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PferdewirtprüfungNEWs | |||||||||||||||
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Ein Fall für das Gewerbeaufsichtsamt? D.A. Nach einer geheim gehaltenen Befragung von Ausbildern und Auszubildenden arbeiten Pferdewirtauszubildende durchschnittlich 62 Stunden pro Woche und haben nur zwei Tage im Monat frei. Normalerweise muss in diesen Fällen die Zuständige Stelle sowie das staatliche Gewerbeaufsichtsamt tätig werden, denn es handelt sich hier eindeutig um eine Missachtung der geltenden Gesetze. Das setzt natürlich voraus, dass man um die Missstände weiß. Kein Wunder, dass die Befragung nie veröffentlicht wurde. |
MM: Mehr Meister Die Meisterprüfungen in den Agrarberufen stiegen bundesweit auf 2174. Diese Zunahme um 6,3% ist von der positiven Entwicklung in den westlichen Bundesländern geprägt, in denen die Meisterprüfung traditionell einen relativ hohen Stellenwert einnimmt. Quelle: DBV |
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Was kosten Azubis? Ausbildung lohnt sich - nicht auf den ersten, aber auf den zweiten Blick: So werden die durchschnittlichen jährlichen Kosten je Azubi laut BiBB auf € 16.435 beziffert. Da aber Auszubildende auch Erträge für den Betrieb erwirtschaften, bleiben lediglich Kosten von € 8.705 übrig. Diese Nettokosten für einen Auszubildenden fallen, je nach Branche, sehr unterschiedlich aus. Am niedrigsten sind sie in der Landwirtschaft (Pferdewirtschaft), da hier die Erträge, die ein Auszubildender erwirtschaftet, sehr hoch sind. Quelle: B&Bagrar |
Lizenz zum Rennreiten § 248 der RO: Einem Auszubildenden kann auf Antrag des Trainers und dessen Bestätigung über ausreichende Reitfähigkeit nach 12-monatiger Ausbildungszeit, Vorliegen des Ausbildungsvertrages, Bestehen einer Zwischenprüfung, einer Rennordnungs-Kenntnisprüfung und einer Reitfähigkeitsprüfung die Erlaubnis erteilt werden, Rennen zu reiten. Die Reiterlaubnis gilt für das laufende Kalenderjahr. Die Reitfähigkeitsprüfung wird nach Terminabsprache in der Jockeyschule Köln durchgeführt. Quelle: DTJV |
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Die in der Notaufnahme müssen einen nicht dienstlich kennen lernen! D.A. Allemal ist es besser, dem Notarzt Reitunterricht zu erteilen und mit der OP- Schwester ein Date zu vereinbaren, als deren Bekanntschaft im OP zu machen. Reitsport und der Umgang mit dem Pferd ist nicht nun mal nicht ganz ungefährlich. Deshalb bestimmen der Gesetzgeber sowie die Unfallversicherungen, dass ein Arbeitgeber einen wirksamen Schutz vor Arbeitsunfällen bieten muss. Für Pferdewirtauszubildende bedeutet dies: 1. Sicherheitsschuhe, Reithelm nach EN, Sicherheitshandschuhe, eventuell Sicherheitsweste sowie Reithose und Reitstiefel sind vom Arbeitgeber kostenfrei zu stellen. 2. Sicherheitsbekleidung ist immer im Umgang mit dem Pferd zu tragen, so z.B. der Reithelm bei jedem Reiten und Führen des Pferdes, Sicherheitsschuhe sind im Umgang mit dem Pferd zu tragen. Lediglich die kurze Zeitspanne zwischen Vorbereiten und Reiten darf als Ausnahme zu werten sein. Allerdings: Die Fa. Königs bietet ab sofort Reitstiefel mit Stahlkappen an! Ein guter Ausbilder wird seinen Auszubildenden ein Vorbild sein, ein cleverer Azubi lässt sich nicht lange bitten. Zum Schluss noch etwas Nachdenkliches: Der Pferdewirt ist derjenige Beruf mit dem höchsten Sicherheitsrisiko in Deutschland. Pferdewirte verunglücken 33 mal häufiger als Büroangestellte (Faktor 33) und immer noch doppelt so häufig wie Bergleute unter Tage! Das muss Euch zu Denken geben!!! |
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Unfallzahlen steigen HANNOVER. Seit
die Zahl der Pferde ihren Tiefststand der siebziger Jahre überwunden hat,
stieg auch die Zahl der Unfälle mit Pferden. Jährlich registrieren die
landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften über 4 000 Verletzte bei Unfällen
mit Pferden. In der privaten Reitpferdehaltung seien dabei die Zahlen
deutlich höher als in der professionellen. Die meisten Unfälle ereignen
sich einer Untersuchung der Hannoverschen Landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaft zufolge im Stall: ein Drittel aller gemeldeten Unfälle.
