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Pferdewirtprüfung |
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Beruf Pferdewirt + Beruf Pferdewirt + Beruf Pferdewirt + Beruf Pferdewirt |
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Wie machen es die anderen?
Weitere
Informationen über den Beruf Pferdewirt: Dachverband:
Stellenvermittlung: Interessenvertretung: Über
den Pferdewirt - Schwerpunkt Rennreiten informiert: Über
den Pferdewirt - Schwerpunkt Trabrennfahren informiert: Berufskundliche
Kurzbeschreibung: Ausführliche
Informationen über das Berufsbild findet ihr: Eine
nette site von Pferdefreunden für Pferdefreunde Für
horse lovers gibt's facts und fun:
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Text: Dörthe
Schmidt Welche
vollblütige Pferdenärrin träumt nicht davon, ihr Reithobby zum Beruf zu
machen? Für Silke Neumann ist dieser Mädchentraum in Erfüllung
gegangen, sie absolviert im Dortmunder Reitverein im ersten Lehrjahr eine
Ausbildung zur Pferdewirtin mit dem Schwerpunkt "Zucht und
Haltung". Pferdebegeisterte
haben es nicht leicht, einen der Ausbildungsplätze als Pferdewirtin zu
ergattern, es sei denn, sie wiegen höchstens 50 Kilogramm und möchten
Berufsrennreiterinnen werden. Gewinnen sie nach der Ausbildung noch
mindestens 50 Rennen der A-Klasse, dürfen sie sich dann auch Jockey
nennen. Pferdewirtinnen mit diesem Ausbildungsschwerpunkt werden noch händeringend
gesucht. Doch wer ist schon so federleicht? Insgesamt
sieht die 3-jährige Ausbildung zum Pferdewirt vier Schwerpunkte vor:
"Rennreiten", "Trabrennfahren", "Reiten" und
"Pferdezucht und Haltung". Durchschnittsgewichte haben in den
letzten beiden Bereichen eine Chance. Jedoch sind die Voraussetzungen an
die Bewerber anspruchsvoll: Wie Stefan Weyandt, Pferdewirtschaftsmeister
und Ausbilder im Dortmunder Reitverein, erläutert, erfordert der
Schwerpunkt Reiten, dass die Bewerber bereits Turniererfahrung der Klasse
A vorweisen können. Das bedeutet, sie sollten von Kindheit oder früher
Jugend an möglichst täglich mehrere Stunden auf dem Pferd gesessen
haben. Ein hoher Anspruch. Es hat sich im ganzen Bewerberpool auch niemand
mit dieser Qualifikation gefunden, räumt der Rittmeister ein. Wie Silke
Neumann fangen die meisten ihre Ausbildung im Bereich "Pferdezucht
und Haltung" an. Auch dafür muss die Auszubildende richtig
sattelfest sein. Silke ist es. Sie betreibt schon seit ihrer Kindheit den
Reitsport. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Pflege der Tiere, doch von
Stallromantik ist nur wenig zu verspüren. Als Pferdewirt-Azubi muss sie
morgens früh in die Hufe kommen, um 6 Uhr beginnt die Arbeit, "wenn
die Pferde ihr Futter wollen". Danach
mistet sie die Boxen aus. "Man sollte da nicht so zerbrechlich
sein", meint die Pferdefrau," aber wenn man das jeden Tag schön
und ordentlich macht, dann ist das eigentlich doch nicht so
anstrengend,". Gerade in den kalten Wintermonaten muss viel Stroh
eingestreut werden, damit die Pferde keine Rückenschmerzen oder
Kreuzverschlag bekommen, wenn sie sich hinlegen. Zu den Aufgaben einer
Pferdewirtin gehört es auch, den Gesundheitszustand eines Pferdes zu
beurteilen. PFERDEPFLEGE Sind die Boxen o.k., werden die Pferde geputzt. Silke kratzt die
Hufe aus, striegelt die Tiere, und sortiert das Stroh aus dem Schweif.
"Meist putz' ich nur zwei Pferde und dann fange ich schon an zu
reiten." Um 11 Uhr kriegen die Tiere wieder Futter. Dann nur noch
fegen. Nach 6 Stunden körperlicher Arbeit ist zwischen 12 und 16 Uhr
Mittagspause. Die nutzt die Auszubildende manchmal auch, um ein kleines
Nickerchen zu halten: "Das hab' ich inzwischen gelernt", denn
das frühe Aufstehen schlaucht ganz schön. Nachmittags erteilt die
angehende Pferdewirtin den Reitunterricht für Anfänger, und meist liegen
noch Kleinigkeiten an, wie Sattelzeug putzen oder fegen. "Nach der
Arbeit läuft dann fast nichts mehr", sagt Silke und lacht. Auch wenn
die Ausbildung hart ist, ihr Berufswunsch hat sich erfüllt: "Ich
wollte das schon immer machen!" NICHT
DER GLEICHE TROTT Obwohl sich die Abläufe wiederholen, bietet die Arbeit mit den
Tieren viel Abwechslung. So muss Silke nicht lange darüber nachdenken,
was ihr besonders viel Spaß macht: "Ja, die Pferde eigentlich. Es
ist nicht einfach der gleiche Trott. Das Pferd ist manchmal genauso mies
gelaunt wie ich, mal ist es besser gelaunt. Das ist immer unterschiedlich.
Und ich hab auch mal was, was ich knuddeln kann oder wenn das Pferd mal
nicht so will wie ich, kann ich ihm auch mal zeigen, wo es lang
geht." Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsstärke, sicher
gefragte Eigenschaften für diesen Job. Zum
Schwerpunkt "Zucht" gehört die Betreuung trächtiger Stuten,
die Aufzucht von Fohlen und die Hengsthaltung. Welcher Hengst dann mit
welcher Stute Nachkommen zeugen darf, lernt die Auszubildende bei einem überbetrieblichen
Praktikum auf der Deckstelle: "Da habe ich richtig die Hengste an der
Kette gehabt, wenn die auf die Stute gesprungen sind, da kriegt man schon
ein bisschen Bammel," gibt sie zu. Und die
Zukunft? Am liebsten würde sie nach der Lehre im Reitverein bleiben und
vielleicht nach ein paar Berufsjahren den Meister machen. Doch Silke fürchtet
auch, dass sie den Beruf nicht ihr ganzes Leben lang ausüben kann,
"weil Reiten halt auf die Lenden- und Nackenwirbel geht" |
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Ausbildungsinhalte:
Pferdewirt
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Ausbildungsinhalte:
Pferdewirt |
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Aus: Pop up Europa Jugendmagazin |
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