen auf dem Schreibtisch liegen! Schaue bitte sehr sorgfältig in den Service und denke immer daran, dass in dem Anschreiben immer stehen muss, warum DU Dich genau bei diesem Ausbilder bewirbst. Gründe können sein, dass Du gelesen hast, dass aus diesem Betrieb Stensbeck- Azubis kommen, dass Du den Ausbilder erfolgreich auf einem Turnier gesehen hast, dass Du von ehemaligen Auszubildenden gehört hast, dass der betrieb besonders gut ist oder Dein bisheriger Ausbilder den Betrieb besonders empfohlen hat. Da gibt es jetzt tausend Gründe, die DU natürlich herausbekommen musst. So, jetzt ran an eine individuelle Bewerbung, die DU schreibst und die DU nicht abschreibst. | ||
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| Soll ich nach meiner Bewerbung noch einmal im Betrieb anrufen? | 23.01.2007 | Lisa | Hallo, ich konnte von dieser Internetseite entnehmen, dass man sich nach ca. zwei Wochen in dem Betrieb, in dem man sich beworben hat, telefonisch informieren kann ob die Bewerbung überhaupt angekommen ist? Bin gerade am überlegen ob ich anrufen sollte? Ich möchte wirklich nur sicher gehen, ob die Bewerbung überhaupt angekommen ist. Ich hatte die Bewerbung vor zwei Wochen Dienstag abgeschickt und wollte dann evt. diesen Donnerstag anrufen, wäre das ok??? Vielen Dank schonmal im Voraus. MfG Lisa | |
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| 23.01.2007 | Dietbert Arnold | Hallo Lisa, ich würde an Deiner Stelle ruhig anrufen und fragen, ob Deine Bewerbung angekommen ist und ob sie noch Unterlagen von Dir haben möchten. Das zeugt von Interesse und der Betrieb sieht, dass Du keine Massenbewerbung abgeschickt hast. Aber: Ich rate Dir, am Telefon keine Fragen zu stellen, die den Gesprächspartner unter Druck setzen könnte. Das wäre z.B. wenn Du wissen möchtest, wann Du Dich vorstellen kannst, ob die Dich nehmen, usw.. Wenn der Betrieb Interesse hat, dann meldet er sich. Denke auch daran, dass Du genau weißt, wen Du sprechen möchtest (genauer Name) und habe etwas zum Schreiben dabei. Die Hinweise zur Bewerbung im >Service hast Du sicher gelesen. | ||
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| Ausbildungsberechtigung immer überprüfen! | Dietbert Arnold | 07.01.2007 | Auszubildende sollten sich ihren Ausbildungsbetrieb vorher gut ansehen, bevor sie ihn in die nähere Wahl ziehen. Dazu gehört auch immer ein Anruf bei der Zuständigen Stelle, um sicher zu stellen, dass der Betrieb auch wirklich ausbilden darf. Gerade in der letzten Zeit häufen sich Fälle, in denen Betriebe die Ausbildungsberechtigung vorgaukeln. | |
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