Neuralgische Punkte seien Hof, Reitplatz und Reithalle sowie Wiesen und
Weiden. |
Sendung "Markt" (WDR) vom 23. November 1998 Pferdepfleger im Galopp-RennsportJanine Jakubek hat ihren Beruf aufgegeben: "Zuviel Arbeit, zuwenig Geld". Die 26jährige war Pferdewirtin im Galopp-Rennsport, angestellt bei einem Kölner Trainings-Betrieb. Pferdewirte reiten die teuren Renn-Pferde während des morgendlichen Trainings. Sie säubern die Stall-Boxen, schleppen Strohballen. Nach Angaben der Industrie-Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt arbeiten Pferdewirte bis zu 50 Stunden die Woche, auch samstags und sonntags, und bekommen dafür oftmals nicht mehr als 2.400,- Mark brutto. Bruno Schütz, Ex-Trainer im erfolgreichen Kölner Rennstall Schütz und Vorsitzender des Deutschen Trainer- und Jockey-Verbandes, weist die Vorwürfe zurück. Was Schütz jedoch bestätigt: Für die Beschäftigten der rund 200 Rennställe in Deutschland gibt es keinen Tarifvertrag, der Fragen der Entlohnung und der Arbeitszeit regelt. Ausbilder - Übermensch? Es ist eine wichtige Voraussetzung, dass alle Ausbilder ihre Einstellung zur Jugend nochmals überdenken. Es ist nicht erforderlich, dass der Ausbilder ein Übermensch ist. Er muss nur bereit sein, Jugendliche zu verstehen und andere Verhaltensmuster als die eigenen tolerieren. Jugendliche brauchen Ausbilder, die sie fordern und fördern. Wichtig ist Auszubildenden: interessante Tätigkeit (85%), angenehme Zusammenarbeit (79%), Entwicklungsmöglichkeiten (66%), guter Vorgesetzer (48%), leistungsgerechte Bezahlung, gut gestalteter Arbeitsplatz (32%), Gesundheitsschutz (30%), günstige Arbeitszeit (16%), gute Sozialeinrichtigen (14%). (Quelle: b&bagrar Infos: www.upgrade-beratung.de . |
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| Azubis in "Grünen Berufen" | ||||||||||||||||
| 1980 | 1999 | 2001 |
2002 |
2003 |
2004 | 2005 | 2006 | |||||||||
| Gärtner | 16.710 | 19.422 | 17.523 |
16.610 |
16.719 |
17.417 |
17.521 |
17.750 |
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| Landwirte | 19.330 | 8.738 | 7.867 |
7.954 |
8.416 |
9.196 |
9.410 |
9.451 |
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| Pferdewirt | 1.965 | 2.046 |
2.136 |
2.083 |
2099 |
2143 |
2118 |
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| Arbeitslos nach Ausbildung | 4,2% | 10,1% |
9% |
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| Erfolgsquote | 81,7% | 83,7% | 84,6% | 84,3% | 79,7% | 79% | 77,7% | |||||||||
| Frauen | 78,4% | 79,5% | 80,5% | 81,7% | 81,4% | 80,0% | 79,8% | |||||||||
| Abbrecher Pferdewirte | 44% | 44,1% | 35,3% | 38,5% | 42,6% | 35,3% | 35,4% | |||||||||
| Abbrecher ges. Landwirtschaft | 23,1% | 23,6% | 23,0% | 21,6% |
16,3% |
21,5% | 21.8% | |||||||||
| Forstwirt | 2.276 | 1.979 |
1.959 |
1.984 |
1.912 |
1.911 |
1.917 |
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| Tierwirt | 1.344 | 1.289 |
1.355 |
1.422 |
1.590 |
1.616 |
1.716 |
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| Winzer | 1.300 | 677 | 616 |
595 |
657 |
747 |
815 |
858 |
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| andere | 1.244 | |||||||||||||||
| Quelle: BMVEL , BiBB, BERUFEnet, iab Die gesamten Daten 2004 und 2005 und 2006 kann man hier downloaden | ||||||||||||||||
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Berufsschule,
ich komme!
DA. Die planmäßige betriebliche Ausbildung wird durch den Unterricht in der Berufsschule ergänzt. Die im Unterricht vermittelten Kenntnisse sind auch Prüfungsstoff in der Abschlussprüfung. Die Teilnahme am Berufsschulunterricht ist Teil der Berufsausbildung und grundsätzlich Pflicht. Für die Zeit des Besuches der Berufsschule ist der Auszubildende vom Betrieb freizustellen. Die Freistellungspflicht gilt auch für die in der Berufsschule anfallenden Pausen sowie für die Wegezeiten zwischen der Berufsschule und dem Betrieb. Volljährige Auszubildende sind hier nicht ausgenommen. So entschied das Bundesarbeitsgericht am 26.März 2001 - 5 AZR 413/99 Quelle: B&Bagrar |
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Lösungen Warum lösten die jungen Leute ihren
Ausbildungsvertrag?
Wann lösten die jungen Leute ihren
Ausbildungsvertrag?
Quelle und weitere Informationen zu den Ergebnissen der Befragung erteilt im BIBB Klaus Schöngen, Tel. 0228/107-2027, E-Mail: schoengen@bibb.de Bachelor, Master & Co Die angloamerikanischen Universitätsabschlüsse Bachelor und Master setzen sich in Deutschland immer mehr durch. Bis 2010 werden wohl alle Abschlüsse an Deutschen Universitäten und Hochschulen so heißen. Das sind die Neuen: Bachelor- Studium: Bei einer Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern vermittelt das Studium anwendungsorientiertes Basiswissen und wissenschaftliche Grundlagen des Studienfaches. Der Abschluss trägt je nach Fachrichtung den Zusatz "Bachelor of Arts (B.A.) oder "Bachelor of Science" (B.Sc.). Der Titel Bachelor ist gesetzlich geschützt. Missbrauch strafbar. Master- Studium: Baut auf dem Bachelor- Studium auf und dauert zwischen zwei und vier Semestern. Es bietet fachliche Spezialisierung und Vertiefung in wissenschaftlicher Methodik. Der Master- Abschluss ist Voraussetzung für die Promotion. Der Titel Master ist gesetzlich geschützt. Missbrauch strafbar. Alle offiziellen Bachelor- und Masterstudiengänge müssen staatlich zertifiziert sein. Mehr Infos unter www.agrarwissenschaften.de |
Sonderzulassungen
DA. Sonderzulassungen nach § 45.2 BBiG sollen erheblich verschärft werden, es kann nicht angehen, dass manche Prüflinge mal eben neben ihrer angeblichen Berufstätigkeit ein Studium abgeschlossen haben. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Auszubildenden, der drei Jahre hart schuften musste, um den Titel Pferdewirt führen zu dürfen. Und andere bekommen den Titel einfach hinterher geschmissen! In Zweifelsfällen werden zukünftig die Prüfungskommissionen die Entscheidung fällen. |
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| Extrawurst
DA. Fest steht, dass die Pferdewirtprüfungen im Schwerpunkt Zucht und Haltung in den jeweiligen Bundesländern viel zu unterschiedlich durchgeführt werden, schließlich gibt es nur eine Verordnung zum Beruf Pferdewirt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, deshalb haben die Zuständigen Stellen eine Arbeitsgruppe gebildet, mit dem Ziel, die Abschlussprüfungen zu vereinheitlichen. Scheiß Schule? DA. Die Zuständigen Stellen weisen noch einmal auf die Bedeutung der Berufsschulen in der Berufsausbildung hin. So hat die Landwirtschaftskammer Hannover kein Verständnis dafür, dass einige Betriebe ihre Auszubildenden von der Berufsschule fernhalten. Die Landwirtschaftskammer sieht in diesem Verhalten einen Imageverlust für den gesamten Berufsstand. Im Beruf Pferdewirt fallen ca. 20% der Auszubildenden durch ihre Abschlussprüfung, in allen anderen Ausbildungsberufen ist diese Zahl geringer und liegt bei ca. 15%. Gravierend ist die Zahl der Ausbildungsabbrecher: 50%! D.h.: Jeder zweite Azubi bricht die Ausbildung ab, damit ist diese Zahl doppelt so hoch als in allen anderen Berufen, so z.B. auch Landwirten, Forstwirten, Gärtnern, Tierwirten usw.. Wer hätte das gedacht: 80% der Azubis sind weiblich, in anderen Berufen nur 43%. Um es auf den Punkt zu bringen: Die durchschnittliche Auszubildende hat einen Realschulabschluss, bricht zu 50% die Ausbildung ab, das Risiko durchzufallen ist dann noch 20% und die fertige Auszubildenden ist dann zu 10% nach ihrer Ausbildung arbeitslos. Quelle: Arbeitsamt |
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| Spruch
des Tages:
"Engagement in Europa [z.B. Auslandspraktika] ist also nicht "nice to have", sondern langfristig unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit unserer beruflichen Bildung." sagt Klaus Fahle vom Bundesinstitut für Berufsbildung |
Neues
Webportal weist jungen Leuten Weg durch den Förderschungel:
Lernen in Europa Schneller ans Ziel mit www.wege-ins-ausland.de . So heißt ein neues Portal im Internet, das ab sofort Schülern und Schülerinnen, jungen Arbeitern und Arbeitnehmerinnen, Studierenden, Auszubildenden und anderen jungen Leuten schnell und gezielt über die vielfältigen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes informiert. Internationale Austausch- und Begegnungsprojekte und Qualifizierung, Jobs und Praktika im Ausland, Studium oder Freiwilligendienst - alle wichtigen Informationen der fünf Partner von www.wege-ins-ausland.de finden junge Leute ab sofort unter der neuen Homepage. Quelle: bildung für europa; Weitere Infos hier |
Meckernde
Chefs verdienen weniger!
Die Stimmung ist im Keller. Keiner der Mitarbeiter hat wirklich Lust, länger als nötig im Stall zu bleiben. Bloß weg! Schuld an dieser schlechten Stimmung sind oft auch die Chefs, so die Beratungsfirma Kienbaum. Chefs müssen die Gabe haben, Mitarbeiter mitzureißen, zu begeistern. Gerade hier, so die Beratungsgesellschaft Kienbaum, herrscht ein erstaunlicher Mangel bei den Chefs. Dabei kann man es auf den Punkt bringen: Gutes Klima = höhere Gewinne. Unternehmen, so eine Studie von Hewitt Associates, mit hochmotivierten und engagierten Angestellten erzielen nachweisbar bessere Gewinne als Betriebe, bei denen die Stimmung im Keller ist und der Chef nur rummeckert. Übrigens: Im Beruf Pferdewirt werden 50% der Ausbildungsstellen wieder gelöst. Begründung: Stress mit dem Chef. Quelle: WK |
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| AA
Angemessene Ausbildungsvergütung
Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) vom 25.07.02 (AZ AZR 311/00) hat ein Auszubildender nach § 10.1 (1) Berufsbildungsgesetz (BBiG) Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Vertraglich vereinbarte Ausbildungsvergütungen sind dann nicht mehr angemessen, wenn sie einschlägigen tariflichen Ausbildungsvergütungen um mehr als 20% unterschreiten. Liegt die Ausbildungsvergütung in einem Ausbildungsvertrag unterhalb dieser vom BAG festgelegten Grenze, hat der Auszubildende Anspruch auf volle tarifliche Ausbildungsvergütung. Quelle: IG BAU |
aid
informiert über Beruf Pferdewirt/in:
(aid) - Wer sich für einen Beruf
interessiert, der mit Pferden zu tun hat, kann sich im aid-Heft
"Pferdewirtin und Pferdewirt: die Berufsausbildung"
informieren. |
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| Berufsbildung
in der Landwirtschaft: aid- Heft und Poster informieren
(aid) - Die Situation der landwirtschaftlichen Betriebe ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Umso wichtiger ist es für die in der Landwirtschaft Verbleibenden, eine solide Berufsausbildung zu durchlaufen, wenn sie im internationalen Wettbewerb bestehen wollen. Das aid-Heft "Berufsbildung in der Landwirtschaft" informiert über die vielfältigen Aufgabenbereiche von Landwirten und die verschiedenen Bildungswege, die hier möglich sind. Welche Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung ein Landwirt nach seiner Berufsabschlussprüfung hat, zeigt das aid-Poster "Bildungswege in der Landwirtschaft". Das Poster ist besonders für Lehrkräfte geeignet, die im Unterricht die Themen "Berufswahl" und "berufliche Weiterentwicklung" behandeln.
Quelle: aid |
Verbotene
Substanzen in Nahrungsergänzungsmitteln: Internationale Studie der
deutschen Sporthochschule Köln
(aid) - Nahrungsergänzungsmittel, die im
Hochleistungssport eingesetzt werden können mit unzulässigen
Prohormonen (Hormonvorstufen) verunreinigt sein. Zu diesem Ergebnis kam
eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln unter Leitung von
Professor Wilhelm Schänzer und Dr. Hans Geyer. Von Oktober 2000 bis
November 2001 wurden nicht-hormonelle Nahrungsergänzungsmittel in 13 Ländern
eingekauft. Sie stammen von 215 verschiedenen Firmen und wurden hauptsächlich
in Fachgeschäften für Sportnahrung erworben. Von den 634 analysierten
Produkten wiesen 94 (14,8 %) positive Befunde für verbotene anabol-
androgene Steroide (sog. Prohormone) auf, die nicht auf der
Packung deklariert waren. Dr. Hans Geyer geht davon aus, dass die
Steroide überwiegend als Verunreinigung, möglicherweise über schlecht
gereinigt Abfüllanlagen in die Erzeugnisse gekommen sind. „Mit großer
Wahrscheinlichkeit sind keine physiologischen Effekte durch diese Mengen
zu erwarten“, so Geyer. Ausscheidungsversuche mit den steroidhaltigen
Erzeugnissen führten jedoch zu positiven Dopingbefunden. Auch seien bei
einer langfristigen Einnahme Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder
nicht auszuschließen. Geyer empfiehlt bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln
darauf zu achten, dass die Hersteller Qualitätskontrollen auf verbotene
anabole Steroide durchführen oder Garantieerklärungen vorlegen, dass
ihre Produkte bei Transport und Produktion nicht mit Prohormonen
verunreinigt wurden. Eine entsprechende Datenbank mit Firmennamen findet
sich auf den Internetseiten des Olympiastützpunktes Köln – Bonn –
Leverkusen in der Rubrik „Nahrungsergänzungsmittel“. |
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Pferdestudiengang NL und A und GB (d.a.) Neuerdings (September 2004) bietet in den Niederlanden die Barneveld University ein bilinguales (englisch/niederländisch) Pferdestudium mit dem Schwerpunkt Management an. Das vierjährige (Meister wahrscheinlich nur dreijährige) Studium schließt mit einem Bachelor- Examen ab und ist somit international anerkannt. Die Universität ist staatlich und es sind nur die in den Niederlanden üblichen Studiengebühren zu bezahlen. Europäer haben natürlich Zugang zu dieser Uni. Barneveld liegt genau in der Mitte der Niederlande, kurz vor Amsterdam und ist von Deutschland aus gut zu erreichen. Informationen gibt es hier: Ing. R.J. Holwerda Auch in Wien wird ein sechssemestriges Pferdestudium angeboten, das mit einem Bachelor- Examen abschließt. Infos findet man unter http://www.pferdewissenschaften.at/. Der Studienbetrieb ist derzeit bereits aufgenommen worden. Auch Wien ist eine öffentliche Hochschule und verlangt keine besonders hohen Studiengebühren, wie viele Hochschulen in Großbritannien. Wer an Insiderwissen einer Studentin interessiert ist, wendet sich an mondanita@lycos.de Auf der grünen Insel gibt es das Writtle College in der Nähe von Newmarket. Die bieten Pferdestudiengänge mit Master- und Bachelor- Abschlüssen. Das Studium muss privat finanziert werden. Kontakt: pcw@writtle.ac.uk |
Pensionspferdehaltung: Die Wirtschaftsbedingungen gründlich prüfen (aid) - Aktivitäten "Rund ums
Pferd" erbringen in Deutschland jährliche Umsätze bis zu 5
Milliarden Euro; dies entspricht in etwa den Umsatzerlösen für
Schweinefleisch. Dass die Landwirtschaft zum Teil aber nur wenig von
dieser Wirtschaftskraft profitiert, zeigten vom Sächsischen Amt für
Landwirtschaft in Leipzig und vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft in
Zwickau für Sachsen durchgeführte Untersuchungen. Zehn pferdehaltende
Betriebe wurden eingehend analysiert. Die Auslastung der Stallplätze
mit Pensionspferden lag in den Betrieben bei 51%. Die untersuchten
Unternehmen betrieben Pensionspferdehaltung, Pferdezucht und
Pferdeverleih bei einem mehr oder weniger ausgeprägten Marktfruchtanbau
(0 - 65 ha LF Ackerland). Haupteinnahmequelle waren mit 67% das
Pensionsgeld, gefolgt von etwa 12% aus Zuchttierverkauf, Pferde- und
Kutschwagenverleih. Die Direktkosten, die etwa 34% der Gesamtkosten
betrugen, wurden dominiert durch die Futterkosten (67%). Auf Bestandsergänzungen,
Tierarzt und Medikamente entfielen jeweils etwa 10%; Gebäude- und
sonstige Kosten beliefen sich auf 27 bzw. 24% und Arbeitserledigungen
auf 15% der Gesamtkosten. Im Mittel der zehn untersuchten Betriebe wurde
ein Verlust von etwa 141 EUR je Stallplatz und Jahr realisiert, unter
Berücksichtigung der Fremdlöhne rund 3 EUR je Stallplatz und Jahr.
Dabei waren es Unternehmen mit sehr schlechten Ergebnissen, die den
Mittelwert drückten. Das beste Betriebsergebnis lag unter Beachtung der
Fremdlöhne dagegen bei jährlich etwa 127 EUR Gewinn je Stallplatz. Aus
diesem Wert errechnet sich bei 81 Arbeitskraftstunden(Akh) pro
Stallplatz und Jahr eine Arbeitsentlohnung von 2,07 EUR je AKh. Dieser
Wert lag deutlich unter denen für Mutterkuh- bzw. Schafhaltung (3,58
bzw. 6,67 EUR je AKh) in Sachsen. Die besten Betriebe der
Auswertungsgruppe erreichten 7,02 EUR je Akh. Infolge hoher
Investitionen leiden zahlreiche sächsische Betriebe, für die die
Pferdehaltung die Haupteinkommensquelle darstellt, unter geringer
Rentabilität und hohem Kapitaldienst. |
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| Mehr
Pferdestudiengang NL
(D.A.) Die Hogeschool Larenstein (NL) bietet ein Pferdemanagementstudiengang mit Bachelorabschluss an. Voraussetzung ist Fachhochschulreife. Bei entsprechender Vorbildung kann im Einzelfall direkt das Hauptstudium begonnen werden. Das Studium kostet, wie überall in NL, 1450 EUR/Jahr. Die Uni Larenstein arbeitet mit dem Writtle College (GB) zusammen. Weitere informative Infos: Allgemeininfos www.larenstein.nl (Ansprechpartnerin Ingrid de Vries), Fragen zur Bewerbung b.beisiegel@larenstein.nl (Bas Beisiegel), Fragen zur Anerkennung von Vorleistungen L.P.Meyer@larenstein.nl (Luit Meyer), Informationen zum Studium in NL www.studieren-in-holland.de |
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Pferde und Therapie |
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Stiftung Begabtenförderung schreibt Stipendien aus (auch für die Teilnehmer des Bundesberufswettbewerbs) |
Mit attraktiven Stipendien fördert die Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft junge, begabte Berufstätige, die im Agrarbereich beschäftigt sind und sich fortbilden möchten. Gefördert wird die Teilnahme an Lehrgängen und Praktika oder die Durchführung von Projekten. Wer im Agrarbereich berufstätig ist, das Höchstalter von 30 Jahren nicht überschritten hat sowie den Abschluss einer Berufsausbildung, Meisterprüfung oder eines agrarischen Hoch- oder Fachhochschulabschlusses mindestens mit der Gesamtnote "GUT" abgeschlossen hat, kann sich um ein Stipendium bewerben. Auch Teilnehmer am Bundesentscheid eines Berufswettbewerbes oder junge Ehrenamtliche können durch die Stiftung gefördert werden. Weitere Infos: www.stiftung-begabtenfoerderung-agrar.de Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft, In der Wehrhecke 1c, 53125 Bonn, T 0228.92657 20 (vormittags) ************************************************************ |
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Probleme in Hamburg (D.A.) Nach Berichten der Landwirtschaftskammer Hamburg steigt die Abbrecherquote von Pferdewirtazubis im Bereich Hamburg immer höher! Gleichzeitig beobachtet der Ausbildungsberater dort immer schlechtere Prüfungsergebnisse und befürchtet sogar, dass in Hamburg eines Tages kein Pferdewirtazubi die Abschlussprüfung mehr bestehen wird. Die Gründe für dieses Desaster können wohl nicht alleine bei den Azubis gesucht werden! www.pferdewirtpruefung.de fragt sich nun, was die Zuständige Stelle zu tun gedenkt, um diese unmögliche Situation zu verändern? |
Infoveranstaltungen der Bundesvereinigung der Berufsreiter (D.A.) In den letzten Jahren haben bei den Infoveranstaltungen in ganz Deutschland 1095 Interessenten vorgeritten. 23 % wurde zur Ausbildung im Schwerpunkt Reiten zugeraten, 32 % wurde empfohlen, eine Ausbildung im Schwerpunkt Z&H zu beginnen, 45 % der Interessenten riet man ab, sich um einen Ausbildungsplatz im Schwerpunkt Reiten zu bewerben.
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Besamungsbeauftragte/r (D.A.) Die
Tiergesundheitsdienste der Landwirtschaftskammer Niedersachsen führen
auf der EU-Pferdebesamungsstation Amselhof Walle folgende
Ausbildungslehrgänge |
GESETZ ZUR
VERBESSERTEN BEKÄMPFUNG VON SCHWARZARBEIT Die Gewerkschaft IG BAU hat für diese kriminelle Schwarzarbeit eine gebührenfreie Hotline eingerichtet: Meldestelle Lohndumping und illegale Beschäftigung T 0800 4422802 (gebührenfrei) Bei Nachbarschaftshilfe sowie Beschäftigung privater Putzfrauen gelten dagegen lockerere Regelungen. Gelegenheitsjobs, "die nicht nachhaltig auf Gewinn gerichtet sind", sind keine Schwarzarbeit. (Quelle: aol und igbau)
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Was sollte ein Pferdewirt nach seiner Prüfung verdienen? (D.A) Um diese Frage zu klären, muss man sich zunächst einmal um den sog. Ecklohn kümmern. Dieser ist folgendermaßen definiert: "Der im Tarifvertrag für einen über 21 Jahre alten Facharbeiter der untersten Tarifgruppe festgesetzte Normallohn. Er bildet damit die Grundlage für die Berechnung der Grundlöhne für die anderen Lohngruppen. Der Ecklohn ist bei Tarifverhandlungen jeweils ein Verhandlungsgegenstand." Im bisher einzigen Tarifvertrag für Pferdewirte (Brandenburg) ist festgelegt worden, dass der Ecklohn für einen ausgelernten Pferdewirt im 1. Berufsjahr- Jahr gilt. So ist der Ecklohn dort 8,50 EUR/h ab dem 1. Jahr nach der Prüfung, 8,93 EUR/h ab dem 2. Jahr nach der Prüfung und 9,78 EUR/h ab dem 5. Jahr nach der Prüfung. Für alle Pferdewirte kann man deshalb sagen, dass man von einer angemessenen Entlohnung nur dann sprechen kann, wenn nach der Prüfung ein Stundenlohn von 8,00 EUR - 9,00 EUR/h/brutto gezahlt wird. Für nicht gelernte Pferdewirte ist ein Mindestlohn von ca. 7 -8 EUR/h/brutto als Mindestlohn anzusetzen. Wird weniger bezahlt, ist das m.E. nicht mehr anständig! Übrigens: In vielen Bereichen gilt eine Unterschreitung des Ecklohnes um mehr als 1/3 als sittenwidrig! Noch etwas zum Nachdenken: Bei einem Stundenlohn von 7,50 EUR brutto wird die Rente im Alter bei knapp 600 EUR im Monat liegen. Mehr Infos übrigens zu all diesen Fragen beantwortet auch die IG BAU Aktuell: Im November 2006 stellt die Arbeitnehmerkammer Bremen fest, dass ein allein lebender Mitarbeiter 1295 EUR brutto verdienen muss, um menschenwürdig und eigenständig leben zu können. Verdient ein Mitarbeiter weniger als 1295 EUR brutto, ist kein Auskommen mit dem Einkommen möglich. |
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Armut trotz Arbeit? Immer mehr Pferdewirte erhalten Niedriglöhne, obwohl sie eine Vollzeitbeschäftigung ausüben. Diese Situation führt oft in die Einkommensarmut oder aber in die illegale Schwarzarbeit. Gibt es einen gerechten Lohn? Wirtschaftsforschungsinstitute sehen eine Bezahlung unter 10012,00 EUR netto ( entspr. ca. 1442,00 EURO brutto) im Monat für eine qualifizierte Vollzeitarbeit als nicht mehr angemessen an und sprechen von Einkommensarmut eines Mitarbeiters. Übrigens: Wer weniger als 985 EUR netto ( entsp. ca. 1360,00 EUR brutto) verdient, der ist so arm, dass selbst der Gerichtsvollzieher Mitleid hat und nicht mehr pfänden würde. Überfällig ist eine gesellschaftliche Diskussion darüber, was eigentlich Existenz sichernde Arbeitseinkommen sind, was der Mensch in einer Vollzeitstelle mindestens verdienen soll. Arbeit darf nicht arm machen. Nötig ist nicht etwa eine Verschärfung des Lohnabstandsgebots, sondern Armutsbekämpfung bzw. -vermeidung. Mehr Infos hier |
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Ausbildung in der Landwirtschaft: Ausbilder müssen ihr Rollenverständnis überprüfen (aid) - Das neue
Ausbildungsjahr hat begonnen. Auszubildende in den landwirtschaftlichen
Berufen haben bereits ihre ersten Erfahrungen auf den Betrieben
gesammelt. Noch gibt es sogar freie Ausbildungsstellen, anders als in
anderen Berufen ist hier das Angebot größer als die Nachfrage. Was
einen jungen Menschen erwartet, wenn er eine Ausbildung auf einem
landwirtschaftlichen Betrieb beginnt, beschreibt ein Azubi in der Serie
"Reif für den Hof" in der aid-Fachzeitschrift "B & B
Agrar - Die Zeitschrift für Bildung und Beratung". In den grünen
Berufen spielt die Leittextmethode eine große Rolle. Leittexte fördern
die Handlungskompetenz von Auszubildenden, die im selbständigen Planen,
Durchführen und Kontrollieren zum Ausdruck kommt. Was sich für den
Ausbilder ändert, wenn Auszubildende mehr Selbständigkeit erlangen,
und welches Rollenverständnis Ausbilder entwickeln müssen, um selbst
gesteuertes Lernen erst zu ermöglichen, ist ein weiteres Thema in der
August-Ausgabe von "B&B Agrar". Probeexemplare von
B&B Agrar können Sie anfordern bei |
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Studium ohne Abi: Interessenten ohne Abitur können nur dann eine Hochschule besuchen, wenn ihre berufliche Ausbildung staatlich anerkannt ist. So entschied jetzt das OVG Lüneburg (AZ 2 ME 1171/04). Die Richter entschieden, dass eine Tierarzthelferin mit einer Zusatzqualifikation als Tierphysiotherapeutin nicht Tiermedizin studieren kann. Zwar gibt es in Niedersachen die so genannte erweiterte Hochschulzugangsberechtigung, sagt das Gericht, Voraussetzung sei aber eine staatlich anerkannte Erst- oder Weiterbildung (staatlich geprüfter Techniker, staatlich geprüfter Betriebswirt, Meisterprüfung). Nur die staatliche Anerkennung gewähre, so das Gericht, einen entsprechenden Qualitätsstandard, der für die erfolgreiche Aufnahme eines Studiums erforderlich sei. (Quelle: Weser-Kurier) |
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Konflikte in der Berufsausbildung
(aid) Die häufigsten Ausbildungskonflikte sind nach Meinung von "Ausbildung - Bleib dran":
(Quelle: B&B Agrar 5/04) |
Oh, oh: 22 Prozent der Jugendlichen
verstehen einfachste Texte nicht! Unwahrscheinlich hoch ist der Anteil so genannter Risikoschüler. Mehr als 22 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland können auch laut der neuen PISA- Studie einfachste Texte nicht lesen und verstehen. Selbst am Ende ihrer Pflichtschulzeit, mit Beginn der Berufsausbildung, können sie allenfalls auf Grundschulniveau rechnen. In keiner anderen großen Industrienation ist die Zahl der schlechten Schüler so hoch wie in Deutschland. Das zeigte auch schon der ersten PISA- Test . Große Leistungsunterschiede Auch der neue PISA- Test zeigt: In keinem anderen vergleichbaren Industriestaat klaffen zugleich so große Leistungsunterschiede zwischen guten und schlechten Schulen, wie in Deutschland. Kinder reicher Eltern sind deutlich besser als Kinder aus ärmeren Familien. Bildungspolitische Debatte Die Veröffentlichung des ersten PISA- Schultestes im Dezember 2001 hatte eine breite bildungspolitische Debatte ausgelöst. Die Kultusminister verständigten sich auf mehr frühkindliches Lernen schon im Kindergarten. Der Bund unterstützt die Länder beim Aufbau von Ganztagsschulen bis 2007 mit vier Milliarden Euro. Für den Unterricht wurden neue Bildungsstandards entwickelt, die für alle Bundesländer gleichermaßen gelten sollen. Eine Diskussion über die Schulstruktur lehnten die Kultusminister bisher ab. Als einziger Staat der Welt trennt Deutschland schon zehnjährige Kinder in verschiedene Schulformen. Quelle: (pf/dpa) |
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Giftpflanzen!? Alles über Giftpflanzen für Pferde findet man unter www.giftpflanzen-fuer-pferde.de . |
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Fünfstellige Nachforderungen drohen: Freiberuflich tätige Reitlehrer sind rentenversicherungspflichtig! (D.A.) Selbständig tätige Reitlehrer, die mehr als 400 EUR Bruttoeinkünfte im Monat erzielen, sind gemäß § 2 SGB IV grundsätzlich rentenversicherungspflichtig (nicht kranken-, arbeitslosen- und pflegeversicherungspflichtig). Diese freiberuflichen Reitlehrer müssen sich selber mit der BfA (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) in Verbindung setzen, sich anmelden und den Beitragssatz klären. Freiberuflicher Reitlehrer ist man immer, wenn man nicht weisungsgebunden arbeitet. Für Studenten gelten Sonderregelungen. Alle infrage kommenden Reitlehrer sollten ihre Situation dringend mit der BfA beraten und eine eventuelle Beitragspflicht besprechen. Anderenfalls drohen später im Einzelfall fünfstellige Nachforderungen, die der sicher Ruin eines selbständigen Reitlehrers sein dürfte. |
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Die goldenen Zeiten sind endgültig vorbei:
Arbeitsmarktsituation 2006 im Bereich der Pferdewirtschaft: Es wird auch in diesem Jahr nicht besser: Die wirtschaftliche Situation prägt jetzt immer deutlicher die Pferdewirtschaft. Auch im Pferdebereich setzt sich "Geiz ist geil" durch. Sponsoren ziehen sich zurück, sogar große Gestüte reduzieren oder schließen. Dramatisch ist die Situation bei den Trabern (Insolvenz des Hauptverbandes) sowie besorgniserregend bei den Rennreitern. Neben der wirtschaftlichen Situation verschlechtern die überall angebotenen Sportwetten das wirtschaftliche Ergebnis der rennvereine drastisch! Der negative Trend des Vorjahres setzt sich fort: Es gibt deutlich mehr Bewerber als Offene Stellen. Das Verhältnis offene Stellen zu Bewerbern hat sich in den letzten Jahren umgedreht: 1118 Bewerbern stehen nur noch 879 Offene Stellen zur Verfügung. Vor zwei Jahren sah das noch ganz anders aus: 1200 Bewerber hatten die Wahl unter 1860 freien Stellen. Besonders rückläufig sind die Stellenangebote bei den ungelernten Pferdepflegern (ca. 50 % Rückgang gegenüber den Vorjahren), den Pferdewirten im Schwerpunkt Reiten (40 % gegenüber den Vorjahren) und bei Reitlehrern (40 % Rückgang gegenüber den Vorjahren). Einzig der Pferdewirt im Schwerpunkt Zucht und Haltung hat nur einen Stellenrückgang von 10% zu verzeichnen. Fazit:
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Die aktuellen Zahlen sind da! Arbeitsmarkt der Pferdeberufe: Geiz ist geil!
Offenen Stellen und Bewerbern um eine Stelle in der Pferdewirtschaft (Trend)
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Ausbildung verringert das Risiko der
Arbeitslosigkeit!
Das Risiko, arbeitslos zu werden, steigt deutlich für Arbeitnehmer, die keine Berufsausbildung haben. Anders ausgedrückt: Die Pferdepfleger fliegen zuerst raus!
(Quelle: Henning Reh, Mannheim Research Company) |
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Profitipps: Praktika in Großbritannien Praktika in Großbritannien (England und Wales) sind eine gute Möglichkeit, mehr über den Umgang mit dem Pferd und dem Training einer Fremdsprache zu erlernen. Grundsätzlich besteht für jeden Bundesbürger die Möglichkeit, in GB in einem Showing-Yard (Schauwettbewerbe), Polo-Yard, Hunting-Yard, Riding-School, Dressage-Yard, Show-Juming-Yard oder Cross-Country-Yard zu arbeiten und sich dort fortzubilden. Die Stellungen sind normalerweise mit Familienanschluss oder Wohngelegenheit sowie einem Taschengeld von 50 - 150 Pfund/Woche. Stellenangebote sucht man am besten in der bekannten Fachzeitschrift Horse & Hound sowie bei privaten Arbeitsagenturen. Über alle weiteren Fragen informieren die Arbeitsämter in Deutschland und Großbritannien: Employment Service, Overseas Placing Unit, 123, West Street , Sheffield ,S1 4ER sowie der Fachvermittlung für Pferdeberufe in Verden, die auf nahezu alle Stellen in GB zugreifen können. Ganz wichtig auch noch die Infos der Britischen Botschaft zum Arbeiten in GB: Info der Botschaft |
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Durchgefallen! Was nun?
(D.A.) Auch wenn es sich kein Azubi wünscht, muss jeder mit der Möglichkeit des Durchfallens rechnen. Schließlich vermasseln 30 - 40 % der Pferdewirtazubis oftmals ihre Prüfung. Darauf muss sich jeder Azubi einstellen und sich Gedanken machen, was ist, wenn... Üblicherweise ist die Abschlussprüfung kurz vor dem Ende der Ausbildungszeit, so wie im Vertrag festgelegt. Azubis, die ihre Prüfung nicht schaffen, haben ein Recht, bis zur nächsten (oder übernächsten) Wiederholungsprüfung, längstens ein Jahr weiterhin im Ausbildungsbetrieb zu bleiben. Das muss der Azubi aber beim Ausbilder beantragen. Eine automatische Verlängerung gibt es nicht! Naht aber das Ende der Ausbildungszeit, muss ein Azubi unverzüglich mitteilen, ob er verlängern möchte oder nicht. Zögert man die Entscheidung zu lange heraus, muss der Ausbildungsbetrieb den Azubi nicht weiterbeschäftigen. Jetzt hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass eine einmonatige Bedenkzeit nach dem Ende der Ausbildungszeit eindeutig zu lang ist und somit das Recht zur Verlängerung verwirkt ist (Bundesarbeitsgericht 6 AZR 519/03). Das Gericht sieht zwar, dass Azubis nach dem Schock der misslungenen Prüfung eine gewisse Bedenkzeit benötigen, vier Wochen sind dafür aber eindeutig zu lang! Fazit: Bereits vor der Prüfung sollte man sich überlegen, was man im Falle des Scheiterns der Prüfung zu tun gedenkt und dann seine Entscheidung rasch nach der Prüfung dem Ausbilder mitteilen. Nähere Details findet man auch im Berufsbildungsgesetz
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Dieses Thema brennt unter den Nägeln der Pferdewirte: Ausbildungsabbruch! |
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3 Kardinal- Fehler zum Berufsstart
In der Juni 2005- Ausgabe von B&Bagrar stehen die wichtigsten Fehler, die Ihr beim Start in das Berufsleben machen könnt: 1. Nie einen Beruf wählen, weil er zu erben ist! ("Mein Opa hat schon den Betrieb geleitet...") 2. Nie einen Beruf erlernen, weil er gerade vor der Haustür liegt ("Dann kann ich ja bei Mama weiter wohnen und mich verwöhnen lassen...") 3. Nie einen Beruf wählen, weil einem nichts besseres einfällt ("Dann lerne ich halt diesen Beruf...") |
alle Zahlen in %
Berufsabbrecher und Durchfaller im Beruf Pferdewirt 2006 (%)
So darf es nicht weiter gehen! Wo sind die Zuständigen Stellen? Wer hilft den Azubis? (D.A.) Da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! 70 -80% aller Azubis in Rheinland- Pfalz brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Sie haben schlicht weg und einfach die Nase voll: 60stündige Arbeitswochen, maßlose Chefs, nur zwei Tage im Monat frei und dann auch noch das Verbot die Berufsschule zu besuchen, dass hält kaum jemand drei Jahre lang aus! Und was tut die Zuständige Stelle? Deren gesetzlicher Auftrag ist eigentlich die Überwachung der Berufsausbildung. Da scheint in Rheinland- Pfalz wohl eine Menge schief gelaufen zu sein, anders lassen sich die Zahlen nicht erklären! Aber auch in anderen Bundesländern kapitulieren immer noch mindestens 40- 50% der Azubis vor den Arbeitsbedingungen und dem menschlichen Umgang im Ausbildungsbetrieb. Auch hier haben die Zuständigen Stellen noch jede Menge Arbeit vor sich! Einzig Thüringen, Sachsen, Brandenburg und das Saarland stehen mit ca. 20% im moderaten Bereich, denn selbstverständlich weiß jeder Pferdemann/frau, dass beim Pferdewirt die Schere zwischen Traum und Wirklichkeit besonders hoch ist. Interessant ist auch die Beobachtung, dass fast alle östlichen Bundesländer besonders niedrige Abbrecherzahlen zu verzeichnen haben. Dieses ist sicher mit der knappen Ausbildungsplatzsituation zu erklären. Wer einen Ausbildungsplatz erst einmal sicher hat, wird ihm so schnell wieder hergeben. Interessant auch der Vergleich zwischen den Abbrechern und den Durchfallern. Die Minderheit, die sich bis zur Prüfung durchgebissen hat oder aber einen fairen Ausbildungsbetrieb gefunden hat, schafft dann selbstverständlich auch die Prüfung. Wer die Zahlen nicht glauben will, der klicke auf den nebenstehenden Statistik- Link: (Statistik: Quelle BMVEL, Mai 2005 + Mai 2006 Allen Kritikern zum Nachdenken: Auch in 2003 waren die Ergebnisse ähnlich! P.S. Die Werte für Bremen müssen wohl als Zufallswerte angesehen werden, zwei neue Azubis hauten in den Sack. Das entsprach 100%. Übrigens: Bundesweit brechen ca. 20% aller Azubis in Deutschland ihre Ausbildung ab, von denen werden 40% nicht wieder eine Berufsausbildung beginnen und 20% arbeitslos.. Ohne Regeln geht es nicht!
Bessere Betreuung durch Ausbildungsberater hilft Ausbildungsabbrüche zu vermeiden: In den Betrieben der IHK-Region Ulm (Alb-Donau-Kreis,
Landkreis Biberach, Stadt Ulm) brechen weniger Auszubildende ihre
Ausbildung ab als in den anderen Regionen Baden-Württembergs. Mit einer
Abbruchsquote von 14,7 % weist die Region Ulm zusammen mit
Heilbronn (14,6 %) die niedrigste Quote im Land auf
(Landesdurchschnitt knapp 20 %). Die IHK Ulm führt dieses
gute Abschneiden darauf zurück, dass sie seit Oktober 2000 eine sozialpädagogische
Beratung mit Konfliktmoderation für Auszubildende und Ausbilder
anbietet. Für diese Aufgabe hat sie die Diplom-Pädagogin Martina
Doleghs eingestellt. Das Arbeitsamt unterstützt die Finanzierung dieser
Stelle. IHK-Akademie: RIVA für Ausbildungsabbrecher: Die IHK–Akademie Oberfranken unterstützt Jugendliche, deren Ausbildung vom Abbruch bedroht ist. Aber auch die, die bereits ihren Ausbildungsplatz verloren haben, erhalten Beratung und Unterstützung. (RIVA = Reintegration von Ausbildungsabbrechern). Neben der Ermittlung der Ursachen der Probleme wird auch ein individuelles Coaching angeboten. Bei Lücken und Schwierigkeiten in der Berufsschule kann eine Nachbereitung des Unterrichtsstoffes durch unsere Fachdozenten stattfinden. Das Projekt RIVA ist für alle Interessenten kostenfrei, da es durch den Europäischen Sozialfonds und die bayerische Staatsregierung gefördert wird. Ansprechpartner Bayreuth, Pegnitz, Kulmbach, Wunsiedel, Marktredwitz: Bernhard Pfeiffer, Telefon: 0921 - 886-510, Ansprechpartnerin Hof, Kronach, Lichtenfels, Coburg (Land): Andrea Wild, Telefon: 09261 - 602826. "Die Quote der Ausbildungsabbrecher liegt bei 25 Prozent und ist immer noch sehr hoch. Häufig ist es so, dass diese Menschen später keine zweite Chance bekommen. Kritisches lässt sich sicherlich auch über die Qualität der Ausbildung sagen. Kreatives Denken und Handeln, soziale Kompetenz, Team- und Kommunikationsfähigkeit kommen in der Ausbildung häufig zu kurz. Lernen lernen – eine Grundvoraussetzung in der Wissensgesellschaft – wird leider noch etwas vernachlässigt." Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) "Regionale Ausbildungsbetreuung verringert die Anzahl der endgültigen Ausbildungsabbrüche, re-integriert Ausbildungsabbrecher in das berufliche Bildungssystem und fördert vor Ort verbindliche Formen der notwendigen Zusammenarbeit mit Sozial- und Arbeitsverwaltung sowie mit den (Zuständigen Stellen)" (Quelle: Reiner Herzog, Regionale Ausbildungsbetreuung Schleswig- Holstein) Fazit: Eine intensive, persönliche Begleitung von Ausbildern und Auszubildenden durch die Zuständigen Stellen, die hierzu ein Netzwerk mit anderen Fachleuten aufbauen können, muss ausgedehnt werden. Von allen Beteiligten, vor allen Dingen Zuständige Stellen und Schulen, muss die Konfliktfähigkeit und Konfliktlösung bei Ausbildern und Auszubildenden verbessern, denn die meisten Azubis (60%) bricht die Ausbildung nach ungelösten Konflikten ab, die im Beruf Pferdewirt oft in den Arbeitsbedingungen liegen. |
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Meinungen zum Problem Ausbildungsabbrüche: "Meist sind es betriebliche Gründe, warum Jugendliche ihre Ausbildung abbrechen. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass Konflikte mit ihren Chefs der Grund für die Kündigung war. "Bei einer besseren Betreuung wären viele Vertragslösungen zu vermeiden gewesen", sagt BIBB-Experte Schöngen. Weitere Anlässe für einen Vertragsabbruch sind die schlechte Vermittlung von Ausbildungsinhalten (43 Prozent), ungünstige Arbeitszeiten (31 Prozent) und ausbildungsfremde Tätigkeiten (26 Prozent)." (Quelle BiBB, Bundesinstitut für Berufsbildung) "Welches die hauptsächlichen Ursachen für den Abbruch der Ausbildung waren und ob es hier signifikante Entwicklungen gibt. Ein wesentliches Ziel der genannten Befragung des BIBB war es, Gründe für die Vertragslösung zu ermitteln. Diese sind zumeist vielschichtig und nur selten auf einen einzelnen Anlass zurückzuführen. Daher waren in der BIBB-Befragung Mehrfachantworten möglich. Als Hauptgründe für die vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen wurden nach dieser Studie genannt: Betriebliche Gründe: Mit 70 % werden betriebliche Gründe am häufigsten als Grund für die Lösung eines Ausbildungsvertrags angeführt. Dazu zählten: • Konflikte mit Ausbildern, Meister, Chef (60 %); • Mangelnde Vermittlung der Ausbildungsinhalte (43 %); • Ungünstige Überstunden-/Urlaubsregelungen (31 %); • Ausbildungsfremde Tätigkeiten (26 %); • Konflikte mit Facharbeitern, Gesellen (23 %); • Überforderung (20 %); • Unterforderung (19 %); • Schwere körperliche Arbeit (14 %); • Sonstige betriebliche Gründe (34 %). (Quelle Landtag Baden-Württemberg) |
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